9 Stunden gestern ununterbrochen Crêpes ausgebacken, 415 von 615 habe ich jetzt. Heute babe ich noch einmal den ganzen Tag, morgen nur noch den Vormittag, weil ich nachmittags den Anhänger zum Veranstaltungsort fahren und dort aufbauen muss. Außerdem einkaufen muss. Und vorbereiten.
mercoledì 13 dicembre 2023
martedì 12 dicembre 2023
Es gibt nichts zu lesen, gehen Sie weiter
Hier bleibt es weiter still (naja, ich schreie heute einmal ;-)) , die ChocolArt ist seit Sonntag 18 Uhr vorbei, der Umsatz war so mittel, weil es den ganzen Samstag (eigentlich umsatzstärkster Tag) durchgeschüttet hat, aber was will man machen. Am Freitag hatte ich mein großes Catering, ich hatte mich davor jede freie Minute mit Modern Family (late to the Party, I know) zugeballert, damit ich gar nicht anfangen konnte, Panik zu schieben.
Es war dann super anstrengend, aber ich hatte zumindest das Glück, dass ich den Anhänger gut hinstellen konnte (ohne großes händisches Schieben), dann gab's die Befriedigung, dass die Veranstalter vor Ort (also das war eine große Straßenbaufirma, die wiederum eine Event-Location beauftragt hatte, ihre Weihnachtsfeier auszurichten) völlig inkompetent waren (ich hatte die Woche vorher völlig verzweifelt versucht, diese Leute von der Location zu erreichen, weil ich ja wissen musste, ob ich Starkstrom bekomme oder nicht und wann der Aufbau statt finden sollte - Null Reaktion. Weder auf meine Emails noch auf meine Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, also habe ich dann bei der Baumfirma angerufen (vorher kamen alle Emails an die Leute, mit denen ich bei der Baufirma für deren Sommerfest - da waren wir schon mal gewesen - Kontakt hatte, wieder zurück, weil - wie sich dann herausstellte - die alle nicht mehr da arbeiten), die wussten aber auch nicht groß weiter, so dass ich sicherheitshalber erst mal ordentlich Gas-Flaschen eingekauft habe. Am Ende kam dann die Email der Location am Tag der Veranstaltung, dass sie Starkstrom hätten und ich ab 14 Uhr aufbauen könnte (da war dann zwar erst niemand da, aber ich hatte auch nichts anderes erwartet). Es gab noch einen anderen Caterer mit zwei Foodtrucks, die für das herzhafte Essen zuständig waren (ich hatte nur süße Crêpes), die waren dann zum Start um 17 Uhr irgendwie noch nicht fertig (wie kann das passieren?!) und ich wurde somit die beste Freundin aller bulgarischen und rumänischen Bauarbeiter, weil ich an die sehr hungrigen und auch etwas angepissten Männer einen Banana&Nutella-Crêpe nach dem anderen ausgeben konnte.
Es stellte sich dann heraus, dass die Veranstaltung doch nicht wie angegeben (oder vom Crêpier aufgenommen, man weiß es ja nicht) bis Mitternacht ging, sondern nur bis 22 Uhr und weil es eh wie aus Kübeln schüttete, war dann schon um 21:30 Uhr nichts mehr viel los und die bestellten 400 Crêpes Dank des erstes Banane&Nutella-Ansturms auch aufgegessen. Da die Location ziemlich klein und eng war, kam jetzt der lustige Part, ich musste nämlich (nachdem ich alles eingepackt und geputzt hatte) den Anhänger einmal um 180°C drehen, um ihn wieder an Auto zu bekommen. Der Anhänger war allerdings der Meinung, dass er in eine andere Richtung rollen möchte (abschüssiges Terrain) und zog mich einfach in die falsche Richtung. Gott sei Dank standen noch ein paar russische Bauarbeiter herum und die bat ich dann, mir doch behilflich zu sein (darauf bestehend, dass ICH die Handbremse bedienen, weil nüchtern waren die alle nicht mehr), wir drehten dann gemeinsam den Anhänger und nachdem ich dann den Anhänger angehängt hatte und durch die super enge Einfahrt wieder heraus fuhr, wurde ich mit Jubel und "starke Frau!" verabschiedet. (meine Nerven!)
