martedì 21 agosto 2018

Urlaubsschnipsel I

So, wir sind wieder da, nicht für lange, denn übermorgen geht es für mich und die Mädchen schon wieder weiter zu meinen Eltern, daher weiß ich nicht, ob es dieses Mal für mehr als Urlaubsschnipsel reicht - aber schau mer mal.

Erste Erkenntnisse des Urlaubs waren: es braucht tatsächlich nur kappe 48 Stunden mit dem Zelt auf dem Campingplatz und es macht sich bei mir ein allumfassendes Urlaubs-Entspannungs-Gefühl breit - und da war ich noch nicht mal Segeln gewesen. Ganz toll. Zweite Erkenntnis - wie relativ entspannt wir alle gerade sind zeigt sich daran, dass wir 1x eine Ohrenentzündung (Otitis externa - sprich es wurde Gott sei Dank keine Mittelohrentzündung) bei Tertia, eine nach einem Hummelstich gefühlt auf das doppelte ihres normalen Umfanges angeschwollene Hand (ich) sowie ein mysteriöser lilaner Flecken-Ausschlag (dazu später noch irgendwann mehr, den hatte hauptsächlich ich bzw. habe ihn immer noch ... *grrrr* ) und gestern noch hohes Fieber bei Silencia mit Wadenwickeln ... locker weggesteckt haben.

Miomarito hatten uns einen Zeltplatz reserviert, der sich direkt über unserem Segelclub befindet, so dass wir dieses Mal unser Auto einfach stehen lassen konnten und uns das ständige Hoch- und Runterfahren erspart bleib. Sehr praktisch. Weniger praktisch bzw. etwas stressig - es war halt Mitte August, die Damen (Mutter& Tochter), die den Zeltplatz führen, schienen bisweilen von der Organisation des Ganzen etwas überfordert und belegten Plätze gerne doppelt bzw. wiesen Parkplätze einfach als Zeltplätze aus, so dass man gegen Ferragosto das Gefühl hatte, man zelte auf einem Parkplatz. Aber trotzdem okay, viele italienische Großeltern mit ihren Enkeln und den am Wochenende "einfliegenden" Eltern und die eben unschlagbare Nähe zu Strand und Boot.


unser holländisches Baumwollzelt leistet wie immer gute Dienste und heizt sich NULL auf


erstes Schwimmen am Mittwochabend


Tertia entdeckt im Urlaub das Lesen für sich (Dank magischem Baumhaus)


Ach ja, und Silencia erwartete uns natürlich vor Ort und war sehr zufrieden mit ihrem ersten Italien- Aufenhalt ohne Eltern bei miomaritos Tante. Die dortige Hauptattraktion ist übrigens derzeit eine kleine Babykatze.

Wir haben dieses Mal eigentlich überhaupt kein Programm außer Strand und Segeln :-)




Trotzdem war immer eine der jungen Damen eigentlich eingeschnappt und schmollt - oder sie stritten sich eben so lange, bis eine schmollte. Gerne auf dem Boot. Was miomarito und mich dann nach ein paar Tagen so ärgerte, dass wir die Töchter am Montagnachmittag bei miomaritos Tante für ein paar Stunden ablieferten und endlich mal alleine bei ordentlich Wind segeln gingen. 


Sehr, sehr toll.
Der Wind an diesem Nachmittag - so lernen wir - heisst Fasanella 
(die Winde werden nach den Tälern benannt aus denen sie kommen, normalerweise gibt es Nachmittags die klassische Ora aus dem Süden, heute aber eben der (!) Fasanella aus einem Seitental bei Salò)


und immer schön die Gewitter im Blick


Dummerweise hatte ich schon wieder vergessen, dass mich am Vormittag ja eine Hummel (!) in die rechte Hand gestochen hatte. Das tat kurz weh, war dann aber eben wieder so okay, dass ich es völlig vergass, den Vorschoter machte und nach 2 Stunden strammen Segelns und vielen Wenden später an Land bemerkte, dass meine rechte Hand immer dicker wurde ... und nachdem wir die Mädchen wieder eingesammelt hatten noch dicker wurde ... [ich hatte bereits eine komisches Stich-Erfahrung am Lago, damals kannte ich miomarito noch gar nicht so lange, ich glaube, das war das erste Mal, dass wir zusammen am Gardasee waren und ich durfte damals also schon gleich mal den Pronto soccorso vor Ort testen und bekam zu allgemeinen Belustigung meines eben neuen Freundes und des blöden Arztes eine Kortisonspritze in den Hintern verpasste - ich hatte freundlich lächelnd und damals noch kein Italienisch verstehend meinen Arm hingehalten ...] Nunja, ich wollte also nicht wieder eine Spitze kommen und so versuchten wir unser Glück in der Apotheke, wo ich das Kortison dann in Tablettenform bekam, und nach Rücksprache mit meinem Arzt-Bruder (die Hand wollte einfach nicht aufhören weiter anzuschwellen) größere Mengen davon zu mir nahm ... bis die Hand endlich aufhörte, an Umfang zuzunehmen ...

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