venerdì 30 giugno 2023

Fan-Girl-Abend

Am Montag schickte mir miomarito eine Nachricht in die Crêperie, dass am Donnerstagabend (also gestern) eine Veranstaltung des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde gäbe:


mit Carlo Masala!

Ich war ja Anfang des Jahres schon beim Studium Generale gewesen, um Franziska Davies live zu sehen (und nicht nur im Podcast zu hören) und fand das ja schon sehr toll, aber Carlo Masala ist halt noch mal eine andere Nummer. Also war klar, da gehe ich hin - und miomarito will auch mit.


Eigentlich wollte ich mit dem Rad fahren, aber dann war es so schwül, dass ich mir dachte, ich nehme lieber den Bus, sonst bin ich klatschnass geschwitzt bis ich ankomme (ich habe das dann vor Ort nachholen dürfen...)



Witzigerweise das halbe Dorf am Eingang der neuen Aula getroffen (der Dorffunk funktioniert, der Leiter des Instituts wohnt ja hier), wartete dann auf miomarito, der direkt aus Stuttgart von der Arbeit kam. Und Frechheit (;-)) miomarito geht dann neben mir mit italienischer micro fantasia (das sind so ganz fein gemusterte) Hosen und Sonnenbrille die Treppe hoch, Masala kommt auf ihn zu und meinte: Wir kennen uns doch auch?! Konnte miomarito dann leider nur einseitig bestätigen ;-) (ich sage, es sind die Halb-Italiener-Vibes ;-)).

Im Audimax waren es dann gefühlte 40°C - die Klimaanlage lief angeblich auf Hochtouren - und es gab zwei Stunden lang Statements und Diskussionen (inklusive der üblichen, sich auch nach über 20 Jahren nicht geändert habenden Senioren, die keine Frage stellen sondern Monologe halten und irgendwelche Tübinger Irren, die wirres Zeug reden.) 


Masalas (hier auf twitter, immer sehr unterhaltsam)Einschätzung der Ereignisse des letzten Wochenendes war jetzt für uns nichts neues, bei Herrn Diez (hier auf twitter) hätte ich sehr viele kritische Nachfragen gehabt, aber Frau Huss (Ukrainerin - hier auf twitter) war sehr interessant und informativ. (Man kann das ganze hier bei YouTube nachschauen, die ersten SIEBEN MINUTEN sind nur das Plakat ... einfach vorspulen wurde geändert/geschnitten, dafür kann man ja die Naumann-Stiftung vorspulen ... - ich bin übrigens bei der Totalen genau nicht im Bild))

Danach ging es völlig durchgeschwitzt mit Freunden aus dem Dorf in einen neulich eröffneten (nicht echten) gleich in der Nähe liegenden Biergarten (wir genießen gerade sehr unsere Unabhängigkeit, die dadurch entsteht, dass Tertia noch auf Amrum weilt), zwei Tische weiter 10 min später die ganze Osteuropa-Truppe samt Gästen, dummerweise ;-) kam Klaus dann zu uns an den Tisch, um zu fragen wie wir es fanden und seine Eindrücke als Moderator zu schildern, wir konnte also nicht danach noch mal zum Osteuropa-Tisch mit Masala gehen und auf schau, wir sind supergut mit dem Chef befreundet machen ;-) [Späßchen, aber wir haben uns da (natürlich ironisch ...) etwas reingesteigert].

[Und ja, der Krieg in der Ukraine ist natürlich kleine Spaß-Fan-Girl-Veranstaltung, aber hin und wieder hilft es, so etwas zu machen statt sich ständig zu überlegen, was passiert, wenn die Russen beschließen, dass sie am Verlieren sind und das verminte Kühlbecken am Atomkraftwerk Saporischschja in die Luft jagen]

Ansonsten schreibt Silencia heute ihre letzte Klausur (Mathe, es gilt 0 Punkte zu vermeiden), Tertia kommt heute Abend hoffentlich aus Amrum zurück (noch scheint alles zu klappen und kein Zug allzu viel Verspätung zu haben), miomarito fährt gleich zu einer Tagung nach Füssen, die Mädchen fahren morgen früh zu miomaritos Eltern auf die Ipf-Messe, miomarito kommt dann morgen von Füssen aus nach und ich bleibe wegen viel Arbeit (kein Catering aber!) und Die nächsten Wochen werden hart!! einfach zu Hause.

mercoledì 28 giugno 2023

raus!raus!

