lunedì 8 giugno 2026

Reise, Reise IV (Istanbul)

 Der vierte Tag in Istanbul - ein Samstag bei strahlendem Sonnenschein. Sehr schön!


wir laufen gemütlich durch unser Viertel zur Tram


es scheinen wieder mehr Geschäfte geöffnet zu sein, die Woche des Opferfest neigt sich dem Ende zu 



neu neben alt und ganz alt


es ist noch eher früh am Tag und entsprechend wenig(er) los


wir warten auf die Tram 


Alles was öffentlich Infrastruktur in Istanbul ist scheint wirklich tip top zu sein und zu laufen, in Teilen wirkt auch einiges etwas überdimensioniert, der Flughafen zum Beispiel oder die Autobahnen (dazu später). Es wird überall wie blöd gebaut. Die Inflationsrate lag in den letzten Jahren allerdings bei fast 50%, inzwischen "nur noch" bei ca. 35%. Das kann man auch schön sehen, wenn man Karins Bericht über Istanbul liest, wo sie mit ihrer Familie vor 3 Jahren war und eine Fahrt damals mit dem ÖPNV 9 Lira gekostet hat - heute zahlt man 42 Lira - das ist immer noch vergleichsweise wenig, ca. 80 Cent, man muss aber bei jedem Umsteigen neu zahlen und so läppert sich dann über den Tag doch einiges zusammen. Aber man kann für fast den selben Preis (nicht ganz 60 Lira) eben auch die Fähren benutzen und das ist schon ein Traum, weil man mit denen nicht nur einfach übersetzen sondern auch länger wohin fahren kann (kommt auch noch).

In Eminönü angekommen trauen wir fast unseren Augen nicht, weil der Bereich (Tram, Metro, Fährableger, Restaurants) fast leer ist - bisher war das immer voll wie direkt vor einem Konzert oder vorm Stadion ... oder auf dem Wasen (Wiesen war ich noch nie).



erst einmal frühstück: Simet - aber nachdem wir am Tag vorher so gute frische Simet aus dem anatomischen Viertel hatte .. mäh ... Tertia vermutet, diese seien noch vom Vortag


Diese einheitlichen Stände stehen überall herum und man bekommt Simit, machmal auch mit Frischkäse oder Nutella (haben wir nur nie gemacht) und Getränke

Wir wollen heute dem türkischen Tourismus (oder wie immer man das nennen könnte) ein Schnippchen schlagen und statt für viel Geld und mit langen Schlangen in die Yerebatan-Zisterne in die unbekanntere Theodosius-Zisterne gehen. Auf dem Weg dahin kommen wir mal wieder an einer Türbe vorbei, dieses Mal die Grabstätte der Sultana Turhan Hatice (17. Jahrhundert), sie war die einzige Frau in der Geschichte des Osmanischen Reiches, die als offizielle Regentin die Kontrolle über das Reich innehatte und sich die Macht mit dem osmanischen Sultan (ihrem Sohn) offiziell teilte.  


(hier ist sie im Kreise ihrer Familie begraben)


ein bisschen arg bunt gemischt, aber mir gefällt's




Jetzt aber zur Zisterne. Der Eingang ist etwas versteckt, ich dachte erst, es sei der Eingang zu einer MetroStation oder ähnlichem, aber man bezahlt "nur" 17€ pro Person (nicht über 55€ tagsüber - abends noch mehr - wie für die Yerebatan-Zisterne - und es gibt keine lange Schlange. Die Yerebatan-Zisterne wurde übrigens - wie ich gerade gelesen habe - jetzt einfach geschlossen- Streit zwischen Istanbul (Stadt) und Ankara (Regierung) - also ein noch besserer Geheimtip: einfach zur Theodosius-Therme gehen ;-)


ich fand es wirklich beeindruckend


fast 2000 Jahre alt 


und fast niemand da 

Danach fühlen wir uns gewappnet für eine der großen Touri-Attraktionen, die blaue Moschee. Auf dem Weg dahin mal wieder "Türkisch für Anfänger":


