venerdì 23 febbraio 2024

Nie denken es läuft ...

Gestern kam nämlich Silencia nach Hause und berichtete, dass sie in der Schule einen Stuhl auf/an ihren Finger geschmissen bekommen hatte (Versehen) und dieser jetzt doch sehr dick und unbeweglich sei. Ich kenne mich mit Brüchen so gar nicht aus, unsere Kinder hatten ja auch immer nur Platzwunden (da bin ich inzwischen Expertin), aber ich erinnerte mich an die zwei Male, bei denen ich nah an einen Bruch herangekommen war - Basketball, Finger angebrochen - und meinte, bei mir hätte das schlimmer ausgesehen und das würde schon wieder. Prellungen sind ja auch fies. 

Heute morgen war der Finger dann noch mal deutlich dicker und hat tat wohl auch noch mehr weh und so fuhr ich Silencia auf dem Weg zum Einkaufen sicherheitshalbe mal zu unserer Hausarzt-Praxis, weil sie da eh ein Rezept abholen musste, und die schickten sie dann gleich weiter in die nahegelegene Klinik. Gleichzeitig meldet sich Tertia, dass sich ihre Freundin vermutlich gerade den Fuß (es waren dann beide Unterschenkelknochen) gebrochen habe und sie jetzt mit ihr (in der Schule immerhin) auf den Krankenwagen warten würde (die Schulsanitäterin - man kann hier als Schüler*in eine "Ausbildung" zum/r Schulsanitäter*in machen - war übrigens eine Freundin von Silencia, die zusammen mit ihr turnt und die echte Sanitäterin dann Silencias Turn-Trainerin, die die Schulsanitäterin dann natürlich auch kannte und beide waren - wie alle - dann der Meinung, dass Tertia ja genauso aussehe wie Silencia, ja, klar, die kleine Schwester!). Bei Silencias Mittelfinger gab's dann aber nach dem Röntgen aber Entwarnung, er ist nicht gebrochen, wäre an der rechten Hand bei anstehendem Abitur aus eher doof gewesen, aber jetzt muss sie ihn erst einmal ruhig stellen und darf weder Sport machen noch arbeiten - muss aber nächste Woche zwei Klausuren schreiben und eine GFS halten ... 

Dank der vielen Aufregung habe ich dann heute leider nicht ganz so viel "geschafft", wie ich eigentlich vorhatte, aber immerhin ein paar Caterings organisiert und Angebote und Rechnungen fertig gemacht und endlich mal meinen Rechner aufgeräumt. d.h. meine ganzen Foto-Kataloge (also quasi die Ordner mit den Bildern) auf eine externe Festplatte ausgelagert. Und einen Groß-Einkauf gemacht, denn morgen findet Tertias Geburtstagsparty statt, mit 12, nein, jetzt 11 eingeladenen Mädchen, einem Film, viel selbst gebackener Pizza und einer großen Torte, die Tertia mit zwei Freundinnen morgen früh backen will. Ich habe Tonnen von Sahne, Butter und Quark und was weiß ich alles einkaufen müssen, sie soll zweistöckig werden ...

Ansonsten war ich gestern auf der Suche nach einer außer häuslichen keine Care und keine sonstige Arbeit Aktivität für die übernächste Woche - weil für die nächste Woche habe ich ja schon Karten für C'è ancora domani und irgendwie fand sich so gar nicht - es sind halt auch Semesterferien - ich war sogar schon bereit, mir einfach mal hier den Botanischen Garten anzusehen, der ist wohl toll, ich war da auch einmal, um Fotos von einer Kommunion zu machen, kann mich aber nicht wirklich daran erinnern. Aber dann kam heute morgen eine Nachricht von der Mutter von Tertias bester Freundin, die Tübinger Kinos zeigen nächste Woche Nawalny, ihr Mann macht die Einführung, anschließend außerdem eine Diskussion mit zwei nach Tübingen geflüchteten ehemaligen Mitarbeitern Nawalnys - und damit gibt es dann eben einmal zwei Sachen in einer Woche und dann eine Woche ohne. Was ich übrigens gar nicht wusste, der Typ, der jetzt (mit noch einem anderen) die Tübinger Kinos übernommen hat (und auf dessen Sommernachtskino ich ja wochenlang mit dem Crêpes-Wagen stand), war selbst mit seiner Firma an der Entstehung dieses Films beteiligt

So, jetzt Abendessen kochen und vor der großen Teenie-Party noch mal durchatmen (und bitte keine weiteren Klinik-Geschichten)


Ach, und OSTERglocken blühen im Garten jetzt Dank Klimawandel schon im Februar ... 

giovedì 22 febbraio 2024

weiter, weiter

Vielleicht schaffe ich es ja mal irgendwann täglich zu bloggen und nicht immer viele Tage in einen Post zu packen, aber ... bisher klappt das ja eher so gar nicht.

