domenica 10 settembre 2023

Handweker und Chronistenpflicht

Ich komme gerade irgendwie nicht mit dem Bloggen hinter her, aber es wird nicht einfacher werden, wenn Arbeit und Schule wieder anfangen. Daher, am Sonntagmorgen, schnell einen Überblick:

Am Freitag habe ich einige Zeit damit verbracht die 50er Jahre Bodendielen im Haus mit der Kreissäge zu verkleinern, weil man die sonst nicht wirklich die Treppen herunter und aus dem Haus bekommt, vor allem nicht, wenn sie mit Nägeln gespickt sind. 




Kein professionelle Kreissägen-Tisch, ging aber auch so 

(ich erwähne das, weil ich vorher noch nie mit einer Kreissäge was gemacht habe und ich mich auch geweigert habe, so etwas zum ersten Mal ohne Einweisung von miomarito und der Anwesenheit einer weiteren Person im Haus zu machen - Freitag hatte miomarito dann home office und ich habe den Berg an Latten "abgearbeitet")

Als ich die in handliche Stücke klein gesägten Latten nach unten in den Garten trug, traf ich auf unsere ehemalige Vermieterin. Und weil die quasi Historikerin in mir stärker ist, habe ich ihr dann erklärt, aus welchen Zimmern die Latten stammen, was wir dort vorhaben, und bei welchem Fußboden wir inzwischen sind. Und weil ich keinen Nerv habe, noch einen Blog oder ein Heft auszumachen, wo ich dann alles reinschreibe, was mir unsere Vermieterin dann im Gegenzug über die Geschichte des Hauses erzählt, schreibe ich das jetzt einfach hier rein und jeder darf das gerne überspringen.
Ich weiß jetzt, dass bei ihrem Einzug Anfang der 70er Jahre in dem Raum, der jetzt das neue Badezimmer wird, eben dieser Holz-Boden und die Hexagon-Kacheln waren und dass in dem Raum ein Waschbecken stand (da wo dann auch in der Küche die Spüle war) - und sie dann dort den Wickeltisch für ihre Kinder hatten, den sie sich hat schreinern lassen und dessen Oberteil jetzt noch im Drempel stand und von uns als Regal benutzt wurde. Außerdem gab's den Drempel nur in der Form, dass da eben die beiden Türen waren und dann dahinter nichts außer das Dach. Um diesen Drempel besser nutzen zu können und auch um alles etwas  (Betonung auf etwas) zu dämmen, haben sie dort dann später diese Innen-Verkleidung eingebaut bzw. den Drempel quasi auf den Bereich der Türen (also etwas mehr) verkleinert - das gleiche übrigens auch bei Silencia im Zimmer (und mit den gleichen Brettern, wie unser Schlafzimmer ausgebaut wurde).
Außerdem gab's noch Informationen zum unteren Badezimmer, da stand zunächst ein Holzofen zum Erwärmen des Wasser und später dann ein Ölofen. Die Fließen ums Waschbecken hat unsere Vermieterin selbst auf alte weiße Fliesen draufgemacht, die Holzverkleidung stammt auch von ihnen und die Fliesen an der Hand über der Badewanne mussten sie selbst bezahlen, weil die Gemeinde, der damals das Hause gehöret, das nicht für notwendig ansah (Das ist überigens ein ständiges Lamento ... wie viel Geld sie in das Haus gesteckten hätten - in dem sie fast kostenlos gewohnt haben ...)

Am Freitagabend kamen dann Tertia und mein Bruder aus Kaiserslautern an, meine Mutter hat Tertia - wie jeden Sommer - die Haar geschnitten und das Kind sieht plötzlich zwei Jahre älter aus, sehr passend für den morgigen Start in die 7. Klasse.

Abends gemütliches Essen, Beisammensitzen und Auto-Kauf-Diskussionen (mein Bruder ist großer Anhänger-Freund, aber ich weiß nicht ...).

Am Samstagmorgen machten wir uns dann mit einer langen Liste meines anderen Bruders (des Architekten) an die Beantwortung seiner Fragen, so zum Beispiel:  Wie ist die Unterseite der Decke konstruiert? Schilfrohrmatten mit Putz oder GK? Wo und wie steht die Drempelwand auf? Wo liegen die Deckenbalken?


Hier das Aufsägen der ganz alten Bodendielen (unterste Schicht)


um herauszufinden, wo genau der Bodenbalken verläuft auf dem auch die Wand steht


und super (ironisch!), der Bodenbalken geht noch 10 cm weiter in den Raum als die Wand, d.h. man kann die Bodendielen (auf der idiotischerweise die deutlich jüngere Wand steht) nicht bündig an der Wand absägen (weil drunter der große Balken ist)


Auf der anderen Seite enden die Dielen ja Gott sei Dank vor der Wand
(das Rohr liess sich übrigens einfach rausnehmen, das war nirgends angeschlossen ...
Das Rohr im Drempel dürfte wohl der Be- und Entlüftung gesorgt haben, denn früher aus sin dem Raum mal ein Ofen gestanden haben)



Nachdem ich ja schon am Tag vorher erzählt bekommen hatte, dass diese Innenauskleidung erst in den 70 Jahren eingebaut wurde und auch gecheckt hatte, dass da keine Dachsparren aufliegen, konnten wir den Drempel einfach abbauen.

