domenica 20 settembre 2015

Wochenend' und viel los

Da ilfiglio nicht mit seinen Freunden feiern wollte, hatten wir uns lang hin und her überlegt, was wir anlässlich seines Geburtstages noch machen könnten und zunächst sah alles nach einem Besuch des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart aus, aber wir schmissen dann doch noch mal alles um, um nach Friedrichshafen auf die Interboot zu fahren - kluge Entscheidung, es war nämlich ganz toll :-)




Hier der Messe-See mit Mini-Segelbooten - Silencia fuhr gleich mal einen Runde, ilfiglio fand die Boote zu kindisch und probierte lieber das Tret-Kajak aus 


Ich habe jetzt kaum Fotos von den vielen Booten gemacht, wir sind ja am Überlegen, ob wir uns ein größeres Boot für den Gardasee zulegen sollen. Der Laser hat nicht nur 40 Jahre auf dem Buckel, sondern ist eben eigentlich eine Ein-Mann-Jolle. Ein 420 wie auf dem Bild wird es vermutlich nicht werden, aber so in die Richtung - ich habe mich allerdings in Folkeboote verliebt ... aber erst mal Geld zusammensparen, dann mal schauen, was der Gebrauchtmarkt so bietet ...



Die Hallen mit den Motorbooten haben wir eher schnell durchschritten, die Kinder waren in ein paar Booten drin, aber einhellige Meinung: Lenkrad drehen ist doof und die Motoren stinken eh ;-) Also genug gesehen und nach 3,5 Stunden wieder raus


Friedrichshafen, Friedrichshafen, das war doch noch was ;-)


Dann wollten wir eigentlich an den Hafen, um uns den zweiten Teil der Messe anzusehen, aber die großen Kinder wollten UNBEDINGT! noch Wake-Boarden ausprobieren. Davor waren sie schon fleißig SUPen - also Stand Up Paddling. Ilfiglio irgendwie etwas hinter meinem Rücken, sprich ich sah ihn irgendwann plötzlich in seinen Klamotten auf dem Brett stehen und dachte mir nur, wenn ich jetzt was sage, dann fällt er eh gleich rein und wir müssen nach Hause fahren ... Silencia konnte ich mir noch schnappen und zum Tragen eines - viel zu großen - Neopren-Anzugs verdonnern.
Und dann das Wakeboard ... ilfiglio ging tapfer aber dennoch einfach sang und klanglos vor recht viel Publikum unter - und kam auch nicht wieder auf die Beine. Keine Chance. Wir wollten dann Silencia davon überzeugen, dass sie es doch lassen soll, alle anderen waren Jugendliche und junge Erwachsene und es dauerte alles ewig usw. Aber: Nein, ich mach das. Ich kann das!


Und siehe da!
(ganz aufrichten hat noch nicht geklappt, aber die Jungs und Mädels vom Wakeboard-Team waren ziemlich begeistert und meinten, wenn sie noch etwas üben würde, dann könne sie das auch ganz schnell) So schälte ich aber eine leicht bläulich angelaufene und vor Kälte zitternde Silencia aus dem Anzug und es ging nach Friedrichshafen zum Hafen.

Dort war es dann Gott sei Dank nicht sooo toll, viel Zeit hatten wir eh nicht mehr, es wurde dunkel und fing an zu regnen, Abendessen und dann wieder heim.




Heute morgen hieß es für mich dann ran an die Arbeit und beim Roten Kreuz Kleiderspenden für Flüchtlinge sortieren. Seit letzter Woche - als die letzte Sortier-Aktion gewesen war - hatten sich Unmengen von Spenden gesammelt und so hatten fast 50 Leute wirklich sehr viel zu tun, um das Ganze zu sortieren (in Männer, Frauen und Kinder sowie dann in Größen und Art der Bekleidung) und in Kisten zu verpacken.





Das Ganze hat wirklich Spaß gemacht, wir waren eine lustige, bunt gemischte Truppe und ich kann jedem nur empfehlen mit anzupacken. Allerdings ... angesichts der zu Hause wartenden Wäschekörbe habe ich mir dann schon überlegt, ob ich mich das nächste Mal nicht besser für etwas anderes melde ;-)

So, und jetzt wartet - eben - der Haushalt, der immer noch nicht gelernt hat, sich selbst zu erledigen ... aber alles in gemütlich sonntäglich bitte.

3 commenti:

Anonimo ha detto...

Wie cool, ihr wart bei uns auf dem Stand. Ist Tertia denn mal Wackel-Opti gefahren? Ich hätte euch gerne ja mal alle live kennen gelernt... Das Folkeboot passt aber nicht so ganz zum Gardasee, obwohl der Wind dort bestimmt dafür super wäre ;-)

IO ha detto...

Sogar relative lang ;-) Und nein, Tertia ist nicht Wackel-Opi gefahren, hatte irgendwie kein Interesse. Zum Folkeboot: Ich find das halt wunderschön und so holz ... aber ehrlich gesagt werden wir uns das zeitlich einfach nicht leisten können, so ein Holzboot, also wird es wenn dann eh was aus Plastik werden.

Anonimo ha detto...

Ich hab Samstag nur gespült und Saitenwürstle vorbereitet, deswegen hab ich überhaupt keinen Überblick, wer alles bei uns war. Vielleicht wär ja für die beiden Großen die Interboot Action Days aka Jugendcamp was?! Und zum Glück gibt es ja auch hübsche Plastikboote...
LG Sophie