venerdì 23 agosto 2019

2. Woche Lago & Venedig

So, die zweite Woche am Lago war dann deutlich ruhiger, besucht wurden wir von Tübinger Freunden und die Kinderzahl schrumpfte auf unsere drei.


und ich habe tatsächlich die einzigen 10 min fotografisch festgehalten, in denen nicht gemotzt und gestritten wurde


Ansonsten eben wieder viel Segeln, sehr viel Wind (wow!), viel Baden, lecker Kochen und lecker Essen gehen, und am letzten Abend dann ganz klassisch auch noch der Besuch des San Rocco Festes im Nachbarort.


Abendstimmung

Am Samstag ging es dann - nach Zelte abbauen und Zusammenpacken - Richtung Süden, erst einmal zum Weinhändler unserer Wahl und wir deckten uns mit viel Rotwein für den kommenden Herbst/Winter/Frühling ein. 


Dann ging es weiter nach Mestre


Dort gibt es neben dem Bahnhof einige ganz neugebaute Hotels und Hotels, wo ich tatsächlich für uns ein Fünferzimmer ergattert hatte (deshalb untersagte ich den beiden Großen auch die Heimfahrt per Zug schon von Italien aus, weil hey, ich suche nicht stundenlang nach einem Fünferzimmer bei Venedig und dann kommt die Hälfte nicht mit). War übrigens absolut okay, kann das Hostel nur empfehlen, ist natürlich kein Hotel, aber wenn man eh den ganzen Tag unterwegs ist und nur zum Schlafen heimkommt absolut passend.


Ilfiglio fand Venedig doof bzw. verkündete dies und blieb dann im Hotel während wir anderen uns mit dem Bus auf nach Venedig machten.


Blick aus dem Bus und ja, jetzt kommen ganz viele Bilder ...


Die Gegend um den Bahnhof, wo auch die Busse ankommen, war natürlich fürchterlich, alles voll, aber wie gut dass der klassische Tourist anscheinend schon ziemlich doof ist und wie üblich der Rest von Venedig fast verlassen war:


(ich habe da keine Menschen wegretuschiert)





(niemand)

Wir hatten uns wieder Tagestickets gekauft (aber etwas schlucken müssen, weil die für einen Tag (24 Stunden) im Vergleich zu den letztes Mal erworbenen Wochentickets bzw. 3-Tages-Jugend-Tickets doch arg teuer sind), Silencia hat dann auch prompt nach einer Stunde ihr Ticket verloren (nicht dass wir das nicht geahnt und sie gebeten hätten, uns ihr Ticket zur Aufbewahrung zu überlassen ... aber was wissen wir schon und für wie blöd halten wir sie denn und wie lächerlich und überhaupt)


noch weniger los ist übrigens auf Giudecca 


wir (also offensichtliche Touristen) wurden freundlich von den Bewohnern mit buona sera! auf der Straße gegrüßt



links sieht man die Molino Stucky 



Am Ende des Tages hatten wir 15 km in den Beinen, nix wirklich gegessen (ich in der Nacht davor auch nur 3 Stunden geschlafen)  aber ... hach wie schön ...


Blick von der Rialtobrück auf den Canale Grade 
(eher viel los)

(und was macht mein iPhone nachts noch für anständige Fotos)

Am nächsten Morgen packten wir unser Zeug wieder zusammen (ins Auto), das All-you-can-eat-Frühstück wurde aus Zeitmangel abgesagt und dann ging es mit allen drei Kindern wieder mit dem Bus rein nach Venedig und von dort dann mit dem Vaporetto zum Friedhof San Michele.
Von dort gibt es keine Fotos, zum einen, weil man auf dem Friedhof keine Fotos machen darf und zum anderen weil ich da mal kurz mit Magenkrämpfen und Kreislauf zusammen geklappt bin.
Als ich mich dann wieder auf den Beinen halten konnte ging es dann weiter - wie Tertia schon vor Urlaubsbeginn versprochen - zum Lido (di Venezia), sprich zum Sandstrand, zum Meer! (und ich bekam ein großes Stück Pizza)


Tertia ist völlig perplex, dass man hier ewig weit raus laufen kann
(am Lago ist zumindest bei uns nach ein paar Metern Schluss und es wird schnell sehr tief)
Wir hatten eine Stunde Strandspaß (wobei ich mich mit der flachen Adria einfach nicht anfreunden kann, weil ein MEER ist das ja nicht), dann ging es wieder zurück mit Boot und Bus zum Auto



Hach ja ...

Nachts um halb 12 kamen wir dann in Landshut an, Gott sei Dank bei der nachtaktiven Familie meiner Frau Kollegin, wo wir dann noch bis fast 4 Uhr im Garten sassen und ASSEN.


Landshut von der Burg Trausnitz aus

Am nächsten morgen fuhr ich die großen Kinder (endlich, endlich!) an den Bahnhof und sie fuhren (endlich! endlich!) nach Hause, Tertia spielte ausgiebig mit der Tochter des Hause, miomarito und ich genossen die dadurch gewonnen Freiheit für Kirchen und Museumsbesuche (letzteres nur miomarito, ich sass mit der Frau Kollegin derweilen im Café beim Radler) und wollten eigentlich am nächsten Tag gemeinsam (mit Tertia) nach Augsburg fahren, dann kam aber zum einen der große Regen und zum anderen ein eher plötzlich angesetztes, aber wichtiges Meeting bei miomarito und so fuhr dieser schon mal mit dem Zug vor, Tertia und ich kamen nach, besuchten am nächsten Tag noch gemeinsam Dom und Synagoge (letztere ist wirklich beeindruckend) und dann ging es zu den großen Kindern wieder nach Tübingen zurück.

So, und jetzt habe ich zwei Tage lang Auto und Koffer ausgeräumt, Wäsche sortiert, gewaschen, aufgegangen und gebügelt, eingekauft, Creperie-Sachen besprochen und organisiert, einen (oder mehrere) entsetze Blicke in den Kalender für September geworfen ( so viel ...), Schule noch mal verdrängt und morgen früh fahre ich dann mit den Mädchen zu meinen Eltern. 


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