Funde aus dem Dremel-Bereich:


SEHR alte Kartoffeln ...
(nicht von uns)



Schulmaterial (?)


Medizin

(dem Herr Doktor ist das Röhrchen allerdings beim Waschmaschine-Verschieben runtergefallen und ging dabei oder als jemand dann drauf trat kaputt...)




Viel Schlepperei ... 

Am Samstag kam dann auch die frohe Botschaft unseres Handwerkers, dass es doch erst NÄCHTE Woche losgehen kann ... wir hatten ja gehofft, dass wir den ganzen Bauschutt dann gleich den Handwerkern mitgeben können, aber jetzt müssen wir das erst einmal unten im Garten/vorm Haus lagern.


Löcher in die Decke gebohrt, erfreulicherweise finden sich neben Gripsputz, und Schilfrohrplatten auch anständige Holzbretter, so dass dem Plan (meines Architektenbruders) eine Wand um die Dusche zu bauen (ich kann das schlecht erklären) und dann an diese das Waschbecken zu hängen, wohl nichts im Wege steht. (die Wand muss an der Decke befestigt werden)



Ich muss jetzt noch das da noch herum liegende Holz runtertragen, dann sind wir fürs erste mit dem Raum fertig bzw. die Profis sollen das dann übernehmen (das Bad selbst kommt erst nächstes Jahr, wegen Abschreibung usw. jetzt muss erst mal der Boden samt Schüttung ganz raus und dann wird der neue Boden aufgebaut, Leitungen und Anschlüsse verlegt und der Heizkörper eingebaut)


Unser Schlafzimmer mussten wir ausräumen, da haben wir uns aber auf die Schränke (3 kleine Pax, ein großer), weil miomarito die mit mir nicht tragen kann und so haben das dann miomariot und mein Bruder gemacht. Den großen mussten wir aber abbauen und ich habe zwischendurch mal Zweifel geäußert, ob denen (teilweise fast 20 Jahre alt und schon mehrmals auf und abgebaut) das so gut bekommt (die müssen ja dann wieder auf den provisorischen Boden im Schlafzimmer, damit das Gästezimmer gemacht werden kann und dann ja irgendwie auch wieder aus dem Schlafzimmer aus, wenn der endgültige Boden da rein kommt) ... immerhin hat mich mein Bruder aufgeklärt, dass das teure am Pax die Schubladen und Türen sind, man könnte also einfach einen neuen Korpus kaufen ... wir werden sehen). Also das Gästezimmer ist jetzt schon ziemlich voll, wir müssen ja zumindest auch an einen Teil der Schränke und Kommoden dran kommen und deshalb stehen jetzt auch schon Teile der Schränke im Wohnzimmer ... und dann gibt es ja auch noch das Bett, dass irgendwo hin muss .. aber da warten wir, bis die Handwerker WIRKLICH kommen.

Und noch einen Ausblick auf das nächste Problem:



Wir haben gemeinsam versucht, beim Fußboden im Gästezimmer mal ein Brett zu lösen, weil wir ja gerne den Boden nach dem Austausch der Schüttung wiederverwenden würden. Die Handwerker meinten schon Ou, schwierig! und ja ... Der Boden ist natürlich mit Nut und Feder verlegt, aber zusätzliche auch noch mit den von mir inzwischen verhassten Schraubnägeln für die Ewigkeit festgemacht worden. Wir sind aber wieder am Überlegen und ausprobieren, weil wir es so traurig fänden, das Holz einfach auf den Müll werfen zu müssen ...

Und weil ich am späten Nachmittag (mein Bruder war schon wieder auf der Heimreise) noch nciht genug vom Handwerken hatte, habe ich mich noch mal an die im letzten (!) Jahr angefangene Befreiung der Wohnzimmertür von x-Schichten Lack und anderem absolut ekligen klebrigen Zeugs gemacht ... ist aber eher frustrierend, weil man nicht voran kommt.



Ansonsten kommt Silencia heute von ihrem Festival zurück (zu dem sie mit einem Zeit OHNE Gestänge gereist ist, obwohl ich x-mal gefragt hatte, ob sie nachgeschaut habe, ob da das Gestänge auch wirklich drin ist), Tertia hat gestern mit ihren Freundinnen im Dorf das inzwischen fast obligatorische Regenboden-Frühstüc-Picknick auf der Grundschule-Wiese zum Ferienende abgehalten (jedes Mädchen bekommt eine Farbe des Regenbogens zugeteilt, sollte sich in der Farbe kleiden und darf nur Essen mitbringen, das diese Farbe hat - dieses Mal hatte Tertia Orange, was kleidertechnisch absolut nicht funktioniert hat, aber lebensmitteltechnisch eindeutig besser war letztes Jahr pink ...). Ilfiglio reist heute Vormittag von Banja Luka weiter nach Sarajevo (guter Move, denn heute Mittag spielt Serbien gegen Deutschland im Final der Basketball-WM und so richtige entspannt sind die Serben da vermutlich nicht, gerade beim Basketball...), gestern war er in Prijedor  und außerdem schickt er (gefühlt) ständig Videos, die er aus dem offenen Fenster fahrender Züge filmt und das ist echt etwas, was ich unglaublich vermisse ... also dass man bei Zügen die Fenster aufmachen kann (und ich denke dann immer an Karen und ihre tolle Zugreise)

