lunedì 25 maggio 2020

Tag 70

Miomarito ist heute morgen um 6 Uhr aus dem Haus geschlichen ... ich wurde freundlicherweise schon um kurz nach 5 von der Katze geweckt, die nichts mehr zu Essen hatte und JETZT! SOFORT! nicht nur essen sondern auch raus wollte ... naja, gab's noch ein Küsschen für miomarito und für mich Gott sei Dank noch mal fast drei Stunden Schlaf.

Tertia hat zusammen mit ihrer Freundin via Skype ihre Schulaufgaben abgearbeitet, klappt immer noch recht gut, aber irgendwie war nach dem langen Wochenende und mit der Aussicht auf zwei Wochen Pfingstferien plus der Tatsache, dass sich das wegen der etwas gelockerten Kontaktbeschränkungen inzwischen irgendwie so anfühlt wie endlose Sommerferien, die Luft raus. Aber immerhin ist Tertia so fast den ganzen Tag draußen (also so von 11 bis 20 Uhr) an der frischen Luft und ich kann in Ruhe arbeiten.

Das habe ich heute viel, ich glaube etwas zu viel, jedenfalls ist die Leichtigkeit des langen Wochenendes schon wieder weg - außerdem treibt mich die blöde Spitzmaus, die sich partout nicht fangen lässt, in den Wahnsinn, weil sie immer in meinem Zimmer aus der Wand kommt, schnell zwischen den Bodendielen verschwindet, am Ende meines Zimmers wieder aus den Bodendielen auftaucht, um die Ecke in die Küche springt und dort hinter der Küchenzeile die dort noch vermuteten Reste des Trocken-Katzenfutters mampft. Dazu noch das Getrommel des Vermieterinnen-Enkels ... Kann ich grad nicht gebrauchen. Aber immerhin, arbeiten geht trotzdem wieder besser.


Fotos von letzter Woche bearbeitet

Ansonsten eigentlich nichts neues, morgen muss ich dringend mal weniger Zeitung lesen und mehr raus an die frische Luft, so wirklich bekommt mir das nicht. Jetzt werde ich den x-ten Versuch starten mir endlich The Eddy anzuschauen, ich will das sehen, seitdem die Serie raus ist, aber ich bin eigentlich jeden Abend zu müde dafür ... (und Unorthodox natürlich ..)

Tag 69

Sonntag auch eher noch in gemütlich, das Wetter war zwar ganz schön, aber eben doch sehr frisch,  also eher Aufräumen, Wäsche waschen usw. 


Abends gab's dann wieder mal Pizza, die bisher beste, auch wenn wir noch etwas an der Form arbeiten müssen ;-)



die Junior-Pizzabäckerin


die letzte Pizza-Runde in mini

So und jetzt die - angeblich - letzte komplette Kinder-machen-Schule Daheim-Woche, dann gibt's zwei Wochen Pfingstferien (in denen wir eigentlich ja an den Lago gefahren wäre ... :-( ) und danach soll es dann ja wieder irgendwie mit der Schule losgehen (wie weiß ich noch gar nicht, nur eben rollierend und was bin ich froh, dass ich keinem Arbeitgeber sagen muss, dass ich immer noch nicht weiß, wie das im Juni aussieht)

domenica 24 maggio 2020

Tag 67/68

So, wir haben die letzten beiden Tage Urlaub von Corona gemacht, natürlich nicht wirklich, aber es hat sich so angefühlt.


Am Freitag noch einmal einen Großeinkauf gemacht, da ich miomarito morgen das Auto für die Woche geben werde, damit er nicht in überfüllten Zügen mit Menschen ohne Maske durch die Gegend fahren muss und dann haben wir mit einem Freund gegrillt und bis ganz spät in die Nacht im Garten gesessen und eigentlich war alles wieder fast ganz normal. Ist es natürlich nicht, aber so eine Auszeit tat gut. Und weil es dann gestern eigentlich durchgeschüttet hat und es vielleicht doch etwas viel Alkohol am Abend vorher gewesen war, haben wir dann einen Faulenzer-Tag mit viel Bett und Zeitungslesen (da war's dann mit der Auszeit auch schon wieder eher vorbei) verbracht. Auch sehr erholsam. 

Heute dann wieder Sonne, wenn auch eher frisch, genießen und mich seelisch-moralisch auf fünf Tage nur ich und die Kinder einstellen. 

venerdì 22 maggio 2020

Tag 66

Tag 66 hat sich gar nicht angefühlt wie Tag 66 sondern einfach wie ein ganz normaler Feiertag (darauf hatte ich unter uns gesagt aber auch stark hingearbeitet ;-)). Geweckt wurden wir übrigens um halb 11 vom Posaunenchor, da es den sonst an Christi Himmelfahrt wohl üblichen Freiluft-Gottesdienst nicht auf dem Sportplatz sondern quasi bei uns im Garten gab. Mit viel Abstand (Ansonsten ist gibt es seit letzter Woche wieder sonntägliche Gottesdienste, in zwei Schichten für jeweils 30 min, mit offenen Türen und Fenstern, ohne Singen und mit 2 Meter Abstand und Maske).