Irgendwann nach Mitternacht war ich dann uch zu Hause, alles war verstaut und aufgeräumt, der Anhänger abgestellt, das Teilauto zurück gebracht und es wäre fast perfekt gewesen, wenn ich nicht beim Abstellen des Anhängers vergessen hätte, das Abreißseil abzumachen ... jetzt muss ich heute ein neues kaufen ...
Eigentlich sollte ich gar nicht blogge, denn am Freitag habe ich wieder ein großes Catering, 500 Crêpes wurden bestellt, der Crêpier hatte das Catering angenommen, dann aber beschlossen, dass er doch lieber was mit seinem Sportverein macht und ich das alleine übernehmen darf. Letzte Woche hat er dann weiter 115 Crêpes-Bestellungen für das Catering angenommen, weil er dachte, es würde sich um ein Catering im Sommer handeln. Ich hatte das Angebot mit den 500 Crêpes auf dem Tisch, dachte mir, 4,5 Stunden Zeit, könnte alleine klappen, dann kamen noch die 115 dazu (die müssen ja auch erst einmal vorab gebacken werden), die Anfangszeit war 12:30 Uhr, d.h. keins der Kinder hätte irgendwie aushelfen können, gestern dann stellte sich heraus, dass ich ein altes Angebot hatte, der Crêpier irgendwann im Herbst das alte angepasst hatte, weil der Kunde Änderungen bei den Zeiten gemacht hatte, und ich das aber nicht weitergeleitet bekommen hatte. Ich hatte plötzlich nur noch 2,5 Stunden (14.30 bis 17 Uhr), um 615 Crêpes auszugeben, das macht 4 Crêpes die Minute bzw. EBEN NICHT, weil das einfach nicht zu machen ist. Dezenter Amoklauf meinerseits mit (ich weiß nicht zum wievielten Mal) Hinweisen zu Informationsfluss, Abmachungen, Prioritätensetzung usw. jetzt helfen mir immerhin zwei Söhne des Crêpiers.
So, gestern habe ich dann 160 Crêpes ausgebacken, jetzt fehlen also nur noch 465 .. muhaha. Weihnachtsgeschenke kaufen oder Haushalt dann nächste Woche irgendwann.
venerdì 8 dicembre 2023
Funkstille
Hier herrscht Funkstille auf Grund der Tatsache, dass ich Corona, ChocolArt, Riesen-Catering und allgemeinen vorweihnachtlichen Wahnsinn schaukeln muss. Heute ist immerhin der erste Tag, wo ich nicht schon beim Aufstehen das Gefühl habe, mich gleich eigentlich lieber wieder hinlegen zu wollen.
Das ist gut, denn heute habe ich sieben Stunden (also vor Ort sieben Stunden dazu 2 Stunden Vorbereitung zu Hause, 2 Stunden Aufbau dort, 2-3 Stunden Abbau und Heimfahrt nach Mitternacht) Weihnachtsmarkt bei einer Firma, mehrere hundert Leute, ich und der blöde Anhänger, den ich alleine gar nicht bewegen kann (also wenn er mal vom Auto ab ist und den man aber oft noch auf seinen richtigen Platz schieben muss). Morgen dann Großkampftag auf der ChocolArt. Dort habe ich vorgestern 5 Stunden gearbeitet und musste dann anrufen, dass mich jemand ablöst, weil ich vorm Umkippen war, deshalb habe ich dann gestern die "Heimatfront" mit Einkaufen, Vorbereiten usw. übernommen.
Immerhin scheint es miomarito, der sich natürlich an mir, oder einem der anderen x Millionen Menschen, die gerade Corona haben, angesteckt hat, jetzt wenigstens etwas besser zu gehen, so dass er gestern auch mal das Bett verlassen konnte (wichtig, weil ich bin die nächsten drei Tage einfach nicht da, Silencia steckt auch bis zum Hals in Klausuren-Phase und ebenfalls Weihnachten in der Gastronomie).