So, jetzt aber noch etwas Schutt aufräumen, Crêperie vorbereiten und Autos suchen ... (d.h. ich leihe mir nächste Woche das ein oder andere Teil-Auto aus und schaue, ob da das ganze Catering-Zeugs reinpassen würde ...)

giovedì 7 settembre 2023

Der Drempel

Ich gestehe, bis letztes Wochenende hatte ich das Wort Drempel noch nie gehört. Wir haben aber gleich zwei davon, wie mich mein Architekten-Bruder aufklärte, der eine ist in Silencias Zimmer und der andere im zukünftigen oberen Bad. Und der muss raus. Bisher lagerte darin ein bunter Gemisch aus Winterschuhen, Katzensteu, alten Fließen und Transport-Boxen für die Katze. Und natürlich ist er auf den ganz alten Dielenboden, der raus muss, drauf gebaut ...



Türen ausgehängt


rechts bröselt die vermutlich irgendwann in den frühen 50er Jahren eingezogene Wand eh ...


die linke Seitenwand der Drempel liess sich nach dem Lösen einiger Schrauben einfach rausheben

dahinter:


im Großen und Ganzen eher nix
(vor allem natürlich keine Dämmung, sondern da kommt gleich das Dach mit den Ziegeln)
Das Kabel führt zur Steckdose, an der die Waschmaschine immer noch hängt

Einzige Überraschung: das Rohr da hinten an der Wand. Das führt ins Nirgendwo bzw. endet einfach an der Wand - auf der anderen Seite endet es am Dach. Noch haben wir keine befriedigende Erklärung dafür. Die Wand hinten ist geweißelt, das sprich eigentlich dafür, dass der Raum nicht erst 1900 "bewohnt" wurde (1900 wurde das Schulhaus umgebaut, der Schulsaal zog ins Erdgeschoss, wo vorher Stall usw. waren, wir wissen, dass zum Beispiel unser Schlafzimmer im Dachgeschoss erst in den 70er Jahren überhaupt als Wohnraum ausgebaut wurde (von der Familien unserer ehemaligen Vermieterin), das Gästezimmer wurde vermutlich um 1900 ausgebaut, da hat miomarito mal was in einem Archiv gefunden, also wie der Lehrer den Ausbau irgendwo beantragt hat) Über die anderen Räume im Dachgeschoss wissen wir eher nichts. Dieser Raum, der jetzt das Badezimmer werden soll, hat aber ein Wasserrohr unter dem 50er Jahre Fußboden und eben dieses Rohr da am Dach, also muss da ja mehr als nur eine unausgebaute Kammer gewesen sein. Ansonsten aber bisher keine tolle Funde, kein Gold, kein Gral - nix.



Hier eher ein Witz-Foto
denn ehrlich gesagt kann ich diesen Vorschlaghammer nicht wirklich schwingen ...


Sicherheitshalber alles mit Maske (Staub, Hanta-Viren und wer weiß, vielleicht versteckt sich doch irgendwo Asbest - obwohl äußerst unwahrscheinlich)




die rechte Wand abzubauen ging relativ gut
bei der linken habe ich gestern Abend dann aufgegeben


die ist viel stabiler - warum auch immer - als die rechte gebaut und da braucht es entweder jemanden mit mehr Kraft oder aber eine Maschine ... 


Übrigens sehr traurige bis katastrophale Nachricht von unserem Auto, das ist hinüber und bekommt keinen TÜV mehr. Zusammen mit der Tatsache, dass der derzeitige Gebrauchtwagenmarkt eine einzige Katastrophe ist - jedenfalls wenn man nicht viel Geld zu Verfügung hat - lässt mich gerade sehr verzweifeln, denn ich brauche SCHNELL ein neues Auto, mit dem man in Urlaub fahren kann, das auch für Catering-Einsätze geeinigt ist und mit dem man auch Bauschutt zur Mülldeponie fahren kann. Und ich möchte eigentlich auch kein Auto kaufen, dass schon 200 000 km auf dem Tacho hat - und dann gibt es eigentlich gar nichts ... absolute Katastrophe ...

