giovedì 7 dicembre 2017

Immerhin ...

Man soll ja immer schön brav auch auf die positiven Dinge achten, die einem so passieren. Die Zahl derer, also der positiven Dinge, war ja in letzter Zeit eher ... euphemistisch ausgedrückt ... übersichtlich ... bis nicht vorhanden. Und man möge mir bitte nicht mit einer Tasse Tee auf dem gemütlichen Sofa oder so einem Zeugs kommen.
Ich gebe zu, mir ist eher so nach AK47 (passend dazu das derzeitige "Fernseh"-Programm, dazu aber gleich mehr), aber immerhin (so ja auch der heutige Post-Titel) ... immerhin gab's heute die Nachricht von der Wohnungsbaugesellschaft, dass man uns die Garage DOCH wieder so herrichtet, dass wir sie benutzen können, sprich, Fahrräder, Mülltonnen usw. unterstellen können. Das war zwar nur ein Mini-Punkt auf der Was-gerade-scheiße-läuft-Liste, aber immerhin (!), ein Problem weniger.
In diesem Zusammenhang gab's auch Email-Kommunikation mit den Vermietern und so wie es scheint, ist die Räumungsklage - Überraschung!! - auch vom Tisch bzw. das Ganze wird einfach nicht mehr erwähnt - ich fand allerdings, wir sollten in Zukunft am Ende jeder Email ein Ceterum censeo ... einfügen - mein Latein ist jetzt nicht so gut, dass ich eine Übersetzung von wir sollten noch mal über die Räumungsklage reden, kommt die jetzt eigentlich?! - aber das Prinzip dürfte klar sein. War eh chancenlos - also die Idee, uns da raus zu klagen, aber schön, dass das jetzt auch aus der Welt ist. Bis zum nächsten Mal, oder so ;-)

So, und dann drücken Sie bitte alle morgen mal ganz, ganz feste die Daumen, dass mein (d.h. wir sind zu zweit, also unser) Projekt morgen "genehmigt" wird, bzw. ein Modus gefunden wird, dass alle Beteiligten auf ihre Kosten kommen und wir loslegen können. Dann erkläre ich auch, um was es genau geht. Übrigens, war das am Anfang noch Wow, das möchte ich so gerne machen, das wäre so cool! ist es inzwischen ja eher so Scheiße, das muss unbedingt irgendwie klappen, das Geld wäre so, so wichtig. 

Ansonsten, heute Adventsfeier in der Grundschule, sehr schöne Aufführungen, witzige, freche Lieder, die Kinder können wunderbar singen, wirklich klasse und es war sehr nett. Allerdings musste wir, nachdem Tertia und ihre beste Freundin mit ihren Auftritten fertig waren, schnell weiter zum Geräteturnen, weil dort für die Weihnachtsfeier (des Geräteturnens) fleißig in der Gruppe geprobt werden musste. So konnte ich leider, leider gar nicht an den Bastelangeboten der einzelnen Klassen teilnehmen ...

(Silencias laboriert übrigens seit Wochen an einem schmerzhaften linken Handgelenk, 2 Wochen mit Schiene (meine Ersatzschiene fürs bzw. gegen Karpaltunnelsyndrom) brachten auch keine Besserung, übernächste Woche haben wir einen Termin in der Klinik - und ihr Auftritt bei der jährlichen Geräteturn-Weihnachtsfeier steht in den Sternen)

So, und nun noch ein komplett unaktueller Film bzw. Mini-Serien-Tipp ... ich bin endlich mal dazugekommen (bzw. miomarito wollte schon länger, dass ich mir den Film/die Serie anschaue, weil er meinte, das würde mir sich sehr gut gefallen) mir die erste Folge von Carlos - der Schalkal anzuschauen. Der Film lief 2010 ... schon ein bisschen her ... aber wer ihn noch nicht gesehen hat, wirklich empfehlenswert:



Im Original zu schauen ist ziemlich anstrengend, es wird ständig zwischen allen möglichen Sprachen hin und her gewechselt - Spanisch, Englisch, Französisch, Arabisch, Deutsch usw. und vieles davon auch mit Hammer-Akzent - ist es aber definitiv wert, weil das vor allem Édgar Ramírez (überhaupt ...) als Carlos wirklich beeindruckend hinbekommt. Der Einstieg ist auch nicht ganz einfach, wenn man wie ich zwar von Carlos schon mal gehört hat, aber jetzt kein Experte für terroristische Aktivitäten in der 70er Jahren (jetzt mal von der RAF abgesehen) ist. Aber man kommt rein, es ist spannend, die Schauspieler sind toll, man lernt eben was über die Zeit, es passt zu meiner derzeitigen Stimmungslage und ich freue mich auf weitere zwei Folgen.  

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