martedì 19 luglio 2022

Hitzetag ...

So, heute sollte es ja nun extrem heiss werden, für mich war eher der gestrige Tag relevant, weil es bei 30°C plus eher so gar keinen Spaß macht in einem sich eh gerne aufheizenden Raum (viel Glas bis zum Boden) hinter den 250°C bzw. 150°C heissen Crêpes-Platte zu stehen (ging natürlich, bin ja Hitzeresistenz, aber *Boareye*) heute ja aber die große HITZEWELLE. 

Jo.

Wie ja schon oft geschrieben, Hitze macht mir ja nichts so viel aus, im Gegenteil. Heute dann am Vormittag viel durch die Gegend gefahren, mit dem Auto, miomarito zum Arzt (irgendwie ganz fies Rücken/Nacken/HWS was weiß ich, jedenfalls gab's Spritzen und er ist die ganze Woche krank geschrieben), zum Einkaufen, miomarito wieder eingesammelt, zur Apotheke, zum Metzger usw. Da die Nacht sehr frisch war, ich glaube so bei 13°C, jedenfalls schlief ich komplett unter meiner Decke, dauerte es doch recht lange, bevor man überhaupt jetzt was von irgendeiner Art Hitze mitbekam - genauer bis 13:15 Uhr als Tertia völlig verschwitzt mit dem Fahrrad hier ankam und um 13:30 Uhr als Silencia heimkam und erzählte, sie habe ihr Rennrad beim Freibad festgemacht und sei dann in den Bus gestiegen, weil es ihr einfach zu heiss gewesen sein, um heim zu radeln - und da sie eh vorhabe später ins Freibad zu gehen, würde sie dann eben abends wieder zurück radeln.

Wir hatten alle Fenster und Klappläden geschlossen - und bevor Herr Kachelmann gleich wieder Schnappatmung bekommt, unser Haus ist so "undicht" dass sich da luftfeuchtigkeitstechnisch nicht viel tut (deshalb schimmelt es hier ja auch nicht, wenn man im Winter Zimmer nicht beheizt) - für alle andere heisst es natürlich schön lüften, damit das mit der hohen Luftfeuchtigkeit eben nicht passiert. 

Am späten Nachmittag waren es dann wohl sogar 36°C, aber weil es ja supertrocken ist und außerdem ein nettes Windchen ging war es echt okay, oder wir sind einfach vom Pfingst-Urlaub, in dem es ja auch gut über 30°C hatte, schon abgehärtet genug



Am Abend kippt es dann ein bisschen, weil es drinnen jetzt doch arg warm wird:


Von den Schlafzimmern oben ganz zu schweigen: 


Aber jetzt eben Fenster auf und auf Durchzug hoffen
leider ist der Wind inzwischen weg, aber immerhin geht's ein bisschen runter


So, zusammenfassend lässt sich sagen, dass das alles eher harmlos war - ist ja auch erfreulich, so ganz egoistisch gesehen - dass das alle natürlich ganz schlimm ist und vermutlich erst der Anfang usw. darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Wir hatten allerdings auch schon wesentlich wärmere/heissere/anstrengendere Sommer hier, wobei ich auch der Meinung bin, dass es ja erst die nächsten Tage "interessant" wird, weil, bisher waren ja die Nächte recht frisch und auch wenn Spiegel und Zeit heute davon schrieben, dass dann ja die Abkühlung käme ... (vielleicht in Hamburg ...) hier bleibt es weiter bei über 30°C und die Nächte ziehen eben auch an, sprich werden tropisch und dann macht das alles wirklich keinen so richtigen Spaß mehr - wobei, wir hatten das auch schon in einigen Jahren im Juni oder Anfang Juli, als noch fleißig Arbeiten in der Schule geschrieben wurden und die Kinder nicht vor 23 Uhr schlafen konnten (wenn überhaupt) und hitzefrei gibt es hier ja eh nicht und das war dann richtig scheiße, so gesehen, es war ja schon Notenschluss, ist jetzt auch alles egal.