Am Sonntag hieß es wieder Wettkampftag und damit aufstehen um 6 Uhr - für mich, für Tertia um 5:15 Uhr, denn die Mädchen sind jetzt "groß" und müssen mit fertigem Dutt (samt Haarnetz und gefühlt 375 Haarnadeln (die, wenn nicht am Kopf bei uns ÜBERALL in der Wohnung rumfliegen)) zum Wettkampf erscheinen. Ich kann das gar nicht, also muss Tertia das alleine machen, ihr Freundin hat inzwischen so lange Haare, dass sie es nicht mehr alleine hinbekommt, deshalb hilft ihr Tertia und daher ergeben sich diese unglaublich frühen Aufstehzeiten. Treffpunkt war für alle in der Stadt um 7:15 Uhr, freundlicherweise übernahm diese Fahrt der Vater von Tertias Freundin. Dort steigen dann alle in den Mini-Bus, den der Vater von Tertias Partnerin irgendwie von seiner Firma bekommt, ein und fuhren schon mal los in Richtung Schwäbisch Gmünd. Miomariot und ich kamen später nach, wobei Abfahrt um 8:15 Uhr an einem Sonntagmorgen schon auch eher hart ist. Vor allem, wenn sich dann rausstellt, dass es statt wie auf dem Plan angegeben für die Duos nicht um 10:30 Uhr losgeht, sondern erst um 11:30 Uhr ...


immerhin bot die Fahrt über Land sehr schöne Ausblicke


und es gab endlich mal bequeme (und mit Rückenlehne!!) Sitze in der Halle, da war das lange Warten auf Tertias Auftritt nicht so schlimm


Es war alles wieder sehr spannend, ein größeres Teilnehmer-Feld, mit dabei eben auch die "Konkurrenz" aus dem eigenen Team mit Tertias bester Freundin und deren Partnerin und langsam wird es ja ernst, beim nächsten mal geht es dann ja schon um die Qualifikation zu den baden-württembergischen Meisterschaften. Miomaritos Eltern waren auch gekommen, sozusagen von der anderen Seite (aus Richtung Aalen, bzw. hinter Aalen).


Hier mal ein Blick auf Tertias neuen Anzug, ein Spaß für über 300€ ... wehe sie (oder ihre Partnerin) wächst da zur nächsten Saison raus ...

Und dann gab's die nächste große Überraschung, nach einem eher mauen ersten Durchgang (und etwas Tränen) gab's einen besseren zweiten Durchgang mit nur einem Verlust (also Keule fallen gelassen) und den unglaublichen ERSTEN Platz!


Die Mädchen fuhren alle wieder mit dem Mini-Bus gemeinsam zurück: Team-Building-Maßnahme, denn Tertias beste Freundin und ihre Partnerin wurden nur fünfte und es gab sehr viele Tränen und grimmig Entschlossenheit seitens der beiden Abgeschlagenen und bevor es da echten Beef gibt, ging es eben zusammen wieder zurück und dann mit der Mutter von Tertias Partnerin noch zum McDonald's und jetzt ist wieder alles gut - und die zwei werden eh aufholen, da sie auf Grund von Klassenfahrten, Krankheit und Urlaub kaum Zeit zum gemeinsamen Üben hatten und es jetzt erst einmal drei Wochen Zeit bis zu den Württembergischen Meisterschaften hat. 

Da miomarito und ich eh abgeschrieben waren und Tertia nach Hause gebracht werden würde, machten wir spontan noch Halt im Kloster Lorch, dem sogenannten Hauskloster der Staufer:


das ist ganz nett da, aber ja ... 


Das Kloster war 50 Jahre lang die Grablege der Staufer, aber begraben liegen auf Grund der kurzen "Grablege-Dauer" wenige Staufer und dann halt auch die unbekannteren 


Aber Friedrich II. hat man mal irgendwann an einen Pfeiler gemalt

[Das Kloster wurde im (!) Bauernkrieg abgefackelt und verlor dann auch noch mal Bedeutung, viele der Gebäude wurden später dann erneuert und oder wieder aufgebaut und gerade der Treppenturm, der die Anlage prägt, ist original "19. Jahrhundert stellt sich Mittelalter vor" (was man auch deutlich sieht). Aber wir haben es abgeharkt und trotz der eigentlich ganz netten Lage des Kloster uns überlegt, wie oft die Staufer sich wohl gedacht haben Och ... machen wir doch mal wieder einen Italienzug ...!)]


Montag dann Crêperie, Dienstag Catering und Geburtstagsvorbereitungen, gestern dann Tertias DREIZEHNTER Geburtstag: 


ich musste sehr über das Geschenkpapier meiner Eltern schmunzeln (das in der Mitte),
als ob wir uns abgesprochen hätten. 

Wir hatten die Geschenk etwas aufgeteilt, einen Teil gab es morgens um kurz vor sieben, den zweiten Tag dann am Nachmittag, zwischen Schule und Training. Abends ging es dann in "Silencias" Gasthof, zum - unglaublich treuen, aber sehr leckeren - Geburtstagsessen. Zwischendurch habe ich fast 200 Crêpes und Galettes ausgebacken, denn nach dem Catering ist vor dem Catering und ich war gestern so müde (schlecht geschlafen, heut auch, sehr nervig), dass so eine stupide Routine-Arbeit genau das richtige war (aber was mache ich heute, das keine funktionierende Hirnzellen braucht ...). Aufräumen vermute ich ... *gähn*

