martedì 22 maggio 2018

wunderbar entspannt

Ein wunderbar entspanntes langes Wochenende liegt hinter uns, unglaublich wie angenehm das ist, wenn plötzliche niemand mehr auch am Wochenende am Schreibtisch sitzen und arbeiten muss ;-) Wobei man auch sagen muss, wir hatten dieses Wochenende keine Termine, keine Einladungen und all die Katastrophen der letzten Jahren machen ja auch grad Pause (oder sind hoffentlich endgültig auf Nimmerwiedersehen verschwunden)

Am Freitagabend haben wir gegrillt, am Samstag haben miomarito und ich die Dachrinne des Nachbar(!)Hauses gesäubert, die komplett verstopft war und weshalb von dort das gesamte Regenwasser immer in unsere Garage lief. Unsere Garage steht ja kurz vor dem Zusammenbruch, wegen komplizierter Denkmalschutz-Dingen und der eh verworrenen Miet-Situation ist klar, dass es, wenn sie zusammenbricht, keinen Ersatz oder Reparatur geben wird. Jetzt hoffen wir, dass unsere Aktion immerhin dafür gesorgt hat, dass sie erst übermorgen statt morgen zusammenfällt.

Am Sonntag haben miomarito und Silencia die heiss ersehende und von Silencia schon lange angemahnte Lasagne gemacht, während ich mich durch all unsere Kinder-Klamotten gearbeitet habe und geschaut habe, wem ich was geben könnte. Jetzt warten hier diverse Kisten aufs Verschicken bzw. aufs Durchschauen von Ortsansässigen. Und dann haben wir hoffentlich wieder etwas mehr Platz auf dem Dachboden.

Gestern hatten wir Tertia dann versprochen einen Ausflug zu machen, wir beschlossen eine Fahrradtour zu machen. Tertia hat sich nämlich endlich entschlossen, auf ein größeres Fahrrad umzusteigen, irgendwie konnte sie sich nicht von ihrem Mini-Rädchen trennen, obwohl das zu vielen Auseinandersetzungen mit Freundinnen (und Familie) geführt hatte, weil diese fast alle a) viel größer sind als sie und dadurch b) zwei Nummern größere Fahrräder haben und immer auf Tertia warten mussten. Jetzt also nur noch eine Nummer Abstand.


Rottenburg


Wir fuhren zusammen mit Silencia (ilfiglio ist mal wieder krank und leidet im Bett) nach Rottenburg ins Römisches Stadtmuseum (was ganz arg schlecht ist wie wir jetzt wissen), danach wollten wir eigentlich in den Biergarten an der Weilerburg, dessen Öffnungszeiten aber eine Rätsel-Aufgabe für sich sind (neben vielen Uhrzeit-Angabe zu den Öffnungszeiten am Wochenende heisst es nämlich auch lapidar: bei schönem Wetter, wenn die Fahne auf dem Turm weht.) Wenn es weht, kann man mit dem Fernrohr die Fahne von Tertias Zimmer aus wehen sehen. Gibt es aber keinen Wind, dann ist es auf Grund der Entfernung nicht mehr so wirklich möglich zu erkennen, ob die Fahne denn jetzt weht oder nicht - und wenn man mal unterwegs ist, gestaltet sich das noch komplizierter - gestern hatten wir das Fernroh dabei ...)


Voller Neckar


Jedenfalls beschlossenen wir auf Grund von aufziehender Gewitter und leichtem Regen, doch die komfortablere Version zu nehmen und hier im Nachbardorf in einen Biergarten zu gehen. War eine gute Idee, denn auf dem Weg dahin fuhr Tertia in irgendeine Scherbe oder Nagel oder was weiß ich was ...


Ort des Reifenschadens ;-)



jedenfalls verlor ihr Vorderrad vernehmlich Luft und wir schafften es gerade noch in den Biergarten. Dort dann eine Runde Getränke und ein kleiner Imbiss, bevor ich mich Tertia und ihrem Rad (und meinem) zu Fuß nach Hause machte, durch die Felder, das dauerte zwar ziemlich, war aber auch "ziemlich" wunderschön.



Heimweg durch die Felder bzw. Streuobst-Wiesen




fotounwillige Kühe
(Kühe gibt es hier weniger, daher sind sie eine große Attraktion gewesen)


So schön


Tertia in der Blumenwiese


und zum Abschluss noch eine Runde Schafe



Und für die Sommerferien haben wir dann mal angedacht nach Hamburg und/oder Berlin zu fahren, damit die Kinder auch mal eine echte Stadt zusehen bekommen - und nicht nur immer diese Land-Idylle ;-)

So, und jetzt 60 Stunden Solo-Einsatz - das dürfte nach dem entspannten Wochenende nicht allzu schwierig werden.

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