Ansonsten, Tertia weilt noch bei meinen Eltern und scheint das sehr zu genießen, sie kommt am Freitagabend zusammen mit meinem Hausbesitzer-Bruder wieder hier her (am Montag geht ja die Schule wieder los, am Wochenende wollen wir mit meinem Bruder zusammen alles möglich besprechen und werkeln). Silencia macht sich heute Nachmittag zu ihrem ersten großen Festival mit Zelten usw. auf und mit ilfiglio haben wir gestern kurz telefoniert - ich muss jetzt eine Liste mit 1000 Dingen abarbeiten, Abriss-Arbeiten stehen aber vermutlich eher nicht drauf. Schade eigentlich. Macht Spaß :-)

martedì 5 settembre 2023

Wer will fleißige Handwerker sehn

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, ob irgendwer wirklich Interesse an meinen ständigen Sanierungs-Posts hat, sprich, wer wirklich Handwerker sehen will, aber da das nun mal einen Großteil unseres derzeitigen Alltags ist, gibt es heute schon wieder Neues von der Baustelle (das Ganze muss ja auch ordentlich dokumentiert werden):

Mein Architekten-Bruder hatte mir am Wochenende den Auftrag gegeben, herauszufinden, in welchem Abstand die Balken unter dem untersten Boden laufen (also die Balken, auf denen die ganz alten Holzdielen aufliegen), damit er dann schauen/entscheiden kann, wie genau man den neuen Boden aufbaut. Dazu musste ich erst einmal noch die Rest vom 50er Jahre Boden rund um die Waschmaschine entfernen: 




Die 50er Jahre Dielen liegen schlauerweise auch unter dem Türrahmen und der Fußleiste

Also erst einmal an einer anderen Stelle nach den Balken suchen:


An der Tür, denn da gibt es ja keine Fußleiste und die 50er Jahre Dielen sind schon weg,

Interessanterweise (*hust*) gehen die ganz alten Dielen aber einfach unter der Türschwelle und dem Flur-Boden weiter - man hat also keine Chance, die irgendwie da rauszuhebeln ...

Aber man kann sie von der anderen Seite immerhin anheben und dann kann man etwas drunter schauen und zumindest einen Balken entdecken:


bzw. das war mein erster Versuch, denn man (ich) kann nicht gleichzeitig die Diele mit dem Stemmeisen anheben UND darunter schauen - also quasi blindes Handy-Foto


Hier dann mit Silencias Hilfe - und ja definitiv ein Balken

Nach den Vermutungen meines Bruder müssten da aber noch mehr Balken liegen, also machte ich mich im Anschluss ans Entfernen der Fußleiste, um die Holzdielen von der Wand (dahinter ist eine Treppe, da können die Dielen also nicht groß weiter gehen) her anzuheben bzw. eben auch rauszumachen. Also Fußleiste ab:


Dabei gingen dann auch Teile der Wand mit ab ...

Und dann gab's die große Überraschung (mit der ich allerdings auch schon ein bisschen gerechnet hatte, ich alter Pessimist): Die Wand, die nicht so ganz alt ist, steht einfach auf den alten Dielen drauf: 


So, und damit bin ich dann raus ...

(Ich denke, miomaritos nigelnagelneue Tauchsäge wird da zum Einsatz kommen)

Außerdem war gestern noch mal jemand da, der uns hoffentlich den Graben im Garten baggert, in dem dann die Rohre von der Heizung in der Garage zum Haus verlegt werden. Dieser wollte dann von uns wissen, wo eigentlich die Abwasserleitung entlang läuft, ob es das Pläne gäbe (*muhahaha*) und eventuell wird das noch interessant ...

Am Abend habe ich dann noch unser großes Auto zum TÜV gebracht (also zu unsrem Mechaniker, der TÜV-Mensch kommt heute vorbei) und da bräuchte ich mal ganz viele gedrückte Daumen, dass sich das noch einmal im bezahlbaren Rahmen bewegt ... ich habe jetzt weder Geld doch Zeit noch Nerven, ein neues Auto suchen zu müssen, das allen Anforderungen (Familien, Baustelle, Crêperie) genügt.

Auf dem Weg zurück meldete sich dann ilfiglio aus Banja Luka mit vielen Bildern. Ähnlich wie schon das letztes Mal, als wir in Bosnien und Herzegowina waren, fällt auf, wie herausgeputzt die Moscheen (Türkisches Geld) und orthodoxen Kirchen (Russisches Geld) sind. Banja Luka liegt ja in der Republika Srpska (da sind wir damals nur mal kurz durch gefahren, weil ilfiglio die Hitze ja so gar nicht bekam und wir einfach Zeit im klimatisierten Auto brauchten, um das Kind wieder auf Normaltemperatur zu bekommen ... jedenfalls fühlten wir uns damals dort eher unwohl und sehr kritisch beobachtet, wurden auch sofort unter fadenscheinigen Gründen von der martialisch auftretenden Polizei angehalten usw.) und auf den Bilder sind schon viele russische Fahnen, Zs und außerdem natürlich Mladić zu sehen ... *joar* aber vielleicht ist das ja nur der erste Eindruck, mal sehen, was seine Woche dort noch an Erfahrungen so bringt. 

Hier auf jeden Fall noch ein paar Impressionen von meinem Heimweg nach dem Auto-Abgeben: 





lunedì 4 settembre 2023

Familie

Seit längerem ... 20 Jahre?! ... trifft sich unsere Familie (also genauer gesagt, die Seite einer Mutter - die meines Vater am 2. Weihnachtsfeiertag) im Sommer zum sogenannten Familientreffen. Im Sommer deshalb, weil da mein Onkel und meine Tante aus Spanien für ein paar Wochen hier zu Besuch sind, und da wir eh so viele sind, dass man uns drinnen nirgends unterbekommen würde, treffen wir uns dann immer "auf dem Turm" (auf dem Grundstück des Turms). 