P.S.: Noch ein kleiner Rant, weil ich gerade Zeitung gelesen habe: Als wir hier raus aufs Dorf gezogen sind, haben wir das ja auch unter anderen ja auch deshalb gemacht (bzw. ich habe gesagt, ja, okay, Dorf mit Stadtbus, damit kann ich leben), weil es eine super Busverbindung in die Stadt gab. Man war in guten 10 min am Bahnhof/an den Schulen und in 15 min an der Uni. Der Bus fuhr 10 Jahre lang pünktlich und zuverlässig. Seit ca. zwei Jahren tut er das nicht mehr, ist ständig zu spät oder kommt gar nicht - es ist eine wahre Freude (laut Zeitung fallen teilweise ZWANZIG Fahrten PRO TAG aus!)
Der Bus wird nämlich nur in Teilen von der Stadtwerken Tübingens, die super sind, betrieben, zu großen Teilen aber von der RAB, einer Tochter der ... naaa ... raten Sie mal .. genau ... Deutschen Bahn. Und das bleibt trotz der Arbeitsverweigerung wohl weiter so (bis 2027 läuft der anscheinend nicht wirklich kündbare Vertrag), was bedeutet, dass man weiter ständig damit rechnen muss, dass der Bus nicht kommt, dass man weiter immer einen Bus früher nehmen und somit eine halb Stunde mehr Zeit einrechnen muss oder dass man zum Beispiel Familienmitglieder am Bahnhof mit dem Auto (!) abholen muss, weil halt mal wieder der Bus nicht gekommen ist und ja auch nicht klar ist, ob der nächste kommt - die RAB macht nämlich auch nicht bei der App mit, bei der man sehen kann, wie viel Verspätung ein Tübinger Stadtbus hat oder ob er ausfällt. Auf Anfragen und Beschwerden reagiert sie wohl auch nicht. Es ist unfassbar. 

domenica 18 febbraio 2024

bussy Wochenende

Es ist Sonntagmorgen, Wettkampftag, mein Wecker klingelte um 6 Uhr, der von Tertia schon um 5:15 Uhr, gerade ist sie weiter zu ihrer besten Freundin gezogen, um dieser beim Dutt-Machen zu helfen, zum Dank fährt deren Mutter die beiden Mädchen zum Treffpunkt in die Stadt und dann fahren alle vier Mädchen und Trainerin mit den Eltern eines der Mädchen nach Schwäbische Gmünd. Wir haben die "wir kommen nach"-Karte gezogen und machen uns erst gegen 8 Uhr auf den Weg, von daher habe ich jetzt Zeit, schnell noch zu bloggen.

Am späteren Freitagnachmittag sind miomarito und ich einmal durch den Garten und haben alle Bäume und Sträucher geschnitten, die geschnitten werden mussten. 


am Ende gab's einen großen Haufen Äste, die jetzt auf den Häcksler (bzw. die Häckslerin, weil ich das mache) warten ...


Die Katze war natürlich auch dabei
(Suchbild)

Tertias Wettkampf-Partnerin war nach dem Training bei uns und es so warm, dass die beiden auf der (eher matschigen) Wiese bei einbrechender Dunkelheit noch mal ihr Programm übten



Um kurz nach 20 Uhr holte ich dann Silencia (und eine Freundin) vom Bahnhof ab, fuhr diese erst einmal nach Hause und dann gab's wie von Silencia gewünscht Pasta mit Zucchini bei uns zu Hause und viele Bilder von Venedig - und natürlich auch Mitbringsel: 


(Die Brühwürfel hatte ich bestellt, die Polenta hat Silencia quasi für sich mitgebracht und der Succo di frutta ist für Tertia)

Silencia meinte, sie habe sich recht gut mit ihrem selbst gelernten Italienisch verständigen können, allerdings fast etwas zu gut gesprochen, denn oft seien die Italiener*innen davon ausgegangen, dass sie wirklich Italienisch könne und hätten ihr ganz schnell und ausführlich geantwortet - was Silencia dann aber halt doch noch nicht so ganz verstehen konnte. Aber es wird ! (Das Frühstück in der Unterkunft war übrigens dann Crostata und abgepackter Kuchen - sorgte bei den Mitschüler*innen wohl für Verwirrung bis Unverständnis)


Am Samstag dann erst viel im Haus gemacht, zum Beispiel Fenster geputzt: 


sogar innen - aber auch nicht alle Fenster, dafür braucht man auf jeden Fall einen Tag ...
Dann sind miomarito und ich kistenweise Alt-Glas wegfahren gegangen (fahren .. gehen ..?!) 


haben beim Verlassen des Hauses gemerkt, dass oben unterm Dach ein Stück Hauswand fehlt - und zwar genau da, wo die Handwerker die Abwasser-Leitungen vom Dachgeschoss in den 1. Stock verlegt haben ... 


weiter in den Baumarkt (was sonst an einem Samstag)


und das ganze bei unglaublich warmen Temperaturen mit offenem Dachfenster
(wenn man alle Gedanken an den Klimawandel ausblendet ist das sehr schön ...)

Miomarito ging dann Fußball schauen, ich stellte mich DREI Stunden an den Häcksler, um die Berge von abgeschnittenen Ästen irgendwie unter Kontrolle zu bekommen ... (dummerweise lassen sich die dünnen, grünen Äste nicht häckseln, der Berg ist also immer noch groß, aber immerhin etwas reduziert)


Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Garten, es gibt zwar immer noch die ein oder andere Efeu-überwucherte Ecke, aber der Rest sieht ordentlich und hübsch aus - und alles blüht fleißig.




und um 18 Uhr ist es noch hell!!!!


