sabato 24 marzo 2018

Ausgangsposition

Zwei krank (Tertia und ich), einer langsam genesend (ilfiglio) und zwei gesund (miomarito und Silencia) - aber ein großer Monster-Brocken scheint sich jetzt geklärt zu haben und ich hoffe mal, dass wir es schaffen, heute noch diese nebligen und kalten Gefilden in Richtung Süden zu verlassen, auf dass uns warme Luft und blauer Himmel schöne, entspannte Tage bringen und wir alle wieder gesund werden.

Wie üblich - vermute ich jetzt mal  - updates oben rechts via Instagram (man hat mir gesagt, ich möge viele Bilder machen, mal schauen, ob ich das schaffe ;-)) 

mercoledì 21 marzo 2018

Klare Sache


Ich glaube, das ist eine recht klare Sache dieses Jahr
(sprich contra Ostereiersuche im Schnee)


lunedì 19 marzo 2018

I'm not amused




und passend dazu gestern Abend noch (eher anstrengendes) Wuthering Heights gesehen.

giovedì 15 marzo 2018

Strohwitwen-Schnipsel

Hätte mir früher, als die Kinder noch kleiner waren, die Aussicht auf vier Tage ohne miomarito den Angstschweiss auf die Stirn getrieben, so haben wir das jetzt natürlich mit links hinbekommen. Jetzt müssen wir nur noch schauen, wie wir das auf längere Dauer am besten machen, also längere Dauer im Sinne von wochen- und monatelang so.

Heute Abend gab es dann die obligatorische Papa-ist-weg-Pizza, klassischerweise - habe ich ja schon erwähnt - gibt es sonst Fertig-Pizza für alle und gerne vorm Fernseher, aber da miomaritos Abwesenheit nun keine "Besonderheit" mehr ist, können wir ja schlecht ständig Fertig-Pizza essen, also habe ich Pizza selbst gebacken ... wobei selbst gebacken auch schon etwas übertrieben ist, weil ich mich nicht ernsthaft in die Küche stelle und Teig anrühre, sondern den fertigen aus dem Supermarkt nehme ... aber alle waren glücklich und morgen sind wir dann ja auch wieder zu fünft.

Ansonsten ... viel gearbeitet, viele Fotos mit Tertia gemacht,





ständig die Wettervorhersage Tübingen und Lago verglichen und mir außerdem überlegt, ob ich es mir zutraue an Pfingsten eventuell mit den drei Kindern alleine an den Lago zu fahren (nachdem ich die letzten Mal ja brav Fahren zum Haus durch die steile Kurve und Gasse, die vielleicht 5 cm breiter ist als unser Auto, geübt habe, steht dem ja eigentlich nichts mehr im Wege ...  nur den Segelschein habe ich in diesem Chaos-Winter wieder nicht gemacht ...) und sehr gelacht als ich in der Zeit (gestern war es wohl in der Süddeutschen) die Saarmojis entdeckt habe - als Pfälzerin gibt man das natürlich nicht gerne zu, aber einiges davon ist bei uns d'heem auch nicht viel annerschder.
(wobei - kleiner Exkurs - mich die Saarländer ja mit ihrem mitholle in meinen drei Saarbrücken-Semestern in den Wahnsinn getrieben haben. Denn mitholle bedeutet keineswegs mitholen oder mitbringen sondern mitNEHMEN - und man braucht definitiv mehr als drei Semester um sich wirklich dran zu gewöhnen, dass Soll isch ebbes mitholle? in der Mensa eben nicht bedeutet, dass die Person einem noch etwas von der Essenausgabe mitbringt, sondern dass sie zum Beispiel das leere Tablett mitnimmt - aber eben mit leeren Händen wieder kommt - und nichts holt ...)

