giovedì 29 agosto 2024

leeres Nest

Miomarito und ich sind ja diese und nächste Woche eher so empty nester, nicht nur Silencia ist die nächsten zwei Monate nicht hier, auch Tertia zog gleich am Montag weiter, zu Oma und Opa (und Cousin und Cousine) auf die Ostalb. Das ging mit Schienenersatzverkehr und Zug, sie hat auch prompt den Zug in Stuttgart verpasst, allerdings lag das an ihr, weil sie sich irgendwie im allgemeinen Baustellen- und Ersatzverkehrs-Chaos erst mal in die Stuttgarter S-Bahn-Station verlaufen hatte und dann natürlich zu spät für ihren Zug Richtung Aalen war. Aber kein großes Problem, weil keine Zugbindung (alles Verkehrsverbund) und die Züge fahren auch ständig. 
Am Freitag sammle ich sie dann in Stuttgart wieder ein und wir fahren zusammen nach Kaiserslautern, wo sie dann die letzte Ferienwoche bleibt, während ich bald wieder zurück fahre. 

Miomariot macht diese Wochen hauptsächlich Home Office und damit wir uns nicht zu einsam fühlen (tun wir eh nicht), gibt es ja noch die Handwerker, die hier herum wuseln. Im Erdgeschoß sind jetzt endlich auch die Heizkörper (die falschen, aber das bleibt jetzt erst mal so - uns bisher nur un der Wohnung unserer ehemaligen Vermieterin) dran und bei uns werden jetzt die letzten Kupfer-Heizungsrohre verlegt - die schönen Heizkörper für unsere Belle Etage sollen angeblich in zwei bis drei Wochen kommen und Ende September kommt dann auch die Heizung in die Garage ... ich hoffe, das klappt alles so. 

Wir kamen ja Samstag/Sonntagnacht noch rechtzeitig an, um nicht gleich dem Kälteschock anheim zu fallen, Montag und Dienstag waren dann echt bitter, aber jetzt fühle ich mich langsam wieder aufgetaut ;-) Um den Urlaub noch etwas zu verlängern, nutzten miomarito und ich die Abwesenheit von Tertia und gingen am Montagabend ins Kino zu Paolo Conte alla Scala. Wir waren mit Abstand die jüngsten Besucher, was uns etwas irritiert hat, ich weiß auch nicht, ob es an Montagabend oder an Paolo Conte lag. Das ganze lief in einem sehr kleinen Kino, die Leinwand sah nicht viel größer aus als unsere daheim, aber der Sound war überraschend gut. Jedenfalls netter Film, d.h. eher einfach ein Konzert mit etwas Doku, allerdings nur sehr wenig und eingespielten Interview-Ausschnitten von vor x Jahrzehnten. Trotzdem schön und eben etwas Italien-Verlängerung. (Conte tat übrigens nicht gerade viel, damit ich ihm Le donne odiavano il jazz e non si capisce il motivo u.a. verzeihe ....)

Ansonsten habe ich ja noch gastro-frei und damit etwas Zeit für Food-Photography, das habe ich ja auch lange nicht mehr gemacht, es fehlt mir aber sehr und jetzt habe ich mich mal wieder dran gesetzt - klappt immer noch gut und macht Spaß. Schau mer mal, wie sich das wieder ausbauen lässt. 



martedì 27 agosto 2024

kurzer Urlaubs-Rückblick

Es hat sich mal wieder gezeigt, wie gut die Idee ist, im Sommer einfach für fast 3 Wochen an den Lago zu fahren und dort nichts groß mehr zu machen als zu Schlafen, zu Essen, an den Strand zu gehen und zu Segeln. Erholung pur. Trotz einer großen Anzahl Gäste/Besuche.


Auf dem Hinweg nahmen wir ja ilfiglio mit, machten einen Abstecher nach München, um dort seine ein paar Tage zuvor im Zug liegen gelassene Reisetasche im Fundbüro einzusammeln, dann ging es weiter nach Bozen, um dort im Decathlon ein SUP für die Kinder zu erstehen und dann wollten wir noch schnell die neue (gebrauchte) Genua für das Segelboot in einem Tal bei Trento einsammeln - da schickte uns das Navi d.h. Google Maps aber über viele sehr kleine landwirtschaftliche Straßen (immerhin asphaltiert) durch die Pampa bzw. in die Äpfel-Plantagen bis wir dann endlich in Cles waren und unser Segel bekamen. Wenn man übrigens durch diese Apfel-Plantagen fährt riecht das ziemlich strak nach grünem Apfel - und zwar so, wie man es es von Kaugummi, Shampoo oder sonstigen Produkten kennt, deren Geruch man dann als absolut künstlich beurteilen würde - dort riecht es aber genau so ... 

Am See waren wir dann die ersten Tage tatsächlich nur zu viert in der Wohnung, ich kam viel zum Lesen, wir trafen unsere Freunde aus Brüssel, die am ersten Tag noch Besuch hatten, genossen die Ruhe, liessen das Boot ins Wasser und entspannten uns innerhalb von wenigen Stunden. Wunderbar. 