Zum Abendessen waren wir dann wieder nur zu dritt, Silencia war schon wieder arbeiten, miomarito schaute mit Tertia noch etwas Friends (!) - auf englisch! - und ich verschwand angesichts der heutige Aufstehen-Zeit (und der vielen frischen Luft am Tag) ganz früh ins Bett.

So, und demnächst geht es nach einem weiteren heimischen Kaffee dann los zum Wettkampf - eher entspannt, denn das sind wieder "nur" Gaumeisterschaften, spannend wir es in zwei Wochen, dann geht es dann bei den württembergischen Meisterschaften um die Qualifikation zu den Baden-Württembergischen Meisterschaften vor den Osterferien. Wir fahren aber hin, denn miomaritos Eltern kommen aus der anderen Richtung, um sich Tertia mal live und in Farbe anzusehen. 

venerdì 16 febbraio 2024

Ferienalltag

Viel gibt es nicht zu berichten, ich bin hauptsächlich damit beschäftigt, Tertia zu ihren verschiedenen Trainings zu fahren, erschwerend kommt dazu, dass ihr beste Freundin Skifahren ist, so dass ich mir die Fahrerei nicht mit ihren Eltern teilen kann ... und dass gestern ja außerdem Trainingslager des Turnens in Böblingen war und andere Familien es anscheinend okay finden, die Fahrten dahin (immerhin 40 min hin und wieder zurück) erst am Abend davor bzw. am Morgen!! zu organisieren. Deshalb war schon zwei Tage vorher klar, dass ich zumindest hin fahre und noch 3 weitere Mädchen mitnehme (die dritte kam am Abend davor noch dazu, weil "huch" ...). Jetzt sitze ich allerdings auf meinen Fingern, damit ich nicht verkünde, das nächste Mal die Organisation aller Fahrten in die Hand zu nehmen, weil so geht das ja nicht. 

Außerdem bin ich gestern meinem neuen Hobby als links-grün-versiffter Gutmensch nachgegangen und habe Pflanzen aus dem Supermarkt gerettet ... die nicht mehr so hübschen Pflanzen und Kräuter werden bei uns im Supermarkt für quasi gar nicht verscherbelt und mir tun die immer sehr leid, weil ich nicht davon ausgehe, dass die noch jemand kauft und sie eben im Müll landen sehe. 



Jetzt haben wir viel Basilikum, der sich hoffentlich bald berappelt und einen kleinen Drachenbaum (oder so) 

Überhaupt, ich will mehr Pflanzen in der Wohnung haben, bisher hatten wir nur einen Benjamini (und seit dem Herbst ein paar Sukkulenten und Tertias ... ich glaube  ... Tradescantia (ein Geburtstagsgeschenk einer Freundin)  habe ich übernommen, nachdem Tertia sie fast gekillt hatte und jetzt ist sie zum einen wieder wunderschön und blüht fröhlich und wir haben auch schon einen ungeplanten Ableger (Tertia hatte aus Versehen einen "Ast" abgerissen ...))  



Also, der Benjamin, den miomarito in die Ehe gebracht hat und der immer noch sehr klein ist, weil ich ihn die letzten 20 Jahre eigentlich immer wieder fast gekillt habe ... inzwischen mache ich das aber nicht mehr (was daran liegt, dass mir nicht mehr ständig alles - haha - über den Kopf wächst und daher auch nicht mehr vergesse, Pflanzen zu gießen - und im Sommer kommt der jetzt eh raus in den Garten und scheint es da ganz gut zu finden).


Ach und noch eine Bergpalme (die steh jetzt erst einmal bei den Zitrusbäumen und Sukkulenten eher kühl zum Überwintern)


und ein Fensterblatt
und weil ich ja gar keine Ahnung von Zimmerpflanzen habe, wusste ich auch nicht, dass das wohl die beliebteste Zimmerpflanze in Deutschland ist 

Und weil es gestern ja wirklich unglaublich warm war und auch noch in Teilen die Sonne schien, habe ich den Nachmittag im Garten verbracht, Bäume geschnitten, Pflanzen umgetopft und viel Unkraut entfernt. Und bin dann ziemlich früh ins Bett umgefallen ... Tertia auch, weil den halben Tag im Trainingslager und miomarito eh, weil er so unglaublich viel arbeiten muss. Dazwischen habe ich aber noch lange mit ilfiglio telefoniert, der jetzt ja Semesterferien hat, zwar auch im Museum seine Führungen und Workshops zur NS-Zeit macht, aber dennoch wohl eher viel Freizeit hat. Und ja auch sein Nebenfach von Kunstgeschichte auf Jura gewechselt hat (und im nächsten Semester doch auch noch etwas Soziologie machen will - ich bin gespannt). Silencia kommt heute aus Venedig zurück, da bin ich auch mal gespannt, was sie berichtet (und wann sie dann ankommt ... bisher läuft alles nach Plan, aber noch sind das halt italienische Züge ...).