Jetzt kann man sich ja fragen, warum - neben der ganzen Klimakatastrophenbekämpfung - die Hitze so ein großes Thema ist und die Zeitungen sich mit Tipps und Hinweisen und Live-Blogs usw. überschlagen (Klicks, Zugriffe, Leser, klar) und ob das nicht auch eine Nummer kleiner geht - und dann kommt am Montag eine Mutter am Nachmittag in die Crêperie und erzählt davon, dass ihr Sohn gerade draußen 1,5 Stunden Tennis-Training hatte und jetzt ging es ihm irgendwie gar nicht gut. Und man denkt einfach nur No shit?! Knallsonne, kein Schatten (wo es schon über 30°C hatte, wieviel hat es dann in der Sonne?!), hohe Ozonwerte, wieso bloß?! Also kann es anscheinen nicht genügen Artikel geben ...

lunedì 18 luglio 2022

Sonntag in Bildern

Bevor ich jetzt gleich meine Sache packe und in die Crêperie verschwinde, hier noch schnell den Sonntag in Bildern, zum einen weil es ein sehr schöner Tag war und zum anderen, weil ich ja am Samstag das letzte Catering dieses Sommers hatte und jetzt endlich, endlich auch den Sommer richtig genießen kann.


Vormittagsrunde im Wald, weil miomarito gehört hat, dass es trotz der Trockenheit (es hat seit Juni hier nicht mehr geregnet) Pilze gäbe


gefunden haben wir dann aber nur wenige und die waren auch schon ziemlich angefressen


trotzdem schöner Start in den Sonntag


taktisch klug gewählte Arbeit im Garten
(im Schatten!) 



neue Zucchini und Gurken 
(seit Freitag, da habe ich das letzte Mal geerntet)


Kürbis in den Startlöchern


Äpfel gibt es auch schon


Katze darf noch mal die offene Erde genießen, heute kommt wohl Kies drüber - 
wenn miomarito dazu kommt
(und irgendwann dann die Steine im Hintergrund)

Gestern war außerdem das Sommerkonzert des Posaunenchors, das mag ich sehr gerne, nicht unbedingt wegen der gespielten Lieder (sehr kirchlich halt), sondern weil das bedeutet, dass Notenschluss ist, dass die Sommerferien vor der Tür stehen und dann man so langsam etwas runterschalten kann. Und man hört das Konzert halt in unserem Garten hervorragend und muss gar nicht wirklich hin ;-)


dazu gehört auch jedes Jahr (bis 2020/21, da fiel das alles wegen Corona aus) ein Bild von Tertia auf der Mauer beim Zuhören



Und zum Abendessen gab's Brotsalat - zum ersten mal (!) Abendessen im Garten
(was auch zeigt, wie stressig die letzten Wochen waren)



So, und jetzt muss ich aber wieder los!


sabato 16 luglio 2022

Kann so bleiben

 


Also, von mir aus kann das so bleiben ;-)

Ansonsten hält miomarito heute einen Vortrag in Sigmaringen, ich hatte gestern ein Catering und heute noch eins und dann ist bis Mitte September für mich erst mal Schluss mit Caterings, Crêperie läuft noch bis zum echten Urlaub weiter. Ilfiglio weilt überraschend am Bodensee - überraschend, weil wir wussten von nix, aber Bett war heute morgen leer .. (wird Zeit, dass er auszieht) - Tertia übernachtet heute bei einer Freundin und Silencia genießt die Tatsache, dass Notenschluss ist, sie versetzt wurde und sich nicht mehr die Nächte mit Lernen und letzten Referaten um die Ohren schlagen muss. 

