venerdì 22 dicembre 2023

Timing II

Wenn ich beim Bloggen schon das Gefühl habe, dass ich unendlich müde bin (und an dem Tag nicht hunderte von Crêpes gebacken und mindestens 10 Stunden durch die Gegend gerannt bin), dann ist das vielleicht auch einfach das erste Anzeichen eine beginnenden Krankheit. Vielleicht wäre es auch sinnvoller gewesen, sich nicht mit miomarito in der Stadt zu treffen (beide Mädchen war nicht zu Hause) und zusammen eine Kleinigkeit zu Abend zu essen und Fußball zu schauen (lief dann gar nicht), aber ich bin immer irgendwie müde und immer diejenige, die dann sagt, ach nee, ich bleibe zu Hause. Jedenfalls bin ich doch los, wurde im Laufe des Abends immer ruhiger und fror immer mehr und lag dann gestern entsprechend einfach nur im Bett und schlief sehr viel.

Immerhin bekam ich noch die ersten Ansätze von ilfiglios versuchter Zugfahrt nach Tübingen mit, die Züge fuhren ja Dank Zoltan eh nur mit unglaublicher Verspätung, ilfiglio wurde dann zusätzlich von einem Schaffner noch in den falschen Zug gelotst (landete daraufhin in Aschaffenburg, was nicht so wirklich auf dem Weg von Frankfurt nach Tübingen liegt) und beschloss nach ein paar Stunden (da schlief ich schon längst), einfach wieder zurück nach Frankfurt zu fahren (was Gott sei Dank gelang), weil es höchstens eine Ankunft hier im Morgengrauen gegeben hätte. Heute ein neuer Versuch.

Ich bin natürlich nach einem Tag Bettruhe nicht wirklich wieder fit, aber es fehlen ja immer noch Geschenke, und Lebensmittel-Einkäufe müssen noch gemacht werden und miomarito hat schon gestern meinen Teil übernommen (Tertias Brille wurde übrigens noch einmal repariert - sie liebt sie und es gibt das Modell nicht mehr ...) und statt heute gemütlich mit miomarito die letzten Geschenke Glühwein beschwingt einzukaufen, ist er jetzt auf der Mülldeponie und ich stopfe mich gleich mit Ibuprofen voll, schnappe mir mal wieder eine Maske, beisse die Zähne zusammen und mache mich auf in die Stadt. Also weiter stade Zeit ... 

(aber immerhin keine Grippe, man muss ja positiv denken, dagegen bin ich geimpft (ich hoffe, die Mischung dieses Jahr ist die richtige), im Freundeskreis haben die erste sie schon und ich möchte das bitte, bitte nicht) 


mercoledì 20 dicembre 2023

müde

So, eigentlich wollte ich ja schon längst mal wieder bloggen, aber auch wenn seit gestern die 14 Stunden Arbeitstage endlich vorbei sind, ich bin einfach nur sehr, sehr müde und es gibt noch unendlich viele Dinge zu erledigen. Die Mädchen hatten heute ihren letzten Schultag (Dank beweglicher Tübinger Ferientage, die Ferien fangen eigentlich erst am Samstag an), Tertia hat gerade ihr letztes Training, Silencia geht heute den Geburtstag einer Freundin feiern, bevor sie dann ab morgen wieder fleißig im Dorf-Gasthaus arbeitet (immerhin muss sie am 23. und 24. nicht ran, erst wieder am 25.), Tertia übernachtet heute bei einer Freundin (sie war heute genau 20 min zu Hause, überhaupt, wir hatten alle so viel zu tun, dass wir teilweise tagelang gar nicht gesehen haben, oder höchstens morgens für 5 min), morgen früh müssen wir Tertia eine neue Brille kaufen (es gab viele Brillen-Drama in den letzten Wochen, aber jetzt ist sie endgültig hinüber), dann muss sie noch zu einer Geburtstagsfeier morgen und dann ist endlich Zeit für Familie (und AUFRÄUMEN!!). 