Ich muss heute Galette ausbacken, für ein Catering nächste Woche - und vielleicht auch noch für eins in der Woche darauf, mal schauen, wie weit ich komme. 

mercoledì 14 febbraio 2024

Schnelldurchlauf

Damit ich irgendwie dem Leben hinterher kommen, heute mal wieder einen Schnelldurchlauf:

Samstag: 

Miomaritos Schwester mit Kindern kam uns ja besuchen, mit dem Zug und tatsächlich pünktlich! Während Silencia am Nachmittag und Abend im Dorf-Gasthof arbeiten musste, kümmerten wir uns um den Proviant für Venedig. Nicht nur für die lange Fahrt ohne Boardbistro (nur Snacks und Getränke am Platz) sondern auch für den Aufenthalt in Venedig, denn es gibt dort in der Unterkunft nur Frühstück (ich habe jetzt noch gar nicht nachgefragt, ob das echtes italienisches Frühstück ist (also ein Keks oder ein Cornetto) oder was wirklich sättigendes), den Rest müssen sich die Kinder selbst organisieren - und Venedig bietet ja bekanntlich zahlreiche Möglichkeiten sich günstig mit Essen zu versorgen ...).


Pasta für die Fahrt
(und Brötchen, und Obst und Gemüse und hartgekochte Eier usw.)


in der Unterkunft gibt es immerhin eine Mikrowelle, also habe ich schnell Sachen zusammen gesucht, die man sich auch in der Mikrowelle zubereiten kann (Null Erfahrung, weil wir keine haben). Bisher scheint sie auch nicht verhungert zu sein. 


Für uns gab's zum Abendessen dann frisch aus Nürnberg importierte sauer Zipfle
sehr lecker.

Sonntag: 

Die Nacht von Samstag auf Sonntag war meinerseits etwas unruhig, ich hatte mir den Wecker auf 4 Uhr irgendwas gestellt, damit ich Silencia bei Verschlafen notfalls noch wecken könnte und überhaupt, sie war am Samstagabend sehr müde gewesen und eigentlich kurz vorm Umfallen und gepackt hatte sie auch noch nicht alles, also sicher ist sicher. Ich schlief natürlich unruhig, träumte viel von verpassten Zügen und Flugzeugen (nicht dass Silencia geflogen wäre) und am Ende schickte mich Silencia dann um 4 Uhr auch gleich wieder zurück ins Bett, hatte alles gepackt und auch ein Shuttle-Dienst zum Bahnhof wurde nicht benötigt, weil der Bus um Viertel nach 5 tatsächlich kam. Ich fühlte mich aber den ganzen Tag eher matschig ...

Mittags ging es dann nach Rottenburg, zum großen Fasnets-Ommzug: 


ich war irgendwie schon länger nicht mehr dort gewesen (also bei gar keinem Umzug mehr, vermutlich das letzte Mal vor 4 Jahren, ganz knapp vor Corona, auch mit miomaritos Schwester), und ohne Kinder, die sich wenigstens ein bisschen gruseln, ist das dann doch auch eher umspannend, ich muss zwar nicht mehr zwei Stunden lang in der Hocke neben einem Kind verharren, aber so steht man jetzt eben in Reihe 4 oder 5 und ja, ich weiß auch nicht. 


Tertia ist gerade in einem eher blöden Alter, sie bekommt kaum noch Süßigkeiten, ist aber auch noch zu jung, um ernsthaft von den Hexen mitgenommen zu werden und dann ist es auch eher langweilig - sie fand's aber trotzdem gut und ganz am Ende erbarmte sich auch eine - weibliche - Hexe, und nahm sie ein bisschen mit. 



Zwischendurch schickte Silencia Bilder vom Brenner: 


und ich verfolgte dann fasziniert ihre Bahnfahrt in Italien:


il treno viaggia con un ANTICIPO di 5 min
(Anticipo kennt man in Deutschland eher weniger, das bedeutet quasi "Verführung" ;-))

Am späteren Nachmittag fuhren wir dann mit dem Bus wieder heim, kümmerten uns um das Abendessen, mein Neffe hatte sich Ente gewünscht (im Laufe des Tages hatte sich dann herausgestellt, das er eigentlich noch nie wirklich Ente gegessen hatte, aber Danke für die Inspiration und geschmeckt hat es dann auch allen)


Silencia schickte uns nur so mittel begeistert Fotos von ihrer Unterkunft und ich musste zum einen an die sehr amüsante Venedig-Krimi-Reihe von Remin denken, wo die Hauptfigur in den 1860er Jahre in einem ständig bröselnden Palazzo wohnt und zum anderen fragte ich Silencia, ob das an der Decke eigentlich OSB-Platten seien, damit sie kein Heimweh bekomme ;-)




Montag: 

schaffa, schaffa, schaffa

(miomaritos Schwester war mit Tertia und ihren Kindern noch mal auf einem Umzug)


Dienstag:

Wir waren für Dienstagvormittag/Mittag bei unseren Nachbarn eingeladen, dort spielt immer der Musikverein aus dem Nachbardorf (nachdem er bei der Baronin im Schloss war) bevor er dann zum Umzug wieder ins Nachbardorf verschwindet. Wir schauen seit Jahren von unserem Balkon zu und weil wir im Sommer ja alle so nett beisammen gesessen hatten, wurde jetzt die ganze Nachbarschaft eingeladen.


passendes Bier gab es auch - allerdings auch so Grausamkeiten wie halbe Weihnachtsmänner aus Schokolade, aus denen der selbstgebrannte Trauben-Schnapps (von der Pergola des Gastgebers in Griechenland) getrunken wurde (ohne mich!). 