So, alles also unspektakulär hier, isch däät jetzt noch äns tringge und mal schauen, ob ich miomarito noch über WhatsApp erwische (mich neulich übrigens wieder über so eine Studie aufgeregt bzw. über einen Artikel über eine Studie, in der Jugendlich wohl gefragt wurden, ob sie traurig wären, wenn sie ihr smartphone und Sachen wie WhatsApp nicht mehr benutzen könnten - und als diese dann in großer Mehrheit mit Ja! geantwortet haben, war das ganz schlimm und Zeichen einer ganz, ganz schlimmen Abhängigkeit - hätte man mich vor 30 Jahren gefragt, wie es mir ginge, wenn ich das Telefon nicht mehr mehrere Stunde am Tag benutzen dürfte, hätte ich genau das gleiche geantwortet - ich war also telefonsüchtig ...)

martedì 13 marzo 2018

A weng müd'


Nachdem ich ja sonst versuche regelmäßig meine Waldrunde zu laufen (also laufen immer im Sinne von schnellen Schrittes marschieren - ich jogge oder renne sicher nicht!), dachte ich mir heute, ich lauf mal in die Stadt - ein Klacks, weil es keinerlei Steigung auf der Stecke gibt und ich sonst im Wald ja immer einen recht heftigen Anstieg habe (der mir von der App immer als irgendwas zwischen 27 und 33 Stockwerke angezeigt wird - Sonntag und Freitag zum Beispiel).






Also bei äußerst frischem (sowohl von der Temperatur als auch von der Geschwindigkeit her) Wind ab in die Stadt, mich mit Silencia getroffen und mit ihr beim Optiker gewesen - und dann sind wir beide wieder zurück raus aufs Dorf - sie mit dem Rad und ich eben wieder zu Fuß. Und jetzt bin ich heute fast 15 km gelaufen - und a weng müd (in Wirklichkeit bin ich vermutlich auch noch mehr Strecke gelaufen, weil ich das Handy natürlich nicht ununterbrochen bei mir trage).

Miomarito habe ich heute zum dritten Mal (in den letzten drei Tagen) zum Bahnhof gefahren und dann auf die große Tagung verabschiedet, Tertia ist nach einem Tag "krank" am Montag (also so halb krank, der Tag Auszeit war schon gut, für sie ...  nicht unbedingt für meine Nerven ...)  auch wieder fit und in der Schule gewesen, ilfiglio hat derzeit kaum Schule, weil alle Lehrer krank sind und niemand mehr einspringen kann und für morgen habe ich eine lange Shooting-Liste ... davor aber bitte viel Schlaf.

domenica 11 marzo 2018

Viel-los-Wochenende

Nachdem ich ja am Donnerstag ein wenig gemotzt hatte, dass ich nicht zu meiner Wald-Runde gekommen war, ging es dann am Freitag dann aber doch - wenn auch bei nicht so tollem Wetter:



Aber miomarito weilte derweilen in Lübeck und schickte Bilder, die mich das Wetter längst nicht mehr so schlimm finden liessen ;-)


So toll und entspannend ich meine Waldrunden finde und so sehr sie mir helfen, derzeit nicht völlig durchzudrehen ... 



(die Karte hat mir meine Mutter vor Jahren geschenkt, sie hängt an meiner Pinnwand und verliert irgendwie nie an Aktualität - Am Freitag gab's - ich bitte die Kryptik zu entschuldigen - mal wieder in einer Sache eine komplete Kehrtwende und jetzt muss man alles wieder neu durchdenken ... *uah*)


So und hier ein Bild wie ich, kaum dass miomarito nicht mehr ständig zu Hause ist, in alte Studenten-Gewohnheiten zurück falle ....