So sehr ich mich ja über die horrenden Eintrittspreise aufgeregt habe, in alle Moscheen (bis auf die Hagia Sofia) kommt man kostenlos rein und wenn man dann die Preise auf quasi alles, was man sich angesehen hat, umlegt, dann ist es schon nicht mehr ganz so schlimm - aber trotzdem!! ;-)




Die Moschee ist wirklich wunderschön (sie wurde von einem Schüler Sinans erbaut)
("Kornleuchter" leider wieder im Weg) und war lange die Hauptmoschee Istanbuls
 (jetzt ist es wieder die Hagia Sofia)





man darf sich in den eher touristischen Moscheen einfach wie alle anderen auf den Teppichboden setzen, Kinder rennen durch die Gegend, Erwachsene hängen am Handy, Fotos machen ist kein Problem solange man nicht Betende fotografiert


Frauen dürfen allerdings nur in der hinterletzten Ecke hinter den Schuhregalen beten
(zur Zeit Mohameds betete man wohl zwar nach Geschlechtern getrennt, aber im gleichen Raum, ohne irgendwie geartete räumliche Trennung und mit gleichem Platzangebot)


Wir laufen dann wieder zum Großen Bazar, um nachzuschauen, ob der wirklich immer noch geschlossen ist - er ist es:


Der Bazar öffnet erst am Montag wieder, aber da fahren wir nach Çanakkale und haben keine Zeit mehr. Dafür entdecken wir beim Laufen um den Basar herum echtes Streetfood:


Wir teilen uns ... ich weiß gar nicht mehr, was das genau war, irgendwas mit Hammel und das ist tatsächlich das erste Essen in Istanbul, das richtig, richtig lecker ist. 


anschließend schieben wir uns noch mal durch den Gewürzbasar auf der Suche nach einem Nachtisch




Ich kaufe mir das hier, Blätterteig mit Pistazien, anders als Baklava ist es aber etwas trocken, miomarito hatte schon beim letzten Mal etwas entdeckt, was er, wie sich herausstellen sollte fälschlicherweise, als etwas wie eine Farinata (Kichererbsenkuchen) identifizierte. Die Überraschung war dann groß, weil das Teil super-süß war: 



Künefe

Das ist wohl DIE Nachspeise in der Türkei, ein in Engelshaar-Teig gebackener - neutraler (ohne Salz) - Käse mit sehr, sehr viel Zuckerwasser übergossen, oder gleich in Zuckerwasser gebacken. Dagegen ist Baklava eine leichtes, nicht besonders süß schmeckendes Gebäck. Tertia und miomarito weigerten sich, mehr als einen Bissen davon zu essen. Ich fand es super, habe den Rest gegessen und dann war mir doch etwas schlecht - aber so toll (ich esse wenig süße Sachen, aber dieses ganz süßen türkischen/arabischen Sachen: so lecker!!)


Hier übrigens die Katzen-Gang des Gewürz-Bazars - alles von oben im Blick

Wir machen uns dann auf den Weg zum Taksim-Platz auf der anderen Seite des Goldenen Horns, liefen bis zur Haltestelle Haliç die sich mitten auf der Metro-Brücke befindet


und von der man einen sehr schönen Blick über die Stadt (bzw. teile der Stadt) hat



Nachdem wir in Sachen Übersetzung ja mit Französisch bisher ganz gut gelaufen sind (weitere schöne Beispiele: Friseur ist kuaför, am Handy meldet man sich mit allo!, ein Betrieb zur Auto"aufhübschung" heisst otokuaför, otogar ist der Busbahnhof und Jandarma die Gendarmerie - es gibt noch viele Beispiele, dir mir jetzt nicht einfallen, auf jedenfalls hat sich "der Türke" gedacht, tolle Wörter, ihr lieben Franzosen, aber wir schreiben die jetzt dann doch lieber mal so, wie man sie tatsächlich ausspricht - was es uns dann sehr einfach gemacht hat - wenn man mal drauf kommt, dass man das Wort mal laut aussprechen sollte). So, jetzt aber Taksim-Platz (per Metro) und der heisst auf türkisch 


Taksim Meydanı

Moment, meydanı? Maydan? Maidan? Und tatsächlich für Platz hat man den Russischen/Ukrainischen Begriff Maidan übernommen. Und wie man oben sieht: Asansör ist der Aufzug, Füniküler die Seilbahn - und mir fällt noch rezervasyon für Reservierung ein. 



