domenica 4 marzo 2018

Sonntagsschnipsel

Die aufregendsten Dinge zu erst ... oder so. Die Nacht auf Freitag (Gerichtstermin!) war so mit eine der schlimmsten Nächte seit langem (und da gab's ja durchaus so viele im Angebot), allerdings musste ich dann auch sehr über mich lächeln, weil es mein Hirn tatsächlich geschafft hat, mir in einer  der kurzen Schlafphase den klassischen Schul-Traum in einen Gerichts-Traum umzuwandeln, sprich, ich musste im Traum kurz vor der Verhandlung noch mal auf die Toilette und als ich zurück kam, war ich zu spät und alle Beteiligten verschwunden und ich musste dann alleine und schnell durch das Justizgebäude rennen, in jeden Saal und jedes Zimmer schauen, ob da gerade vielleicht unsere Verhandlung statt finden würde und niemand wollte mir Auskunft geben und es war klar, wir würden das alles ganz schnell verlieren, wenn ich nicht zügig den richtigen Saal finden würde.

In Echt war es dann ganz entspannt und sowohl unser Anwalt (den ich noch nicht persönlich kannte) als auch der Richter sehr nett, das Zimmerchen, in dem das Ganze statt fand ein krasser Gegensatz zu dem, was sich mein Anwaltsserien-geprägtes Hirn so vorgestellt hatte (ich war meinen ganzen Leben nicht einmal in einem Gerichtsgebäude, geschweige denn irgendwie vor Gericht) und mehr werde ich natürlich nicht schreiben, aber das ganze Spektakel geht weiter. Sprich, unser Anwalt hatte recht, dass jetzt erst mal noch gar nichts entschieden wird. Nächster Termin Mitte April.

Am Freitagabend dann noch eine Premiere, Tertia beschloss bei ihrer besten Freundin zu übernachten, d.h. es beschloss eher ihre beste Freundin und Tertia war sich nicht ganz sicher, ob das eine gute Idee sei, weil sie noch nie bei jemanden alleine übernachtet hatte (mal abgesehen von ein- oder zweimal bei den jeweiligen Großeltern, aber dies auch nur wenig begeistert). Aber da ihre Freundin letzten Sommer schon bei uns übernachtet hatte, stand sie natürlich etwas unter Zugzwang, und wir versicherten ihr auch, dass sie jederzeit die "Ich will aber doch lieber heim"-Karte ausspielen könne.

Ich fiel am Freitagabend vor 21 Uhr ins Bett und schlief auch ziemlich schnell ein, d.h. als ich 11 Stunden nach komatösem Schlaf wieder aufwachte, war ich mir gar nicht sicher, ob Tertia wirklich noch bei ihrer Freundin war - aber dem war so. Also auch diesen Meilenstein erfolgreich bewältigt.

Weniger erfreut war ich über das Bild, dass sich mir am Samstagmorgen vor den Fenstern präsentierte - Schnee ... im März. Finde ich nicht lustig. Etwas versöhnt wurde ich allerdings, als ich auf dem Weg zum Metzger (und zum Töchterchen abholen) dann wenigstens ein paar schnelle schöne Bilder mit dem Handy vom letzten Schnee machen "durfte".






und deshalb hatte ich eigentlich mit dem Auto angehalten ;-)

Eine sehr erfreuliche Nachricht gab es am Samstag auch noch, ich hatte in den letzten Wochen eine kleine Auseinandersetzung mit meiner Krankenkasse, die - meine Meinung nach - Unterlagen verschlampt hatte und jetzt die Schuld und vor allem viel Geld auf mich abwälzten wollte und weil ich ja ein gnadenloser Optimist bin, trieb ich mich in den Wahnsinn, schlief noch schlechter als eh schon und sah ich mich schon einen fünfstelligen Betrag zusammenkratzen müssen. Jetzt wird alles halb so schlimm, bzw. nicht einmal halb so schlimm und wir haben immerhin einen Brandherd weniger.

Gestern Abend dann Die Herzogin auf Mubi gesehen - sehr nett, sehr schön und tatsächlich ein gehobener Kostümfilm und Keira Knightley - außerdem habe ich viel neues gelernt, nämlich über die Duchess of Devonshire, die mir zuvor peinlicherweise kein Begriff war (und beim anschließenden Wikipedia lesen, dass man tatsächlich - nicht sie, aber eine andere im Film erwähnte Adlige (und Frau des Premierministers) - in 23 Jahren 17 Kindern bekommen kann - wow). Anschließend noch der Versuch, Alphaville von Godard zu schauen, aber das war dann einfach zu spät und zu wirr und wir zu müde.

Ansonsten war ich (und auch miomarito) eben auch selten müder als gestern - auch nach den vielen Stunden Schlaf - und man konnte richtig merken, dass das mit dem ach, den Prozess gewinnen wir eh und alles halb so wild nicht so wirklich stimmt bzw. das alles (und eben noch viel mehr) doch deutlich mehr an unseren Nerven zehrt als wir uns eigentlich eingestehen wollen. Aber, wir haben schon den nächsten Wahnsinns-Plan, damit alles und zwar einfach alles gut wird ;-)

2 commenti:

Anonimo ha detto...

Puh, heftig. Ich drück die Daumen! Hast Du Silencia schon hinten im neuen dm-Magazin entdeckt?
LG Anja

IO ha detto...

Danke!

Und Ha! Nein, das ist ja ein uraltes Foto, cool. Und noch besser, das Kresse-Bild über die ganze Seite - wenn ich das richtig sehe - ist auch von mir :-)