Ich habe für nächste Woche noch einen Foto-Auftrag für eine solidarische Landwirtschaft angenommen, eigentlich habe ich dafür gar keine Zeit (ich muss auch noch die Steuer fertig machen, auf den letzten Drücker, wie immer), aber ich habe mal hochgerechnet wie viel mehr wir ab dem Herbst für Strom bezahlen müssen, der Ölpreis hat sich verdreifacht, und außerdem zieht ja ilfiglio aus und so ein FSJ (nicht in der Heimatstadt) ist ja auch eher was für gutbetuchte Eltern ... ilfiglio arbeitet 40 Stunden die Woche bei einem Stundenlohn von 2€ irgendwas ... und kann davon natürlich kein WG-Zimmer zahlen ... also müssen wir ...

giovedì 14 luglio 2022

Schnipsel

Gestern haben miomariot und ich eigentlich das erste Mal geschafft, abends zusammen auf dem Balkon zu sitzen und das liegt in einem wie auch immer schlecht geratenen Sommerwetter ... sondern einfach, dass nie Zeit dazu ist. 


Am nächsten Wochenende haben wir Hochzeitstag (den 18.) und eigentlich wollen wir am Freitagabend Essen gehen (ich habe kein Catering!!), Tertia wäre praktischerweise auf dem Landskinderturnfest und die großen Kinder sind ja eh selbst unterwegs. Unpraktischerweise ist das Landeskinderturnfest aber in Künzelsau - einem Kaff zwischen Heilbronn und Rothenburg ob der Tauber (so grob) und wir müssen die Kinder da selbst hinfahren - so, dass sie am frühen Freitagabend da sind und am Samstagabend muss man sie wieder abholen. Das sind unter normalen Umständen, rein nach den Kilometern 1,5 Stunden hin und 1,5 Stunden zurück. Freitagnachmittag aber vermutlich fast das doppelte ... also 5-6 Stunden Fahrt. Es gibt KEINEN Bahnhof. Man könnte mit dem Zug nach Bad Cannstatt (Stuttgart) fahren, dort umsteigen, in ein weiteres mir unbekanntes Kaff fahren und dann mit dem Bus fast eine Stunde lang nach Künzelsau gondeln (LANDESturnfest!!). Aber, haha, es gibt Probleme mit einem Stuttgarter Stellwerk und deshalb müsse man mit Zugausfällen rechnen oder spontan auf die S-Bahn umsteigen. 
[Irgendwann war das Turnfest mal in Ravensburg gewesen, dorthin haben wir Eltern dann damals die großen Mädchen, also Silencia, die damals aber jünger als Tertia jetzt war und ein paar, die so alt wie Tertia waren mit dem Zug geschickt, weil niemand Zeit hatte, morgens die 2 Stunden hin und zwei Stunden zurück und abends wieder über die Alb und Oberschwaben zu gondeln]
Natürlich bilden wir Fahrgemeinschaften, aber aber im Endeffekt brauch man halt 2-3 Leute, die Freitagnachmittag schon nicht mehr arbeiten oder sich um andere Kinder kümmern müssen und sich 5-6 Stunden durch den üblichen Stuttgarter-Metropol-Regions-Verkehr plus Freitagnachmittagsverkehr plus das vom ADAC prognostiziertem Ferienbeginns-Chaos (Also Ferienbeginn nicht bei uns, wir haben noch 2 Wochen Schule, aber sonst halt irgendwo) kämpfen. Super. Das nächste Mal Augen auf bei der Ortswahl für so ein Fest bzw. vorher genau schauen, wie man da hinkommt und dementsprechend nicht anmelden - ist zwar doof, weil da auch Wettkämpfe statt finden, aber hey ... 
Also völlig unklar, ob wir unseren Hochzeitstags feiern können. Noch versuchen alle, das irgendwie anders zu organisieren, aber mir fällt so gar nichts ein. (Und Corona gibt es dann ja vermutlich noch obendrauf ...)

