Maultaschen oder Ravioli
mercoledì 25 febbraio 2026
Er ist da!
martedì 24 febbraio 2026
Schnelldurchlauf
Ich bin immer noch nicht richtig fit, dabei habe ich eigentlich nur eine doofe Erkältung, hauptsächlich Schnupfen – aber Mann, ist alles anstrengend. Tertia kam vorletzte Woche schon mit der Erkältung an, war auch zwei Tage nicht in der Schule, fand dann aber, dass sie am letzten Wochenende fit genug sei, um bei den beiden Gau-Meisterschaften hier in Tübingen und in Schwäbisch Gmünd mitzumachen.
Ich durfte ja auch „mitmachen“: mehrere Stunden Theken-Dienst hier in Tübingen. Meine Vermutung ist übrigens, dass die aufgrund meines Vornamens denken, ich sei Russin, und mich deshalb immer an der Theke einteilen (die anderen nicht-russischen Mütter/Eltern müssen das nicht mehr machen). Hinter der Theke wird nur Russisch gesprochen, vor der Theke gerne auch, und ich kann jetzt wie so eine dumme deutsche Touristin immer lauter und deutlicher Deutsch sprechen (SER-VIET-TEN? WOOO KOM-MEN DIE SER-VIET-TEN HIIIIN?). Ich meine, die können ja alle auch mehr oder weniger Deutsch – deshalb durften sie ja aus Russland raus.
Am Sonntag dann aufstehen mit der bösen 4 auf dem Wecker. Ich war aber schon am Samstag nicht ganz fit, konnte daher früh einschlafen, und so war es nicht ganz so übel. Tertia und ihre Gruppe holten übrigens beide Male den ersten Platz: am Samstag einfach noch, weil die anderen noch schlechter als sie waren, und am Sonntag dann, weil sie fast perfekt waren und die anderen zwar gut, aber eben nicht so gut.
Sonntagabend kamen dann miomaritos Schwester und ihre Kinder, um halb acht. Da saßen Tertia und ich nur noch leicht schwankend am Küchentisch und wollten ins Bett. Am Montag ging es dann ausgeschlafen – und zusammen mit miomaritos Eltern, die auch gekommen waren – zum Fasnets-Umzug. Abends gemeinsames Essen und am nächsten Tag dann volles Programm mit gemeinsamem Familien-Frühstück, dann Fasnets-Einstimmung bei und mit den Nachbarn, dann Umzug im Nachbardorf. Ich fuhr dann miomaritos Schwester und die Kinder zum Bahnhof und abschließend dann noch Fasnets-Ausklang bei Freunden – da war ich dann schon richtig krank.
Seitdem „krebse“ ich halt so rum. Gleichzeitig hatte Tertia ja am Samstag Geburtstag, bestand aber darauf, alles selbst vorzubereiten (aus Prinzip, nicht unbedingt, weil es mir nicht gut ging). Miomarito wurde von ihr zum Tramezzini-Machen eingeteilt und übernahm dann auch das Falafel-Frittieren. Ich musste nur einkaufen gehen. Die Party war dann sehr nett, die Mädchen haben viel gelacht, und miomarito fuhr dann den Teil der Damen, die nicht abgeholt wurden oder nicht alleine nach Hause kamen, gegen Mitternacht nach Hause.
außerdem hatte sie noch ein Tiramisù und zwei Kuchen gemacht
Gestern war auch noch mal Erholung angesagt, jedenfalls für Tertia und mich, denn Tertias Schule hatte einen pädagogischen Tag. Nur miomarito musste in aller Herrgottsfrühe nach Kempten aufbrechen, dort noch mal eine Bauernkriegs-Veranstaltung, die letzte.
Ich habe mich immerhin aufraffen können, alle Tomaten umzutopfen bzw. einen Teil zu pikieren (erstmalig – ich habe ja genug Platz, und ein Freund vom Fach meinte, dabei würden eh immer Pflänzchen kaputtgehen, und ich solle doch einfach jeden Samen in ein Töpfchen setzen usw.). Dieses Mal habe ich ja aber hauptsächlich selbstgewonnene Samen verwendet, und die sind bei mir hin und wieder zusammengeklebt, und plötzlich hatte ich halt vier Pflänzchen in einem Topf. Und bis auf eins sind auch wieder alle was geworden ... Jetzt stehen also alle Fensterbänke voll, und ich warte gemeinsam mit den Tomatenpflänzchen auf den Frühling und die Sonne (MORGEN!!!).
(vier Südseiten-Fensterbänke voll)
domenica 22 febbraio 2026
Piep!