Tertias Blumenkunst



Fotoshooting: Sommer zu Hause



Arbeitsteilung, eine Wiese ich, eine miomarito


Kind im Baum


Kind spielt Federball mit miomarito


Dann war ich noch kurz in der Crêperie, im Juni soll es wohl tatsächlich mit den Flohmärkten losgehen, mal sehen, vielleicht fällt also tatsächlich auch wieder etwas Arbeit für mich ab. Außerdem wurde ich für meine instagram und Facebook-Arbeit mit Cidre-Flaschen bezahlt - gleich mal testen ;-)


Dann mit miomarito zusammen (und Tertia) noch lang im Garten gesessen und überlegt, dass es bei uns daheim eigentlich so schön ist, dass man im Sommer - wenn es denn geht - eigentlich gar nicht in einen vermutlich dann ja eher stressigen Urlaub fahren muss. Man braucht ja eigentlich Urlaub von Corona und nicht mit Corona und das geht zu Haus vermutlich viel besser - jedenfalls wenn man das Glück hat, so idyllisch zu wohnen wie wir. Abends gab's dann lecker von miomarito zusammen geschmissene Pasta (Tomaten, Feta, schwarze Oliven und Pecorino Romano) und wir haben mit beiden (!) Mädchen  Louis de Funès' Hasch mich – ich bin der Mörder gesehen und mussten alle (!) viel lachen.


So, das war also der Start ;-) für ein schönes, langes und stressfreies Wochenende (dringend benötigt!), heute bekommen wir das erst mal seit 11 Wochen wieder Besuch, ein Freund zum Grillen, das wird doch langsam. 


P.S.: Ich selbst mache ja sehr gerne bei wissenschaftlichen Umfragen mit (eigentlich meine ganze Familie, also meine Eltern und auch meine Schwägerin und auch schon meine Großmutter hat bei okay, mehr oder weniger wissenschaftlich bei Marktforschungssachen mitgemacht), natürlich auch gerade jetzt wenn es entsprechendes Umfrage-Studien zu Corona und die Auswirkungen geht. Wenn es um Studien zu Kinder/Jugendlichen geht bitte ich auch immer die Kinder daran teilzunehmen. Bisher waren die Umfragen eher so lala, oft nicht wirklich kindgerecht bzw. für die Kinder schwierig zu beantworten oder gingen gleich in Richtung Hast du Selbstmordgedanken?
Heute dann eine Studie von der Uni Tübingen und der Uni Luxemburg für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren - und die ist wirklich sehr gut für jüngere Kinder (die großen schlafen noch, daher bis jetzt keine Rückmeldung) gemacht: HIER (mitmachen! ;-)) [Es geht darum, wie es den Kinder geht, wie sie mit den Kontakbeschränkungen und Schulschließungen klar kommen, wie sich ihr Alltag verändert hat, was sie am meisten vermissen usw.]

giovedì 21 maggio 2020

Tag 65

Gestern beschlossen, dass ich das lange Wochenende schon mehr oder weniger am Mittwoch einleite, weil ich irgendwie dringend mal eine Pause brauche. Noch schnell ein paar Bilder zur Agentur hochgeladen und ein bisschen über neue Motive nachgedacht, inzwischen bekomme ich auch schon wieder Idee für Food - und dann mehr oder weniger nichts gemacht.

Tertia musste/durfte um 11 Uhr an der Schule antreten und ihre Deutsch- und Matheaufgaben abgeben. Die Viertklässler haben ja seit dieser Wochen wieder Unterricht, das sind laut Tertia so ungefähr zwölf Kinder (viel größer sind hier die Klassen ja eh nicht, Tertias Klasse mit 16 Kinder ist die größte - seit Jahren die größte, bei Silencia waren es ja zum Beispiel nur sechs Kinder), wie das genau funktioniert weiß ich noch nicht, groß teilen muss man da ja nichts, und die Klassenräume hier sind eher groß und lassen sich auch hervorragend lüften. Außerdem kann man auf der Wiese hinter der Schule auch einfach im Freien unterrichten. Jedenfalls wurde das auch so schon immer mal wieder gemacht, meine ich.

