martedì 31 maggio 2016

1. Woche Ferien

Die erste Woche der Pfingstferien verbrachte ich mit den Kinder bei meinen Eltern. Irgendwann hatte ich mal entdeckt/beschlossen, dass unsere Familienurlaube entspannter verlaufen zu scheinen, wenn ich zum Runterfahren/ersten Entspannen erst einmal eine Runde Ursprungsfamilie und Heimat oder so tanke.

Um die Pfingststaus zu umgehen fuhren wir am Sonntagmorgen los und wurden mit einer Rekordfahrtzeit von 2 Stunden und 15 min belohnt - fährt man Freitagnachmittag, kann der Spaß auch locker 5 Stunden dauern - ein Grund, warum ich nicht mehr schnell übers Wochenende zu meinen Eltern fahre.

Ganz toll ist es, dass mein Bruder samt Familie jetzt 5 min von meinen Eltern weg wohnt und auch mein anderer Bruder mit Freund demnächst in das selbe Haus ziehen wird, so dass Tertia schnell bei ihrer heiß geliebten Cousine ist, Silencia - dann - bei ihrem wie sie sagt Lieblingsonkel und ich alle Familienmitglieder ganz einfach auf einem Haufen abhaken kann ;-)

Ich habe die Zeit und den Luxus von Großeltern vor Ort dazu genutzt mich ausgiebig auszuschlafen, reichlich einzukaufen und mit Tertia und Cousinen (und Schwägerin) über diverse Spielplätze zu ziehen.


Schuhkauf schon vor Italien erledigt - und ein nicht abgebildetes wildgemustertes Kleid in hauptsächlich blau gab's auch noch



und ein Kleid für Tertia
(ich behaupte, das ist Genua ;-) )



neues Spielplatz an meiner alten Grundschule - ganz strange


neuer Spielplatz im Park, wo ich als Klein - und Kindergartenkind immer war (nicht so seltsam)


Cousinen im Geschwindigkeitsrausch ;-)

Einen Tag krank war ich auch  - aber da für die Kinderbetreuung gesorgt war, konnte ich mich brav im Bett auskurieren - großer Luxus. Bei unserem Turm waren wir auch noch - ich würde ja gerne wieder mit den Kindern im Sommer für ein paar Tage da hin, aber irgendwie sieht es dieses Jahr nicht danach aus.



so schön ...



"Hutzeln" sammeln 

Und dann war da noch der Freitag ... bei Kaiserslautern gibt es einen Hochseilgarten, zu dem die  großen Kinder unbedingt wollten (beide waren schon mal Hochseil geklettert) und irgendwie habe ich mich bereit erklärt, mit ihnen dort klettern zu gehen - alleine hätten sie nur die einfachen Parcours klettern dürfen. Silencia drehte schon die ganze Woche deshalb "hohl" und es war klar, ich muss das machen. Muss deshalb, weil ich leicht höhenängistig bin. Allerdings eher im tatsächlichen Gefahrenbereich .. sprich an einem steilen Abhang stehend und mit der Möglichkeit tatsächlich kopfüber in die Tiefe zu stürzen. Hier würden wir ja mehrfach gesichert sein und so schlimm konnte es ja nicht sein, wenn das auch Kinder klettern können und schließlich war die Schwierigkeitsstufe nur mittel - schwer hatte ich von vornherein abgelehnt. 

Wir bekamen eine sehr gut Einführung, übten das Ein- und Aushaken der Karabinerhaken zum Umsichern an den Stationen, ich bekam noch erklärt, dass es sein könnte, dass Silencia sich auf Grund ihrer Größe nicht alleine aus- und einhaken könnte und das sich das dann im Notfall für sie machen müsste und daher erst das Kind und dann mich einhaken müsste, dann als erste über die Brücke/Seil usw. gehen müsste, um dann das Kind auf der Plattform in Empfang zu nehmen und wieder aus- bzw. umzuhaken. Klang zwar kompliziert aber irgendwie machbar - bis ich oben auf der ersten Plattform stand.



Die Plattform war gar nicht sooo hoch, sieben, acht Meter vielleicht - aber ich dachte, ich sterbe und wollte eigentlich nur SOFORT wieder runter. Scheiss auf Helm, doppelte Sicherung und das ganz Gedöns. Viel zu hoch und völlig wahnsinnig da rumzuklettern. Mein Vater war mitgekommen und meinte nachher, er hätte mich da oben gesehen, blass, zitternd und gedacht, okay, das wird nichts. Ich wusste aber, dass Silencia komplett aussticken würde, wenn ich jetzt sagen würde, okay, lassen wir das bitte, ich schaffe das nicht. Und es mit ihrer Kletter- und Höhenbegeisterung auch null nachvollziehen könnte, dass einem das so viel ausmachen kann. Ilfilgio war wenigstens etwas solidarisch blass um die Nase. 