Freitagabend war Frauenabend, am Frauenabend trifft sich eine Gruppe Frauen aus dem Dorf ... die Männer machen das auch, in den letzten Jahren waren die Männer immer die, die das irgendwie sehr regelmäßig hinbekommen haben, die Frauen eher nicht, aber jetzt habe ich das mal in die Hand genommen ;-) 
Ganz am Anfang als wir hier hingezogen waren, war das so die einzige Möglichkeit, mal rauszukommen ... wir hatten alle sehr kleine (und viele) Kinder, und dieser Frauenabend war quasi sakrosankt, selbst wenn man nach 21 Uhr kaum noch die Augen offen halten konnte oder klar war, dass daheim keins der Kinder schlief und eh alle morgens um 5.30 Uhr wieder wach sein würden. Irgendwann schlief das eben etwas ein (haha), jetzt haben wir es wieder belebt und ganz einfach gehalten (die Männer machen oft Aktionen, gehen in wechselnde Lokalitäten und auch mal Bowlen, Stocherkahn fahren usw.)  - wir Frauen treffen uns zwanglos stammtischmässig im Dorfgasthof. Das ist eine sehr nette Gruppe, ich mag das wirklich und wenn wir in den Gasthof gehen, da gibt es auch was anständiges zu trinken (als wir das reihum zu Hause gemacht haben, gab's dann oft nur eher süßen Sekt oder hugo-fertig-Mix (Frauenabend ...) zu trinken und damit kann man mich ja jagen, außerdem hatte ich dann trotz sehr zurückhaltendem Alkohol-Konsum am nächsten Morgen oft das Gefühl, ich hätte die ganze Nacht durchgesoffen). 
So, und das war eben am Freitag, miomarito flog da erst aus Hamburg zurück nach Stuttgart, aber da die Kinder ja groß sind, schärfte ich einfach nur allen ein, brav zu sein und nicht zu spät ins Bett zu gehen (bzw. verdonnerte - total ungerecht - Silencia dazu, mit Tertia einen Film auf dem iPad zu schauen) und verschwand in Richtung Gasthof. 
Eigentlich hatte ich vorgehabt, dort gar nichts zu essen (super lecker, aber wir wollen ja sparen), aber ich hatte außer dem mickrigen YumYum-Süppchen noch nichts gegessen und beim "Abfüttern" der Kinder mit Abendessen keine Zeit mehr, selbst auch noch was zu essen ...  plus die 8km durch den Wald ... und überhaupt. Aber irgendwie dachte ich das nicht konsequent zu Ende, bestellte nichts richtiges, sondern nur eine abgefahrene Vorspeise (Ziegenkäse mit Avocado, Himbeere, roter und gelber Beete sowie Mangold - was dann sehr übersichtlich war) und hatte dann, als ich gegen 1 Uhr heimkam, natürlich Hunger ... war aber Gott sei Dank so müde, dass ich kurz miomarito begrüßte und dann schnell neben ihm einschlief.


Samstag dann ... ich weiß eigentlich gar nicht was .. aufräumen, einkaufen, herumwuseln,


(Tertia badete zum Beispiel)



Wäsche waschen und gemeinsam leckeres - gehaltvolles! - Abendessen kochen (Panierte Schnitzel mit Kartoffelsalat). Für miomarito ging es danach an den Schreibtisch, weil er am Montag einen Vortrag in Stuttgart halten muss, ich verschwand in die Stadt und traf mich mit unseren Freunden in der Kneipe.



Is' ja schon ganz nett hier
und in einem Anflug von Müdigkeit und Vernunft
war ich dann auch schon vor Mitternacht wieder zu Hause ...

Heute dann ein großer Tage, Tertia durfte erstmalig nach Stuttgart ins Stadion. Sie wollte das schon sehr lange, bettelte den ganzen Winter, liess sich dann aber überreden so lange noch zu warten, bis die Temperaturen einigermaßen erträglich sein würde. Aber heute! 


Geübt hatte sie schon die ganze Woche, aufgeregt war sie auch unglaublich und überhaupt ...
Heute mittag ging es dann los, mit miomarito und dem Zug (ilfiglio hatte ihr seine Dauerkarte quasi zum Geburtstag geschenkt - er selbst ging mit Freunden in die Cannstatter Kurve).



ich drehte derweilen eine eher matschige Waldrunde - aber der Frühling ist da


Ja, und dann waren wir alle wieder zu Hause, Tertia etwas enttäuscht (0:0 und außerdem lahme Untertürkheimer Kurve ) und sehr, sehr müde. Schnelles Abendessen, morgen wieder Alltag, ab übermorgen bin ich dann den Rest der Woche wieder alleine mit den Kindern - ich werde mich dran gewöhnen.



giovedì 8 marzo 2018

Puh ...

Eigentlich hatte ich heute vorgehabt nach einer sehr produktiven Arbeitswoche das schöne Wetter zu nutzen und nach dem Abliefern von Tertia und ihrer Freundin beim Geräteturnen meine Runde durch den Wald zu drehen.

Dann kam Tertia aber mit Verspätung und außer Atem aus der Schule nach Hause um mir mitzuteilen, dass ihre Freundin auf dem Schulhof mit dem Fahrrad gestürzt sei und ich mal kommen solle. Die Freundin sass dann weinend im Hort aka Kerni (Kernzeitbetreuung), die Hand schmerze sehr und so packte ich das Kind samt Fahrrad, Schulranzen, Sporttaschen und Flötenzeugs (also Tertia übernahm Sport- und Flötenzeug, ich das Fahrrad und den Schulranzen und das Kind musste leider laufen), versuchte, die Eltern zu erreichen und überlegte mir, ob ich notfalls mit einem nicht so wirklich fremden, aber dennoch nicht eigenen Kind ins Krankenhaus fahren sollte.