Letztes Jahr waren wir noch im Urlaub und deshalb nicht da, im Jahr davor war Silencia alleine dort gewesen, weil ich arbeiten musste, aber dieses Mal kamen wir an voller Stärke angereist, wenn auch aus unterschiedlichen Richtungen, zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Transportmitteln.


Es war sehr schön, ich habe (Groß-)Cousinen und (Groß-)Couins wieder gesehen, neue kleine Groß-Neffen und noch entfernter kennengelernt, meine Onkel und Tanten, Brüder, Nichten usw. eh, wir haben gegrillt und uns viel unterhalten, am Ende noch mit meiner Cousine und einem meiner Cousin am Lagerfeuer gesessen und das war alles wirklich sehr schön.

Gestern machte sich dann ilfiglio, der extra noch vorbei gekommen war, auf in Richtung Bosnien. Mit dem Zug nach Zagreb und dann weiter mit dem Bus nach Banja Luka, wo er sich am Samstag (!) eine Unterkunft gesucht hatte (er ist fast 19, ist nicht mein Problem, trotzdem viel tief durchgeatmet ;-)). Ilfiglio hatte sich für  ja ein Reisestipendium beworben (und es dann auch bekommen), bei dem man 700€ bekommt und man mit diesem Geld vier Wochen alleine verreisen "muss". Er darf aber immerhin für die An- und Abreisereise eins seine Interrail-Tickets benutzen, die er neulich "gewonnen" hat. 
Die letzte Nachricht, die ich von ihm bekommen habe, war heute nacht um 3 Uhr irgendwas vom Busbahnhof in Banja Luka - da hatte es wohl Wlan, weil eine Sim-Karte für Bosnien und Herzegowina muss er sich heute erst einmal besorgen - von wo er eigentlich ein dort wohl sehr günstiges Taxi zu seiner Unterkunft nehmen wollte (die Unterkunft ist am anderen Ende der Stadt, Ankunft wäre eigentlich so um Mitternacht gewesen), dann  herrscht da aber vor dem Busbahnhof, wie man auf einem Foto sehen konnte, nur nachtschwarze gähnende Leere, also vermutlich ich, dass er tatsächlich eine Stunde lang zu sein Unterkunft laufen musste und rechne jetzt erst mal nicht damit, heute groß was von ihm zu hören. Aber angekommen ist er ja und jetzt hat er eine Woche dort um zu seinem Thema zu recherchieren (irgendwas mit Die Auswirkungen der politischen Teilung auf Wirtschaft, Politik und Bevölkerung oder so ...) und Abendteuer zu erleben. wohin es danach geht, weiß ich jetzt gar nicht (er vielleicht auch noch nicht, ich werde berichten).

So jetzt zu Steuer, Buchhaltung, Badumbau, Handwerker-Organisation, Hauhalt und was weiß ich noch alles.

lunedì 28 agosto 2023

Weiter geht's

Viel Zeit um uns vom Gardasee zu entwöhnen hatten wir nicht, immerhin bot der Samstag noch einigermaßen okaye Temperaturen (hier waren es so 26°C, also knapp 10 Grad kühler als am Lago) zum Akklimatisieren, heute sitze ich schon mit langer Hose, Pullis und Socken frierend vor dem Rechner - aber ich wollte ja nicht jammern.

Silencia war am Samstag schon wieder arbeiten (große Hochzeit), miomarito musste heute wieder antreten und fuhr gleich nach Stuttgart ins Büro, weil ich ja erst wieder mit Schulferien-Ende mit dem Arbeiten anfange. 

Eigentlich wollten wir ja bis Sonntag am Lago bleiben, aber dann wurde - vor allem - ich wegen der anstehenden Renovierungsarbeiten immer nervöser, die Tatsache, dass wir jetzt ja auch noch die Böden in Schlaf- und Gästezimmer neu machen müssen (ergo, die Zimmer auch komplett ausräumen müssen), verkompliziert das Ganze zusätzlich ... also fuhren wir schon am Freitag und am Samstag hiess es dann gleich wieder an die Arbeit:


(lustig auch die beiden roten Flecken an der Wand,
ich habe Wochen gebraucht, um herauszufinden, dass das meine Nichte mit Fingerfarbe war) 

Das ist das Gästezimmer, in den jetzt erst einmal der Inhalt des Schlafzimmers wandern muss. Wir hoffen, dass wir die Holzdielen wiederverwenden können, allerdings müssen sie erst einmal raus, vermutlich zum Zimmermann in die Trockenkammer, außerdem abgeschliffen werden usw. also keine Sache von 1-2 Tagen. Natürlich müsste man auch die hübsche Batik-Wand zur Linken neu machen (aber dann müsste eh die Tapete im ganzen Zimmer ab und dann bröckelt darunter vermutlich auch der Putz und dafür haben wir im Moment keine Zeit)

Ich bin im Schlafzimmer dann dem Teppich zu Leibe gerückt, der muss raus, der ist eh durch, außerdem auch ein gutes Habitat für den Kugelkäfer und es muss ja eh alles raus ....