Einen Tannenbaum haben wir seit Samstag, allerdings hatte noch niemand Zeit ihn zu schmücken und unsere Lichterketten sind im allgemeinen Umbau-Chaos auch verschwunden. Immerhin haben die Handwerker einen Teil (!) des Bauschutts usw. HEUTE abgeholt (nachdem ich gestern den ganzen Tag zu Hause geblieben bin - statt noch Geschenke einzukaufen - weil sie eigentlich gestern kommen wollten ... und ich sicherstellen wollte, dass sie ALLES mitnehmen ... heute war ich dann nicht da bzw. ich glaube, sie kamen extra vor dem eigentlich ausgemachten Zeitpunkt ...) den Rest dürfen miomarito und ich jetzt morgen oder übermorgen doch noch selbst auf die Deponie bringen, weil alles auf dem Grundstück der Kirche liegt und das wenigstens an Weihnachten nicht aussehen sollte wie eine Müllkippe ... Mal sehen, ob sich miomarito morgen schon frei nehmen kann, Freitag wollten wir eigentlich zusammen noch die letzten Geschenke einkaufen (alles dieses Jahr auf den letzen Drücker, weil Corona uns ja beide zusätzlich zu den ganzen Weihnachts-Caterings und der Chocolart außer Gefecht gesetzt hat, das war zeitlich alles sehr unpassend)

Apropos das letzte Catering war heftig, ich mag jetzt erst mal keine Crêpes-Platten mehr sehen und keinen blöden Anhänger oder überhaupt. Übermorgen kommt ilfiglio "nach Hause", wie üblich feiern wir Heilig Abend hier, am 25. kommt wie jedes Jahr ein Freund zu Besuch und dann heisst es die Familie abklappern, erst auf die Ostalb, dann in die Westpfalz und Silvester sind wir dann wieder zurück. Etwas strafferes Programm dieses Mal, aber wir wollten Silvester mal mit Freunden hier feiern und bei Tertia beginnt das Training (die Wettkampf-Saison steht vor der Tür) auch schon am 2. Januar wieder. Und Silencia feiert eh immer hier mit ihren Freund:innen und muss dann auch gleich wieder mit dem Lernen und Vorbereiten von GFSs anfangen - Tertia eigentlich auch ... also eine GFS und gleich nach den Ferien auch wieder Klassenarbeiten ... und auf Silencia lauert ja dann auch schon das Abitur  ... ich bin mal gespannt, wann es hier mal wieder ruhiger wird ...

giovedì 14 dicembre 2023

Heute in unsouverän

Ich renne und fahre seit heute morgen um 9 Uhr durch die Gegend, um das Catering für morgen vorzubereiten. Die Crêpes hatte ich gestern Abend alle ausgebacken (also nicht innerhalb des Abends, ich war nur am Abend nach 6 Stunden endlich fertig) genauer gesagt 585 Stück, die restlichen 30 Stück backe ich vor Ort aus - fürs Weihnachtsmarkt-Feeling oder so. 

Heute morgen 1000 Servietten gekauft, Unmengen von Bananen (immerhin gibt es morgen VORHER ein richtiges Essen und ich muss nicht wieder fürchten, dass mir irgendwelche hungrigen Bauarbeiter den Anhänger einrennen (dieses Mal eh Kühlmaschinen-Bauer)) und schon mal alles vorbereitet. Miomarito hat mir geholfen, den alten Haken vom Abreißseil mit der Metallsäge abzusägen, denn so einfach Austauschen ist wohl nicht. Ich habe gleich zwei neue Seile gekauft, das eine im Baumarkt (weil das andere aus dem Internet nicht rechtzeitig ankommen zu schien), das aus dem Baumarkt ist eher so lala (oder ein falsches), aber Hauptsache, ich fahre nicht komplett ohne durch die Gegend (das aus dem Internet ist jetzt da und schaut von der Befestigung viel besser aus, das bastle ich dann morgen nach dem Catering an den Anhänger). 

Heute Nachmittag habe ich dann das Teilauto abgeholt, mit der Zentrale telefoniert, weil der Autoschlüssel sich auflöst, alles für morgen schon mal eingepackt und dann "schnell" den Anhänger dran gemacht * buhuhuhu*. Ich hatte den Anhänger Freitagnacht da geparkt, wo wir ihn immer parken, allerdings eben alleine, d.h. ich konnte ihn dann nicht händisch ganz an den Rand der Straße (nicht nicht bis zum Bürgersteig sondern nicht bis zur Hecke) stellen - das ist schon zu zweit ein ziemliche Arbeit, ich bat aber den Crêpier, sich das diese Woche mal anzuschauen, weil ich eben den Verdacht hatte, dass der Anhänger eben zu weit auf der Straße steht und dann könnte er zusammen mit seinem einen Sohn das ja vielleicht per Hand ... nein, nein, das sei okay so. Heute dann der Zettel am Anhänger wegen zu weitem Stehen auf der Straßen und Probleme mit der Müllabfuhr und das nächste Mal Anzeige. 