Das ganze war u.a. auch witzig, weil der Gastgeber aus dem selben griechischen Dorf kommt wie der - seit heute nicht mehr - Trainer des FCKs und ihn als seinen Cousin bezeichnet (ich bin mir nicht sicher, ob er ein direkter Cousin ist, aber irgendwie halt verwandt) und ich hatte inständig gehofft, dass die Lautrer den rausschmeissen bevor ich da zur Fasnet feiern hingehe (sie haben sich allerdings bis heute vormittag Zeit gelassen). In der Musikkapelle des Nachbardorfs war dann überraschenderweise ein Bekannter aus dem Dorf hier, den ich mal auf seinen FCK-Aufkleber am Auto angesprochen hatte (da war Lautern noch in der 3. Liga und niemand fuhr da freiwillig mit FCK-Aufkleber durch die Gegend), worauf er mir erklärte, dass seine Mutter eben aus Lautern sei und da habe man ja keine Wahl. Wir laufen uns immer mal wieder über den Weg (er hat sich als Zimmermann auch man unser Haus angeschaut - und für gut befunden), das letzte Mal im Kino bei Rickerl, wo wir uns nach der Vorstellung beide mit Es steht 2 zu 0!!!! (DFB-Pokal-Viertelfinale) begrüßten (weil wir beide neben her den Kicker-Ticker verfolgt hatten) und ich dann auch gleich seine Lautrer Mutter kennenlernte, die mit ihm im Kino war. Jedenfalls begrüßten er mich dieses Mal mit Sieht nicht gut aus ... und ich konterte gleich mit Weisst du wer der Cousin vom Grammozis (Trainer) ist, der Costa! (okay, normalerweise schreibe ich keine Namen aus, aber wow, ein Grieche der Costa heisst, das ist jetzt nicht gerade eine Entanonymisierung). Und so ging es lustig hin und her und - wenn auch mit sehr viel Alkohol (also ich nicht) ...

Silencia schickte inzwischen Bilder mit gutem Wetter (am ersten Tag hat es wohl einfach nur durchgeregnet) und ja ... hach ...




Wir gingen dann bzw. fuhren mit den Fahrrädern ins Nachbardorf, um uns dort auch noch mal den Umzug anzuschauen, Tertia und eine Freundin aus der Schule waren auch dort und waren dankbare Opfer für den Teil von Tertias Freundinnen und Freunde, die beim Umzug mitlaufen und sahen am Ende dann auch entsprechend aus (voll mit Farbe, Konfetti, Stroh usw.)


Wenn man nicht mehr mit kleinen Kindern in der ersten Reihe steht, kann man auch keine guten Fotos mehr machen ...

Silencia hat mir die Erlaubnis gegeben, sie zu "tracken" und so kann ich jetzt immer sehen wo sie in Venedig ist


Oben waren sie auf dem Rückweg von Torcello und fuhren gerade an der Haltestelle vorbei, von der wir aus immer nach Venedig gefahren sind, als wir bei Punta Sabbioni zelten waren. Damals waren wir auch in Torcello gewesen (das ist die quasi die Vorgänger-Stadt von Venedig, da lebten im 10. Jahrhundert 10-20 000 Leute - heute laut wikipedia noch 14 (VIERZEHN Leute)), die Kinder streikten komplett und wir mussten ihnen die x. Granita des Tages spendieren, damit wir uns wenigstens die Kirche ansehen konnten - dieses Mal ging's für Silencia ganz ohne Granita und sogar drinnen ;-)


Miomarito wundert sich dann, warum sie den langen Weg über Punta Sabbioni zurück fuhren und nicht wieder auf direktem Weg nach Venedig, aber ich meinte nur, vermutlich weil so tolles Wetter ist und abends schickte Silencia dann dieses Bild: 


ja, da hätte ich auch noch eine Runde gedreht.


Ich bin ja gar nicht neidisch ... 

Hier ansonsten noch bewegliche Ferientag bis zum Ende der Woche, Tertia hat aber Training, Trainingslager und Wettkampf, so dass ich viel am herumfahren bin, die nächsten Wochen gibt's Caterings, d.h. ich genieße jetzt noch mal die Ruhe bevor ich auch wieder vorbacken/ausbacken muss ...

venerdì 9 febbraio 2024

das Geschnipsle geht weiter

Gestern habe ich mal wieder was ganz Neues gemacht, nämlich einen Verein (mit)gegründet, hier im Dorf (wo sonst), um die Dorf-Funk-App zu betreiben. Hat ja nur fast ein Jahr gedauert ... eigentlich hatte ich mich ja sehr auf die App und die Arbeit damit gefreut, aber jetzt hat alles so lange gedauert (endlose Sitzungen wegen der Vereinsstatuten usw.), dass die Begeisterung meinerseits deutlich abgenommen hat, aber jetzt müsste es ja langsam mal losgehen und ich hoffe, dann macht es auch wieder mehr Spaß. Nächste Sitzung Anfang März. 