Am Samstag der ersten Woche kam dann miomaritos Schwester mit ihren beiden Kinder per Bus & Bahn angereist, die Kinder haben sich riesig gefreut und verbrachten dann die meiste Zeit am Strand und/oder beim Angeln. Letzteres hauptsächlich mein Neffe, der uns tatsächlich einmal ein Abendessen gefangen hat. Ilfiglio sass hauptsächlich an seiner Hausarbeit, ich hätte niemals gedacht, dass ich mal zu ihm sagen würde, jetzt ist gut, geht doch mal raus oder runter an den Strand, du hast jetzt wirklich genug gearbeitet. Nach einer Woche ging es für ihn wieder nach Deutschland, dieses Mal mit dem Zug und genau wie von ihm geplant sprang dabei eine Hotelübernachtung in München heraus, weil der Zug so viel Verspätung hatte, dass er nicht mehr nach Hause gekommen wäre.

Silencia reiste dann am nächsten Tag ebenfalls mit dem Zug an, ebenfalls eher große Katastrophe, weil der Zug nach München so viel Verspätung hatte, dass der Anschlusszug natürlich weg gewesen wäre (hatte wir auch schon eingeplant gehabt), wenn er denn gefahren wäre. Er fuhr dann allerdings doch noch, deutlich später und auch nicht vom Münchner Hauptbahnhof aus, sondern ab München Ost und nur Dank einer englischsprachigen Durchsagen (leave this train NOW and take the S-Bahn to München East!!!) gelang es Silencia und etlichen anderen in Pasing aus dem Zug zu springen (warum auch immer das notwendig war) und die S-Bahn nach München Ost zu nehmen und dort dann in den Zug nach Italien zu steigen. 
Sie fuhr dann bis nach Rovereto, nahm dort den Bus nach Torbole (sie hatte kein Bargeld dabei ... mit Karte konnte man nicht bezahlen und weil sie eh schon so fertig war, fing sie an zu weinen und der Busfahrer nahm sie so mit) und ich hätte sie eigentlich um 20.45 Uhr in Torbole einsammeln wollen. Dann gab's auf der Strecke aber einen Unfall und Silencia sass über eine Stunde im Stau - und stieg dann, als es endlich wieder weiter ging, auch noch eine Station zu früh aus, so dass ich noch einmal den Berg hochfahren musste (Nago). Aber geschafft ...


Am nächsten Tag war dann ferragosto, das inzwischen (weil ich meine, das war frühe nicht so und miomarito meint das auch) ja so was wie ein sommerliches Weihnachten ist, nur ohne Geschenke, aber mit dem fast gleichen Druck, dass man unbedingt was zusammen macht und viel isst usw. Das haben wir dann auch getan, mit miomaritos Tante, ihren Freunden, miomaritos Schwester, den ganzen Kindern und den (relativ) neuen russischen Nachbarn mit kleinem Kind (die nicht mehr zurück können oder auch wollen, Journalisten - kann man verstehen). 

Am Wochenende fuhren dann miomaritos Schwester und deren Kinder wieder zurück nach Deutschland, dafür kamen Freunde aus Tübingen (zu fünft) auf dem Weg nach Korsika vorbei und brachten genau für die Zeit ihres Aufenthalts (2,5 Tage) schlechtes und kaltes Wetter mit (war aber nicht so schlimm, die fahren sonst immer nach Skandinavien, dafür war das Wetter okay und der See eh mollig warm).

Kurz vor diesem Besuch hatten miomarito und Silencia einen Kurs bei der unserem Segel-Club angeschlossenen Segelschule gebucht und zwar Wie segle ich mit einem Spinnaker. Das ist kompliziert, man muss zum Beispiel den Baum des Spinnakers (der geht nach vorne raus .. ist schwierig zu erklären, vielleicht finde ich noch ein Video) bei einer Halse aushaken und mit der anderen Seite wieder einhaken während das Boot eben die Richtung wechselt, da kann viel schief gehen und wir wollten das nicht learning by doing machen. Es stellte sich dann aber heraus, dass der Segellehrer in etwa genauso viel Ahnung hatte wie miomarito und dann ging das alles ziemlich in die Hose, Silencia sprach von einer Nahtod-Erfahrung, weil sie vorne mit den Spinnaker kämpfen musste und beinah von Bord gegangen wäre und am Ende war dann auch diverse Dinge am Boot kaputt ... 

Am nächsten Tag gab's dann wieder Probleme (ich war beide Mal nicht an Bord, immerhin), es kam ganz plötzlich starker Wind auf, niemand konnte sich auch im Nachhinein erklären woher und warum, auf jeden Fall war miomarito mit dem Schwager unserer Brüssler Freunde, dessen kleinen Kindern und Silencia kurz vorm Anlegen als es los ging. Der Schwager und seine Kinder wussten nicht, wie sie sich verhalten sollten, sassen auf der falschen Seite,  griffen in die Schoten, so dass miomarito das Boot nicht mehr richtig manövrieren konnte, außerdem brach die am Vortag gebrochene und am Morgen geflickte Pinne ein zweites Mal - und ich sah das Boot nur in die Bucht reinrauschen und dann beinah auf die Felsen knallen... es ging dann aber alles gut, Silencia sprach trotzdem von einer zweiten Nahtod-Erfahrung und nachdem das Faktotum des Clubs mit seinem Motorboot zu Hilfe geeilt war, hing unser Boot auch nicht mehr auf einem anderen Boot (dahin hatten sich miomarito und Silencia gerettet) drauf, sondern wurde quasi per Hand (und Motorboot) an die Boje gebracht - und das Faktotum brauste wieder los, weil es andere Boote noch schlimmer getroffen hatten und sie manövrierunfähig abtrieben oder umgekippt waren. 