Wer hier schon länger mitliest, weiß, was diese Bilder bedeuten ;-) Gestern war ein eher anstrengender Tag, es sorgte ein wenig für Verwunderung, dass ich der Ansicht bin, dass Leute, die Mist gebaut haben, auch dafür zu sorgen haben, dass sie ihren Mist selbst wieder wegräumen bzw. klären müssen - und das nicht ich das mache. Am späten Nachmittag war dann ein langer Nervenspaziergang nötig:


Wald tut immer gut


Es hat sogar Wasser - hätte mit weniger gerechnet


Sommer-Lieblingshose und -Lieblingsschuhe 







Am Abend dann noch eine schöne Überraschung: Mimi traut sich endlich wirklich raus :-)


Weil alles neu und aufregend und eventuell ja auch gefährlich ist, schleicht sie wirklich wie so ein Tiger durch den Garten (bei bisherigen Ausgängen robbte sie quasi nur schnell wieder zurück ins Haus)


Jetzt scheint es aber nicht mehr so schlimm zu sein, man kann auch etwas relaxen
(danach ist sie allerdings zum ersten Mal auf eine andere Katze (von 4 Häusern weiter) getroffen - die hatte schon Niau mit zunehmendem Alter das Revier streitig gemacht - es kam wohl zu Streitigkeiten - und Mimi war erst mal nicht mehr zu finden - heute morgen war sie aber wieder da und hat auch keine Kratzer abbekommen, vielleicht war es ja auch nur ein Fernduell)


[Ich genieße übrigens gerade sehr, dass Tertia auf Amrum weilt, weil das bedeutet, dass ich nicht jeden morgen um 6:15 Uhr aufstehen muss, das ist sehr, sehr angenehm :-)]

P.S.: Podcast-Tipps zum Russland: Der Ostausschuss hat bereits am Samstagabend eine sehr gute Sonderfolge aufgenommen, die vor allem historisch einordnet. Sehr informativ fand ich auch die Sonderfolge vom 8 Milliarden-Podcast des Spiegels: Was folgt nach Prigoschins Marsch auf Moskau?Rohstoffbusiness und Trollfabriken: Wagner in afrikanischen Ländern (kurzer Zeit-Podcast was jetzt?) und Das System Putin ist instabil (Streitkräfte und Strategien) beschäftigen sich mit der Wagner-Gruppe (der Streitkräfte und Strategien-Podcast erst nach einer Weile, davor geht es um andere Dinge). Wer wenig Zeit hat, dem sei Die Lage mit Christian Mölling empfohlen, die Folge heisst: Mölling hält Zerfall Russlands für möglich Ukraine - und wer es für unsinnig hält, jetzt von einer Schwäche Putins zu reden (träumen?) für den sind der FAZ-Podcast und Baberowksi vielleicht etwas: „Putin zeigt keine Schwäche“ – Jörg Baberowksi über Putschversuch

Und weil es ja durchaus auch Katastrophales im eigenen Land gibt: Das Politikteil - Der AfD-Schock 


martedì 27 giugno 2023

München

Bevor es nach München ging, hieß es erst einmal Tertia an die Nordsee zu verschicken. Ich hatte ja schon beim Elternabend zur Amrum-Reise gestöhnt, als es da hieß, dass man um 6 Uhr irgendwas losfahren wolle, dann wurde irgendwie ein Zug gestrichen, Abfahrtszeit war dann kurz VOR 6 Uhr und dann wurde es noch früher, weil sich ein durchgehender Zug von Stuttgart nach Hamburg fand. Der Wecker stand also auf 3:50 Uhr. Taktische klug, hatte ich mich die Woche vorher freiwillig dazu gemeldet, die vorab schon zu verschickenden Koffer aller vier Mädchen aus dem Dorf in die Schule zu transportieren. Und es meldete sich dann auch prompt ein Vater (Krankenhausarzt, der ist vermutlich solche Zeiten gewöhnt und auch das gleich danach wieder Einschlafen), der die Mädchen morgens um 4:25 Uhr einsammelte und zum Bahnhof fuhr. Da die Kinder die Handys zu Hause lassen mussten, weiß ich jetzt nicht viel mehr als dass sie gut angekommen sind - nach fast 15 Stunden Zug und Schiff (wir waren etwas nervös geworden, weil das ja der Tag nach den Unwettern (also nicht hier, aber eben zwischen hie rund Amrum) war, aber der durchgehende ICE hielt dann wohl einfach an ein paar Bahnhöfen nicht bzw. wurde eventuell auch umgeleitet, aber da Hamburg die Endstation war, störte das nicht groß weiter und die Lehrerinnen hatten gute Pufferzeit eingeplant - die Schule macht das ja auch schon seit Jahrzehnten).