Ansonsten viele Angebote für Catering-Anfragen geschrieben und auch Absagen, weil ich mich nicht mehr in der Lage sehe, vier oder mehr Caterings hinter einander zu machen.

Eigentlich nehme ich mir ja an Silvester nie etwas für das neue Jahr vor, aber im Laufe der ersten Wochen des Jahres habe ich beschlossen, dass ich mir vornehme, in jeder Woche (so lange das arbeitstechnisch irgendwie machbar ist - also so bis April ;-)) eine Sache außer Haus zu machen, die absolut nichts mit Erwerbs- oder Care-Arbeit zu tun hat und bisher klappt das ganz gut. Eigentlich bietet Tübingen ja durchaus viel an (siehe die Vorträge an der Uni oder neulich die Kino-Premiere mit Konzert), aber ich war die letzten fast 20 Jahre eigentlich immer viel zu müde und fertig, um davon irgendwas zu nutzen bzw. auch nur darüber nachzudenken. Aber dieses Jahr! Und deshalb auch gerade Kino-Karten für in drei Wochen gekauft. Die Tübinger FrauenFilmTage werden mit dem italienischen Film C’è ancora domani (auf Italienisch!! naja, Römisch/Romanesco ... ) eröffnet, den im letzten Jahr in Italien mehr Leute gesehen haben als Barbie oder Oppenheimer. Ich bin gespannt. 

Apropos Italien, es findet sich vielleicht etwas für Silencia im Bereich "echtes" freiwilliges soziales Jahr in Italien. Da nehmen wir gerne gedrückte Daumen.

Und noch mal Italien ... wir machen uns gerade etwas Sorgen, wie wir in Zukunft an den Lago kommen sollen ... schon länger bekannt ist ja die anstehende Einspurigkeit der Luegbrücke (kurz vorm Brenner), die eigentlich erneuert werden müsste, jetzt habe ich gestern gesehen, dass auch am Fernpass viel gebaut werden soll (und dann eine Maut kommt, aber das kann ich ja völlig verstehen) und da sehe ich nicht, wie wir in den üblichen (also wenn man nicht am Wochenende fährt oder im Sommer oder am Ferienende/Beginn) gut sieben Stunden da noch hinkommen sollen.
Ich plädiere ja schon seit längerem dafür, dass man das alles eigentlich mit dem Zug machen sollte (auch wenn man mit dem Zug nicht an den Gardasee kommt, sondern noch mal 1,5 Stunden mit dem Bus durch die Gegend gondeln muss, bis man bei "uns" ist und dann vor Ort alle Lebensmittel, Segelsachen usw. einen steilen Berg zum Haus hoch schleppen müsste), aber vielleicht bekommen wir das jetzt dann gezwungenermaßen hin (ich wollte ja schon diese Ostern das mal ohne Auto ausprobieren, aber da wir nur in Teilen ins Haus können - miomaritos Eltern kommen zu Ostern natürlich auch - und dann nur vielleicht in das Haus unserer Freunde ausweichen können, ansonsten aber auf den Campingplatz müssen, haben wir das wieder mal verschoben).

Tertia, das Kind, das ja jetzt schon 3x die Woche RSG-Training (2 Stunden), 1x Turn-Training (3,5 Stunden), 1x Klavier und 1x Tanzen (im Dorf, mit Freundinnen) hat, ist jetzt von seiner Musiklehrerin eingeladen worden, doch bitte, bitte in den großen Chor (eigentlich ab der 8. Klasse) zu kommen, weil sie so schön singe (das bedeutet, sie ist Donnerstags von 7:15 Uhr bis 19:30 Uhr aus dem Haus und es bedeutet natürlich auch Konzerte, Konzertreisen, Konzert-Freizeiten, keine Ahnung, wie das gehen soll, aber wir schauen mal). Sie hat jetzt - schweren Herzens, weil sie da unbedingt hinwollte - schon einen Schulungstag beim Turnen absagen müssen (da lernen die älteren Turnerinnen, zu denen Tertia jetzt schon gehört, mehr darüber, wie sie die jüngeren Mädchen trainieren können - Silencia hat ja auch Trainer-Assistenz gemacht), weil sie da auf den württembergischen RSG-Meisterschaften ist und bei einem Tag des Trainingslager der Turnerinnen ist sie auch nicht dabei, weil sie da letztes Training von dem nächsten Wettkampf hat ... mir wäre das ja alles viel zu viel ... 

So, jetzt einkaufen und aufräumen, morgen kommt miomaritos Schwester mit ihren Kindern zu Besuch, Fasnet im Schwäbischen feiern.