Silencia musste wieder Bücher ausfahren und wir haben zusammen einen Fragebogen des Elternbeirats ihrer Schule zum Thema Wie klappt das Distanz-Lernen ausgefüllt

Silencia ist nicht begeistert, aber findet es auch nicht schlecht, ich war etwas irritiert, dass ich gefragt wurde, wie die einzelnen Sachen (Chat, Teams, Fragestunden per Email usw.) sich bewährt haben und ich muss einfach sagen: was weiß ich?! Ich stehe ja nicht den ganzen Tag hinter Silencia und kontrolliere a) was die Lehrenden so anbieten und b) wie Silencia damit klar kommt. Ich frag immer mal wieder nach, bekomme gerne ein Augenrollen und keine Antwort, oder manchmal auch eine Antwort und solange Silencia nicht Hilfe anfordert (also mal in Mathe, öfter in Latein (aber dafür ist miomarito zuständig)) und ich keine Email von einem der Lehrenden bekomme weil sie nicht mitarbeitet oder keine Aufgaben abgibt  ... bin ich einfach froh, dass es wohl ganz gut läuft .. eigentlich hätte ich den Fragebogen alleine ausfüllen sollen ... was ich schon etwas komisch fand (hab's dann auch dazu geschrieben).


Ilfiglio bastelte weiter an seinem Zimmer herum. Wie es nach den Ferien konkret weiter geht weiß ich übrigens immer noch nicht, mach mir da aber ja auch keine großen Hoffnungen, dass sich da was groß überschneidet.

Nachmittags kam es dann zum großen - vor mir bereits vorausgeahnten - Krach von Tertia mit zwei ihrer Freundinnen. Tertia ist zwar erst neun Jahre alt, versteht das mit dem Abstand und dem "geschlossene Räume sind nicht so günstig" aber sehr gut; nachdem sie ja in den ersten Wochen schon gesehen hat, dass sich die meisten hier nicht an die Vorschriften (plus eine Person, jetzt ist es ja plus ein Haushalt) halten und auch weiß, dass das Spielen mit zwei Freundinnen eigentlich nur so lala ist (auf dem Spielplatz dürfte sie das ja, warum also nicht auf der Kirchwiese ...), fielen ihr vormittags schon im Telefongespräch mit einer Freundin die Augen aus dem Kopf, weil diese zusammen mit einer weiteren Klassenkameradin am Telefon hing (Tertia: Mama, zusammen am Telefon, das sind keine 1,5 Meter!!! Und drinnen!!!) und als sie eingeladen wurde, ebenfalls vorbei zu kommen meinte sie nur: Ich spiele schon mit XY und Z, ich glaube, noch eine Person sind zu viele Kontakte (wow!).  Nachmittags dann das gleiche noch mal in grün, ihre Freundinnen hielten sich an keinerlei Abstandsregel, nicht mal pro Forma oder wie das Kinder halt versuchen und Tertia flippte mal kurz aus, was der Mist denn soll, was die anderen nun einfach nur lächerlich fanden (man kennt ja seine Pappenheimer, ich sagen nur XY hat heute sich morgen übergeben, aber das war sicherlich nur die Autofahrt oder mit Ibu ging Kita dann doch ganz gut) und Tertia beschloss dann erstmal, dass sie nicht mehr mit ihnen zusammen spielen möchte.
Das renkt sich wieder ein, aber ich finde etwas Abstand zu halten (und nicht aus einem Glas zu trinken oder Nase an Nase über dem Handy zu hängen) ist echt nicht zu viel verlangt. Tertia beweist ja auch, dass es geht - gerade wenn man eh draußen spielt, bedeutet das ja nicht, dass man nichts mehr machen kann und in die soziale Isolation gedrängt wird - oder ich komplett hysterisch bin. Nun ja (mir tun nur die Lehrerinnen etwas leid, die sich jetzt komplizierte Abstand-Regeln an der Schule hier ausdenken und für deren Einhaltung sorgen müssen, während mindesten 3/4 der Kinder eben nachmittags wortwörtlich aufeinander hängen und somit das Ganze ad absurdum führen).

Ansonsten ist miomarito wieder da, der sich auch viel mit Abstandsregeln und wie viele Besucher auf wie vielen Quadratmetern und was passiert mit den Multimedia-Stationen und den Führungen und wie macht man das ohne online-ticketing und überhaupt rumschlagen muss. Und außerdem sind die Züge wieder voll, die Leute halten weder Abstand noch tragen sie auf längeren Strecken so wirklich ihre Masken, da müssen wir uns irgendwas überlegen.. Nächste Woche ist miomarito allerdings von Montags sehr, sehr, sehr früh (was zumindest eher leere Züge versprechen würde) bis Freitagabend (was das Gegenteil verheisst) in Augsburg und so ganz ohne Auto wird es hier doch eher schwierig. Mal schauen. 

mercoledì 20 maggio 2020

Tag 64

Der Vormittag erst mal wie üblich gestern, große Kinder schlafen noch, Tertia und ich stehen auf und machen uns an die Arbeit, wobei ich jetzt gar nicht viel gearbeitet habe, denn bei mir stand ein Zahnarzttermin an.



