mercoledì 19 aprile 2017

Lago-Tage Teil 1

So, wir sind wieder vom Lago zurück, ein bisschen was zu sehen gab es ja schon auf Instagram, ich hab mich ja auch mal an den Stories versucht, nun ja, ich bin halt doch Fotografin. Kurz zusammen gefasst, was miomarito und ich ja äußerst dringend gebraucht hätten wären 10 Tage Entspannung, Erholung und Urlaub für unsere Nerven gewesen - aber wie so oft: war es einfach nur stressig und nervig und wir wären vermutlich besser zu Hause geblieben bzw. hätten die großen Kinder einfach zu irgendwelchen Großeltern abgeschoben.


Es fing immerhin gut an, wir hatten am Freitag um kurz nach 14 Uhr alles gepackt und im Auto verstaut (u.a. zwei Rennräder, 5 Rettungswesen, eine Schleifmaschine und unser gesamtes Bettzeugs ...)


wunderschöne Fahrt über den Fernpass - dort, quasi bei der Mitte der Strecke, tanken wir immer günstigeren Österreichischen Diesel, kaufen ein Pickerl und es gibt einen Fahrerwechsel - normalerweise fahre ich zuerst, dann übernimmt miomarito - deshalb gibt es immer erst Alpenbilder NACH dem Fernpass ;-) Weil niemand mehr Lust hat nach 22 Uhr in der Wohnung am Lago noch anzufangen zu kochen, gibt es inzwischen recht traditionell eine Pizza in der Friedburg bei Klausen. Super lecker und im Garten gibt es ein Trampolin, welches die Kinder lieben. Ankunft war dann irgendwann kurz vor Mitternacht ... oder so.



Am Morgen gleich das noch traditionsreichere Foto vom Balkon

Allgemeines Herumlungern, weil miomarito mit seiner Bewerbung nicht fertig geworden ist und jetzt noch weiter daran arbeiten muss (zieht sich dann bis Mittwoch)  und ich nicht alleine mit allen Kindern zum Einkaufen fahren will - das liegt auch daran, dass die Zufahrt zu unserem Haus mit unserem Auto kaum zu bewältigen ist und ich mich die letzten Jahre Dank Schlafmangels und sich auf den Rücksitzen prügelnden Kindern auch außerstande sah, das mal zu üben. 



Hier auf dem Foto kann man - schlecht - die erste Hälfte der Zufahrt erkennen, wichtig ist zu wissen, dass man da unten eine Tor sieht, an (!!) dem man eine 90° Kurve bewältigen muss - und wenn man da nicht im richtigen Winkel bis quasi 1mm an das Tor heranfährt und entsprechend richtig einschlägt ... war's das. Im weiteren Verlauf hat man dann links und rechts 5 cm, um an den Häusern und Mauern vorbeizufahren. Und immer schön steil abwärts. 
Aber es kann natürlich nicht sein, dass ich mich da weiter vor drücke und so habe ich das dieses Mal fleißig geübt - nicht ganz so viel wie es hätte sein müssen, aber hochzugs traue ich es mir jetzt auch schon mit schreienden Kinder auf den Rücksitzen und ohne miomaritos Anweisungen zu. Runterzugs .. nun ja ... wenn es sein müsste, würde ich es vermutlich auch hinbekommen. Oder wie miomarito und miomaritos Vater eben ein Stück Hauswand mitnehmen ... 

So, dann irgendwann doch einkaufen, es gibt kurz vor Malcesine einen kleinen Discounter, der inzwischen unser fester Supermarkt vor Ort ist, weil man da im Gegensatz zum Supermarkt in Malcesine nicht zwischen Vollkornbrötchen, Paulaner und Birchermüsli die italienischen Lebensmittel suchen muss, sondern dazu auch noch guten Wein zapfen kann und sehr gute Wurst&Käse bekommt - und keine überteuerten Touristen-Apotheken-Preise bezahlen muss wie beim Supermarkt - bei uns - vor Ort.



Nachmittags ging es dann zu unserem Boot, das den Winter über an Land lag. 




Tertia und ich gingen aber zunächst einmal an den Strand 



da sie mir nicht glauben wollte, dass man da nicht doch vielleicht ein bisschen schwimmen gehen könnte. Das Missverständnis wurde dann recht schnell aufgeklärt ;-) wobei man sagen muss, dass das Wasser auf Grund des schon länger anhaltenden schönen, warmen Wetters (und des späten Ostertermins) nicht ganz so eiskalt (fast wörtlich zu nehmend) war wie sonst an Ostern - Gott sei Dank (aber dazu später).


sonst gäbe es dieses Bild auch nicht ;-)


Ansonsten Boot ausräumen, wir hatten im letzten Sommer gar keine Zeit mehr uns das alles genau anzuschauen - wir stellen fest, dass wir überraschend viele Segel besitzen ... und sind uns gar nicht sicher, was das alles sein könnte ... (Profis ...) Großsegel, Fock, Spinnacker, Genua und dann noch irgendwas ...


und dann putzen ... und raten Sie mal, wer dann am Ende eigentlich alles geputzt hat ...
(the usual suspect - Einzahl!)






Am Sonntag ging es dann nach Verona zu miomaritos Tante und dann weiter zu einer ihrer Freundinnen, die wir inzwischen auch recht gut kennen, zum Mittagessen. Die Kinder schaffe es ernsthaft, sich während des Essens fast einen Stunde lang lautstark um drei Überraschungseier zu streiten ... Schwer beschenkt und bepackt fuhren wir am Nachmittag wieder zurück an den See, wo unser Boot schon im Wasser liegt. 
Es stellt sich leider heraus, dass der Segelclub im April Montags und Dienstags mehr oder weniger geschlossen ist. Sprich, es gibt niemanden, der uns - wie sonst üblich - zu unserem Boot rausfahren kann. Man kann sich aber ein kleines Mini-Boot ausleihen und - wenn man Paddel hat - was wir haben - raus paddeln. Ich bin aber sehr skeptisch angesichts des eher traurig anmutenden Anblicks des Mini-Bootes und stelle schon mal fest, dass ich (und Tertia) damit sicher nicht zum Boot hinaus paddeln werden. Man möge uns dann bitte mit dem großen Segelboot irgendwo einsammeln. Und ich sollte recht behalten.

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