Ich erreichte die Mutter, die versprach so schnell wie möglich von der Arbeit zu kommen, setzte die Mädchen zur Ablenkung vor den Fernseher, verband die Hand und schlug drei Kreuze, dass es nicht mein Kind war, denn die verletzen sich in miomaritos Abwesenheit ja gerne mal schwerer (noch lieber, wenn dann kein Auto da ist ...).

Ähnliche Situation heute aber bei der Freundin, ihr Vater arbeitet derzeit drei Tage die Woche am Bodensee und hat dann das Auto, die Mutter hier an der Uni, aber eben mit Fahrrad. Gott sei Dank war ihr Vater aber nach drei Tagen am See bereits wieder auf dem Heimweg, die Mutter kam aus der Stadt vorbei geradelt, tröstete, musste dann aber ihren Jüngsten aus dem Kindergarten abholen. Der Vater kam dann nach viel Stau und noch mehr Beruhigungs- und Ablenkungs-Fernsehen für die Mädchen hier an und sammelte die Tochter ein.

Gerade eben waren sie dann noch mal da, wir hatten in der ganzen Aufregung die Zahnspange von Tertias Freundin vergessen, die lustig in einem Wasserglas bei uns auf dem Küchentisch herum schwamm und die Entwarnung, dass die Hand (die rechte!!) bzw. das Handgelenk nicht gebrochen sondern nur geprellt ist. Da mit dem Brechen übernimmt in der Regel ihr großer Bruder - gemeinsames Witzeln über die Notaufnahme und wie man uns da vermutlich gut kennt gehören zu unserem Standardrepertoire (so die Überlegung, ob man das Krankenkassenkärtchen jetzt tatsächlich mitnehmen müsse oder ob man einfach eh schon mit Name und allem fest eingespeichert sei).

So, und jetzt einen ruhigen Feierabend.

mercoledì 7 marzo 2018

Dies&Das

Miomarito tingelt diese und nächste Woche durch die Republik, so dass ich schon mal üben kann, wie das ist, wenn er dann unter der Woche nur noch teilweise da ist. Traditionell gibt es, wenn miomarito nicht da ist, erst einmal Fertig-Pizza für alle - vor dem Fernseher (die Mädchen) oder vorm Computer (ilfiglio und ich). Allerdings geht das natürlich nicht, wenn miomarito regelmäßig mehrere Tage weg ist - wir wollen ja nicht verlottern. Ich arbeite also an einem gehaltvolleren und gesünderem Essensplan.

Tertia und ich haben den heutigen Nachmittag MUSIZIEREND verbracht. Ilfiglio und Silencia haben ja kein Instrument gelernt, weil es so etwas von offensichtlich war, dass weder Interesse noch Talent in irgendeiner Form vorhanden war, Tertia kann ja aber SINGEN (also richtig, so mit Melodie) und lernt seit einem guten Jahr mehr oder weniger erfolgreich Blockflöte - wobei sie arg zu kämpfen hat, weil sie so kleine (und kurze) Finger hat. Naja, aber auf jeden Fall habe ich meine Blockflöte wieder hervorgekramt und Tertia und ich spielen hin und wieder zusammen, d.h. ich helfe ihr beim Üben der "Hausaufgaben" des Flötenunterrichts. Nun singt Tertia aber eben auch sehr gerne und gut - in der Schule ist sie (wie übrigens auch Silencia war) in der Sing-AG, die sich dadurch auszeichnet, dass sie jeden aufnimmt, der Singen möchte (egal ob er/sie das kann oder nicht) und (gefühlt) fundamental-christlich ist. Naja, auf jeden Fall haben wir beide heute entdeckt, dass Tertia ja jetzt Liedtext einfach ablesen kann und wenn ich Flöte spiele, einfach mitsingen kann. Also haben wir uns heute Nachmittag zusammen durch unsere großes Liederbuch gespielt und gesungen (die großen Kinder hatten derweilen Kopfhörer auf. Ganz sicher, sonst hättet sie protestiert - also aus Prinzip, nicht weil wir schlecht gewesen wären).

