mercoledì 17 ottobre 2012

Startschwierigkeiten

Wie immer wenn das Wintersemester beginnt und ich miomarito nur noch hin und wieder zwischen Tür und Angel zuwinken kann, stottert der Familien-Motor und ich kämpfe mit den üblichen Startschwierigkeiten. Hinzukommt dieses Mal, dass ich Vormittags ja gute 5 Stunden in der Kita hocke und hoffe, dass Tertia sich jetzt endlich (ja, Sie könnten, wenn ich sprechen statt schreiben würde, jetzt einen leicht genervten Unterton heraushören) mal dazu entschließt, das Kita-Ding alleine durchzuziehen -  oder dass sich der zu Hause wartende 5-Personen-Haushalt derweilen von alleine erledigt. Tut er aber nicht. Von daher: Tertia!

Dreimal (Fr., Mo. und Di.) habe ich die Kinder jetzt auch abends wieder alleine ins Bett gebracht, an sich natürlich kein Problem, aber nach 2,5 Monaten mit miomarito in - zwar arbeitender, aber dennoch - Griffweite ebenfalls wieder eine Umstellung. Vor allem, wenn man nach einem vollgepackten Alleinunterhalter-Tag sich eigentlich am liebsten auch gleich - bei Tertia - dazu legen würde und nicht noch Groß(kinder)kämpfe um ordentliches Benehmen bei Tisch, zu richtende Sachen, Insbettgehzeiten und Schlafplätze absolvieren möchte.

Aber irgendwann geht Tertia auch problemlos in die Kita, ich gewöhne mich wieder an meinen Alleinunterhalter-Status und alles geht seinen gewohnten Semester-Gang. Bis dahin Augen zu und durch.

4 commenti:

Karin ha detto...

"stottert der Familienmotor" ist ein sehr, sehr guter Ausdruck. Gute nerven und gutes "Einfahren" ;-)

Anonimo ha detto...

Oh,ein vollständiges Abbild meiner momentanen Situation: Semesterstart des Mannes, in KITA einzugewöhnendes drittes Kind (nicht wirklich reibungslos funktionierend) und zwei größere (teilw. pubertierende) Kinder. Ich fühle mit!!! Liebe Grüße, Carolin

kathrin ha detto...

Oh je, leider klingt das alles vertraut - aber das hilft dir nicht wirklich.

Ich habe mich heute in der eigenen Stadt so verfahren, dass ich im KIGA anrufen musste, um mitzuteilen, dass ich es nicht bis 16.30 Uhr schaffen werde die Töchter abzuholen - da ich nicht mal wisse, wo ich bin....

Der Sohn hatte ein Fußballspiel, er meinte beim Heimatplatz, der Platzwart erklärte uns den Weg zum richten Verein, 1000 kleine Strassen, ich fuhr pünktlich los um die Schwestern abzuholen (sehr spät, so lange waren sie noch nie im Spätdienst), tja, ich dachte ich nehme nicht wieder die kleinen Strassen - und plötzlich hatte ich absolut keine Ahnung mehr wo ich war. Schwitz.

gut wir wohnen hier erst 5 Jahre, aber hm, peinlich. Fünf Minuten nach der Schließzeit war ich da.

Dazu ein Anruf vom Mann, er habe so intensiv gearbeitet, das er den Bus verpasst habe....

Solche Tage braucht kein Mensch/Frau/Mutter.

Alles wird gut. irgendwann.

LG
kathrin

IO ha detto...

Danke. Ich bin jetzt einfach mal froh, wenn die Kita-Eingewöhnung vorbei ist, denn im Moment stresst mich das viel mehr, als ich mir die daraus entstehende Entlastung vorstellen kann ...