Gestern hatte Tertia die württembergischen Meisterschaften, in Schwäbisch Gmünd, nicht wie von uns anfänglich gedacht bei Kirchheim unter Teck. Die Ortsangaben via Sportverein sind immer etwas mit Vorsicht zu genießen, das klärt sich dann aber immer noch rechtzeitig, nur wären wir gerne mal wieder nach Kirchheim gefahren - auch wenn es dieses Mal so kurz vor den Osterferien (am Lago) nicht ganz so "wichtig" gewesen wäre - und das Wetter war ja auch eher fürchterlich. Nicht wie 2024 und 2025.
In Tertias Gruppe gab's die letzten Wochen etwas Knatsch, die Trainerin wollte, dass die Übung etwas schwieriger wird, das macht Sinn, weil alle ihre Übungen im Laufe der Saison etwas aufstocken. Jetzt war aber eine Gymnastin viel nicht da, weil sie mit der Schule Austausch gemacht hat, und so klappte das alles gar nicht und sie gingen wieder zurück zur ursprünglichen leichteren Übung. Die Quittung kam dann gestern, eigentlich waren beide Durchgänge fast perfekt, aber die Gruppe aus dem Olympia-Stützpunkt war einfach besser bzw. deren Übung inzwischen deutlich schwieriger und so reichte es nur für einen zweiten Platz. Allgemeiner Unmut, verständlich, aber die Mädchen haben halt auch noch ein Leben neben dem Sport. Jetzt hoffen wir, dass die Zeit bis zu den baden-württembergischen Meisterschaften reicht - und alle da sind - um noch mal eine Schippe drauf zu legen.
Ich habe vor allem deshalb kein Foto von Tertia mit Medaille, weil wir nach der Siegerehrung - schnell, schnell, das Kind noch in voller Wettkampfmontur einpacken und nach Stuttgart zum Bahnhof fahren mussten, damit sie den durchgehenden Zug nach Kaiserslautern bekam. Sie hätte auch direkt von Schwäbisch Gmünd fahren können, aber da fielen schon wieder Verbindungen einfach aus und so kamen wir dann äußerst knappe 10 min vor Abfahrt des Zuges (der unerklärlicherweise PÜNKTLICH war - wenn man einmal ...) am Bahnhof an, Tertia und ich sprangen aus dem Auto und ich brachte sie dann noch schnell zu den Gleisen (nicht über den Rundwanderweg, sondern hinten rum, bei der LBBW - sonst hätte das nie gereicht). Die Fahrt nach Kaiserslautern klappte dann problemlos, ich schrieb Tertia, dass es ja krass sei, dass sie mit der Bahn einfach so von Stuttgart nach Kaiserslautern gefahren sei - sie: Es gibt ja noch die Fahrt nach Bozen, Mama! Und damit hat sie natürlich recht, wir bekamen schon eine Nachricht, dass einfach (!!) der Fahrplan geändert (!!) wurde und jetzt darf ihr Zug in München nur noch 10 min Verspätung haben (statt 25 min), damit sie den Anschlusszug nach Bozen bekommt ... sehen wir alle nicht kommen, aber schau mer mal.
Ich hingegen scheine mich da vor lauter, oh cool! alte Kirche und Kloster in der Schweiz anschauen! in eine Sache reingeritten zu haben ...

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