In der letzten Woche kam dann unser Freund aus München (mit dem Flixbus, ohne irgendwelche Zwischenfälle), außerdem schaute miomaritos Kollegin, die auch immer am Lago ist (und dort auch die Sommer ihrer Kindheit und Jugend verbracht hat und zwar zum Teil auf dem gleichen Zeltplatz wie miomarito und wir vermuten, dass sie sich eigentlich von damals irgendwie kennen müssen) vorbei - aber nur zum gemeinsamen Essen. 

Auch in der letzten Woche hatten wir uns von den Segelschule ein Boot gemietet, eins das einen Ticken größer und sportlicher ist als unseres (eine J 24, also das geliehene Boot, wir haben einen Meteor), das ja so eine Art VW Golf in Bootsform ist. Mit an Bord waren miomarito, unser Brüsseler Freund, der ja im Prinzip auch Segeln kann und unser Münchner Freund, der den Segelschein hat, aber nicht so viel frische Segelerfahrung und ich (weil Silencia gleich verkündet hatte, dass sie keinen Bock auf weitere Nahtod-Erfahrungen habe). Wir hatten das Boot für zwei Stunden, die erste Stunde waren wir damit beschäftigt, dass Ding in den Griff zu bekommen (viele "Sachen" waren aber auch falsch "eingestellt"), in der zweiten Stunde flitzen wir dann recht souverän bei ordentlich Wind über den See. Ich hing zweimal bei einer Wende fast komplett im Wasser, nur Füße und meine sich an der Reling festklemmenden Hände waren noch auf dem Boot ... und war sehr froh um meine Schwimmweste.. Beim Anlegen gab's dann wieder Probleme, die eigentliche Boje war von einem Motorboot verdeckt, wie fuhren die falsche an, konnte dann das Boot nicht festmachen, weil es dort keine Tau gab, der "Enterhaken" fiel ins Wasser, ich Trottel sprang mit dem Handy in der Schwimmweste hinterher ... das Boot trieb mal wieder auf die Felsen zu, unsere Freunde sprangen raus und schmissen sich zwischen Boot und Felsen und am Ende kam dann wieder ein Motorboot zur Rettung. 


Wir bekommen dann ja immer eine Nachbesprechung durch das Faktotum des Clubs (der alles sieht und weiß, selbst wenn man mit dem Boot am anderen Ende des Sees ist  - ich habe den Verdacht, der hat unter dem Clubhaus so etwas wie Robert De Niro als Ex-CIA-Agent in Meine Frau, unsere Kinder und ich in seinem Bus). Wir wissen also was wir falsch gemacht haben und üben das nächste Mal dann Anlegen an der Boje ... (die 467x davor hat es ja eigentlich immer gut geklappt).

Bis zum Ende des Urlaubs gab's dann nur noch moderates Segeln (unser Boot wird über den Winter repariert werden müssen) u.a. zusammen mit Silencia (auf dem Laser): 


da ging mein Handy noch, auch wenn die Bildqualität schon nachlässt. 
(morgen bekomme ich mein "neues", ich bin eine Stufe hoch, sprich iPhone mini 13)

Am Freitag kam dann Silencias Freund, ohne große Zugprobleme, wobei er auch extra einen Zug früher von Stuttgart nach München genommen hat, weil er mit dem letzten Zug des Tages von München aus nach Italien gefahren ist, und da ist Verpassen keine Option. Gleichzeitig fuhren unsere Brüssel Freunde ab, wir packten am nächsten Tag unsere Sachen, verabschiedeten uns von Silencia und ihrem Freund, dieser wird Ende der Woche von seinen Eltern eingesammelt, die auch in Italien sind. Silencia muss sich am Freitag mit Bus-Bus-Flixbus-Flixbus und zwei großen Koffern nach Perugia durchschlagen. Ich hoffe, das klappt besser als die Hinfahrt an den Lago ... Wir fuhren wieder über München (um unseren Freund heim zu bringen) nach Hause und, auch wenn das jetzt alles sehr aufregend klang (weil ich nur die spannendsten Sachen gebloggt habe), sind super erholt und tiefenentspannt. Sehr schön. Nächstes Jahr wieder. 

domenica 25 agosto 2024

wieder da

So, wir sind wieder zu Hause, seit gestern Nacht, d.h. eigentlich war es heute Nacht. Leider eher spät oder früh, wie man es nimmt, jedenfalls war nicht genug Zeit, um sich bis 8:30 Uhr (erstes 5 min Glockengeläut zum Sonntags-Gottesdienst) auszuschlafen. Entsprechend müde bin ich jetzt auch. 




Deshalb gibt es zumindest heute keinen Urlaubsbericht, morgen geht es dann auch gleich weiter mit den Handwerkern und Tertia, die sich in Richtung Oma&Opa aufmacht, mal schauen, wie viel Zeit ich da habe. Außerdem - dem/r ein oder anderen dürfte es vielleicht aufgefallen sein - ist ja meine Instagram-Foto-Flut ziemlich zusammenhanglos abgebrochen, was daran lag und liegt, dass mein Handy ein Bad im Lago nicht so ganz überlebt hat. Prinzipiell geht es noch, nur das Display ist hinüber ... interessanterweise erst sah es erst noch ganz gut aus, als ich dann mitten in der Nacht auf die Uhr schauen wollte und das letzte was ich noch sah, war dies:

dann wurde alles rot und jetzt sehe ich leider gar nichts mehr darauf und muss mich um ein neues Display kümmern ... oder ein neues (gebrauchtes) Handy ... ärgerlich, sehr ärgerlich. 


lunedì 5 agosto 2024

5. August

Wie jeden 5. des Monats fragt Frau Brüllen in die Runde: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? oder kurz und einprägsam #WMDEDGT? Wir haben uns gestern nach Beratungen mit meinem Bruder und etwas Nacharbeiten auf der Baustelle dazu entschlossen, doch heute schon in den Urlaub zu fahren. Wir haben detaillierte Anweisungen für die Handwerker hinterlassen, Silencia ist eh hier und wird die Baustelle überwachen und mein Bruder wird auch noch einmal vorbei kommen und alles überprüfen, so dass wir hoffentlich entspannt in den Urlaub fahren können.