Dann, Sie haben es bestimmt schon gelesen ... die Küchen-Herd-Uhr. Trieb mich in den Wahnsinn bzw. lies mich an meinem Verstand zweifeln - denn sie ging nach, mehr als drei Minuten ... also habe ich sie vor ein paar Wochen richtig eingestellt ... ein paar Tage später ging sie wieder 3 min nach und ich war so perplex, dass ich mich ernsthaft fragt, ob ich mir das nur eingebildet hatte, also das Nachjustieren. Des Rätsels Lösung: Serbien und Kosovo streiten sich um Strom. Da muss man erst mal darauf kommen ... andererseits, mein Hirn und meine Erinnerung scheinen doch noch in Ordnung zu sein.

So, und dann hatte ich ja noch versprochen, kurz was zu Rita zu sagen. Rita ist eine dänische Serie (zunächst nur vom dänischen Fernsehen produziert, ab der dritten Staffel kam Netflix als Co-Produzent dazu), die aus dem Leben von Rita (ach nee), einer in jeder Hinsicht eher unkonventionellen dänischen Lehrerin und Mutter von drei (großen) Kindern erzählt. Mir hatte diese Serie schon länger mal jemand empfohlen, ich vermute mal die Jongleurin, aber nach den ganzen Schuldramen des letzten und vorletzten Jahres hatte ich definitiv keine Lust darauf, mir auch noch eine Serie anzuschauen, die IN DER SCHULE spielt, bzw. deren Hauptperson eine Lehrerin ist. Aber jetzt.
Ich mag die Serien sehr gerne, Rita (es gibt nur diesen einen Trailer - mit Untertiteln) ist mir ans Herz gewachsen, machmal finde ich sie unglaublich kindisch, machmal entdecke ich mich sehr in ihr, das macht also auf jeden Fall schon mal Spaß. Ich schaue die Serie auf Dänisch - ich hatte ja bei Die Brücke schon festgestellt, dass das ganz gut geht, also eine Serie in einer Sprache zu schauen, die ich eigentlich nicht verstehe. Inzwischen merke ich immer öfter wenn die deutschen Untertitel arg zusammen raffen, weiß, dass im Dänischen Büro tatsächlich Kontor heisst und bin ganz begeistert vom dänischen irgendwie sehr undankbar wirkenden TAK!
Außerdem geht es mir wie seinerzeit in Spanien (als ich für ein Semester nach Spanien ging, um Spanisch zu lernen und zuvor keine 30 Wörter auf Spanisch konnte) und Italien (wo ich anfangs außer dem in diesem Semester gelernten Spanisch keine romanische Sprache konnte), ich träume nachts auf Dänisch - ohne zu verstehen, was ich da träume. Sehr witzig. Einziger Nachteil, es fällt mir schwer beim auf Dänisch schauen einzuschlafen, weil ich da ja eigentlich Untertitel lesen müsste - das klappt auf Englisch oder Deutsch natürlich viel besser.
Ah, und noch ein Kritikpunk - die 4. Staffel (von 2017) ist doof. Ich weiß nicht genau, was die Produzenten oder Regisseure sich dabei gedacht haben (oder ob das der Einfluß von Netflix war) jedenfalls ... puh ... ich weiß nicht ... ständige Rückblenden in die Jugend/Kindheit ... arg vorhersehbarer, einseitige Plot ... komisches Transferieren ein paar weniger Figuren aufs Dorf ... eher lieblos behandelte Schul-Themen (die Zuschauerzahlen im Dänischen Fernsehen ging auch entsprechend zurück)  ... ich werde es noch zu Ende schauen, aber hm ... die Staffeln 1-3 sind auf jeden Fall sehr viel besser - und lohnen sich. Definitiv. 

lunedì 5 marzo 2018

5. März

Wie jeden 5. des Monats fragt Frau Brüllen in die Runde: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" oder kurz und einprägsam #WMDEDGT? Hier ist ein ganz normaler Alltags-Montag, mal schauen, was der so alles bietet ...