Bei uns ging es am Samstagmorgen zu wesentlich angenehmeren Zeit nach München, angesichts der gepfefferten Münchner Übernachtungspreise haben wir uns nur eine Nacht geleistet und zusätzlich gondelten wir auch nur mit dem Nahverkehr durch die Gegend (miomarito hat über sein Jobticket das Deutschlandticket, ich nicht, weil ich ja kaum irgendwo hin fahren, aber weil wir uns recht spontan dazu entschlossen hatten, wäre ICE natürlich sauteuer geworden). Eigentlich geht das von der Verbindung her, allerdings fiel ein Zug aus und wir waren dann doch länger unterwegs. 

Praktischerweise hatte ja aber Russland beschlossen, großes Theater zu bieten ... miomarito hatte mich schon Freitagabend kurz vor 22 Uhr per WhatsApp gefragt (21:47 Uhr um genau zu sein), ob man eigentlich aufbleiben müsse (da war der deutsche Auslandsnachrichtendienst jedenfalls schon im Bett, schlafend) - wir sind aber nicht aufgeblieben, hingen aber die über 4 Stunden auf dem Weg nach München nur am Handy, weil WTF?! (selten so was absolut irres verfolgt). 

In München angekommen ging's selbstverständlich mit unserem München Freund in den Biergarten (ich hatte mir das auch explizit gewünscht - also dass wir hauptsächlich Biergartensitzen in München machen)

weiß-blauer Himmel mit Kastanien - so soll's sein

und der Augustiner-Biergarten liegt ja auch sehr günstig gleich am Bahnhof

Danach ging's in Hotel und dann weiter ein wenig durch die Stadt
(wir waren in einem engen Radius um die Maxvorstadt unterwegs)
und zum nächsten Biergarten (Wintergarten in Schwabing), wo wir uns mit weiteren gemeinsamen Freunden getroffen haben

Wunderschöner entspannter Abend, viel geredet und gelacht (nur noch mal aufs Handy geschaut, als der ganze Marsch auf Moskau schon wieder abgeblasen war), am Ende noch den Altersdurchschnitt in einer hippen Kneipe deutlich angehoben und dann ab ins Bett

Am nächsten Morgen (unausgeschlafen und etwas verkatert) uns zum Frückstück-Büffet unseres Hotels geschleppt (das wird ein Internet sehr gelobt und ich dachte mir, wenn man schon so viel für eine Übernachtung bezahlt, dann muss man auch alles mitnehmen was geht - auch wenn man normalerweise außer einem Kaffee nichts frühstückt) und dann ging's weiter mit etwas Kultur am Sonntagmorgen - praktischerweise ja um die Ecke:

Alte Pinakothek

und Pinakothek der Moderne

mit einer Fahrrad-Ausstellung
(ich hatte schon die Befürchtung, wir kommen da nie wieder raus, aber miomarito fand sie dann gar nicht so gut)

Ich fand die Grafik-Ausstellung zu Paula Scher auch nicht so überzeugend, aber es war sehr schön, mal was nicht-historische anzuschauen

Danach ging's dann noch zum obligatorischen Weißwurst-Frühstück

und weil's so schön und nett und überhaupt war, haben wir dann doch einen Zug später genommen
(die Rückfahrt waren auch eher mühsam, das nächste Mal dann doch besser frühzeitig planen und mit dem ICE fahren)

mit dem Fahrrad vom Bahnhof wieder raus aufs Dorf


und wie immer einfach sehr zufrieden und glücklich, dass das für immer mein Heimweg sein wird


Also rundum schönes Wochenende in München, davon werde ich jetzt zehren müssen, denn ich habe mal wieder ein Catering geerbt, dass mir bereits jetzt (also die letzte) schlaflose Nächte bereitet, weil es schon zugesagt wurde, aber so wichtige Dinge wie Anzahl der Gäste (!!) anscheinend unter vernachlässigbar liefen und jetzt habe ich mal nachgeharkt (bei der Kundin) und es sind fast 200 - und ich muss das alleine machen *muhaha* - in zwei Stunden (Hochzeit!). So schön.

giovedì 22 giugno 2023

Reise, Reise X

So, meine Damen und Herren, Sie haben es geschafft, der letzte Teil meines Reiseberichts! Nachdem wir den Campingplatz bei Ostia zwar sehr schön und das Meer auch toll fanden, wollten wir dann aber doch noch einmal Station in der Toskana machen, bevor wir wieder nach Hause fahren müssen. Eigentlich hatten wir ja vorgehabt, auf den Campingplatz in Fiesole und mit den Kinder nach Florenz zu gehen, aber wir haben keine Lust uns noch einen Tag mit hauptsächlich amerikanischen Touristenmassen durch eine italienische Stadt zu schieben. Also überlegen wir uns was anderes und finden im Internet einen sehr hübschen kleinen Campingplatz in Volterra - mit Pool!