Viel los hier, dazu bin ich aber auch noch krank und deshalb viel zu dumm im Kopf, um hier groß was zu bloggen. Demnächst dann wieder, mit Rückblicken auf Wettkämpfe, Fastnet, Besuch, einem 15. Geburtstag, Heizungsproblemen und vermutlich vielen Bildern.
domenica 8 febbraio 2026
schon wieder Kultur
Aber erst einmal Sport. Am Samstag ging es für mich und miomarito eher gemütlich zu Tertias Wettkampf bei Stuttgart, weil Tertia von ihrer Teamkollegin bzw. deren Mutter hier um 6:45 Uhr abgeholt und zum Treffpunkt gefahren wurde, so dass ich nach einem kurzen "Alles gut? Brauchst du noch was?! Toi, toi, toi!" noch mal ins Bett durfte und mehr schlecht als recht eine Runde schlief.
Wir kamen gegen 11 Uhr in Schmiden an, da war Tertias Gruppe noch lange nicht dran, aber wir sassen ganz nett mit noch zwei weiten Eltern zusammen (also Eltern von zwei weiteren aus der Gruppe) und liessen uns schildern, dass das Einturnen am frühen Vormittag eine einzige Katastrophe gewesen sei und wir rechneten schon mit dem Schlimmsten. Es war dann allerdings so, dass alle anderen noch viel, viel schlechter waren und sich Tertias Gruppe auch deutlich steigerte (aber immer noch so viele unnötige Fehler machte) und am Ende der unglaubliche zweiten Platz heraussprang - 0,04 Punkte (oder so) hinter der zweiten Gruppe aus Tübingen.
Schmiden ist die Kaderschmiede der deutschen rhythmischen Sportgymnastik und so kam es, dass sich kurz vor Tertias Siegerehrung die Einzelgymnastinnen einturnten und darunter auch Darja Varfolomeev, die so ungefähr schon alles gewonnen hat, was man gewinnen kann: diverse Welt- und Europameisterschaften und natürlich auch olympisches Gold. Was ich allerdings am beeindruckendsten finde: Sie kam mit 12 Jahre ALLEINE und ohne Deutsch zu sprechen nach Deutschland bzw. aufs dieses Sport-Internat in Schmiden. Für uns ging's dann allerdings wieder nach Hause, so dass wir nicht ihre Kür gesehen haben.
schneller Spaziergang für mich ums Dorf, um noch mal schnell Sonnen zu tanken
Heute Vormittag habe ich die Chance genutzt, dass wir erst gegen 14 Uhr los mussten, und habe bei den olympischen Spielen reingeschaut. Ich war ja mal ziemlich Wintersport verrückt (also so Zuschauen aus dem Warmen, nicht selbst was machen), kannte beim Alpin Skifahren, Biathlon und Langlauf, sowie Eiskunstlauf und ein bisschen beim Eisschnelllauf eigentlich jede*n Sportler*in und jetzt eher so gar niemanden mehr. Ich rede allerdings eben auch von Zeiten VOR den Kindern - ist also auch schon ein bisschen her ;-) Aber Lindsey Vonn sagte mir immerhin was und dann sprach sie sich auch noch öffentlich gegen ihre Regierung aus und die Tatsache, dass sie schon 41 ist und ein künstliches Knie (!?) hat und jetzt auch noch mit Kreuzbandriss, da schalte ich dann doch mal ein bzw. hole mir den Stream auf den Bildschirm. *joar* dafür aber Silber für eine "Schwäbin" ;-)
Gegen zwei Uhr dann also Abfahrt nach Esslingen - da war ich neulich erst gewesen, also im September 24 ... ich dachte, ich hätte darüber gebloggt, aber es war wohl nur eine Story bei Instagram ... naja, jedenfalls habe ich mich damals mit miomarito in Esslingen getroffen, weil er dort beruflich war und weil ich dann noch viel Zeit hatte, habe ich mir fast jede Kirche in Esslingen (also der Altstadt) angesehen - und die haben viele. Dieses mal ging es eigentlich nur in einen (wir waren dann noch kurz in zwei anderen), nämlich in bzw. unter die Stadtkirche St. Dionys. Denn auch dort kam man mal auf die glorreiche Idee, eine Fußbodenheizung in die Kirsch einbauen zu wollen (in den 1960er Jahren) und siehe da, obwohl die Kirche an sich schon eher alt ist (13. Jahrhundert), gibt es darunter noch zwei Vorgängerbauten aus dem Frühmittelalter.