5 Uhr ich bin schon mal wach ...

6 Uhr aufstehen, Kaffeemachen und noch ein paar Sachen zusammensuchen. Das Auto, das wir ja auf Grund des Grabens und der Einfahrt nicht bei uns parken können, haben wir gestern schon mühsam (d.h. in erster Linie miomarito) gepackt, weil wir die Koffer über die Kirche bis zur Straße schleppen mussten. U.a. auch Silencias großen Koffer, denn sie wird, wenn sie dann auch mal am Lago angekommen ist, weiter nach Perugia reisen/ziehen und dort an der Università per Stranieri Italienisch lernen.

6:30 Uhr Kaffee getrunken, der Plan ist ja, dass wir erst einmal nach München fahren, um dort ilfiglios Tasche, die er letzte Woche im Zug liegen lassen hat, im DB-Fundbüro abzuholen, dann geht es weiter nach Bozen in den Decathlon, ein SUP für die Kinder (Tertia und Cousin/Cousine) kaufen, dann in ein Tal bei Trento, um ein neues, gebrauchtes Segel fürs Boot einzusammeln und dann irgendwann werden wir hoffentlich nicht allzu spät auch am Lago eintreffen. Unsere Brüssler Freunde kommen heute auch an, mal sehen wann, sie waren, glaube ich, die letzten beiden Woche in Japan und keine Ahnung, ob sie aus Brüssel kommen oder von sonst wo anreisen.

Weil ich vermutlich nicht dazukommen werden, neben der Fahrt ernsthaft mitzubloggen gibt es wie immer (gefühlt fahren wir irgendwie oft an einem 5. in Urlaub) den Hinweis auf Instagram, wo es jetzt dann einfach in den Stories weiter geht. Nicht nur heute, sondern auch den restlichen Urlaub.  


domenica 4 agosto 2024

Überraschung!!!

Also nicht wirklich, aber der Reihe nach: 

Am Freitag verließen .. ach nee, am Freitag waren sie gar nicht da, also am Donnerstag verließen uns unsere Handwerker (the usual crowd) mit den Worten, dass der Graben vom Baggerfahrer am Samstagmorgen zum einen vor der Garage noch verbreitert werden müsse, weil er rechts unter dem Fenster liegen müsse und nicht wie jetzt links und dass zum anderen die Kurve vor der Garage noch früher um die Kurve biegen müsse, weil sonst die Fernleitung nicht reichen würde (das ist der dicke schwarze Schlauch). 

Miomarito und ich waren uns sofort einig - das machen wir selbst, anstatt darauf zu warten, dass der Baggerfahrer das macht bzw. der dann wieder einen Anfall bekommt, weil er das jetzt noch mal in Teilen neu machen und dann ewig warten muss, bis er den Graben wieder zu machen kann, weil ja erst noch die Kabel da verlegt werden müssen. 

Also standen am späten Freitagnachmittag Tiefbauarbeit an:

Nach gut einer Stunde mit Spitzhacke und Schaufel hatten wir dann den Graben so, wie es unserer Handwerker wollte.

und auch genau mit dem Einsetzen eines hübschen Gewitters mit Hagel

Samstagmorgen war ich dann schon früh auf den Beinen, für 8 Uhr hatte sich ja der Typ von der Kernbohrung angekündigt, unser Handwerker auch (ich dachte Handwerker (pl.), aber es kam dann nur der Chef) und mit dem Baggerfahrer hatte ich ausgemacht, dass ich ihn anrufe, wenn sich abzeichnet, dass man den Graben dann zu machen könne. 

Nach 4 Stunden waren dann tatsächlich jeweils zwei Löcher im Haus und in der Garage. Allerdings war auch der Graben am Haus zu schmal und das von den Handwerker extra noch vergrößerte Loch (bei dem miomarito am Dienstagabend aufgegeben hatte) auch viel zu klein und miomarito musste also wieder Spitzhacke und Schaufel zücken. 

zu kleines Loch in der Garage

Überhaupt, Abmessungen ... die werden - wie alles andere auch - ständig geändert, das kann man ja auch, weil KEINER IRGENDETWAS aufschreibt und ich dann Schuld bin, dass ich komischerweise nicht mehr weiß, was Handwerker A mal zu Handwerker B genuschelt hat, wie groß das Loch o.ä. vermutlich sein soll. All meine Versuche, mich da schlau aus der Affäre zu ziehen und die das untereinander absprechen zu lassen (Bitte sprechen Sie das mit XY ab, hie Rist die Telefonnummer!, klären Sie das bitte!)  statt über mich quasi stille Post zu spielen waren auch erfolglos, denn anscheinend muss alles über mich laufen - auch wenn es dann gar nicht über mich läuft, s.o. Abmessungen. Klar ist jedenfalls immer: kein Handwerker ist schuld, sondern immer ich.