Wir verlassen Ostia, ohne (!!) bei den Ausgrabungen gewesen zu sein, und fahren auf einer der schönsten Autobahnen, auf der wir bisher überhaupt waren, in die Toskana. Leider sind die Bilder aus dem fahrenden Auto nichts geworden, bis auf dieses hier: 


Da ist die Autobahn aber auch schon keine Autobahn mehr und die Straße ist auch nicht mehr links und rechts von Orleaner begrenzt. (Das ist die antike Via Aurelia, (die bis nach Genua und Arles geht - dafür haben wir aber leider keine Zeit mehr, und wir waren ja letztes Jahr erst da)

Zwischenstopp in Ortobello


Einem etwas verschlafen wirkendem (ich denke, im Sommer ist das hier Hölle los) Städtchen, das früher mal auf einer Insel lag, jetzt aber über einen Damm mit dem Festland verbunden ist, außerdem gibt es eine Lagune und überhaupt, sehr hübsch


Aber wir stürmen nur den Supermarkt und müssen dann weiter über viele, viele Kurven nach Volterra


Der Campingplatz ist sehr, sehr grün, sehr hübsch und sehr ... mitteleuropäisch
(nur deutsche, niederländische und schweizer Rentner*innen)

Die Mädchen machen es sich gemütlich, miomarito und ich drehen nach dem Essen noch eine Mini-Runde um den Platz und genießen die Aussicht (morgen soll das Wetter nicht so prickelnd werden)



die Steine vorne im Bild sind von der Etruskische Stadtmauer (4. Jahrhundert. vor Christus) auch noch so eine Reise, die ich machen möchte, also Etruskische Sachen)



Volterra vom Campingplatz aus gesehen (sieht weiter weg aus als es eigentlich war). 
Trotzdem gehen wir nicht mehr "rüber" in die Stadt sondern schlafen uns mal wieder so richtig aus.

Am nächsten Morgen - Pool!


ich weigere mich allerdings, nicht wegen der langen Verbotsliste:


sondern weil es hier meiner Meinung nach viel zu kalt zum Schwimmen (oder auch nur ausziehen) ist


Wir versorgen die Mädchen mit Zutaten für ein Mittagessen und machen uns dann auf in die Stadt. 
Tertia und Silencia haben keine Lust mitzukommen nachdem sie gelesen haben, dass Volterra 16 Kirchen hat (bei nicht mal 10 000 Einwohnern) und sie nicht zu unrecht vermuten, dass wir uns einige davon anschauen wollen (einfach um zu wissen/sehen, wie man 16 Kirchen in so einen Ort bekommt). Da Volterra - no offence - jetzt nichts wirklich weltbewegendes ist, haben sich die beiden ihren freien Tag mit Lesen, Mathe ..., Pool und Kartenspielen wirklich verdient (und wir uns 16 Kirchen ohne Gemotzte ;-)) 


Das Wetter ist nicht mehr so toll wie gestern, die Aussicht aber immer noch beeindruckend


Die erste Kirche: Chiesa dei Santi Giusto e Clemente
statt eines Platzes vor der Kirche gibt es eine riesige Wiese
(wir konnten leider nicht herausbekommen warum - ich habe so was zum ersten Mal gesehen, fand es sehr kurios, besonders weil die Wiese für italienische Verhältnis auch noch so unglaublich grün war)



Das ist Santo Stefano
Die Fahnen hingen überallhin der Stadt, am Tag davor war Fronleichnam (Corpus Dominion in Italien, da gibt es auch Prozessionen) und jede Kirchengemeinde hat ihre eigene Fahne (ich habe nicht nachgezählt, ob wirklich jede der 16 Kirchen eine eigene Gemeinde hat, sah aber stark danach aus)


Die Kirchen sind alle sehr klein und eher einfach

Die nächste war etwas prächtiger:


San Lino

Der Heilige Linus galt lange als erste Bischof Roms (67-79 war er das), erst später hat man dann Petrus davor geschoben. Linus kam wohl aus Volterra, so weit man das nachvollziehen kann, und das witzige ist, dass Tertia am Tag davor in San Paolo lange nach einem zweiten Papst Linus gesucht hat.