5 Uhr ich wache aus einem netten Traum auf (endlich mal kein kafkaesker Justiz-Traum) auf, zähle die Glockenschläge und freue mich darüber, dass ich mich noch einmal rumdrehen und weiterschlafen kann (und zwar freue ich mich sowohl über die Tatsache, dass es erst 5 Uhr ist, also auch die, dass ich es echt schaffe, wieder einzuschlafen und nicht grübeln muss)

6:30 Uhr der Wecker klingelt, die normale Morgen-Routine startet, ich wecke Silencia, bereite die Vesperbroxen der großen Kinder vor, die heute keinen Nachmittagsunterricht haben, wecke ilfiglio und Tertia, koche Tertia fürs Mittagessen Maultaschen in Brühe und fülle die in der Thermos-Dose. Silencia verlässt das Haus, taucht aber kurze Zeit später wieder auf, weil die Bremse an ihrem Fahrrad spinnen würde und will Geld für den Bus (eigentlich bedeuten Temperaturen über 0°C, dass die Kinder mit dem Fahrrad fahren müssen), also gut, noch einmal Busgeld .... Miomarito taucht auch auf, macht sich Kaffee, wir schlagen gemeinsam angesichts des Italienischen Wahlergebnisses die Hände über dem Kopf zusammen, dann setzt er sich an den Schreibtisch (Aufsatz schreiben). Ilfiglio verlässt das Haus, er schreibt heute Französisch, ich wünsche ihm viel Glück, Tertia zieht sich an, führt ihre Kleiderauswahl vor und verschwindet dann ebenfalls in ihre Schule.

7:45 Uhr RUHE - die Frau Kollegin weist mich via Chat darauf hin, dass eine der selbst noch einmal edierenden Partner-Agenturen unserer Haupt-Agentur heute einen schönen Batzen Fotos online gestellt hat. Sehr schön. Ich plane heute nicht nur food zu fotografieren, sondern wegen des schönen Wetters und weil ich letzte Woche mit den Mädchen viele Bilder gemacht habe, an denen dann meine Editorin viel (zu recht) herum gemotzt hat, auch noch mal eine Runde Kinder-Fotos am Nachmittag - dazu muss ich aber das Wohnzimmer umstellen. Aber erst einmal Kaffee.

9 Uhr Bilder bearbeitet und zur Agentur hochgeladen, Kaffee getrunken, mit der Frau Kollegin verschiedenes besprochen, ein Thema für diese Woche bei den Shootingqueens gefunden, das Wetter am Lago gecheckt - wir würden gerne an Ostern an den Lago, das ist aber bei so einem frühen Oster-Termin nur dann sinnvoll, wenn das Wetter signifikant besser ist als hier, letzte Woche hatte es dort 10 cm Schnee und ich habe dort auch schon Ostern im Schneeregen verbracht - das muss nicht sein. Also schauen wir alle ständig auf unsere Wetterapps ... aber die derzeitige Entwicklung stimmt mich so positiv, dass ich eine Einkaufsliste-Italien auf unseren Handys eingerichtet habe (bisher Kaffee und Safran). Jetzt einkaufen (also hier, das normale Zeugs).

11 Uhr Viel zu viel Zeit beim Einkaufen und in der montags ja gerne erst ab 11 Uhr neu bestückten Gemüseabteilung verbracht ... da  muss ich dann immer warten, weil ich unmöglich Gemüse oder Obst fotografieren kann, das da seit Samstag rumfliegt. Außerdem noch zu dm gefahren und mir das neue alverde-Magazin besorgt:




(beides meins)


12 Uhr die erste Runde Bilder ist im Kasten, eigentlich wollte ich heute ein grünes Curry machen und fotografieren, aber dann blieb (Überraschung!) vom Kürbis-Blumenkohl-Kichererbsen-Curry von gestern so viel übrig (weil: ihhhh! Gemüse!!), dass ich das erst einmal in allen möglichen Versionen abgelichtet habe. Ilfiglio ist schon wieder aus der Schule zurück, Montags hat er nur im Wechsel Nachmittagsunterricht und außerdem haben alle Lehrer anscheinend die Grippe, also noch zusätzlicher Unterrichtsausfall ...

13 Uhr die nächste Runde Fotos sind fertig, also im Sinne von abfotografiert, die Bearbeitung kommt dann ja erst noch. Ich würde sagen, ich bin mit dem food durch, jetzt muss ich das schöne Wetter nutzen und das Wohnzimmer so herreichten, dass man die Sofas umstellen und das Chaos nicht sehen kann ... und dann hoffen, dass die Mädchen nachher kooperativ sind. Gestern beim Abendessen sah es gut aus, weil es einen internen Wettbewerb um die besten Veröffentlichen gab (Ich bin in einer Zeitschrift!! Ich war schon auf einem Plakat und du nicht! Ich war aber schon auf dem Spiegel!!  Das war aber nur der KINDER-Spiegel!!) und das wirkt meist anspornend. Mal schauen.


