domenica 18 giugno 2017

Urlaub!!! - Teil 2

Dienstag

Dienstag ist Markttag und traditioneller Wir-kaufen-Käse-Tag - dieses Mal zog ich alleine mit Tertia los, miomarito musste arbeiten und Silencia wurde von der Familie einer Freundin eingesammelt und verschwand für den Rest des Tages zum Parco delle Cascate di Molina (laut Silencia empfehlenswert).


wunderschönes Wetter



Tertia beim Steine in den See schmeissen



Werbung für mein Lieblingsrestaurant -
wofür wir dieses Mal aber keine Zeit hatten

Den Rückweg mussten wir dann auf Grund der hohen Temperaturen und mangels Schattens abbrechen - miomariot sammelte uns mit dem Auto ein, ein schnelles Mittagessen und dann raus mit dem Boot. Der Segelclub hatte Ruhetag, d.h. wir mussten wir raus- und rein schwimmen. Da Tertia das beim ersten (letzten) Mal nicht so lustig fand - trotz Rettungsweste, die sie eh immer tragen muss - kam heute miomaritos altes Schlauchboot zum Einsatz, um Tertia zum Boot zu transportieren - Fotos habe ich aber leider keine.


so wunderschön 



Am liebsten klettern die Mädels natürlich auf Deck herum - was ich bei Tertia je nach Wellengang, Wind und Wenden-Häufigkeit nur so mittel finde ... 


Aber es gibt vorne ein Fenster, so dass Tertia in der Kajüte steht, aber schön herausschauen - und auch schnell heraus- und hineinklettern kann.


Abendstimmung


und zurück an Land geschwommen (mein Handy hat ein wasserdichtes case)

Abends haben wir uns dann mit der Familie von Silencias Freundin getroffen und gemütlich bei uns auf dem Balkon gesessen.


Mittwoch

Heute waren wir zum Mittagessen bei miomaritos Tante eingeladen, zusammen mit einer ihrer Freundinnen, die wir jetzt auch schon länger kennen und bei der wir an Ostern eingeladen waren. Lustiges leckeres Mittagessen auf dem Balkon und ich weiß jetzt auch, was das italienische Äquivalent zur Rama-Familie ist: la famiglia del Mulino Bianco - Antwort der Freundin auf miomaritos Klage, dass, kaum dass ilfiglio mal weg ist, die Mädchen anfangen, sich ununterbrochen zu streiten - er erwarte doch nicht ersthaft, la famiglia del Mulino Bianco zu haben ;-)

Das Wetter war nur so mittel, Gewitter zogen auf und mit unseren nur so mittelprächtigen Segelkünsten, hieß das dann natürlich schön an Land bleiben. Aber man kann ja - so lange das Gewitter noch weiter weg über die Berge grollt - noch mal schnell schwimmen gehen (wenn man nicht so verfroren ist wie ich).




Und dann Schuhe einkaufen gehen. Was bei Tertia ein Riesen-Drama war, weil sie noch Sandalen braucht, es aber nur ganz, ganz fürchterliche Sandalen gab, die ihr dann auch noch nicht mal richtig passten, so dass wir mit einen tränenüberströmten Tertia den Laden verlassen mussten und ich bei Ankunft in unserer Wohnung sofort mit ihr im Internet schöne Sandalen kaufen "gehen" musste. Man muss aber leider generell feststellen, dass italienische Schuhgeschäft (zumindest die rund um den Gardasee) auch nicht mehr das sind, was sie mal waren ... 


Donnerstag

Die Mädchen und ich zogen am Vormittag an den Strand, miomarito an den Schreibtisch, Treffen um halb 2 zum Mittagessen im Segelclub.

Die Mädchen und ich fanden auf dem Weg zum Segelclub tatsächlich eine Mini-Badebucht mit etwas, das man mit viel gutem Willen als Sand bezeichnen konnte, jedenfalls wenn man sonst nur Steine und Kies am Strand hat ;-)



also Sandburgbauen 



und Unterwasser-Fotografie üben

Mittagessen, rauf aufs Boot, dieses mal wurden wir rausgefahren, aber uns wurde deutlich eingeschärft sofort zurück zu kommen, wenn es oben am See dunkel werden würde (sprich, ein Gewitter aufzieht). Es kam dann aber keine Gewitter sondern wir konnten mehrere Stunden gemütlich über den See schippern und segeln üben.



Die Mädchen


definitiv der beste Platz zum absolut Glücklichsein für mich
(neben dem Balkon mit Blick auf den Lago)

Inzwischen funktioniert das Segeln auch schon deutlich besser, ich weiß, welches "Seil" ich bei einer Wende (oder Halse) ziehen muss, damit die Genua (das vordere Segel) brav die Seite wechselt, Silencia kann das Boot fest- und losbinden und weiß, mit welchem Seil man die Genua einrollt, Tertia weiß, welche Gummis und Seile sie reichen muss, wenn man die Genua dann eingerollte hat oder das Großsegel zusammenbinden will (ich kann noch keine Fachausdrücke ... wenn wir hier in Tübingen erst einmal wohnen bleiben und wenn miomarito im Winter nicht unter der Woche ganz wo anders arbeiten muss, dann werde ich brav meinen Segelschein machen) - und weil unser Motor - wenn er denn überhaupt anspringt - spätestens nach 3 min wieder ausgeht, können wir auch schon ganz toll zwischen allen Booten vorbei raus oder zurück an unsere Boje segeln.


Freitag


Letzter Urlaubstag, weil wir ja am Samstag wieder zu Hause sein müssen, da Silencias bester Freund Geburtstag hat. Und weil ihre gemeinsame Freundin ja auch hier am Gardasee ist, nehmen wir diese auch gleich mit. Aber zunächst ist Aufräumen und Putzen angesagt ... ich hatte ganz vergessen, wie sehr sich das dann doch immer zieht ... die letzten Mal musste wir das nie so richtig machen, weil wir immer fliegenden Wechsel mit miomaritos Eltern oder seiner Schwester und Familie gemacht haben - heute also echte "Endreinigung".

Wir besorgen uns Panini zum Mittagessen und dann geht's an den Strand - nicht aufs Boot, weil absolute Windstille herrscht ... na super.


Irgendwann hat man dann aber doch ein Einsehen mit uns und ein laues Lüftchen kommt auf, wir können noch eine Stunde segeln gehen, bevor das Boot bis zu den Sommerferien wieder aufs Land kommt. Während miomariot und ich die Segel usw. bereit machen, geht Silencia wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung nach:






so wunder-, wunderschön 


Abends wird Silencias Freundin gebracht, wir packen alles und alle ins Auto, kaufen schnell noch so überlebenswichtige Dinge wie Kaffee, Chips und Wein ein, gehen kurz vor der Autobahn eine Pizza essen und fahren dann nach Hause. Ankunft als es langsam wieder hell wird. Sehr schön alles, sehr erholsam und ich hoffe sehr, dass wir in den Sommerferien länger bleiben können. 



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