Der Typ von der Kernbohrung meinte dann, er habe früher im Tiefbau gearbeitet und eigentlich müsse man die Leitungen in einem Sandbett verlegen, dann fiel unserem Handwerker ein, dass man dafür ja noch zwei Tonnen Sand bräuchte und *tatata* dann war ich daran Schuld, dass ich dem Baggerfahrer nicht gesagt hatte, dass er noch zwei Tonnen Sand mitbringen soll. Der müsse das wissen (ist aber Gartenbauer und auch kein Tiefbau-Mensch) oder ich hätte das eben weiterleiten sollen (dass von Sand vorher nie die Rede war, hey, unwichtige Kleinigkeiten). 

Die Problematik mit dem jetzt noch schnell mitzubringenden Sand erledigte sich aber immerhin in sofern, dass ich den auf Abruf stehenden Baggerfahrer aus dem Tiefschlag klingelte und dieser mir dann offensichtlich verkatert mitteilte, dass Samstag jetzt doch eher schlecht wäre und er dann am Montag käme (ein paar Tage zuvor hatte er mir noch erklärt, da sei er in Urlaub, aber gut ...).

[Die Sache mit dem Sand haben wir dann familienintern geklärt, das geht wohl bei diesen Leitungen auch ohne und dient dann nur dafür, dass man beim nächsten Baggern erkennt, dass da Leitungen liegen]

Joar, also war dann um die Mittagszeit klar, dass das alles definitiv nicht mehr zugeschüttet und gegen 14 Uhr erklärte unser verbleibende Handwerker,  das sei alles heute eh nicht mehr zu schaffen außerdem bekäme er die drei anderen Kabel nicht durch das zweite Rohr (das graue da im Vordergrund) durch und warum habe ich 87476 Telefonate und Gespräche geführt, dass wir am Montag in Urlaub fahren wollen und das VORHER gemacht werden muss und warum fällt einem das nicht vorher ein?!?! 


Miomarito, Tertia und ich haben dann in 20 min die drei Kabel durch die 18 Meter Rohr geschoben. 

Und wenn der Handwerker nicht noch irgendwas gemurmelt hätte, dass er noch eine Abzweigung für ein Rohr kaufen muss (und eh die Muffen für die Durchgänge an den Wänden noch fehlen), dann hätten wir vermutlich einfach alles noch per Hand zugeschaufelt. Einfach, weil ich mich auch noch abreagieren musste, weil: selbst wenn der Baggerfahrer gekommen wäre, hätte man ja noch gar nicht zu machen können - und raten Sie mal, wessen Schuld das dann wieder gewesen wäre. 

[Mein Beileid gilt ja meinem Bruder, dem Architekten, der sich das täglich antun muss - und sich darüber ähnlich aufregt - aber immerhin wird er dafür bezahlt.]

Wann wir jetzt in Urlaub fahren ist unklar, heute kommt noch schnell mein anderer Bruder (also der Hausbesitzer) vorbei und dann werden wir beratschlagen. Meine Sorgen ist zum einen, dass die Handwerker am Montag, falls wir nicht mehr da sein sollten, Unsinn machen (andererseits ist die Verlockung groß zu sagen: Ich bin raus, macht Euern Scheiß alleine.) anderseits, wenn wir jetzt noch den Montag hierbleiben, wer sagt mir denn, dass das Ganze am Montagabend wirklich fertig ist. 

Ansonsten ja, Urlaub wäre toll, auf dem Weg dahin müssen wir (neben den Handwerkern) aber noch ilfiglios Tasche, die er am Donnerstag mit all seinen Kleidern und Büchern im Zug nach Stuttgart hat liegen lassen (das Leben wäre ja sonst langweilig), in München beim DB-Fundbüro am Hauptbahnhof abholen, dann noch ein SUP in Decathlon in Bozen auf Wunsch miomaritos Schwester deren Kinder und unserer Mädchen kaufen und ein neues (gebrauchtes) Segel für unser Segelboot in irgendeinem Dolomiten-Tal einsammeln. Und dann breche ich am Lago zusammen und MACHE NICHTS MEHR! (Hahaha - Silencias Umzug nach Perugia steht ja noch an ...)

mercoledì 31 luglio 2024

Warten auf das Gewitter

Das Warten auf die Handwerker wurde heute Abend mal abgelöst von "Warten auf das Gewitter". Die Klappläden auf der Wetterseite sind schon seit heute Nachmittag zu, zum einen wegen der angekündigten Gewitter und zum anderen sowieso wegen der Sonne. Wir hatten heute 35°C und so sehr ich die Hitze mag, wenn man morgens wegen der Handwerker um 7 Uhr aufstehen muss, dann ist es etwas doof, wenn es im Schlafzimmer erst deutlich nach Mitternacht Temperaturen unter 27°C hat - und man bis jetzt auch nicht wieder so fit war, dass man mit wenig Schlaf gut auskommen könnte - Tertia und miomariot schlafen eh ein Stockwerk tiefer und Silencia führt ein berechtigtes Post-Abi-Lotterleben. Es sind also auch ein paar Fenster - unter genauer Beobachtung der Wetterlage - auf den Nicht-Wetterseiten offen und ich hoffe, dass das aufziehende Gewitter etwas Kühlung bringt. Allerdings sieht es im Moment so aus, also würden die ganzen Gewitter doch eher wieder ganz knapp nördlichen und südlich an uns vorbei ziehen. Aber schauen wir mal (das wird immer aktualisiert, daher kann das morgen früh wenn Sie den Post lesen etwas langweilig aussehen).

