mercoledì 1 giugno 2016

2. Woche Ferien


Um den Ferienverkehr zu umgehen und um miomaritos Eltern vor deren Abfahrt am See noch zu treffen, starteten wir am Sonntagmorgen um 5 Uhr ... so jedenfalls war der Plan ... und natürlich konnte ich dann abends nicht einschlafen ... schmiss gegen 1 Uhr die ganze Planung wieder über den Haufen ... schlief dann tief und fest 3 Stunden ... und wachte dann um 4 Uhr munter auf und beschloss, doch fahren zu können (ich fahre in der Regel die erste Runde).

Die Fahrt runter war wunderschön, viel Sonne - half auch beim Wachbleiben - Fotos habe ich als Fahrerin keine machen können, nach dem Fernpass, was so etwa die Hälfte der Fahrt ist -  übernahm dann miomarito.



irgendwo in Österreich


Ankunft am See

"zu Hause" gab es dann erst einmal Mittagessen mit miomaritos Eltern und Tante und dann 2 Stunden komatösen Schlaf für mich, danach, am späten Nachmittag, drängten die Kinder zum Strand - und waren dann doch etwas überrascht, wie kalt das Wasser Ende Mai noch ist (glauben wollten sie es uns vorher natürlich nicht).



Ausprobiert haben es die Mädchen trotzdem - Silencia war auch ganz kurz schwimmen, aber so richtig Spaß machte es die ersten Tage nicht.


ich eher so ;-)


Und auch gleich am ersten Abend gab's Eis und Fähre d.h. Schnellboot schauen

Am nächsten Tag war das Wetter eher gruselig, viel Regen und so machten wir uns wie alle anderen auf nach Affi zum Einkaufen. Die Mädchen benötigten dringend Sandalen, aber während Tertia begeistert durch die Schubladen zog, stand Silencia (und mir und miomarito) das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Rosa und Glitzer, so weit das Auge reichte!



Keine klassischen italienischen Sandalen, keine schlichten Schuhe und wirklich keine Farbe außer rosa und weiß. Wir klapperten alle Läden ab, fuhren weiter ins nächste Einkaufszentrum Richtung Verona, das Gleiche in noch mehr rosa und Glitzer. Auf dem Heimweg kamen wir dann noch bei einem Schulladen vorbei - inzwischen war es 19 Uhr - in dem es EIN PAAR brau/blaue Mädchensandalen gab - die trägt Silencia jetzt - Tertia konnten wir zu weiß und Blumen überreden. 

Am nächsten Tag kam uns die Frau Kollegin samt Familie besuchen (und es gibt keine Fotos!!! Wie konnte uns das passieren?! ;-)), danach Malcesine, Fahrradladen, mein Lago-Fahrrad brauchte neue Bremsbeläge, Eis essen, Ombra (venezianisch für ein Gläschen Wein am frühen Abend) trinken, einen tollen Schuh-Laden entdecken (Outlet mit hundert schönen Stiefeln, die zu kaufen ich absolut nicht rechtfertigen konnte ...) usw. 


Am nächsten Tag dann wieder Strand, wir haben nach unserem Boot geschaut, sind aber nicht gesegelt, weil wir keine Ganzkörper-Neopren-Anzüge haben. Dafür haben wir uns noch mal nach Segelkursen für die großen Kinder im Sommer erkundigt, die sich übrigens die ganze Zeit unaufhörlich gestritten haben, was den ingesamt eigentlich erholsamen Urlaub nicht so wirklich erholsam machte ... 



Das Wasser war immer noch recht frisch, was auch längere Aufenthalte am Strand eher langweilig machte, immerhin konnte man aber Steine flippen lassen ;-)




Dafür konnte ich das tolle Wetter und die leeren Strände hervorragend dazu nutzen, mit den Kindern ein paar schöne Fotos zum Thema Urlaub, Strand und Gardasee zu machen :-)



Und überhaupt ... das Licht ... leider braucht die Welt nicht noch mehr reine Landschafts-Gardasee-Fotos... meine bisherigen verkaufen sich nur schleppend .. daher habe ich Landschaft nur mit dem Handy nebenher geknipst: 





Am Donnerstag ging es zu miomaritos Tante nach Verona, etwas sehr leckeren Wein einkaufen (Corvina Veronese), San Zeno besichtigen (Tertia wäre als Junge vermutlich ein Zeno geworden)


durch die Altstadt schlendern, Pizza essen und am sehr späten Abend dann auch noch mal eine Granita für die Kinder.