Weil man ja auch immer positiv denken muss: Was bin ich Gott froh, dass die Handwerker letzte Woche ihre Sachen gepackt haben und hier nicht auch noch rumspringen und nerven.
martedì 5 dicembre 2023
sabato 2 dicembre 2023
Timing ... ist alles
Tzja, dann passierte also das, was ich unter allen Umständen zu vermeiden versucht habe, ich wurde einen Tag vor dem großen Freitags-Catering und eine halbe Woche vor dem Beginn der ChocolArt (was ja für uns so etwas wie das Oktoberfest ist) krank. Und - nachdem ich es ja fast vier Jahre umgehen konnte - mit Corona. Super Timing.
Am Donnerstag ging es mir so richtig beschissen, ich weiß jetzt auch, dass ich Corona sicher nicht schon mal quasi unbemerkt hatte (war ja ein Verdacht, weil ... man kann das ja eigentlich fast nicht 4 Jahre lang nicht bekommen, mit drei Kindern und Gastronomie, und mehrmals Corona in der eigenen Familie) und es war klar, ich kann unmöglich am Freitag arbeiten, also fragte ich Silencia, ob sie für mich einspringen könnte (Das war ein Riesen-Auftrag, man musste unbedingt zu zwei sein, in der Stadt, mit durchaus Nachfolge-Aufträge in Sicht, also unmöglich, das abzusagen). Am Ende sprang dann aber der Sohn des Crêpiers ein und ich konnte mich auf meinem Krankenlager wenigstens etwas entspannt zurück lehnen.
Interessanterweise hatte ich hauptsächlich Kopf- und Gliederschmerzen, ähnlich wie bei einer (echten!) Grippe, allerdings ohne das hohe Fieber, dafür aber auch mit Schüttelfrost. Gestern ging es mir dann schon wieder ein wenig besser, eher so wie eine stärkere Erkältung, Lesen und Film schauen war drin, heute versuche ich mich mal größere Teilen des Tages außerhalb des Bettes aufzuhalten. Für Montag habe ich schon mal die Crêperie geschlossen, das schaffe ich sicher nicht (schon gar nicht als Vorlauf für die kommenden anstrengenden Chocolart-Tage), am Dienstag muss ich dann wieder wirklich fit sein. Ich nehme also eine gerne eine Runde gedrückter Daumen, dass ich es dann auch wirklich bin ...
Ansonsten noch zum Wetter:
mercoledì 29 novembre 2023
Schnipsel
Gestern großes Catering mit wieder sehr frühem Aufstehen gehabt, heute das nächste große Catering für Freitag geplant, am Montag noch mal Crêperie und dann heisst es bei Temperaturen, die wenigsten die Frage nach der richtigen Kühlung unserer Lebensmittel erübrigen (man muss sich das ja irgendwie schön reden), den Rest der Woche von morgens bis abends/nachts auf der ChocolArt zu stehen und zu hoffen, nicht einzufrieren ... und VOR ALLEM nicht krank zu werden - denn zusätzlich gibt es auch am nächsten Freitag noch ein großes Weihnachtsfeier-Catering und die Woche drauf noch mal zwei und ... ja, erst dann darf ich zusammenbrechen.
Deshalb haben wir das letztes Catering und alle weiteren Besprechungen auch mit Masken absolviert, der Crêpier hat nämlich Corona und ich wäre dankbar, wenn mir der ultimative Test, ob ich das jetzt nur leicht (wie er) oder vielleicht doch stärker bekomme - wenn ich es denn bekomme - ausbleiben würde. Vorteil von Masken, das Gesicht friert einem nicht ein - wobei es hier noch gar nicht so kalt ist und Schnee hat es natürlich auch (noch?) keinen.
Die Handwerker haben am Dienstag überraschend verkündet, dass sie erst im Frühjahr wieder kommen und weitermachen. Als ich am Dienstag nach Hause kam, war das meiste Zeug der Handwerker auch schon verschwunden (immerhin!), den Rest wollen sie am Freitag holen, wir bleiben mit einer nicht ganz fertigen Wasserleitung (in Betrieb genommen werden wird die eh erst nächsten Herbst, wenn die ganze Heizung eingebaut ist, sprich, wenn die sich dann auch um unsere Warmwasser kümmert), Null Heizkörpern und auch keinen Leitungen für die Heizkörper, dafür aber einigen Löchern in Böden und Wänden, durch die Wind und Kälte pfeifen, zurück. Ich erhöhe somit auf Pfingsten. Und miomarito und ich werden am Wochenende versuchen, die Löcher irgendwie provisorisch zu schließen - und endlich den ganzen Dreck verschwinden lassen ...