Silencia hatte gestern ihre mündliche Mathe-Prüfung über den von ihr in Frankreich verpassten Stoff und war komplett durch den Wind, weil die Gefahr bestand, dass sie bei einem Komplettausfall dann die 10. Klasse wiederholen müsste  - also in ihren Augen, wir waren uns alle (also ich, die zugegebenermaßen auf 180 war, weil, man hätte ja in Frankreich wie versprochen und wöchentlich dazu ermahnt ja schon ... und dann hätte man das Mathe-Zeug halt nicht im Lern-Urlaub zu Haus liegen lassen usw. und miomarito und ilfiglio, die beide ja Experten in der Schule sind/waren, genau die 3,9 oder 4,5 zubekommen, die man braucht, um nicht durchzufallen) also wir waren uns ziemlich sicher, dass sie a) keine 6 in der mündlichen Prüfung bekommt (weil der Lehrer sie eigentlich mag) und b) selbst wenn, dass sie dann trotzdem keine 6 ins Zeugnis bekommt, sondern nur eine 5 und dass sie die c) dann ja ausgleichen kann, selbst wenn sie in Physik oder Chemie auch noch eine 5 bekommt. Ging dann alles gut (194 Nervenzusammenbrüche später) und sie kommt nächstes Schuljahr in die Kurstsufe.


ansonsten hübsch heiss hier, aber noch geht es im Haus und das Wochenende soll j auch wieder kühler werden, das find eich sehr praktisch, weil ich ja dann erst mal wieder hinter den 250°C heissen Crêpes-Platten verschwinde. 


Zusammenhanglos noch ein Foto von meinem im französischen Supermarkt für einen einstelligen Betrag gekauften Espandrilles, die mich - zusammen mit meiner super tollen, gemütlichen und luftdurchlässigen Leinen-Hose (h&m) - gerade sehr glücklich machen

Ansonsten noch der Hinweis darauf, dass das SWR-Filmchen, für das neulich in der Crêperie gute drei Stunden lang im laufenden Betrieb gedreht wurde, jetzt im Fernsehen kommt (morgen im SWR 18:15 Uhr unter dem Titel Mensch Heimat "Tübingen, von amour") vernünftigerweise kann man es aber auch einfach in der Mediathek abrufen (HIER), ab Minute 13:50 kommt kurz die Crêperie vor und was soll ich sagen ... die Redakteurin hatte zu mir gemeint, das sei ganz tolle Werbung für die Crêperie und dann würden sicher auch daraufhin ganz viele Leute kommen (das halte ich für äußerst positiv gedacht) und Sie wissen alle ja wie meine Montage aussehen (und wie nicht ;-)).

martedì 12 luglio 2022

P.S.: Podcast-Tipp

Bevor ich es vergesse, mal wieder ein Podcast-Tipp. Ich höre ja sehr gerne jung&naiv (okay, kann man auch als YouTube-Video anschauen, aber dafür habe ich keine Zeit, ich höre das immer beim Crêperie-Auf- und Abbau oder beim Küche aufräumen usw.) Wer jung&naiv bisher noch nicht kannte, wird vermutlich in den letzten beiden Wochen davon zumindest indirekt gehört haben, denn dort lief das Interview mit Andrij Melnyk, bei dem er einfach nicht von seiner komplett unkritischen Bandera-Verehrung Abstand nehmen wollte - und das ihn wohl mehr oder weniger jetzt seinen Botschafter-Posten gekostet hat. 

Am Freitag gab's dann das nächste Interview zu dem Themenbereich, nämlich (von Hans, weil Tilo krank war - gewöhnungsbedürftig ;-)) mit dem polnischen Historiker Grzegorz Rossoliński-Liebe, der über Bandera promoviert hat und allgemein zu Holocaust, Nationalismus, Antisemitismus und Faschismus in Mittel- und Osteuropa forscht.  Ich bin noch nicht ganz durch, fand' es bisher sehr interessant und kann es also empfehlen.

(Ich meine auf twitter irgendwann gelesen zu haben, dass es auch noch ein Interview mit der Osteuropa-Historikerin Franziska Davies dazu geben soll, aber vielleicht war Rossoliński-Liebe jetzt auch der Ersatz für sie, keine Ahnung.)

