martedì 17 luglio 2018

Dies&Das

Eigentlich hätte ich im Moment ein "Familien-Shooting" gehabt, aber Dank der derzeit völlig unzuverlässigen Wettervorhersagen gewittert es jetzt (statt des gestern Abend beim Festlegen noch vorhergesagten Sonnenscheins ...) und ich habe eine Stunde Pause zum u.a. Bloggen.

Das Wochenende war toll, allerdings auch etwas ambitioniert oder besser gesagt, wenn man zwei Mal Gäste hatte, die alle nicht bekannt dafür sind, frühzeitig die Segel zu streichen, sollte man nicht auch noch am ersten und somit quasi dritten Abend mit dem Gatten versacken ... also alles eher anstrengend, bzw. gestern war nicht so wirklich was mit einem beschwingten, ausgeruhten Start in die Woche. Nächstes Wochenende dann wieder Film anschauen oder so (Mann, wird man alt...).

Schön war's aber, wir hatten am Samstag ein großes französisches Buffett (bzw. einfach viele französische Sachen auf dem Tisch) und irgendwas zwischen vier und acht Gästen, sassen bis spät in der Nacht draußen und wie jedes Jahr gab es davor noch das obligatorische Foto von Tertia beim Sommerkonzert des Posaunenchors.



Auch schön und auch am Samstag: der Blick in die Zeit am Morgen 


(erster Artikel auf der Seite :-))


Am Sonntag erwarteten wir ja Besuch aus Peru, ein Freund aus alten Studientagen mit neuer Frau, der quasi auf der Durchfahrt war und dem ich angeboten hatte, doch auch einfach hier zu übernachten.



Warten in der Hängematte beim verzweifelten Versuch, nicht einzuschlafen, 
weil gleich kommt ja der Besuch ....



Die Betonung liegt jetzt eher auf erWARTETEN, denn, selbst ich, die ich selbst zwar immer überpünktlich bin, mich aber nach längeren Auslandsaufenthalten (und einer Ehe mit einem Halb-"Südländer"), daran gewöhnt habe, dass man Uhrzeiten auch wesentlich freier auslegen kann, war nach im Endeffekt UNGELOGEN über ACHT Stunden Warterei nicht nur ein bisschen missgestimmt - Gott sei Dank für den Besuch aber auch so unglaublich müde, dass ich nicht einmal mehr komplett mit "südländischem" Temperament ausgeflippt bin. Miomarito musste ja am nächsten Morgen um halb 6 raus und so übernahm ich dann nach der ersten gemeinsamen Runde Bier gegen 22:30 Uhr das Unterhalten der Gäste, was auch wirklich nett war und wir haben bis nach eins wild über Politik diskutiert und irgendwann konnte ich dann auch wieder Spanisch, aber wow, war ich dann am nächsten Morgen entsprechend fix und fertig (trotzdem total doof, weil es eigentlich miomaritos Freund ist und ich im Vorfeld extra darauf hingewiesen hatte, dass miomarito eben morgens früh raus usw. aber nun gut, alle 10 Jahre oder so kann man da schon mal nur lächeln und winken ... oder so)

Montag war dann eben entsprechend schwierig, das Ausmaß meiner Müdigkeit (fast wieder so wie früher ...) wurde mir dann ganz witzig vor Augen geführt als ich tatsächlich mehrere Minuten auf mein Handy starrte und mir überlegte, was mir miomarito um Himmels Willen mit Wie nennt man das denn wenn in der Margarine so eine Hand mit Zeigefinger ist? mitteilen möchte. Ich rätselte über Fingerabdrücke in der Margarine ... vielleicht von seiner Mitbewohnerin (die eigentlich nur unwesentlich älter als ilfiglio ist und gerne mal schnell miomaritos Essen aus dem Kühlschrank wegfrisst) ... aber Margarine, miomarito isst doch keine Margarine ... und überhaupt, wie macht man da eine Hand mit Zeigefinger rein oder vielleicht doch gleich den Mittelfinger .. als Warnung gegen Essensklau?! Rätselhaft befand mein durch Müdigkeit benebeltes Hirn ... bis mir aufging, dass die Frage wohl gar nicht an mich gerichtet war, sondern an einen gemeinsamen Freund (Gruppenchat) und es nicht um Margarine ging sondern IN MARGINE ... also am Rande .... eines mittelalterlichen Textes. Danach bin ich dann ins Bett (seit heute morgen weiß ich jetzt auch was genau gemeint war).

So, heute war dann wieder in fit und beschwingt und fleißig.

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