Ich hatte aber auch Riesenglück, weil in der Straße tatsächlich der Parkplatz vor den Anhänger frei war, denn sonst hätte ich den Anhänger auf die Straßen schieben müssen, damit ich mit dem Auto irgendwie an die Anhängerkupplung komme und das wäre einfach ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Auch so habe ich ewig gebraucht, bis ich Auto und Anhänger zusammen bekommen habe, eigentlich ist das gar nicht so schwierig (wenn man zu zweit ist), aber alleine halt eine Scheißarbeit  (ich war echt ganz kurz davor zu heulen, weil der Scheiß-Anhänger sich nicht ernsthaft bewegen ließ). Aber was soll ich machen.

25 min Fahrt zum Veranstaltungsort, dort musste ich ewig warten, weil noch 1000 Sachen angeliefert wurden, dann musste ich DREI! Leute bitten, mir zu helfen, den Anhänger an den richtige Platz zu schieben. Was ich kräftetechnisch auch nicht kann, ist den Anhänger ins Wasser zu stellen - er hat vier Stützen, mit denen man ihn eben gerade hinstellen kann, aber nach ein paar Umdrehungen ist bei mir Schluß und die blöde Kurbel bewegt sich nicht mehr, selbst wenn ich mich drauf stelle und so steht der Wagen jetzt komplett schief da. Aber was soll ich machen.

Dann noch ein komplett umsouveränes Tanken, der Tank war weniger als 1/4 voll, also musste ich Tanken gehen und ich habe das tatsächlich noch nie beim einem Teilauto gemacht und nachdem ich schon mal nicht geschnallt habe, wo überhaupt der Tankdeckel ist (an der Fahrertür ...) und wie der letzte Idiot ca. 5 Mal die Zapfsäulen umkreist habe, war ich dann auch noch völlig vom Bezahlen mit einer Tankkarte überfordert (dem Bilden der Pin aus dem Autokennzeichen plus weiterer Zahlen, außerdem muss man den Kilometerstand wissen .... oh mann ... wie der letzte Depp). 

So, jetzt muss ich muss ich nur noch Abendessen machen, gleichzeitig verdrängen, dass wir morgen eigentlich viel zu spät/knapp zum Catering kommen (ich habe wirklich so viel vorbereitet wie nur irgendwie ging, inklusive des Öffnen der Marmeladen-Gläser (also ich habe die Deckel natürlich wieder drauf geschraubt, aber ich will morgen keine sich nicht öffnenden Gläser haben, wenn ich so unter Zeitdruck stehe)), weil die Söhne des Crêpiers natürlich bis 13 Uhr Schule habe, und mein Idee, sie gleich an der Schule einzusammeln abgelehnt wurde, also fahren sie erst mal nach Hause und mit viel Glück sind wir dann also 30 min vor Beginn (Ende des Essens) des Caterings dort. Aber was soll ich machen.

Übermorgen dann endlich Wochenende - mit mehr als drei Stunden Weihnachtsfeier Turnen am Samstag und vier Stunden Weihnachtsfeier Rhythmische Sportgymnastik am Sonntag. Man hat ja Zeit ... 

mercoledì 13 dicembre 2023

415/615

9 Stunden gestern ununterbrochen Crêpes ausgebacken, 415 von 615 habe ich jetzt. Heute babe ich noch einmal den ganzen Tag, morgen nur noch den Vormittag, weil ich nachmittags den Anhänger zum Veranstaltungsort fahren und dort aufbauen muss. Außerdem einkaufen muss. Und vorbereiten. 

martedì 12 dicembre 2023

Es gibt nichts zu lesen, gehen Sie weiter

Hier bleibt es weiter still (naja, ich schreie heute einmal ;-)) , die ChocolArt ist seit Sonntag 18 Uhr vorbei, der Umsatz war so mittel, weil es den ganzen Samstag (eigentlich umsatzstärkster Tag) durchgeschüttet hat, aber was will man machen. Am Freitag hatte ich mein großes Catering, ich hatte mich davor jede freie Minute mit Modern Family (late to the Party, I know) zugeballert, damit ich gar nicht anfangen konnte, Panik zu schieben.