Curry


Glitzer-Doughnut

Hier muss ich noch etwas dran arbeiten, denn die Doughnuts waren sehr fettig und links am Bilderrand sieht man da etliche Fettflecken - die müssen noch weg, allerdings ist das eine ziemlich langweilige Arbeit, d.h. ich werde die Bilder mit den Flecken zu meiner Agentur hochladen, weil die wissen, dass ich in der zweiten Runde, wenn sie die Fotos ausgesucht haben, die sie haben wollen, dann die Fotos - und zwar nur die, die sie auch wirklich haben wollen - noch mal überarbeite. Ahhh... wobei, da fällt mir ein, die Doughnuts sind für eine andere Agentur ... das müssen die Bilder "fertig" und perfekt hochgeladen werden ... uah ... also doch viel Arbeit.

14 Uhr Silencia kommt nach Hause und ist am verhungern, ilfiglio hat mit mir zusammen Sofas umgestellt, so dass ich sie nicht mehr vor der weißen Wand stehen habe (was meine Editorin eben bemängelte und was von People-Mikro-Stock schrieb - was das schlimmste aller Schimpfworte sein dürfte ;-)), ich habe Bilder für unsere Kurkuma-Woche bei den Shootingqueens zusammengesucht, selbst die Reste meines Currys gegessen (bzw. das was mir miomarito, der schon vorher Hunger hatte, übrig gelassen hat). 
Ansonsten ist es sensationell warm, die Balkontür steht offen und man kann gar nicht glauben, dass wir noch vor wenigen Tagen im Haus mehrere Pullis übereinander tragen mussten bzw. es draußen -15°C waren. 

16 Uhr wow, fast zwei Stunden Fotos mit erst Silencia gemacht, dann beiden zusammen (Tertia kommt immer erst um 15:30 Uhr nach Hause) und dann noch mal nur mit Tertia. Jetzt war's das dann aber mit dem "Available Light" und mir ist auch schon ganz schwummrig im Kopf. Und leider ruft auch der Haushalt ...

17:30 Geschirrspülmaschine läuft, das Wohnzimmer sieht fast wieder normal aus, der Brotteig steht auf dem Ofen, Silencia macht Hausaufgaben, ich habe mit Tertia ein bisschen Flöte geübt, miomarito war eine Runde Radfahren, Tertia hat bei ilfiglio im Zimmer Lego gebaut und ich bin schnell zum Bioladen gesprungen, um Speck für die für heute Abend eingeplante Pasta e fagioli zu kaufen. 


Noch mal schnell Sonne tanken


Lego-Stadt

20 Uhr wir haben gegessen, Tertia ist auf dem Weg ins Bett, ich muss noch miomaritos englischen Aufsatz kurz auf grobe Schnitzer Korrektur lesen, nachher dann auch noch ein Telefonat in Sachen einer anderen Übersetzung, dabei bin ich wirklich kurz davor einfach auf meinem Stuhl vorm Rechner einzuschlafen ...

21:30 Uhr so alles erledigt, brav Korrektur gelesen und jetzt ab ins Bett - Rita wartet ;-) (demnächst eine ausführliche Empfehlung im Blog)

Alle anderen Tagebuchblogger gibt es hier bei Frau Brüllen.

domenica 4 marzo 2018

Sonntagsschnipsel

Die aufregendsten Dinge zu erst ... oder so. Die Nacht auf Freitag (Gerichtstermin!) war so mit eine der schlimmsten Nächte seit langem (und da gab's ja durchaus so viele im Angebot), allerdings musste ich dann auch sehr über mich lächeln, weil es mein Hirn tatsächlich geschafft hat, mir in einer  der kurzen Schlafphase den klassischen Schul-Traum in einen Gerichts-Traum umzuwandeln, sprich, ich musste im Traum kurz vor der Verhandlung noch mal auf die Toilette und als ich zurück kam, war ich zu spät und alle Beteiligten verschwunden und ich musste dann alleine und schnell durch das Justizgebäude rennen, in jeden Saal und jedes Zimmer schauen, ob da gerade vielleicht unsere Verhandlung statt finden würde und niemand wollte mir Auskunft geben und es war klar, wir würden das alles ganz schnell verlieren, wenn ich nicht zügig den richtigen Saal finden würde.