So, die Handwerker ... die Baustelle *hurz* der Typ von der Kernbohrung kommt tatsächlich am Samstag um 8 Uhr wieder und bohrt weiter, unsere Handwerker kommen auch, nur den Bagger-Mensch hat sich noch nicht geäußert. Heute wurden von Heizungsbauer unten im Schulsaal weiter Kupferrohre an der Decke verlegt - und keine Vertäfelung angebohrt. Morgen passiert dann wieder eher nichts *tiefeinatmen*, außer dass ein Typ das Loch im Garagenboden noch tiefer gräbt. Ich habe vorhin mal sicherheitshalber alles eingesammelt, was sie draußen im Garten haben rumfliegen lassen, falls doch ein größeres Gewitter kommt ...

Ich war heute beim Steuerberater (Crêperie) und dann habe ich selbst unsere Steuererklärung gemacht, da fehlt noch ein bisschen, aber das bekomme ich noch vor dem Urlaub fertig. Wie ich das nächstes Jahr schaffen soll, wenn der Abgabetermin wieder der 31.07. ist ... damit treibe ich mich dann nächstes Jahr in den Wahnsinn (bzw. ich muss das fertig haben, bevor die Catering-Saison beginnt ... also vor den Osterferien). Außerdem haben Tertia und ich zum Abendessen gemeinsam Buffalo-Quesadilla mit Sour-Cream-Dip gemacht und genau EINE gegessen ... super lecker, aber nicht unbedingt was leichtes ... (Quesadilla hätte ein Hinweis sein können ;-))

Sonst gibt es tatsächlich nichts neues, also doch, bestimmt, aber das wichtigste ist jetzt, dass wir diesen blöden Graben am Samstag zu bekommen ...

martedì 30 luglio 2024

Neues von der Baustelle

Seit den Pfingstferien waren unsere Handwerker ja "verschwunden", sprich anderweitig beschäftigt und mit der Nachricht, dass sie erst wieder Ende Juli bei uns aufschlagen würden, hielten sie sich lange zurück - so bis Anfang Juli ... diese Woche sollte es aber losgehen. Und zwar richtig. Zum einen sollten "noch schnell" unten im Schulsaal die Heizkörper samt Leitungen eingebaut werden (weil in zwei Woche der Sohn unserer ehemaligen Vermieterin ja auf Quasi-Weltreise geht und seine Mutter das nur in seinem Beisein gemacht haben wollte) und es sollte der Graben durch den Garten vom Haus zur Garage/Schuppen gegraben werden, damit man die "Fernwärmeleitung" (ist ist tatsächlich eine) von eben der Garage, wo die Heizungsanlage hin kommt, rein ins Haus legen kann. 

Gestern als ich erschöpft, weil immer noch nicht gesund, von meinem langen Crêperietag nach Hause kam, mit Tertia im Schlepptau, die mir den Tag über beim Bedienen und dann auch beim Aufräumen und Putzen geholfen hatte, stand schon mal der Bagger im Garten:



Miomarito (hauptsächlich, weil ich ja krank war bzw. auch immer noch etwas bin) und ich hatten am Wochenende alles frei geräumt:


normalerweise steht da eine Art Brunnen, liegen Steinplatten auf dem Boden und stehen viele Blumentöpfe herum



Hier soll irgendwo durchgebohrt werden


Wie ich ja schon mal geschrieben habe, bin ich ja quasi die Bauleitung (zu Teilen ist es auch miomarito, aber er muss gerade so viel arbeiten, dass es dann doch meistens ich bin), und hatte die Aufgabe für dieses "Ereignis" drei verschiedenen Handwerker (unsere üblichen, der Mensch mit dem Bagger und ein Mann, der die Kernbohrung machen sollte) plus die Archäologen des Denkmalamts zu koordinieren. 

Um 7:45 Uhr kam der Mensch von der Kernbohrung und musste erst einmal warten, weil: da war ja noch kein Graben (ich hatte gesagt, er solle am frühen Nachmittag kommen, weil um 8 Uhr erst angefangen würde zu baggern, aber was weiß ich schon, sein Chef wollte trotzdem um 8 Uhr anfangen) und auch unsere Handwerker waren noch nicht da, die sich einmal dazu hätten äußern sollen, wo genau er das Loch in die Hauswand bzw. das Fundament bohren soll. Die Archäologen kamen Punkt 8 Uhr, der Baggerfahrer gegen 8:30 Uhr, weil ihm unser Handwerker gesagt habe, halb 9 würde auch reichen (einmal Augenrollen meinerseits einfügen ACHT Uhr, was ist so schwierig an ACHT UHR!!) und merkte dann, dass er den Baggerschlüsel daheim liegen lassen hatte (einmal Kopf auf den Tisch schlagen einfügen). Also fuhr er noch mal zurück. Ich teilte Kaffee an den Menschen mit der Kernbohrung und die Archäologen aus. Tiefes Durchatmen. Kurz vor 9 Uhr waren dann tatsächlich alle da - kaum zu glauben.


unter strengen Blicken der Archäologen wurde begonnen zu baggern
(das ist die einziger Stelle im Garten, wo wirklich schönes Gras wächst *heul*)


und es wurde natürlich etwas gefunden


Es handelt sich vermutlich um das Fundament eines Vorgängerbaus, auf jeden Fall von vor dem 30jährigen Krieg - da stand am dieser Stelle das Pfarrhaus, was aber im Krieg abbrannte, davon könnte es sein oder aber noch älter.). Ist aber nichts tolles, wurde eben vermessen, alles aufgenommen und dann durfte der Mauerstein auch raus. 
Links im Bild der da schon leicht verzweifelte Kernbohrungsmensch, weil - ich habe ja keine Ahnung davon und habe ich auch mehr auf die Ausgrabungen konzentriert - sich sein Bohrständer nicht an der Wand festmachen liess, und zwar sowohl innen im Kelleraufgang als auch draußen an der Wand und er dann versuchen musste, ob es "einfach" mit der Hand gehen könnte. 