Taksim-Platz mit der gleichnamigen Moschee



Zunächst machen wir einen kleinen Abstecher zum Gezi-Park (der mit den Protesten damals), dort ist aber viel Polizei und es werden gerade Absperrungen aufgebaut - wohl wegen einer Umweltschutz-Veranstaltung auf dem Taksim-Platz, was uns etwas übertreiben vorkommt, aber da wir das politisch nicht einschätzten können, schmeissen wir uns in die große Einkaufsstraße:


dort ist wieder die Hölle los, die Geschäfte haben bis 22 Uhr geöffnet, man schiebt sich durch die Straßen, vermutlich gibt man eben Geld, das so schnell seinen Wert verliert, lieber schnell aus und Tertia und ich gehen auch Shoppen:


Es gibt auch h&m und Mango usw. aber wir gehen zu KOTON (dasselbe auf türkisch). Die Preise sind auch hier wieder fast die gleichen wie in Deutschland, keine Ahnung wie das funktioniert. Tertia kauft sich eine kurze Hose (dann doch bei h&m) und ich eine "Haremshose" und hoffe, dass das keine kulturelle Aneignung ist ...


noch mal leicht zu erschließendes Türkisch
Prova Kabini


erinnert uns jetzt eher an Weihnachtsdekoration

Wir suchen ein Lokal, in dem wir zu Abend essen können, sind wieder nur so mittel begeistert, ich nehme nach der Künefe-Zucker-Bombe aber auch lieber nur einen Salat


wieder zurück zur Metro 


erneuter Blick auf Istanbul bei Nacht von der Metro-Station auf der Brücke und hier endlich der versprochene Blick aus unsere Dusche auf den Galata-Turm 


Eigentlich wollten wir früh ins Bett, weil wir am nächsten, letzten Tag früh aufstehen müssen, um die restlichen Sachen noch abzuklappern ... Topkapipalast zum Beispiel - hat nicht so ganz geklappt, aber wir sind ja nicht zum Spaß hier ;-)

domenica 7 giugno 2026

Reise, Reise III (Istanbul)

Der dritte Tag in Istanbul. Heute ist es eher frisch und der Himmel wolkig, wie schon am Tag zuvor am Nachmittag, es soll aber im Laufe des Tages wieder sonniger werden. Insgesamt hatten wir aber super Wetter, es war immer schön warm, teilweise bis fast 30°C, aber weil sowohl in Istanbul als auch später in Çanakkale immer ein schöner Wind geht, wird es nicht wirklich heiß. Und - ich vermute mal - weil es eben erst Ende Mai/Anfang Juni ist, wird es nachts auch kühl, so dass man sehr gut schlafen kann (die jeweiligen Klimaanlagen in den Unterkünften müssen wir nie anmachen). Also, wir ziehen los, heute dann eben mit Pulli.


Den Berg quasi hinterm Haus hoch und direkt rein den anatolisch geprägten Teil des Viertels, sprich sehr viele (eigentlich alle) Frauen in Tschador (und zwar so, das nur Nase und Augen frei sind) oder Niqab (nur die Augen frei), viele Männer eine Art Kaftan und eine Art Turban. Genauer kann ich es nicht beschreiben, einfach weil ich zu wenig über muslimische Kleidung weiß und arg spekuliere. Aber es ist schon eine andere Welt, vermutlich auch gerade am Freitagmorgen des Opferfestes. Wobei uns die Zahl der vollverschleierten Frauen im gesamten Zentrum Istanbuls schon sehr überrascht hat. 


Jedenfalls kaufen wir bei einem der Bäcker dort die besten Simit der ganzen Reise, sie sind noch warm und super lecker.