In Echt war es dann ganz entspannt und sowohl unser Anwalt (den ich noch nicht persönlich kannte) als auch der Richter sehr nett, das Zimmerchen, in dem das Ganze statt fand ein krasser Gegensatz zu dem, was sich mein Anwaltsserien-geprägtes Hirn so vorgestellt hatte (ich war meinen ganzen Leben nicht einmal in einem Gerichtsgebäude, geschweige denn irgendwie vor Gericht) und mehr werde ich natürlich nicht schreiben, aber das ganze Spektakel geht weiter. Sprich, unser Anwalt hatte recht, dass jetzt erst mal noch gar nichts entschieden wird. Nächster Termin Mitte April.

Am Freitagabend dann noch eine Premiere, Tertia beschloss bei ihrer besten Freundin zu übernachten, d.h. es beschloss eher ihre beste Freundin und Tertia war sich nicht ganz sicher, ob das eine gute Idee sei, weil sie noch nie bei jemanden alleine übernachtet hatte (mal abgesehen von ein- oder zweimal bei den jeweiligen Großeltern, aber dies auch nur wenig begeistert). Aber da ihre Freundin letzten Sommer schon bei uns übernachtet hatte, stand sie natürlich etwas unter Zugzwang, und wir versicherten ihr auch, dass sie jederzeit die "Ich will aber doch lieber heim"-Karte ausspielen könne.

Ich fiel am Freitagabend vor 21 Uhr ins Bett und schlief auch ziemlich schnell ein, d.h. als ich 11 Stunden nach komatösem Schlaf wieder aufwachte, war ich mir gar nicht sicher, ob Tertia wirklich noch bei ihrer Freundin war - aber dem war so. Also auch diesen Meilenstein erfolgreich bewältigt.

Weniger erfreut war ich über das Bild, dass sich mir am Samstagmorgen vor den Fenstern präsentierte - Schnee ... im März. Finde ich nicht lustig. Etwas versöhnt wurde ich allerdings, als ich auf dem Weg zum Metzger (und zum Töchterchen abholen) dann wenigstens ein paar schnelle schöne Bilder mit dem Handy vom letzten Schnee machen "durfte".






und deshalb hatte ich eigentlich mit dem Auto angehalten ;-)

Eine sehr erfreuliche Nachricht gab es am Samstag auch noch, ich hatte in den letzten Wochen eine kleine Auseinandersetzung mit meiner Krankenkasse, die - meine Meinung nach - Unterlagen verschlampt hatte und jetzt die Schuld und vor allem viel Geld auf mich abwälzten wollte und weil ich ja ein gnadenloser Optimist bin, trieb ich mich in den Wahnsinn, schlief noch schlechter als eh schon und sah ich mich schon einen fünfstelligen Betrag zusammenkratzen müssen. Jetzt wird alles halb so schlimm, bzw. nicht einmal halb so schlimm und wir haben immerhin einen Brandherd weniger.

Gestern Abend dann Die Herzogin auf Mubi gesehen - sehr nett, sehr schön und tatsächlich ein gehobener Kostümfilm und Keira Knightley - außerdem habe ich viel neues gelernt, nämlich über die Duchess of Devonshire, die mir zuvor peinlicherweise kein Begriff war (und beim anschließenden Wikipedia lesen, dass man tatsächlich - nicht sie, aber eine andere im Film erwähnte Adlige (und Frau des Premierministers) - in 23 Jahren 17 Kindern bekommen kann - wow). Anschließend noch der Versuch, Alphaville von Godard zu schauen, aber das war dann einfach zu spät und zu wirr und wir zu müde.

Ansonsten war ich (und auch miomarito) eben auch selten müder als gestern - auch nach den vielen Stunden Schlaf - und man konnte richtig merken, dass das mit dem ach, den Prozess gewinnen wir eh und alles halb so wild nicht so wirklich stimmt bzw. das alles (und eben noch viel mehr) doch deutlich mehr an unseren Nerven zehrt als wir uns eigentlich eingestehen wollen. Aber, wir haben schon den nächsten Wahnsinns-Plan, damit alles und zwar einfach alles gut wird ;-)