Hier sieht man den großen Stein aus dem Fundament (viel mehr war da auch nicht)
Gott sei Dank, ich hatte ja mit einem Gräberfeld o.ä. gerechnet und kompletten Baustopp oder so, aber das war wirklich das einzige und damit aber auch das einzige, was absolut glatt lief. 

Unser Haupthandwerker hatte sich übrigens gleich wieder vom Acker gemacht und nur seinen echten Heizungsbauer dagelassen, der aber auch erst mal nichts zu tun hatte, weil ihm die Bohrmaschine fehlte, um die Löcher von uns oben in den Fußboden/in die Decke zu bohren, durch die die Leitung für die Heizung unten im Schulsaal durchmüssen. Der Kernbohrungsmensch macht unseren Haupthandwerker davor aber noch darauf aufmerksam, dass er unbedingt eine Muffe für die Leitung ins Haus brauche, weil sonst das Loch nicht dicht (also zwischen Mauer und Leitung sei) und warum er das denn nicht wisse (banges Gefühl meinerseits, weil *uah* - was weiß der sonst alles noch nicht ...)


Verzweifelter Kernbohrung-Arbeitsplatz ... 


Das Graben hingegen ging gut weiter, es wurde ja auch nichts mehr gefunden und ich war schon sehr glücklich (aber auch ein bisschen traurig, weil ... naja ... das Historikerinnenherz .. auch wenn wir natürlich auf Archäologinnen herabschauen ;-))


Dann kam allerdings unserer Haupthandwerker zurück und erklärte, wir hätten komplett falsch gegraben, es sei doch besprochen worden, dass wir bis zum Garagentor graben und dort dann in die Garage rein gehen (NIEMALS! NIEMALS wurde das mit mir (oder miomarito) so besprochen) und nicht bis zum Fenster der Garage und dann da rein. Kurze Aufregung und Unsicherheit, wie es jetzt weiter geht (da war es gerade mal halb 11 oder so und meine Nerven langen schon komplett blank - miomarito hatte zwar eigentlich frei, uneigentlich aber die ganze Zeit Video-Konferenzen. U nd ich rege mich ja schon seit Beginn dieser ganzen Baustelle darüber auf, wie unprofessionell die Leute alle arbeiten, nichts wird irgendwo festgehalten, niemand weiß nachher dann eben auch, was er mal behauptet hat, immer fehlt irgendwelches Werkzeug oder *ups* das ist ja bei einem Haus von 1758 alles doch etwas anders ), es stellte sich dann aber heraus, dass die Fernwärmeleitung geradeso auch für den längeren Weg reicht - da war der Baggerfahrer auch schon längst wieder sichtlich entnervt wieder mit seinem fetten Schlitten angedampft (ich habe mir das "nächstes Mal den Schlüssel aber nicht vergessen!" verkniffen, spiele aber mit dem Gedanken praktische Checklisten für alle Handwerker auszuhändigen: Wir treffen uns um soundso viel Uhr, mitzubringen sind, usw.)


Dann kam die Kapitulation des Kernbohrers - er hatte schon einen Folgetermin abgesagt, musst jetzt aber wirklich weiter und kam einfach nicht durch unserer Mauer: 


oben sieht man gut die angefangene Bohrung
unten wie weit er an diesem Vormittag gekommen ist: 


Das schön ist, solange da kein Loch drin ist, kann man nicht die Leitungen verlegen und auch den Graben nicht wieder zumachen. Offizielle Termine gibt es erst wieder nächsten Dienstag (wo ich eigentlich auf den Markt von Brenzone laufen wollte), der Typ meinte, vielleicht würde er es heute Abend noch schaffen (nope) oder aber am Samstag, dazwischen sei er auf Montage in Mannheim und keine Chance, weil alle anderen im Urlaub seien. Miomarito hofft jetzt, dass das vielleicht alles am Samstag noch über die Bühne geht, ich habe da sehr große Zweifel, würde dann so lange hier bleiben bis das einigermaßen fertig ist und dann mit dem Zug an den Lago nachkommen.



hübsch auch wie wir eingebaut sind - dahinter stehen die Mülleimer usw. 

Und dann musste ja auf Verdacht noch schnell ein Loch IN der Garage gemacht werden, miomarito arbeite sich am Nachmittag durch den Betonboden und hub dann ein ca. 50cm tiefes Loch aus - weil der Kernbohrungsmensch ja vielleicht heute noch gekommen wäre und dann auf beiden Seiten des Garagenfundament ein Loch hätte sein müssen. Um auf die Höhe/Tiefe des Grabens auf der anderen Seite zu kommen fehlen aber noch 20-30 cm - da hat dann miomarito aufgegeben und unser Haupthandwerker bringt dann im Laufe der Woche jemanden vorbei, der das besser kann (oder zumindest behauptet, das besser zu können).