Es war dann super anstrengend, aber ich hatte zumindest das Glück, dass ich den Anhänger gut hinstellen konnte (ohne großes händisches Schieben), dann gab's die Befriedigung, dass die Veranstalter vor Ort (also das war eine große Straßenbaufirma, die wiederum eine Event-Location beauftragt hatte, ihre Weihnachtsfeier auszurichten) völlig inkompetent waren (ich hatte die Woche vorher völlig verzweifelt versucht, diese Leute von der Location zu erreichen, weil ich ja wissen musste, ob ich Starkstrom bekomme oder nicht und wann der Aufbau statt finden sollte - Null Reaktion. Weder auf meine Emails noch auf meine Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, also habe ich dann bei der Baumfirma angerufen (vorher kamen alle Emails an die Leute, mit denen ich bei der Baufirma für deren Sommerfest - da waren wir schon mal gewesen - Kontakt hatte, wieder zurück, weil - wie sich dann herausstellte - die alle nicht mehr da arbeiten), die wussten aber auch nicht groß weiter, so dass ich sicherheitshalber erst mal ordentlich Gas-Flaschen eingekauft habe. Am Ende kam dann die Email der Location am Tag der Veranstaltung, dass sie Starkstrom hätten und ich ab 14 Uhr aufbauen könnte (da war dann zwar erst niemand da, aber ich hatte auch nichts anderes erwartet). Es gab noch einen anderen Caterer mit zwei Foodtrucks, die für das herzhafte Essen zuständig waren (ich hatte nur süße Crêpes), die waren dann zum Start um 17 Uhr irgendwie noch nicht fertig (wie kann das passieren?!) und ich wurde somit die beste Freundin aller bulgarischen und rumänischen Bauarbeiter, weil ich an die sehr hungrigen und auch etwas angepissten Männer einen Banana&Nutella-Crêpe nach dem anderen ausgeben konnte. 

Es stellte sich dann heraus, dass die Veranstaltung doch nicht wie angegeben (oder vom Crêpier aufgenommen, man weiß es ja nicht) bis Mitternacht ging, sondern nur bis 22 Uhr und weil es eh wie aus Kübeln schüttete, war dann schon um 21:30 Uhr nichts mehr viel los und die bestellten 400 Crêpes Dank des erstes Banane&Nutella-Ansturms auch aufgegessen. Da die Location ziemlich klein und eng war, kam jetzt der lustige Part, ich musste nämlich (nachdem ich alles eingepackt und geputzt hatte) den Anhänger einmal um 180°C drehen, um ihn wieder an Auto zu bekommen. Der Anhänger war allerdings der Meinung, dass er in eine andere Richtung rollen möchte (abschüssiges Terrain) und zog mich einfach in die falsche Richtung. Gott sei Dank standen noch ein paar russische Bauarbeiter herum und die bat ich dann, mir doch behilflich zu sein (darauf bestehend, dass ICH die Handbremse bedienen, weil nüchtern waren die alle nicht mehr), wir drehten dann gemeinsam den Anhänger und nachdem ich dann den Anhänger angehängt hatte und durch die super enge Einfahrt wieder heraus fuhr, wurde ich mit Jubel und "starke Frau!" verabschiedet. (meine Nerven!)

Irgendwann nach Mitternacht war ich dann uch zu Hause, alles war verstaut und aufgeräumt, der Anhänger abgestellt, das Teilauto zurück gebracht und es wäre fast perfekt gewesen, wenn ich nicht beim Abstellen des Anhängers vergessen hätte, das Abreißseil abzumachen ... jetzt muss ich heute ein neues kaufen ...

Eigentlich sollte ich gar nicht blogge, denn am Freitag habe ich wieder ein großes Catering, 500 Crêpes wurden bestellt, der Crêpier hatte das Catering angenommen, dann aber beschlossen, dass er doch lieber was mit seinem Sportverein macht und ich das alleine übernehmen darf. Letzte Woche hat er dann weiter 115 Crêpes-Bestellungen für das Catering angenommen, weil er dachte, es würde sich um ein Catering im Sommer handeln. Ich hatte das Angebot mit den 500 Crêpes auf dem Tisch, dachte mir, 4,5 Stunden Zeit, könnte alleine klappen, dann kamen noch die 115 dazu (die müssen ja auch erst einmal vorab gebacken werden), die Anfangszeit war 12:30 Uhr, d.h. keins der Kinder hätte irgendwie aushelfen können, gestern dann stellte sich heraus, dass ich ein altes Angebot hatte, der Crêpier irgendwann im Herbst das alte angepasst hatte, weil der Kunde Änderungen bei den Zeiten gemacht hatte, und ich das aber nicht weitergeleitet bekommen hatte. Ich hatte plötzlich nur noch 2,5 Stunden (14.30 bis 17 Uhr), um 615 Crêpes auszugeben, das macht 4 Crêpes die Minute bzw. EBEN NICHT, weil das einfach nicht zu machen ist. Dezenter Amoklauf meinerseits mit (ich weiß nicht zum wievielten Mal) Hinweisen zu Informationsfluss, Abmachungen, Prioritätensetzung usw. jetzt helfen mir immerhin zwei Söhne des Crêpiers. 