Der war dann eigentlich recht angenehm, weil wieder so un-coronahaft. Okay, im Wartezimmer stehen nur drei Stühle, aber lange warten muss man da eh nicht, die Fenster stehen alle offen, aber auch das ist dort Usus sobald es die Temperaturen zulassen und auch die Masken gehören ja dazu, okay, es gibt jetzt zusätzlich für den Eigenschutz der Ärzte und Helferinnen noch so ein Plastik-Visir, aber hey, fällt fast nicht auf, so von Patientenseite. Aber das Beste (und das war wie früher als die Kinder noch klein waren): über eine Stunde kein Mama, wo ist ...? Mama, ich versteh das nicht? Mama, haben wir nichts gescheites zu Essen?!! Mama, kannst du mir meine Hose waschen? Mama, der/die hat ...!!

Auf dem Weg nach Hause ... bin ich übrigens durch die Stadt und an der Uni vorbei gefahren, da merkt man dann doch deutlich, dass weniger los ist, da die ganzen Studierenden fehlen, sonst ist ja überall eher genauso viel los wie sonst, bei uns auf dem Dorf samt idyllischer Umgebung ja deutlich mehr .... also, auf dem Weg nach Hause noch schnell im Dorfladen vorbei, immer noch kein Pflanzen ... (ich bin so ungeduldig weil ich ja mit Tetra noch Pflanz-Fotos machen wollte, und wenn das jetzt heute nicht klappt, brauch ich ganz schnell eine andere Idee... und mir fällt nix ein ...). Der Balkon ist schon ziemlich voll, der milde Winter hat alle Pflanzen (also Rosmarin, Thymian, Tertias Blumen, Lavendel, Salbei, Schnittlauch und Petersilie) überleben lassen und ich habe mal großzügig Basilikum und Minze angepflanzt (also Supermarkt-Bio-Pflanzen geteilt und eingepflanzt), jetzt warten wir eben auf Zucchini, Paprika, Gurke und Tomaten - normalerweise brauche ich ja auf dem Balkon noch Platz für mein Foto-Studio, aber im Moment komme ich eh nicht dazu Food zu fotografieren und dann schauen wir mal ...






Zu Hause war alles friedlich, Tertia kann ja jetzt mit Skype Videokonferenzen und "trifft" sich immer mit ihren zwei Freundinnen online, das klappt sehr gut und eigenständig. Mit einer verabredete sie sich dann für den Rest vom Tage und ich weiß, ich wiederhole mich, aber das klappt wirklich, wirklich gut (also abstandstechnisch und für die Aerosol-besorgte Mutter eben nur draußen).

Ich war dann noch im Supermarkt einkaufen, sehr schön leer war's und nachdem die Zahlen hier in Tübingen ja ganz anständig sind, rege ich mich auch nicht mehr über Menschen auf, die ihre Maske nicht richtig tragen, sondern rollen nur mal kurz mit den Augen, gestern allerdings auch mal doppelt, weil: gehäkelte Masken (interessant ... oder so).

Wieder zu Hause setzte ich mich mal kurz aufs Sofa - und schlief ein. Jedenfalls für 5 min bis zum nächsten MAAMMMAAA! Das passiert mir sonst nie, aber ich glaube, gerade fällt - hoffentlich - ein bisschen der Druck ab, die letzten beiden Nachmittage hatte ich auch ziemlich meine Ruhe und ich fühle mich in etwa so, wie nachdem wir die Räumungsklage gewonnen hatten und klar war, wir müssen nicht ausziehen. Unendlich müde und dreimal durch den Fleischwolf gedreht. Miomarito erfreute mich dann auch noch über WhatsApp mit der Nachricht, dass er in Zukunft (also wenn dann in Ausstellung eröffnet ist, vermute ich, ab dem 10. Juni), wenn er keinen Ausstellungsdienst hat, zwei Homeoffice Tage pro Woche von seinem Chef bekommt - das nimmt auch deutlich etwas Druck weg (vor allem, weil er dann eh nicht mehr so viel arbeiten muss, die Ausstellung läuft ja).

Jedenfalls, ich bin um 20:30 Uhr ins Bett, zusammen mit Tertia, die zur Zeit bei mir schläft wenn miomarito weg ist, die dann noch gelesen hat während ich sofort eingeschlafen bin. Vermutlich hat sie mich dann noch zugedeckt :-) (wenn Tertia vor mir ins Bett geht, richtet sie immer alles schön hin, inklusive meiner Schlafanzughose und meiner Kopfhörer fürs Handy, damit ich noch Serie schauen kann, was ich aber nie mache weil ich einfach viel zu müde bin).