[Verlinkt sind die Interviews jetzt auf Spotify, kann man sich aber wie gesagt auch auf der Seite selbst anschauen]

im Schnelldurchlauf

Freitag: 5 Uhr irgendwas aufgestanden, dann Crêpes-Zeug gepackt und mit dem Crêpier zusammen auf einen Hof viele Ortschaften weiter gefahren, um dort den Anhänger für das heutige Catering am Abend aufgebaut. Dann eingekauft, Teige zubereitet und mich noch mal ins Bett gelegt, weil der Abend lang wird. Ich soll mit dem Crêpier Auto tauschen und den Anhänger nach Haus fahren. Find ich so mittel-witzig, weil ich das Ding alleine kaum bewegen kann und auch schon sehr lange nicht mehr damit gefahren bin. Aber gut, damit ich nicht vor lauter Erschöpfung dann Mist baue, eine Runde Schlaf nachholen.

Als ich aufwache hat sich die Sache mit dem Autotauschen schon wieder erledigt, dafür hat der Crêpier für seine jetzt beginnende Veranstaltung den Rozell vergessen (das Holzteil, mit dem man den Teig auf der Platte verteilt - also sehr, sehr wichtig), also heisst es für mich rein ins Auto, 40 min Fahrt hin (Freitagnachmittag ...), Rozell-Übergabe, immerhin nur 30 min zurück, gleich noch mal einkaufen gewesen, weil für die Caterings am Sam- und Sonntag noch Sachen fehlen, und dann geht es schon weiter, die letzten Sachen für mein Catering einzupacken. Silencia, die nach den Ferien vermutlich hier im gehobenen Dorf-Gasthof anfängt auszuhelfen (und "richtige" Gastronomie lernen wird), kommt mit, weil 70 Leute alleine natürlich absolut nicht zu bewältigen sind. Wir arbeiten dementsprechend auch am Anschlag, um 22 Uhr sind wir mit dem Backen fertig, um 23 Uhr ist der Wagen geputzt, alles eingepackt, um 23:40 Uhr schmeisse ich Silencia bei uns zu Haus aus dem Auto (sie hatte 6 Stunden Schule, drei Stunden Turnen (selbst und als Trainerin) und dann noch 6 Stunden Crêpes-Arbeit - ist also entsprechend erledigt) und sortiere dann noch den Rest wieder in die Kühlschränke und räume alles auf. Als ich kurz nach Mitternacht nach Hause komme, erfreut mich miomarito mit der frohen Botschaft, dass wir Kugelkäfer in größeren Mengen haben, in seinem Arbeitszimmer und dem Schlafzimmer ... ich ziehe um in Tertias Zimmer, die im Sommer eh unten auf dem Sofa schläft - Irgendwann weit, weit nach Mitternacht falle ich dann auch um ins Bett.

Samstag: Viel zu wenig geschlafen, aber was will man machen. Mit miomarito ausführlich die Kugelkäfer-Situation diskutiert, meinen Bruder als Besitzer des Hauses informiert, wir bevorzugen die Bekämpfung mit Schlupfwespen ... mal schauen (geht im Moment eh nicht, weil die wiederum keine Temperaturen über 30°C mögen ... wird jetzt erst mal schwierig). Miomarito fährt heute zu einem Freund in die Vorderpfalz, 50. Geburtstag feiern, ich kann ja nicht mit, die Kinder bleiben auch hier, Silencia muss ihre mündliche Mathe-Prüfung (über den Stoff, den sie in Frankreich verpasst hat) vorbereiten und verzichtet auch auf ihren abendlichen Ausgang, so dass ich auch Tertia nicht alleine zu Hause allen muss.

Miomarito geht vorher noch einkaufen und fährt Tertia zur rhythmischen Sportgymnastik, ich hole sie dann zwei Stunden später wieder ab, als ich angekommen, erreicht mich eine Nachricht von miomarito, ob ich okay sei? Ich: Hä?! Er: Erdbeben!! Ich: Hä?! Sprich als ich auf der Schnellstraße mit 100km/h entlang brauste, gab's das hier stärkste Erdbeben seit langem und ich habe davon im Auto absolut nichts mitbekommen. Tertia war beim Abholen dann doch auch ziemlich beeindruckt vom Erdbeben und konnte sich absolut nicht vorstellen, wie man das nicht mitbekommen konnte ... 