(Samstag, noch ohne Socken)

Ich bin tatsächlich etwas sentimental geworden, weil ich mich noch - trotz Schlafmangels - gut daran erinnern kann, wie wir damals beim Einzug vor 11 Jahren den Teppichboden verlegt haben:


Mini-Tertia beim Testen, ob der neue Teppich genug Grip hat


ilfiglio bei was auch immer ;-)

*hach*



Jetzt also alles wieder rückwärts:


auch hier: die Wand der Dachschräge (oder die Decke) eher zum Gruseln, aber keine Zeit dafür, das jetzt zu machen, die Dachschräge wird man eh irgendwann neu dämmen müssen und davor machen wir eher gar nichts. Nicht mal weiß streichen werde ich die Bretter, miomarito hat mir schon prognostiziert, dass dann vermutlich in zwei Jahren ein Mader im Dachstuhl haust und wir dann eh alles rausreissen müssen ... 


Alles in Mülltüten verpackt, weil wir ja nicht wollen, dass sich die Kugelkäfer weiter verbreiten, links vorne sieht man den Ölofen, der ja aber erst nächsten Winter in den wohl verdienten Ruhestand gehen darf, dann kann auch endlich das Ofenrohr - links hinten - zwischen Kamin und Wand weg (Weitwinkel-Foto, weil sonst passt nix drauf).


Am Sonntagabend haben wir dann noch versucht, die Spanplatten unter dem Teppich abzubauen, also zumindest an einer Stelle, an der miomarito neulich schon mal ein Stück herausgesägt hat, um zu sehen, was darunter ist. Noch schlafe ich ja in dem Zimmer, miomarito ist wegen der vielen Käfer in ilfiglios altes Zimmer umgezogen, ich bin da eher indifferent solange die nicht in mein Bett krabbeln; aber spätestens wenn wir das Bett rausstellen bzw. abbauen, muss ich mir auch eine neue Schlafstätte suchen. 


Das Ganze war eine Scheiß-Arbeit, weil die Platten nicht einfach festgeschraubt sind, sondern mit so Schraubnägeln befestigt, die man kaum wieder rausbekommt. Aber wir haben es - zumindest bei einer - geschafft. Die anderen brechen wir dann vielleicht doch einfach mit dem Stemmeisen raus, dann, wenn es wirklich losgeht und ich das Schlafzimmer nicht mehr nutze. Oder miomariot kauft sich jetzt doch die heißgewünschte Tauchsäge ... (Stemmeisen könnte halt die alten Dielen beschädigen)


Hübsche Holzdielen aus dem vermutlich 18. Jahrhundert, leider sind es unter der Platte rechts davon schon keine so breiten mehr (vermutlich auch jüngeren Datums), mein Architekten-Bruder hatte ja die Idee, auch hier die alten Dielen als "neuen" Boden einzusetzen, aber da muss man auch erst mal schauen, in welchem Zustand die alle sind, wieviele vielleicht noch durch neuere ersetzt wurden und was der Spaß mit Trockenkammer, Zurechtschneiden, Abschleifen usw. kostet. Auch das wird nicht sofort passieren, deshalb kommt da zum Heizkörpereinbau auch erst mal ein Provisorium (aka Spanplatten) rein. Ja und da drunter wohnen die Kugelkäfer ... zu hunderten ... tausenden ... am Donnerstag kommen Handwerker und Schädlingsbekämpfung vorbei um sich gemeinsam zu beraten. 

Ansonsten heute morgen vergeblich versucht, den Architekten wegen des Denkmalamts zu erreichen, eine andere Landschaftsgärtner um einen Kostenvoranschlag für den "Fernwärme-Graben" im Garten gebeten (die erste war so unglaublich teuer, man hätte meinen können, man bekäme im Gegenzug vergoldeten Wegschotter ...) und immerhin erfolgreich einen TÜV-Termin für unser großes Auto organisiert (und den Gedanken verdrängt, was es kosten wird, das Auto noch mal über den TÜV zu bekommen ...). Jetzt muss ich mit Tertia in die Stadt, eine neue Brille kaufen ... (auch da ... Augen zu) und Pläne beim Denkmalsamt vorbeibringen.  

Danach dann wieder auf die Baustelle ...

domenica 27 agosto 2023

Fast 3 Wochen Lago

So, seit vorgestern sind wir wieder da, nach fast drei Wochen durchgehend Sonnenschein, Baden und Segeln. Viel zuberichten gibt es nicht, wir haben nicht einmal unseren Teil des Sees verlassen, weil das Wetter durchgehen wunderschön war - nicht einmal zum Groß- oder Schuh-Einkauf. 