Kirche von außen
Mauern der Vorgänger-Kirche
ein sogenanntes Plattengrab
(da gab es mehrere im Innenraum der ersten Kirchen)
eins der Gräber ist eher klein (Kindergrab?) und war mit diesem Stein bedeckt
NOMINE D(OMI)NI NORDMAN
Die Innschrift bedeutet Im Namen des Herrn, Nordman
Sie stammt wohl aus dem 2. Viertel des 8. Jahrhunderts und gilt damit als älteste mittelalterliche Grabinschrift rechts des Rheins (da lächle ich linksrheinisch geborene nur milde ;-) - ähnlich wie als ich einmal in Naumburg war und man mir dort ganz stolz erzählte, dass man hier (Saale-Unstrut) jetzt seit 1000 Jahren Wein anbaue ... ich erhöhe mal um 1000)
Das ist die Grabplatte von St. Vitalis, der im frühen und hohen Mittelalter wohl ein Besuchermagnet war und man auch deshalb die Kirche vergrößern musste, um der Pilgerströme Herr zu werden. Durch das Loch in der Grabplatte könnt man den Heiligen dann sehen. Man weiß übrigens weder wer der Heilige Vitalis war (nicht der Heilige Vitalis von Ravenna) noch wo seine Gebeine heute sein könnten.
So sieht die Kirche oben aus (Blick Richtung Ausgang, nicht zum Chor hin)
Im Großen und Ganz würde ich sagen *yoar*, die Ausstellung oder das ganze Ding da unten wurde in seiner jetzigen Form vor 25 Jahre fertigstellt, ist also etwas in die Jahre gekommen, aber selbst wenn man das mit in Betracht zieht ... eher underwelming, so von der Präsentation her (also die Führerin war schon okay, aber man muss schon sehr interessiert sein ...)
So, das war's erst Mal mit der Kultur oder "den alten Steinen", die nächsten Wochenende sind ja eher voll mit Sport und dann hat das Kind ja auch bald noch Geburtstag!
venerdì 6 febbraio 2026
Museums-Tipp
Während nebenher die ganzen Athleten der olympischen Winterspiele einlaufen (ja, Olympische Spiele sind ja auch eher schwierig, aber weil ich die WM natürlich leider boykottieren muss, wenigstens die Winterspiele und es ist ja in Teilen wirklich bei Silencia um die Ecke ...), ein kleiner Museums-Tipp für hier in der Gegend.
Miomarito und ich waren nämlich heute Nachmittag im neugestalteten Diözesanmuseum Rottenburg und das ist wirklich sehr toll. Man muss nicht mal unbedingt ein Freund von sakraler Kunst des Spätmittelalters/Frührenaissance sein, ich finde einfach die Gestaltung schon den Hammer:
(aber ich habe ja meine innere schwäbische Hausfrau und deshalb ist das meine alte Tageslichtlampe, die ich mir mal vor Jahren gekauft habe und die meine Sehnsucht nach Wärme und Sonne auch nicht stillen konnte)
und ich wurde heute Abend endlich ediert!
giovedì 5 febbraio 2026
5. Februar
mercoledì 28 gennaio 2026
il letargo
Gestern im Italienisch-Unterricht gelernt (der letzten Sitzung dieses Semesters): il letargo bedeutet Winterschlaf und ich finde das ein sehr, sehr passendes Wort. Ich befinde mich nämlich irgendwie mitten im letargo ... Den Italienischkurs mache ich übrigens weiter, das ist wirklich nett und so spreche ich immerhin einmal die Woche Italienisch. Ich müsste vielleicht noch mehr zu Hause machen, aber ... il letargo ... das sollte dann aber im Sommersemester deutlich besser werden bzw. auch schon davor, denn es geht erst nach Ostern mit dem Kurs weiter.
Am Montag hatten ja gefühlt alle Schnee-Alarm - wir nicht:
domenica 25 gennaio 2026
Hysterischer Alarmismus
oder so ähnlich war das, oder? Ich glaube, es hieß, die Demokraten (oder Kamala Harris) sollten endlich aufhören, den Untergang der Demokratie an die Wand zu malen, oder?! Aber keine Aufregung, keine Sorgen, so manch einen Punkt hat Trump ja (Schauen Sie nur mal auf eine Karte!) und es kommen ja die Midterms, dann verlieren die bei fairen und freien Wahlen ihre Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus *muhaha*
[Und jetzt stellen Sie sich das Ganze mal vor, wenn dann in Frankreich Rassemblement National die Mehrheit stellt und in England Reform UK, in Polen wieder die Pis und Ungarn eh (noch?) und die AfD treibt die CDU vor sich her (oder noch schlimmer, das ist gar nicht mehr nötig) - hey, es wird super werden! Immerhin hat man so ja aber auch keine Zeit, sich um den "Klimawandel" zu sorgen]
Aber zurück in die immerhin wesentlich angenehmeren Niederungen des Alltags ...
es gab Pasta mit Mangold und Sardellen, sehr lecker
Danach, so um 19 Uhr, fuhr ich miomarito wieder zum Bahnhof - auf Grund des angekündigten Schnees (und den ja doch recht anstrengenden letzten Tagen) wollte er mit dem Zug nach Mainz fahren ...












