So, gestern habe ich dann 160 Crêpes ausgebacken, jetzt fehlen also nur noch 465 .. muhaha. Weihnachtsgeschenke kaufen oder Haushalt dann nächste Woche irgendwann.



venerdì 8 dicembre 2023

Funkstille

Hier herrscht Funkstille auf Grund der Tatsache, dass ich Corona, ChocolArt, Riesen-Catering und allgemeinen vorweihnachtlichen Wahnsinn schaukeln muss. Heute ist immerhin der erste Tag, wo ich nicht schon beim Aufstehen das Gefühl habe, mich gleich eigentlich lieber wieder hinlegen zu wollen. 

Das ist gut, denn heute habe ich sieben Stunden (also vor Ort sieben Stunden dazu 2 Stunden Vorbereitung zu Hause, 2 Stunden Aufbau dort, 2-3 Stunden Abbau und Heimfahrt nach Mitternacht) Weihnachtsmarkt bei einer Firma, mehrere hundert Leute, ich und der blöde Anhänger, den ich alleine gar nicht bewegen kann (also wenn er mal vom Auto ab ist und den man aber oft noch auf seinen richtigen Platz schieben muss). Morgen dann Großkampftag auf der ChocolArt. Dort habe ich vorgestern 5 Stunden gearbeitet und musste dann anrufen, dass mich jemand ablöst, weil ich vorm Umkippen war, deshalb habe ich dann gestern die "Heimatfront" mit Einkaufen, Vorbereiten usw. übernommen. 

Immerhin scheint es miomarito, der sich natürlich an mir, oder einem der anderen x Millionen Menschen, die gerade Corona haben, angesteckt hat, jetzt wenigstens etwas besser zu gehen, so dass er gestern auch mal das Bett verlassen konnte (wichtig, weil ich bin die nächsten drei Tage einfach nicht da, Silencia steckt auch bis zum Hals in Klausuren-Phase und ebenfalls Weihnachten in der Gastronomie).

Weil man ja auch immer positiv denken muss: Was bin ich Gott froh, dass die Handwerker letzte Woche ihre Sachen gepackt haben und hier nicht auch noch rumspringen und nerven. 

sabato 2 dicembre 2023

Timing ... ist alles

Tzja, dann passierte also das, was ich unter allen Umständen zu vermeiden versucht habe, ich wurde einen Tag vor dem großen Freitags-Catering und eine halbe Woche vor dem Beginn der ChocolArt (was ja für uns so etwas wie das Oktoberfest ist) krank. Und - nachdem ich es ja fast vier Jahre umgehen konnte - mit Corona. Super Timing.



Am Donnerstag ging es mir so richtig beschissen, ich weiß jetzt auch, dass ich Corona sicher nicht schon mal quasi unbemerkt hatte (war ja ein Verdacht, weil ... man kann das ja eigentlich fast nicht 4 Jahre lang nicht bekommen, mit drei Kindern und Gastronomie, und mehrmals Corona in der eigenen Familie) und es war klar, ich kann unmöglich am Freitag arbeiten, also fragte ich Silencia, ob sie für mich einspringen könnte (Das war ein Riesen-Auftrag, man musste unbedingt zu zwei sein, in der Stadt, mit durchaus Nachfolge-Aufträge in Sicht, also unmöglich, das abzusagen). Am Ende sprang dann aber der Sohn des Crêpiers ein und ich konnte mich auf meinem Krankenlager wenigstens etwas entspannt zurück lehnen. 

Interessanterweise hatte ich hauptsächlich Kopf- und Gliederschmerzen, ähnlich wie bei einer (echten!) Grippe, allerdings ohne das hohe Fieber, dafür aber auch mit Schüttelfrost. Gestern ging es mir dann schon wieder ein wenig besser, eher so wie eine stärkere Erkältung, Lesen und Film schauen war drin, heute versuche ich mich mal größere Teilen des Tages außerhalb des Bettes aufzuhalten. Für Montag habe ich schon mal die Crêperie geschlossen, das schaffe ich sicher nicht (schon gar nicht als Vorlauf für die kommenden anstrengenden Chocolart-Tage), am Dienstag muss ich dann wieder wirklich fit sein. Ich nehme also eine gerne eine Runde gedrückter Daumen, dass ich es dann auch wirklich bin ...

Ansonsten noch zum Wetter:


Krasser Wintereinbruch auch hier im Neckartal ;-)
(immerhin fast eine geschlossene Schneedecke, ist ja schon mal was)