Am Freitag dann war das Wasser endlich so warm .. oder soll ich sagen .. nicht mehr so eiskalt, dass zumindest Silencia viel Zeit im Wasser verbachte. 


Am Samstag kam mein Bruder mit Familie zu Besuch, auf dem Weg von Deutschland auf die andere Seeseite zum Urlaub machen. Es gab einen kurzen Stopp zum Mittagessen bei uns, Tertia und Silencia freuten sich sehr über ihre Cousinen (für ilfiglio sind sie dann doch viel zu klein ;-)), Abends waren wir dann auf meinen expliziten Wunsch traditionell in Castelletto essen, wo eins meiner Lieblingsrestaurants keine 100m vom Geburtshaus meines Schwiegervater steht und wo es die beste Pasta der Welt gibt :-)

Am Sonntag dann Auto packen, Wohnung putzen und "schnell" noch nach Affi, um sich mit dem Nötigsten (!!) für die nächsten 2 Monate einzudecken:


Was wir allerdings vergessen hatten, dass wir schon einen großen, alten Röhrenfernseher und ein Schränkchen im Auto hatten (zum in Deutschland entsorgen), noch mal umpacken ... fatal dabei, wir haben auch unsere Liebe zu nicht-alkoholischen italienischen Getränken entdeckt ... sprich neben dem eh seit Jahren schon obligatorischen Lemon Soda muss für die Sommermonate auch dringend Chinotto und unsere neuste Leidenschaft Aranciata amara mit - die brauchen Platz ...



 und dann sollte es eben wie üblich nach dem ganzen Ferienverkehr am Abend schnell zurück nach Deutschland gehen.



daraus wurde aber nix - 6 Stunden lang quälte ich mich im Schritttempo den Brenner hoch ... erst auf der Autobahn

  

dann auf der alten Brennerstraßen (auch nicht besser). 

Miomarito verdächtigte derweilen die Österreicher, jetzt doch überraschend Grenzkontrollen eingeführt zu haben ;-), denn um Mitternacht haben wir dort noch nie im Stau gestanden ... hinter Innsbruck übernahm dann miomarito bei - irgendwie wie üblich auf unseren Heimfahrten vom Lago - strömenden Regen das Steuer. Die Kinder schliefen mehr schlecht als recht im Auto, alle wieder wach waren wir dann um 3 Uhr als der Motor des Autos plötzlich ausging, wir auf der Autobahn auf den Standstreifen rollten und uns bang fragten, ob wir jetzt alle raus in Nacht und Regen müssten. Auto sprang dann aber wieder an, wir wechselten sicherheitshalber auf die Landstraße und waren dann kurz nach 4:30 Uhr endlich, endlich zu Hause. Brauche ich nicht wieder (stellt sich nur die Frage, wann in Zukunft nach Hause fahren ... Samstag und Freitag waren wohl noch schlimmer ...). 

Zusammengefasst: Wunderschönes Wetter, miomarito und ich haben unglaublich viel schlafen dürfen (und können), wir haben für unsere Verhältnisse wirklich fast gar nichts im Urlaub gemacht, die großen Kinder sind zusammen extrem anstrengend, helfen in lichten Momenten aber tatsächlich im Ferien-Haushalt mit (daher die Idee mit dem Ganztages-Segelkurs im Sommer), Spül- und Waschmaschine haben sich bewährt (Neuanschaffungen in den letzten Jahren), ebenso der große Kühlschrank, so dass man nicht ständig einkaufen muss und wirklich entspannt urlauben kann.  Die Rückfahrt hat leider ziemlich viel Erholung wieder verbraucht ... 

Jetzt schauen wir mal, was der Sommer so bringt. 

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