Miomarito und Silencia haben in der ersten Woche einen Segelkurs gemacht, in einer alteingesessenen deutschen Segelschule in Malcesine (die jetzt - also gestern oder so - geschlossen wurde, weil die Carabinieri aufgedeckt haben, dass viele der Angestellten schwarz gearbeitet haben - Silencia war sogar dabei gewesen, als die Carabinieri die Segellehrer*innen kontrolliert haben. Und wir hatten ihr sogar vorgeschlagen, nach dem Segelschein auch noch einen Lehrer*innen-Schein zu machen, damit sie dort vielleicht auch mal jobben kann *muhahaha*) Davon abgesehen war die Woche Segelkurs für beide sehr anstrengend, man musste morgens früh auf die Webseite schauen, wann der jeweilige Kurs starten würde, eventuell 45 min später oder - im blödesten - Fall erst am Nachmittag. Miomariot hatte drei Stunden Experten-Segeln am Tag (das war sein Geburtstagsgeschenk von der Gardases-Freundesgruppe zum 50.), Silencia oft 5 Stunden (Segeln und Motorboot), aufgeteilte in zwei Blöcke, so dass sie zwei mal am Tag nach Malcesine und wieder zurück radeln musste - und dazwischen natürlich Berge von Pasta zum Mittagessen vertilgt hat. Die Idee bzw. miomaritos Idee war ja gewesen, dass ich auch einen Kurs mache, das ich aber dankend abgelehnt hatte, weil ich mich nämlich nur zu genau daran erinnert habe, wie gestresst und fix und fertig unser Brüssler Freund war, als er den ersten Kurs dort gemacht hat. Und so war wenigstens ein Erwachsener frei, um einzukaufen, Essen zu kochen, notfalls Silencia in Malcesine mit dem Auto einzusammeln, mit Tertia an den Strand zu gehen usw. 

Die beiden nächsten Wochen waren dann wesentlich entspannter, auch wenn wir jetzt am letzten Tag zusammen mit Tertia eine Liste gemacht haben, wie wir unseren Aufenthalt am Lago noch verbessern können (Silencia war schon zu Beginn der Woche wieder nach Hause gefahren, mit dem Zug und Schienenersatzverkehr am Brenner ...).

Auch noch bemerkenswert, das war der erste Urlaub komplett ohne ilfiglio, der arbeiten muss, außerdem seine Reise nach Bosnien vorbereitet und sich ja auch noch um seine Immatrikulation kümmern muss - nicht einmal kurz vorbeikommen wie die letzten Jahre war drin.

So, und weil es eben nicht viel zu berichten gibt ... einfach noch ein paar schöne Bilder (für die, die nicht bei Instagram eh dabei waren):












Ansonsten gibt es noch anzumerken, dass die erste Woche echt frisch war (so 25, 26°C und das Wasser nach sehr viel Regen und Gewitter auch nur knapp über 20°C), die zweite Woche war super, so um die 30°C und fast Schwimmbad-Temperaturen für das Wasser, die letzte Woche hingegen etwas anstrengend, weil es gute 35°C hatte und man sofort merkt, dass das eben nicht die ursprünglichen Sommertemperaturen der Gegend sind und sich alles unglaublich aufheizt, nachts auch nix abkühlt (also schon, alles nicht so schlimm wie in Südfrankreich, aber eben vielleicht auf 25/26°C am frühen Morgen - Klimaanlagen hat hier auch niemand, weil es ja nicht wirklich heiß wird wurde) und man so eigentlich den ganzen Tag nichts anders machen konnte, als im See zu stehen (schwimmen waren wir morgens um 8 Uhr bis nachts um 23 Uhr) bzw. auf einem Boot zu segeln. Trotzdem war ich natürlich glücklich als man endlich abends schwitzend auf dem Balkon sitzen konnte - und nicht mehr lange Hosen und einen Pulli wie in der ersten Woche anziehen musste. 

Der See ist bei unserer Ankunft übrigens wieder schön voll gewesen, sogar voller als an Ostern dieses Jahr. In den fast drei Wochen, die wir dort waren, ist der Wasserstand wegen der Hitze und absolut Null Regen (naja, einmal ein paar Tropfen) aber wieder um 20cm gefallen - jetzt sind sehr große Regenmengen für die nächsten Tage vorhergesagt und ich bin mal gespannt, um wie viel der Stand dann wieder steigt (ich habe jetzt die Webseite gefunden, von der man uns im Segelclub schon letztes Jahr erzählt hatte, die nicht nur jeden Tag den Wasserstand sondern auch die Abflussmenge Richtung Po dokumentiert - jetzt bin ich immer gut informiert! :-))

Jetzt heisst es wieder schaffa, schaffa - die Renovierungsarbeiten ... gestern haben wir schon viel umgeräumt und ausgebaut, morgen werde ich dann berichten, wie weit wir gekommen sind (deshalb auch kein allzu großes Geschimpfe über die Temperaturen ...)

sabato 5 agosto 2023

5. August

Wie jeden 5. des Monats fragt Frau Brüllen in die Runde: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? oder kurz und einprägsam #WMDEDGT? Hier sind seit einer Woche Sommerferien, heute steht hauptsächlichen Packen und Urlaubsvorbereitungen auf dem Plan.

8 Uhr ich wache auf, querlesen von Zeitungen und X Twitter im Bett auf dem Handy, ich überlege mir, wie ich mir nachher die Haare waschen soll, weil ich mir gestern ordentlich in den linken Zeigefinger gesäbelt habe und gar nicht weiß, wie das gehen soll, ohne dass der Finger nass wird, der Karton mit meinen dünnen Plastik-Handschuhe ist natürlich in der Crêperie ...) Aber jetzt erst Mal Kaffee.