Also habe wir die erste Überquerung gemacht. Eine Art Hängebrücke, links und rechts Seile zu festhalten, im Fußbereich Holzbretter, immer wieder Lücken, aber irgendwie war's noch eine Brücke. Ging. Mit sehr viel Überwindung, aber es ging. Das nächste war ein Seil. Eins. Oder vielleicht noch eins zum Festhalten. Jedenfalls schrie alles in mir, keinen einzigen Schritt von der sicheren Plattform runter zu machen. Aber wir mussten ja weiter .. also einigten wir uns darauf, dass ilfiglio vorging, Silencia in Empfang nehmen würde und ich als letzte rüberkommen würde - der Trick, der mir tatsächlich half, war der, mir einzureden, ich müsse ja zu meinen Kindern, könne die ja nicht alleine lassen (hätte nie gedacht, dass das klappen würde - half aber dann tatsächlich). Und so quälte ich mich tatsächlich mit den zweien, die sich ausnahmsweise mal nicht stritten und mir außerdem gut zuredeten (Mama, du schaffst das!!), durch den gesamten Parcours.



Danach wollte ich eigentlich einen Schnaps haben, gab's aber nicht. Meine Beine haben noch 2 Stunden später gezittert und ich muss gestehen, dass ich - so irrational das auch gewesen ist - im meinem Leben selten so Schiss hatte, wie da oben. Und ich weiß, dass ich das nie, nie, nie wieder machen werde - praktischerweise klettern aber meine Brüder begeistert, wir haben also die ideale Onkel-Beschäftigung gefunden :-)

Am Samstag hatte ich mich dann in soweit erholt, dass ich wieder mit den Kinder zurück nach Hause fahren konnte - Schnelles Umpacken war angesagt, um dann am Sonntagmorgen um 5 Uhr an den Lago aufzubrechen - morgen dann mehr dazu.



8 commenti:

Anonimo ha detto...

Ich möchte tatsachlich sehr gerne mal mit meinen Kindern klettern, kann mir aber gut vorstellen dass ich dann genauso von station zu station schlottern werde😬
Lg Julia

Natalia ha detto...

Du Arme! Bis jetzt hat es immer Alex mit Max gemacht. Max hat so richtig Höhenangst, aber beim Klettern verschwindet das. Sehr komische Sache. Letztens waren wir bei einem Hochofen und er kam nicht weiter als bis zur 1. Plattform und die war echt nicht hoch.
Max hat sich übrigens mit dem Top Secret Virus infiziert :-)Irgendwann in April angefangen und ist schon beim Buch Nr.9 :-)

Eva ha detto...

Dankeschön für diesen tollen Bericht. Vor allem aber für den Mut hast Du meinen Respekt! Echt. Ich wäre da nicht herum geklettert. Never.

Maike ha detto...

Ich sehe - du warst bei TKMaxx shoppen :-)
Meine persönlich Droge :-)

marco ha detto...

Sorry, aber ich kann mir ein Schmunzeln grade nicht verkneifen ;) Wär der PCT alleine deshalb auch nix für Dich, vor allem am Anfang ;)
http://images.google.de/imgres?imgurl=https://pacicretra1isbipolar1.files.wordpress.com/2015/07/106736932_large_9182ec.jpg&imgrefurl=https://pacicretra1isbipolar1.wordpress.com/2015/07/19/knifes-edge/&h=1500&w=1125&tbnid=HCW8FweqS_btbM:&tbnh=105&tbnw=79&docid=XZTtmEmkr8lXYM&usg=__M9VwVowrv4I4ntezvFjHAEck6cY=&sa=X&ved=0ahUKEwjC3cLcxYbNAhWJnRoKHTVHAWwQ9QEIJjAE

IO ha detto...

Ich glaube, ich hatte dann doch mehr Angst vor Silencias Wutanfall (bei einem Abbruch des Ganzen) als vor der Höhe ;-) Und ehrlich gesagt, einen von den jungen Helfern herbeizurufen, um mich dann von ihm runterholen zu lassen ... hätte doch sehr an meiner Ehre gekratzt. Aber ich ich war so kurz davor!

@Maike: Genau - ich bin aber ganz froh, dass es das bei uns nicht gibt ;-) Ich könnte da auch abhängig werden ..

@marco: Du hast das falsch verstanden, ich würde mich ja eh mit der Kamera jeweils einfliegen lassen ;-)

Maike ha detto...

Bei uns macht demnächst einer in 2 km auf - ich muss mir dann einen Job suchen :-)
Und ganz schrecklich - wir haben jetzt einen Decathlon in der 'Nähe'.
Das ist mein Ruin.

Anonimo ha detto...

Hut ab, ich würde wahrscheinlich jetzt noch auf der Plattform stehen ;-)

Schön wieder von Dir zu lesen.

Liebe Grüße, Ina