martedì 20 giugno 2017

Rattatata ...

Ein muss man dem Thema Ratten ja lassen - im Gegensatz zu den vielen anderen Nerven raubenden Themen -  ich kann frei darüber bloggen ...

Wir haben es ja immerhinalleine geschafft, dass die Ratten nicht mehr in unsere Wohnung kommen. Ich hatte vorm Urlaub auch in die einzelnen verschlossenen Zimmer Schälchen mit Mini-Portionen Katzen-Trockenfutter gestellt, um dann kontrollieren zu können, ob sich jemand vielleicht daran bedient hatte. Dem war nicht der Fall und auch irgendwelche Geräusche haben wir nicht mehr gehört. Damit ist das Problem aber noch nicht gelöst, denn erstens müssen die Ratten prinzipiell bekämpft werden und zweitens leben wir im Moment eben ohne Küchen-Abfluss, durch den die Ratten ja in die Wohnung kamen und den wir mit viel Holz und Zement - immerhin erfolgreich - verschlossen habend -  das bedeutet aber, dass das Geschirr unseres 5-Personen-Haushaltes im Badezimmer-Waschbecken abgespült werden muss ...
Gestern kam dann jemand von der Wohnungsbaugesellschaft und hat sich das Ganze angesehen und versprochen Kammerjäger und Klempner vorbeizuschicken. Die Kammerjäger kamen bereits Nachmittags vorbei, stellten Rattenfallen rund ums Haus und im Eingangsbereich auf und standen ansonsten in unserer Küche herum, runzelten die Stirn und waren von unserem zur Hälfte aufgefressenen Abflussrohr fast genauso fasziniert wie von der Tatsache, dass wir ein 80mm Abflussrohr in der Wand haben ...
Geöffnet haben wir das Abflussrohrloch jetzt noch nicht wieder, weil der Klempner ja dann zum einen gleich was daran arbeiten sollte und zum anderen die Kammerjäger nach den Laufwegen der Ratten usw. schauen sollte bzw. beide zusammen überlegen sollte, was man jetzt tun muss und wie viel auch von der ganzen Wand noch übrig ist. Es wird uns niemand die in modernen Häusern übliche Rattenklappe einbauen - dazu müsste man die Wände bis zum Erdgeschoss öffnen - die Idee scheint eher zu sein, die Abflussrohre - soweit erreichbar - mit solchen aus Metall zu ersetzen - und zu hoffen, dass alle Ratten, die wissen, dass es da einen Zugang zum Haus gibt, vom Rattengift in den Fallen dahingerafft werden. Eigentlich müsste man auch mal schauen, ob die Abflussrohre in der Wand überhaupt noch dicht bis vorhanden sind, wer weiß, was die Ratten da noch alles angeknabbert (Verniedlichung) haben und wie viel Abwasser ins Mauerwerk fließt ... aber ich habe da meine Zweifel, dass das geschehen wird.

So, jetzt ist es aber so, dass Klempner gerade alle sehr beschäftigt zu sein scheinen und der Kammerjäger hat eine Augen-OP und *uhhh* alles schwierig. Also nicht vor Donnerstag ... wenn denn der Klempner Zeit hat.

Jetzt ist das Abspülen im Badezimmer so ungefähr einmal lustig bis kurios und hat auch nur ganz kurz was von Urlaub, aber auf Dauer geht das natürlich so gar nicht. Also schlug miomarito vor, mal zu testen, ob Spülmaschinen tatsächlich so wenig Wasser verbrauchen wie es immer heisst. Ich stellte also heute morgen einen großen Putzeimer unter das offene Abflussrohr in der Küche - und einen großen Ersatz-Eimer davor - und schaltete die randvolle Spülmaschine an. Und ich weiß jetzt, dass unser 12 Jahre alte Miele-Spülmaschine genau 1,5 Eimer Wasser für den höchsten Spülgang verbraucht. Freundlicherweise gibt sie diese 1,5 Eimer Wasser etappenweise von sich, so dass wir jetzt die Spülmaschine auch ohne Anschluss ans Abwasserrohr laufen lassen können. Immerhin.


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