Wieder zurück nach Hause, miomarito war am Aufbrechen, voller Vorfreude, weil gerade in Stuttgart der gesamte Bahnverkehr zusammen brach. Er hat es dann aber irgendwie geschafft, einigermaßen pünktlich anzukommen. 

Ich machte mich wieder an Packen, fuhr mit meinem ganzen Crêpes-Zeug ein paar Ortschaften weiter, baute auf und buck wieder mehrere Stunden bei einem runden Geburtstag Crêpes und Galettes. Dieses Mal nur bis 21 Uhr, um kurz nach 22 Uhr hatte ich alles wieder ins Auto gepackt, um 23 Uhr alles wieder an Ort und Stelle und war dann kurz vor Mitternacht auch wieder zu Hause. Puh.

Sonntag: Ausschlafen bis 9 Uhr, dann gibt's eh volle Es-ist-gleich-Gottesdienst-Geläut, im 30 min bzw. 15 min Abstand, da ist eh nichts mehr mit Schlafen. Ich fühle mich allerdings, als ob ich locker noch 12 weitere Stunden Schlaf bräuchte. Erfreulicherweise motzt mein Rücken aber nicht, ich hatte gestern zusätzlich zu der üblichen Catering-Schlepperei noch 60 Teller zu transportieren und die Kisten waren so schwer, dass ich dachte, okay, das war's jetzt. Scheint aber gut gegangen zu sein. 

Tertia will unbedingt zu einer Freundin, die eher weit weg wohnt, ich habe aber keine Lust sie dahin zu fahren und wieder abzuholen (müde, eh zu viel Auto gefahren die letzten Tage und überhaupt), sie sucht sich selbstständig Verbindungen mit Bus und Bahn aus und macht sich mit ihrem 9-Euro-Ticket auf den Weg. (Später wird sie dann von den Eltern des Mädchens mit dem Auto nach Hause gefahren, weil ... ist ja sonst so umständlich).

Ich räume zwei Stunden lang die Küche auf und putze sie (mal was anderes ...), die letzten Tag haben ihre Spuren hinterlassen ... ich versuche auch noch etwas aufzuräumen, am Montag kommt unser Architekt mit einem Heizungsmenschen.

Da sich bei uns keiner der Heizungsmenschen, die wir beauftragt hatten und die wir wochen- und monatelang immer wieder angerufen hatten, meldet und uns keiner nach den diversen Besichtigungen vor Ort ein Angebot gemacht hat, haben wir unser Leid dem Architekten geklagt, der für uns den energetischen Sanierungsplan machen soll - diesen aber erst machen kann, wenn er weiß, was wir für eine Heizung einbauen wollen. Also hat er da jetzt in die Hand genommen, ist da jetzt auch unser Architekt und hatte sein Kommen eben für Montag angekündigt.  

[Ich versuche derweilen der schwierigen Gesamt-Welt-Lage immerhin einen gewissen Unterhaltungswert abzugewinnen, in dem ich Artikel und Kommentare zu Gaslieferstop (was für ein Glück, dass wir nicht einfach doch schnell eine Gas-Heizung einbauen haben lassen und das Tübinger Strom schon normal zu 70% Öko ist) lese, zu Oh-mein-Gott!! nachts nur noch 17 °C und tagsüber nur noch 20°C (*muahaha* das bekommen wir niemals hin, 20°C vielleicht wenn alle in einem Raum mit dem Ölofen sind und oder wir in der Küche viel gekocht haben) oder aber auch Wasserknappheit (im damaligen Jahrhundertsommer 2003 (den es ja jetzt quasi jedes zweite Jahr gibt), hatten wir in Genua auf Grund des niedrigen Drucks in den Wasserleitungen bzw. der Aquädukte tagelang kein Wasser, weil immer nur ein Aquädukt arbeiten konnte, das andere wurde abgeschaltet (oder zwei oder was weiß ich, jedenfalls kein Wasser). Frisch aus Deutschland kommend haben wir dann natürlich bei unserem Hausmeister immer wieder nachgefragt, wann denn wieder Wasser kommt, lakonische Antwort: C'è acqua o non c'è acqua (entweder es gibt Wasser oder es gibt kein Wasser) Überlebt man auch.]