9:30 Uhr weiterhin gemütlicher Start in den Tag, wir müssen ja dieses Mal nicht so viel packen, weil wir ins Haus am Lago können und nicht die ganze Campingplatz-Ausrüstung mitnehmen müssen. Dafür aber zwei Fahrräder, eins hat miomarito für unseren Freund aus Brüssel schnell kaufen müssen, damit dieser zum Segelkurs fahren kann (sonst nutzt er für so was miomaritos Fahrrad, aber der braucht das selbst, weil er auch zum Segelkurs fahren muss, und eins bekam Silencia gekauft, damit auch sie dort zum ... na?! ... Segelkurs fahren kann). Gott sei Dank bleiben beide Räder am Lago, denn hier wird es durch den Einbau der ganzen Heizungsanlage in die Garage ja ziemlich eng für unsere vielen Fahrräder (gestern Abend allerdings die doofe Nachricht, unser Freund hat einen fürchterlichen Hexenschuss und das wird nichts mit seinem Segelkurs ...).
Ich habe meine Tasche gestern schon angefangen zu packen und bin jetzt auch fertig damit. Sehr schön. Jetzt muss ich das Auto saugen und sauber machen, damit hatten wir am Donnerstag ja quasi die alte Waschküche auf die Mülldeponie gebracht und entsprechend sieht das Auto innen aus.

11:30 Uhr Auto ist sauber, Bettwäsche und Handtücher sind gepackt, ich habe meinen Teil des Bafög-Antrags von ilfiglio ausgefüllt, es läuft noch einmal die Waschmaschine, dummerweise trocknet die Wäsche nicht, Fotos vom Waschküchenboden an meinen Architekten-Bruder geschickt, damit der sich einen guten neuen Bodenaufbau ausdenken kann,  Angebot zum neuen Bodenaufbau durchlesen, mit meinem anderen Bruder gechattet, ... gerade Nachricht von Tertia, die heute bei einer Freundin übernachtet hat, ihr Brillenbügel ist abgebrochen - ahhhhhhhh!!! (keine Ersatzbrille vorhanden, weil alle hässlich seien ...)

12:30 Uhr miomarito versucht Tertias Brille zu reparieren, dummerweise ist die Bruchstelle an der Brille und nicht am Bügel, es macht also keinen Sinn, schnell in die Stadt für einen neuen Bügel zu fahren ... heute morgen habe ich schon zusammen mit Silencia eine ihrer gestern neu gekauften Monatskontaktlinsen (fürs Segeln) gesucht (und Gott sei Dank auch gefunden), die ihr aus dem Auge gefallen war ...
Meinem Architektenbruder Maße vom den Waschküchenböden durchgegeben. Die Mädchen packen ihre Koffer.

16 Uhr ich war noch einkaufen, Proviant und Abendessen, es scheint wahlweise morgen die Welt unterzugehen oder aber alle fahren auch morgen in Urlaub ... ich brauche ewig ... Tertia springt zu ihrer heute aus dem ersten Urlaub heimgekehrten besten Freundin (sie fährt dann noch mal in Urlaub wenn wir wieder zurück kommen, also große Sehnsucht, weil man sich eigentlich 6 Wochen lang nicht sieht), die Wäsche trocknet nicht ... 

18 Uhr das heutige Tagebuchbloggen ist wohl eher langweilig, ich habe alle Unterlagen fürs Bafög eingescannt und in Frankfurt hochgeladen, Geschirrspülmaschine aus und eingeräumt, miomarito hat oben im Dachgeschoss jetzt doch noch eine Diele des sagen wir 50er Jahre Bodens abgemacht, der darunter liegende alte Holzboden liegt Oberkante unterer Boden 6,8 cm tiefer. Ich teile das meinem Bruder mit, der mir nur mit lach-Emoji und Dann ist eh alles egal antwortet, in der Waschküche ist der höchste Balken (auf den dann der neue Fußboden drauf kommt) nämlich nur 4,5 cm tiefer als der 50er Jahre Boden ... miomarito ist im Baumarkt und schickt Bilder von Tauchsägen und Mehrzwecksaugern und geht noch mal bei einem Freund vorbei.
Tertia, Silencia und ich räumen auf, packen und schmieren Brötchen für morgen. Abfahrt soll 8 Uhr sein. Ich bin gespannt.

21 Uhr wir haben gegessen, miomarito packt das Auto, Silencia ist in die Stadt geradelt, um sich mit Freunden zu treffen, Tertia und ich räumen noch etwas auf, ich verschiebe aber den letzten Abwasch auf morgen früh, weil ich nicht nur müde bin sondern mir auch ziemlich sicher, dass diverse Familienmitglieder heute Nacht noch etwas essen werden und dann muss ich eh morgen früh noch mal abspülen. Meinen Wecker werde ich auf 6 Uhr stellen, ich hoffe, das gibt mir noch etwas zeitlichen Spielraum. Wie immer der Hinweis auf Instagram, da geht es morgen dann hoffentlich mit bella Italia Bildern los.

Alle anderen Tagebuchblogger gibt es wie immer bei Frau Brüllen.