Das könnte man kaufen, aber wir überlegen uns, wer hier wohl wohnen möchte, so abseits von allem, 
uns kommt das Städtchen nett aber doch etwas einsam vor.Das ist bevor wir richtig in der Stadt drin sind, wo dieses Mal alles voller deutschen Toskana-Touristen ist ... 


Dom-Kirchturm


Das Baptisterium


Die Piazza dei Priori
mit dem ältesten erhaltenen Palazzo communale der Toskana, dem Palazzo dei Priori
(alles voll Touristen, deshalb wieder nur so komisch Bilder)


Wir laufen aber weiter herum, wollen nirgends rein, außer schnell in die Kirchen schauen:


San Pietro in Selci


Befestigungsanlage Fortezza Medicea
(14./15. Jahrhundert und trotz ihres Namens vor den Medici erbaut)


Es hätte auch noch römische Ausgrabungen gegeben, 
aber davon haben wir eigentlich auch langsam genug




Ich will noch unbedingt das etruskische Stadttor anschauen 


Porta all’Arco 
(4. Jahrhundert vor Christus)


auch hier in Volterra klappt es dann ganz gut, den Massen aus dem Weg zu gehen
(für etruskische Stadttore scheinen sich die wenigstens zu interessieren und auch die kleinen Kirchen sind leer)



die Chiesa di San Dalmazio ist leider geschlossen, hat dafür aber ein wirklich hübsches Portal


San Francesco


So, und dann ist SCHLUSS!


Gegen Abend dann noch mal Pool für die Kinder



ein letztes Camping-Essen




wie man erkennen kann, ist es nicht wirklich warm


Wir spielen noch etwas Scopa gehen dann aber alle etwas frierend früh ins Bett. 
Urlaub aus und vorbei!

Die Heimfahrt am Samstag ist etwas anstrengend, viel Verkehr und irgendwie verlassen wir uns zu sehr aufs Navi (also Google Maps) und landen auf der Strecke über den Splügen (statt über den San Bernadino) - und ausgerechnet ich sitze am Steuer (nachdem miomarito sehr lange gefahren ist und außerdem nähern wir uns ja der teuren Schweiz) ... ich mag Passfahrten gar nicht (Höhenangst) und der Splügen (über den wir noch nie gefahren sind und ich auch jede Fahrt darüber strikt abgelehnt hätte) ist nicht ohne ... (wikipedia schreibt: Bemerkenswert (!) ist die Südrampe (SS 36) durch das italienische Val San Giacomo: Zwischen der Passhöhe und Chiavenna ist auf einer Strecke von etwa 30 Kilometern ein Höhenunterschied von knapp 1800 Metern zu überwinden.)

Von dieser "bemerkenswerten Südrampe" gibt es gar keine Fotos, weil miomarito immer um die Kehre schauen musste, ob uns ein Auto entgegen kommt, weil immer nur EIN Auto um die Kehre gepasst hat und Anfahren in der Kehre am Berg mit vollbeladenem Auto auch nur so mittel Spaß macht.
 


Aber wir haben es schafft!

Und dann ging es die einfache und unkomplizierte (!!) Nordrampe wieder runter:



Und ich bin jetzt sehr stolz auf mich :-)

(lustig übrigens auch, dass es dann, als wir die Alpen Richtung NORDEN überquere hatten, endlich wieder schönes Wetter und Wärme gab - es hatte seit Volterra bei knapp unter 20°C geregnet - verkehrte Welt)

So, das war's. Wir sind sehr zufrieden und glücklich mit unserer Reise (Italien-Exkursion), inzwischen haben wir uns auch wieder gut erholt ;-), die nächsten Reisen stehen an: Tertia fährt morgen um 5 Uhr (!!) nach Amrum, mit dem Zug und wir sind mal sehr gespannt, wann wir sie wieder bekommen (bzw. ob und wann die Bahn in den unbefristeten Streik geht), aber Hauptsache, sie kommen morgen noch los. Miomarito und ich fahren übers Wochenende (ich habe kein Catering!!) nach München, und gestern Abend auf dem Balkon haben wir uns überlegt, als nächstes (also nächstes Jahr ... oder übernächstes, je nachdem wie das mit dem Heizungseinbau klappt) nach Albanien zu fahren - mal schauen.