Dann noch die kühlen Temperaturen genutzt und im Garten gearbeitet. Zu Abendessen gab's Pasta mit eigenen Zucchini und Feta, sowie einen Kopfsalat mit Gurken aus dem Garten. Ich hätte wirklich gerne mehr Zeit, mich um den Obst- und Gemüse-Anbau zu kümmern, aber keine Chance. Außerdem mit heimlicher Freunde festgestellt, dass unsere Wiese sehr gut aussieht, obwohl wir wir die Tanne gefällt haben (viel zu viel Sonne!!!) und ich auch noch nicht einmal die Wiese gegossen habe (was in den letzten Jahren immer gemacht wurde und doch nicht viel zu helfen schien - was aber halt auch ein Sprenger und da verdunstet eh viel zu viel, aber egal, schauen wir jetzt mal, wie die Wiese die nächsten zwei Hitze-Wochen überlebt)

Abends Telefonkonferenz mit meinem Bruder wegen der Kugelkäfer.

Montag: Der übliche Crêperie-Tag. Dummerweise habe ich mich zweimal verbrannt, schön innen an den Unterarmen ... tut noch mal extra mehr weh ... außerdem habe ich mir irgendwie den Ellenbogen geschrotet, innen drin ... 

Derweilen hatte Miomarito den Architekten und den Heizungsmenschen bei uns zu Hause, und es sieht jetzt doch nach einer Pellets-Heizung mit Solar-Thermie aus. Alles in der Garage, unsere Keller seien zu feucht, auch wolle man dann nicht durch die mindestens 500 Jahre alten Gewölbe irgendwelche Löcher bohren, also kommt alles in unser Garagen-Häuschen und wird dann unterirdisch zum Haus geleitet (die ganze Auffahrt ...), wenn der Schornsteinfeger sein Plazet wegen des neuen Schornsteins und gewisser Abstand-Bestimmungen gibt. Und der Architekt übernimmt jetzt das mit den Angeboten und ich hoffe, das klappt dann besser. Vor dem übernächsten Winter wird das zwar eh nichts mehr ... ich hoffe, unser Ölofen macht des entgegen der Warnung des Ölofen-Menschens noch einen Winter ... und angesichts des Strompreises wird das mit dem Heizen schon schwierig genug ... immerhin ist das Haus so gebaut, dass es nicht anfängt zu schimmeln, wenn man wenig oder gar nicht heizt. 

Abends Telefonkonferenz mit meinem Bruder wegen der Heizung.

So, und heute würde ich gerne einfach mal gar nichts machen, aber *hahaha*. Noch knappe 4 Wochen bis Urlaub ...


giovedì 7 luglio 2022

geht so

Heute gibt es wohl nur in geht so, ich fühle mich, als wäre ich einmal vom Laster überfahren worden, dabei kommen die anstrengenden Catering-Tage ja erst, morgen geht es um 6:30 Uhr los, Anhänger aufbauen, dann einkaufen, dann hoffentlich eine kleine Pause bevor dann durcharbeiten bis Mitternacht angesagt ist und am Samstag noch mal das gleiche. 

Dafür habe ich gestern das ultimative Zucchini-Vernichtungs-Rezept gefunden bzw. gekocht und für gut befunden:


eine Art Zucchini-Knoblauch-Dip, den man sich aber auch super auf Brot schmieren kann (oder *hüstel* so in sich hineinlöffeln kann) - und irgendwie als Sauce geht das bestimmt auch. Sehr einfach zu machen, und damit habe ich gestern 1,5kg Zucchini vernichtet. 
(man sollte aber Knoblauch wirklich mögen ..)