Ansonsten ist heute bei Tertia Schule ausgefallen, so dass sich ein Zeitfenster ergab, in dem sie Plätzchen backen konnte - das habe ich schon vor Jahren an die Mädchen outgesouced, aber dieses Jahr haben beide so viel zu tun, dass es selbst bei ihnen schwierig wird, Zeit dafür zu finden. Also haben wir jetzt "Mailänderli" (Plätzchen werden hier nach Betty Bossi gebacken), ich hoffe, wir schaffen irgendwie auch noch Sablés und viel mehr haben wir eh nie. Meine Mutter schickt immer noch einen Stollen, den mag aber niemand so richtig außer mir - was aber wunderbar ist, denn ich liebe den Stollen meiner Mutter (ohne Orangeat und Zitronat!) und das ist dann immer meine Grundlage für den Tag auf der Chocolart, wo man ja kaum zum Essen kommt.
So, jetzt kümmere ich mich mal ums Abendessen, die Mädchen sind noch im jeweiligen Training, miomarito und ich jeden Abend sehr, sehr müde. Ich versuche so etwas wie vorzuschlafen ... oder meinem Drang nach Winterschlaf einfach nachzugeben, weil ich neulich irgendwo gelesen habe, dass Schlaf immer noch das beste Mittel gegen Krankwerden sei. Ich habe auf zwei Wärmflaschen (eine damit das Bett schon warm ist, wenn ich ins Bett gehe und eine, die dann mit mir ins Bett geht und die ganze Nacht durchhält) und eine Katze erhöht. Die Katze ist ja normalerweise nachts draußen bzw. will, wenn man sie abends nicht rauslässt oder mal rausschmeisst, dann nachts um 1 Uhr raus (aus Denkmalschutzgründen haben wir ja keine Katzentür), aber jetzt ist ihr das Gott sei Dank dann doch auch zu kalt ... ich habe keine Ahnung, wo sie sich nachts herumtriebt, es gibt hier sicher viel Möglichkeiten, wo sie unterkommt (Scheunen, Pferdestall, Schuppen), sie erscheint dann in der Regel auch erst am späteren Vormittag (Teenager, ich sag's ja), aber jetzt soll es ja doch deutlich unter Null gehen und ja, da sind wir doch alle sehr beruhigt, dass sie selbst erkannt hat, dass es sinnvoller ist, da zu Hause zu bleiben bzw. sich auf mein Bett zu legen.
So, jetzt aber Abendessen.
P.S.: Schlafzimmer-Temperatur 13°C (miomariot schläft wärmer in ilfiglios altem Zimmer), mir ist es zu blöde, den alten Ölofen da wieder hinzupfrimeln (mal sehen, wie lange noch). Heute habe ich aber das "Ölöfele" aus mioamritos Arbeitszimmer mal für ein paar Stunden in die beiden komplett heizungslosen Zimmer (Schlafzimmer und das ehemalige Gästezimmer, jetzt so was wie Wintergarten für die kälteempfindlichen Pflanzen und Werkstatt für die Türen) gestellt, damit im letzteren auch mal die Luftfeuchtigkeit etwas runter geht, im Schlafzimmer ist die eigentlich okay, aber sicher ist sicher.
sabato 25 novembre 2023
Ein bisschen Wochenende
und nach BESTANDENER Prüfung ging's wieder zurück - ich habe zu ihr gesagt, sie muss jetzt unbedingt mal in Deutschland Segeln gehen, weil in Italien interessiert der Wisch ja niemanden groß und da sie so viel dafür gelernt hat ... das muss sich ja auch irgendwie lohnen.
giovedì 23 novembre 2023
Dies & Das
Heute morgen unglaublicher Anblick aus meinem Arbeitszimmer-Fenster: DIE SONNE!!!