Die Katzen bekommen - ihrer Ansicht nach - auch leckeres Essen ;-)

Überhaupt, den "Straßenkatzen" geht es super, wir haben kaum mal eine kränklich oder unterernährt wirkende Katze gesehen, die Leute füttern die Katzen und scheinen sich auch sonst um sie zu kümmern - auch wenn sie bei niemandem im Haus wohnen.  


Sie sind sehr zutraulich, zutraulicher als unsere eigene Katze, und lassen sich in der Regel gerne streicheln 


Tertia musste nur tztztz machen und die Katzen kamen aus allen Ecken angelaufen,
ohne dass wir mit Futter gelockt hätten (wir hatte eh keins dabei), und liessen sich dann ausgiebig streicheln

Wir kommen an der Fatih-Moschee vorbei, wollen aber gar nicht rein, sondern weiter


Hier fällt uns nur zum erstens mal auf, dass man wirklich zusammen mit dem Osterfest die Eroberung Konstantinopels feiert


auch hier ein schöner Brunnen vor der Moschee:


wir wollen aber weiter, zu einer weiteren Moschee, die früher mal nicht nur eine byzantinische Kirche sondern gleich ein ganzes Kloster war (wobei vom dem Kloster nichts mehr da ist):


die Zeyrek-Moschee, das nach der Hagia Sofia das größte erhaltene religiöse Gebäude aus der byzantinisches Zeit ist.


Sogar mit Loch im Boden ;-)


byzantinischer Fußboden


und wie ich finde passend großen "Kronleuchtern"


innen kann man eigentlich nur an den Pfeiler erkennen, dass das Gebäude wirklich alt ist


von außen sieht man es deutlich besser


während wir Kirche/Moschee besichtigen, kümmert sich Tertia um die Katzen und ist später im 7. Katzenhimmel, denn hinter der Mosche gibt es KATZENBABIES!!!


Der Abschied fällt sehr schwer und ich kontrolliere spaßeshalber Tertias Riesen-Handtasche, ob sie nicht vielleicht doch einfach eins der Kätzchen eingepackt hat ;-)

Es geht weiter, wir wollen heute auf die asiatische Zeit Istanbuls, davor quetschen wir uns laufen wir aber noch durch den sogenannten Ägyptischen oder Gewürz-Bazar:




Es werden dort nicht nur Gewürze verkauft, aber eben keine Fake-Klamotten oder Teppiche



getrocknete Auberginen, Paprika usw. 


Käse-(und Oliven)-Laden

Ich war noch nie in Asien, deshalb freue ich mich sehr, dass ich jetzt einen neuen Kontinent "freischalten" kann. Wir nehmen eine der Fähren, fahren erst über das Goldene Horn und dann weiter über den Bosporus nach Kadıköy. 




Hier sieht man schön, wie der Galata-Turm alles überragt

Auf der asiatischen Seite angekommen machen wir uns nach einem Kaffee/Çay auf die Suche nach einem Reisebüro, bzw. nach dem Reisebüro, wo miomarito die Tickets für unsere Weiterreise nach Çanakkale kaufen möchte. Was uns auf dem Weg zum Reisebüro auffällt, ist, wie viel weniger verschleierte Frauen man sieht, dafür aber viele Mini-Röcke und Crop-Tops usw. 
(Übrigens, für Kirchenhistoriker*innen: Kadıköy ist Chalcedon ;-)). Wir finden das Reisebüro, d.h. das Büro der Busgesellschaft mit der wir fahren wollen:


mit viel Mühe und Google-Translate schafft es miomarito tatsächlich Tickets für uns nach Çanakkale und wieder zurück zu kaufen *hurra*

Wir wollen weiter zur Şakirin-Moschee, einer modernen Moschee (von 2009), die tatsächlich von einer Frau (zum ersten Mal ) "eingerichtet" wurde, sprich es gab erstmalig eine Innenarchitektin. (Die neue Riesen-Moschee in Istanbul zehn Jahre später haben dann Architektinnen ganz entworfen). Wir nutzen wie immer Google-Maps (es gibt zwar einen Metro-Plan, aber darauf findet man keinen Bus), finden den passenden Bus und auch die Haltestelle (Bushaltestellen sind oft nur ein sehr kleines Schild am Straßenrand und sonst nicht, es stehen auch keine Busnummern daran oder so etwas abgefahrenes wie ein Fahrplan). Und prompt steigen wir auch in den falschen Bus ein, bzw. ich vermute, wird standen auf der falschen Straßenseiten ... jedenfalls fahren wir in die falsche Richtung, aus Istanbul raus:


Also wir fahren natürlich nicht wirklich raus aus Istanbul, dafür braucht man eine halbe Stunde oder mehr, weil die Stadt so riesig ist, aber wir fahren - wie man gut erkennen kann - aus dem historischen Zentrum raus.


Praktischerweise fahren wir aber einem Metro-Schild vorbei und somit springen wir an der nächsten Station raus und laufen zurück zur Metro-Station, fahren ein Stück mit der Metro und müssen dann auf einen Dolmuş wechseln. Das sind Mini-Busse, die oft auf Zuruf funktionieren oder erst losfahren, wenn sie voll sind. Unserer fährt allerdings eher wie ein normaler Bus, nämlich nach Plan und hält auch an Haltestellen. Wir erklären, wo wir hin wollen (auf nicht existentem Türkisch) und werden rechtzeitig daran erinnert als wir aussteigen müssen. Im Gegensatz zur allen anderem ÖPNV bezahlt man im Dolmuş übrigens bar. 

Die Moschee zu der wir wollen befindet sich im Stadtteil Üsküdar und als wir ankommen, befinden wir uns mitten in hektischem Trubel, ein Strom von Autos fährt vor, Männer in einer Art Uniform versuchen der Autos und Menschen Herr zu werden und wir sind uns nicht so ganz sicher, ob jetzt ein guter Zeitpunkt ist, uns die Moschee anzusehen. Aber wir bleiben mal da und beobachten und bald wird uns klar, dass die ganzen Leute auf den Friedhof (der älteste Istanbuls und der größte der Türkei - was ich erst jetzt nachgeschaut habe, aber einiges erklärt) gehen. Und hinter dem Eingang stehen auf dem Friedhof erst einmal Essensstände, an denen die Leute sich was zu essen kaufen - was für uns ja etwas irritieren ist, aber später sind wir noch mal an einem Friedhof, wo es gleich ein ganzes Friedhofs-Restaurant gibt. 

Vor der Moschee wird auch an die Katzen gedacht:


Eine Schale Wasser, eine Schale Futter, eine Schale Liebe


Ich bin sehr begeistert vom Teppich in der Moschee und taufe sie Schwimmbad-Moschee


Leider, einatmen-ausatmen, darf ich (und Tertia) dann nicht wirklich in die Moschee, sondern nur auf den Balkon (aber hey, Innenarchitektin)



einmal in den Männer-Innenraum linsen:


Wir laufen noch etwas durch die Gegend, besuchen einen Supermarkt, weil wir bisher nur immer so ganz kleine Läden gesehen haben, aber das hier ist ein "ganz normaler" Supermarkt 


(ohne Alkohol versteht sich)

Wir fahren wieder zurück auf unsere Seite Istanbuls, das Wetter hat sich auch wieder erholt:



wir legen in Eminönü an und wie immer ist alles voll mit Menschen:


(meine anderen Fotos täuschen etwas, weil ich immer veruche, um die Leute herum zu fotografieren und inzwischen Leute auch einfach aus den Fotos entferne, aber im Prinzip war es fast immer fast überall so voll)

Wir überlegen uns, was wir zum Abendessen essen wollen, Tertia möchte gerne Kumpir essen und wir finden in Richtung unserer Unterkunft ein Kumpir-Cafe (hier heisst alles Café), dort ist dann einfach niemand ... aber die Rezessionen im Internet sind gut und weil wir eigentlich auch genug von Menschenmassen haben, essen wir einfach ganz alleine unsere Kartoffel in dem Lokal:



und dann ab nach Hause und ins Bett


(Jupiter  und Venus von unserer Dachterrasse aus)