Außerdem gestern bis 22 Uhr und am Tag davor bis 22:30 Uhr mit miomarito zusammen im Garten gearbeitet, irgendwie fehlt uns die Zeit, das wann anders zu machen, vor allem, weil ich die Wochenende ja arbeite und miomarito die eher weg ist. Aber der eine zurück geschnittene Apfelbaum schaut sehr gut aus:


viele Äpfel

und der Kürbis wächst auch ganz gut *hüstel* ;-)


(demnächst suche ich dann Kürbis-Rezepte ...)

Ansonsten fällt bei den Kindern viel Unterricht aus (es gibt einen ungewöhnlich hohen Krankenstand im Kollegium), Schul-Veranstaltungen werden verschoben (Die Aufführung des Musical muss leider verschoben werden, da 20 Kinder derzeit krank sind ... in den betreuten Schulteams geht es mit neuen Coronafällen drunter und drüber) und auch bei den Caterings werden die Gäste-Zahlen immer weniger (coronabedingt können zwei weitere Familien nicht kommen ...). Ich zähle also die Tage, bis wir es auch wieder haben (bzw. ich zum ersten Mal) - es gibt nämlich noch viele Theaterbesuche der Kinder, ein Landeskinderturnfest, Chor-Tage und was weiß ich noch alles ... und a) darf ich jetzt arbeitstechnisch unter keinen Umständen krank werden, gar nicht und b) wollen wir Anfang August natürlich an den Lago fahren. Bin mal gespannt, ob das dann klappt.

martedì 5 luglio 2022

Wald!

Ich habe noch zwei Wochenende voll mit Caterings vor mir - plus natürlich immer den Montag, wo ich ja auch 13 Stunden am Stück arbeite, d.h. nein, ich habe eine Aushilfe eingestellt, und es sind nur noch gute 11 Stunden, was super ist, weil ich dann nicht den halben nächsten Tag zum Erholen brauche. Also es ist im Vergleich zum letzten Ich-arbeite-über-60-Stunden-die Woche-Sommer Jammern auf hohen Niveau, allerdings habe ich dadurch auch mehr Zeit, mich über gewisse Dinge (ich sage nur Wochentage sind schwierig ...) aufzuregen und heute war es mal wieder so weit, ich brauchte einmal Wald, um die Nerven zu beruhigen.





Der Wasserstand ist äußerst niedrig, gefühlt hätte ich jetzt gesagt, dass es diesen Sommer ja gar nicht so wenig geregnet hat, aber die Statistik belehrt mich eines besseren, also sehr wenig Regen, daher der niedrige Wasserstand


aber noch einen Platz zum Beine reinhängen gefunden




Quatsch mit dem Handy gemacht


und dann bin ich wieder nach Haus gelaufen



Bei uns wurden in der letzten Zeit diese grauen Verteilerkästen alle mit - ich glaube -  Tiermotiven bemalt, heute habe ich vor einem Kuhstall tatsächlich einen mit einer Kuh entdeckt


Ansonsten eben viel Arbeit, nichts mit lauen Sommernächten auf dem Balkon oder im Garten, auch eigentlich keine Zeit, all das was im Garten wächst zu pflegen und zu verarbeiten: 


Die Gurken-Ernte vom Sonntag 
ansonsten google ich Zucchini-Rezepte ...
(zwei Pflanzen, ich habe nur zwei gepflanzt!!)
immerhin habe ich es am Sonntag geschafft einen Träubles-Kuchen (Johannisbeer-Kuchen) zu backen, sah wie immer bei meinen Kuchen seltsam aus, schmeckt aber hervorragend. 

Und jetzt Pasta mit Zucchini ....

 P.S.: Huch, es ist der 5. Juli ... eigentlich wäre heute Tagebuchbloggen dran gewesen ... komplett vergessen bzw. nicht daran gedacht.