giovedì 8 marzo 2018

Puh ...

Eigentlich hatte ich heute vorgehabt nach einer sehr produktiven Arbeitswoche das schöne Wetter zu nutzen und nach dem Abliefern von Tertia und ihrer Freundin beim Geräteturnen meine Runde durch den Wald zu drehen.

Dann kam Tertia aber mit Verspätung und außer Atem aus der Schule nach Hause um mir mitzuteilen, dass ihre Freundin auf dem Schulhof mit dem Fahrrad gestürzt sei und ich mal kommen solle. Die Freundin sass dann weinend im Hort aka Kerni (Kernzeitbetreuung), die Hand schmerze sehr und so packte ich das Kind samt Fahrrad, Schulranzen, Sporttaschen und Flötenzeugs (also Tertia übernahm Sport- und Flötenzeug, ich das Fahrrad und den Schulranzen und das Kind musste leider laufen), versuchte, die Eltern zu erreichen und überlegte mir, ob ich notfalls mit einem nicht so wirklich fremden, aber dennoch nicht eigenen Kind ins Krankenhaus fahren sollte.

Ich erreichte die Mutter, die versprach so schnell wie möglich von der Arbeit zu kommen, setzte die Mädchen zur Ablenkung vor den Fernseher, verband die Hand und schlug drei Kreuze, dass es nicht mein Kind war, denn die verletzen sich in miomaritos Abwesenheit ja gerne mal schwerer (noch lieber, wenn dann kein Auto da ist ...).

Ähnliche Situation heute aber bei der Freundin, ihr Vater arbeitet derzeit drei Tage die Woche am Bodensee und hat dann das Auto, die Mutter hier an der Uni, aber eben mit Fahrrad. Gott sei Dank war ihr Vater aber nach drei Tagen am See bereits wieder auf dem Heimweg, die Mutter kam aus der Stadt vorbei geradelt, tröstete, musste dann aber ihren Jüngsten aus dem Kindergarten abholen. Der Vater kam dann nach viel Stau und noch mehr Beruhigungs- und Ablenkungs-Fernsehen für die Mädchen hier an und sammelte die Tochter ein.

Gerade eben waren sie dann noch mal da, wir hatten in der ganzen Aufregung die Zahnspange von Tertias Freundin vergessen, die lustig in einem Wasserglas bei uns auf dem Küchentisch herum schwamm und die Entwarnung, dass die Hand (die rechte!!) bzw. das Handgelenk nicht gebrochen sondern nur geprellt ist. Da mit dem Brechen übernimmt in der Regel ihr großer Bruder - gemeinsames Witzeln über die Notaufnahme und wie man uns da vermutlich gut kennt gehören zu unserem Standardrepertoire (so die Überlegung, ob man das Krankenkassenkärtchen jetzt tatsächlich mitnehmen müsse oder ob man einfach eh schon mit Name und allem fest eingespeichert sei).

So, und jetzt einen ruhigen Feierabend.

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