So, jetzt koche ich schnell was zu Abend, für miomarito und mich, Tertia war mit einer Freundin essen und Silencia arbeitet im Gasthof - und dann falle ich einfach nach hinten um ins Bett.

[Der Einbau der Heizkörper im Schulsaal geht schleppend voran - fehlendes Werkzeug - aber immerhin habe ich verhindert, dass durch die denkmalgeschützte Original-Holzverkleidung gebohrt wurde. Ich bin heute den ganzen Vormittag zwischen all den Handwerkern hin und her gesprungen, um zu schauen, dass niemand sich denkt, ach, das kann man sicher auch so machen (NEIN!!!) o.ä. Mist macht - ICH BIN DAFÜR NICHT AUSGEBILDET!!! Und das schlimme ist ja, ich sehe VIEL und frage mich, was ich alles NICHT sehe ...]

sabato 27 luglio 2024

Super-Start in die Sommerferien

Ich liege seit Mittwoch flach, ganz toll. 

Der Freitag letzte Woche war unglaublich anstrengend, ich durfte ja für den Crêpier einspringen, der nur Aufbau und Abbau machen konnte, aber nicht die Crêpes-Ausgabe, so dass ich dann sechs Stunden in der Knall-Sonne stand, im Zelt mit Platten, die über 200°C haben ... grandios, aber was will man machen (eine gescheite Summe Geld dafür verlangen, aber das wurde auch nicht gemacht, auch auf mehrfaches Drängen von mir) 

Samstag musste ich dann nicht einspringen, sondern habe - wie auch am Sonntag - bei uns zu Hause mit dem Heißluftföhn die Lambris in Wohnzimmer und miomaritos Arbeitszimmer von der Farbe befreit. Zur Belohnung gab's dann am Abend ein nettes Gartenfest in der Nähe von Stuttgart bei einer von miomaritos Kolleginnen. Ich arbeite sonst in der Regel auf solchen schönen Sommerfesten, da war es wirklich eine nette und vor allem angenehme Abwechslung mal Gast zu sein.

Montag dann normaler Arbeitstag mit ab 17 Uhr geschlossener Gesellschaft, eine Schulklasse von weiter her, die dann erst mal eine sehr gute halbe Stunde zu spät war, dann doch etwas mehr Leute als zunächst mitgeteilt und der Crêpier, der mit helfen sollte, weil er das ausgemacht hatte, dann nach einer knappen Stunde (ab 17 Uhr) aber keine Zeit mehr hatte und ich um 19 Uhr mit einem Riesenberg zu spülendem Geschirr, Gläsern und Besteck da stand und erst um 21:30 Uhr nach Hause konnte.

Am Dienstag ging es mir dann schon nicht mehr so toll, aber ich schob es auf das anstrengende Wochenende, außerdem hatten wir Hochzeitstag (20.!!!) und Tertia Schulfest. Also trafen wir uns auf dem Schulfest und danach ging es dann mit Tertia (Silencia ist mit Freunden in Kroatien, Riesen-Haus mit Pool ... ich bin ja gar nicht neidisch) Hochzeitstag feiern. Und die Tatsache, dass wir nach unendlichem Hin und Her tatsächlich ein Zimmer für Silencia in Perugia gefunden haben [Es wurde empfohlen, in einer Facebook-Gruppe zu posten, die aber jeden meiner FÜNF Posts einfach sofort wieder gelöscht hat und auch nicht sagen wollte, warum und alle Anzeigen, bei denen miomarito angerufen hat, dann trotz anders lautender Angaben, doch nicht für nur 2 Monate vermieten wollten - jetzt hat sie ein sehr schönes Zimmer bei einer Frau, nicht in einer WG - ähnlich wie ich, als ich damals, etwas älter allerdings, für 3 Monate in Alcalá de Henares war, um Spanisch zu lernen, und wir müssen uns keine Amanda Knox/Meredith Kercher Gedanken machen ;-) - wie das "Kind" allerdings dann dort hinkommt usw. müssen wir noch besprechen, wenn sie wieder da ist.]

Mittwoch ging es mir schon nicht so toll, ich schob das auf den zum Hochzeitstag getrunkenen Alkohol, war aber verwundert, wie wenig ich inzwischen vertrage. Am Donnerstag war ich dann richtig krank, Freitag auch und jetzt versuche ich heute mal wieder längeren Zeit außerhalb des Bettes zu verbringen, weil es noch eine ewig lange Liste an Dingen gibt, die vor dem Urlaub noch erledigt werden müssen. Im Moment ist mir aber doch eher wieder nach Bett. Eigentlich hätte ich heute auch noch ein Catering gehabt, aber das wurde auf Grund von Gewitter-Angst - GOTT SEI DANK!!!  - schon am Dienstag abgesagt, so dass ich jetzt nicht völlig am Rad drehen muss, wie ich das hätte heute schaffen sollen ... keine Ahnung. Am Montag muss ich noch mal ran, hoffe aber, dass ich da wieder richtig belastbar bin und/oder auf Hilfe der Töchter. Dann noch eine Woche Handwerker-Wahnsinn und dann bitte Urlaub!

P.S.: Tertia geht es ähnlich, endlich Ferien und sie hat einen steifen Hals, der sehr schmerzt und weshalb sie sich kaum bewegen kann. Wir haben beide entsprechend tolle Laune ...