P.S.: Ansonsten zur Abwechslung mal versuchen, nicht über die Welt da draußen nachzudenken.

mercoledì 7 febbraio 2024

Wildes Geschnipsel

Die Montage in der Crêperie werden wieder so anstrengend, dass ich den Dienstagvormittag am besten im Bett verbringe, um mich einigermaßen zu erholen und nicht den ganzen Folgetag in die Tonne hauen zu müssen. Gestern stand außerdem mein alljährlicher (oder so) Friseur-Termin auf dem Plan. Das geht seit ein paar Jahren hier im Dorf und in weniger als 30 min und stellt eine deutliche Verbessrung der Friseur-Situation dar (ich werde auch nicht mit blöden Gesprächen belästigt, wobei ich beruflich bedingt heutzutage auch in der Lage wäre, irgendwelchen Small-Talk zu liefern ohne mein Gehirn auch nur eine Sekunde damit belasten zu müssen) 


Katze verkörpert meinen Dienstagsvormittags-Zustand recht gut

Am Nachmittag traf ich mich dann mit einer ... ja auch Blog-Bekanntschaft/Freundschaft der ersten Stunde, wir hatten uns am Anfang mal in Rom getroffen, dann waren wir mit den Kinder (also 2 von 3, weil es Tertia damals noch gar nicht gab) bei Ihnen in England gewesen (weil sie und miomarito auf die gleiche Tagung gingen), dann waren sie mal bei uns hier auf dem Dorf, weil sie für ein Jahr in Frankfurt lebten, miomarito war noch mal bei Ihnen in England zu Tagungs-Besuch und dann haben wir uns irgendwie aus den Augen verloren. Jetzt leben sie wieder in Deutschland, sie hielt einen Vortrag in Tübingen (wie schon mal, da hatten wir uns zum letzten Mal gesehen - das ist der Vorteil, wenn man in Tübingen wohnt und Leute aus den Geisteswissenschaften kennt, die komme alle irgendwann mal vorbei) und wir trafen uns auf ein schnellen Cafe-Besuch und rekapitulierten die letzten 12 Jahre oder so. Sehr schön.


Dann schnell nach Hause, den Fiat bei der Autowerkstatt mit neuem TÜV abgeholt und den "neuen" Renault hingebracht, damit sie ihn sich mal ansehen, wir wollen das Auto eventuell unten versiegeln lassen, damit es uns nicht wie der Citroën einfach weg rostet - das kann man aber auch erst im Sommer bzw. nicht im Winter machen lassen. 

Ansonsten freut sich Silencia demonstrativ sehr auf ihre Fahrt nach Venedig, trotz des Höllen-Programms und der Tatsache, dass sie gerade mal 7 oder 8 Schüler*innen sind. (Das wäre mir ja ein etwas zu heftiges Betreuungsverhältnis gewesen) Am Sonntagmorgen (nacht!) geht es los, ich glaube 5 Uhr irgendwas am Bahnhof und sinnigerweise muss sie am Samstagabend arbeiten ... außerdem war ihr Deutschlehrer (das ist eine quasi spontane Fahrt des LK-Deutsch) der Meinung, dass sie Italienisch spricht und notfalls übersetzten kann (*muhaha*). Silencia lernt zwar fleißig nebenher Italienisch, versteht ja auch schon viel, aber ernsthaft sprechen ist halt doch noch mal was anderes. 

Erfreuliches gibt es von Silencias Fuß-Problematik zu berichten, sie hat ja seit fast einem Jahr Schmerzen im Fuß (also wirklich Fuß, nicht dem schwäbischen Bein) und nachdem Abwarten nichts gebracht hatte, haben mein Arzt-Bruder und unser Arzt-Nachbar beide gemeint, sie soll mal lieber ein MRT machen lassen - das dann aber auch nicht auffällig war. Unser Hausarzt diagnostizierte dann irgendwelche Senk-Spreiz-was-weiß-ich-was Füße und verschrieb Krankengymnastik und Einlagen (rätselhafterweise soll aber hauptsächlich der andere Fuß davon betroffen sein) - das brachte natürlich alles nichts, die Physiotherapeutin meinte aber gleich, Silencia soll man in die Sportmedizin an der Uni gehen. Der Arzt dort erklärte dann, dass eigentlich alles in Ordnung sei, sie mit Sport nicht unbedingt was kaputt machen könne (Silencia geht ja eigentlich auch 3x die Woche ins Turn-Training und seit neustem auch ins Gym) und verschrieb noch Manuelle Therapie. Dort geht Silencia jetzt 2x die Woche (oder so) hin und die meinten dann, dass ihr Fuß sich viel zu weit ziehen/strecken liesse und jetzt stabilisiert werden muss (also sich stabilisieren muss) und das sieht man tatsächlich auch, wenn man es weiß, und mir scheint das bisher die beste Erklärung/Diagnose zu sein und jetzt hoffen wir mal, dass das mit den Schmerzen bald aufhört (bessere, stabilere Schuhe für die Arbeit, Aufbautraining für den Fuß usw.)

Ilfiglio schreibt heute Klausur und hat heute auch noch eine mündliche Vorlesungsprüfung und damit dann auch sein erstes Semester an der Uni hinter sich. In den Semesterferien wird er viel in "seinem" Museum arbeiten, denn im Sommer will er nach Georgien und (die Mutter atmet tief ein und aus) vielleicht auch Aserbaidschan und Armenien reisen, alleine ... Ich winke nach Östlich von Istanbul, ich melde mich vielleicht demnächst mal ... 

So, und ich habe neuen Lack bestellt und heute ausprobiert und bisher bin ich sehr davon überzeugt, dass das mit den Türen doch noch mal werden könnte: 


Auf dem Bild ist der Lack noch nicht überall getrocknet, seidenmatt soll es werden und altweiß, mal schauen, wie es dann morgen aussieht, wenn er fertig getrocknet ist.