martedì 30 giugno 2015

So schön

Bereits am Sonntag und auch heute waren wir am sehr späten Nachmittag/Abend am Neckar. 










Heute sogar bis halb 9, was immerhin dazu geführt hat, dass Tertia nach dem Abendessen klaglos ins Bett gefallen ist und sofort einschlief. Die großen Kinder dann entsprechend später. Silencia war heute nämlich  das erstmal mit ihren Freundinnen und dem Rad mehr oder weniger alleine bis 19 Uhr im Schwimmbad und kam dann mit miomarito (Uni) nach, ilfiglio hatten nach der Schule mit Nachmittagsunterricht  bis 17 Uhr Fußball gespielt (woran man erkennt, dass es noch nicht so wirklich heiss ist) und kam mit mir und Tertia als erste an den Neckar. 

Allerdings muss man eben auch sagen, dass es noch gar nicht wirklich heiss in den Schlafzimmern ist. Die Welle nimmt ja erst langsam Fahrt auf. Aber, das mit dem Neckar am frühen Abend ist jedenfalls wunderschön (viel besser als Schwimmbad ;-))

Operation kühle Brise

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber : *wow* es wird endlich richtig Sommer und *neeeeiiiiinnnn* wie sollen wir hier die nächsten Wochen in unserem Backofen-Haus überleben ...

Meine Wetterapp verspricht uns für die nächsten 10 Tage auf jeden Fall Sonne und Temperaturen deutlich über 30°C - am Wochenende sogar bis kurz vor 40°C. Immerhin hat ilfiglio jetzt alle Klassenarbeiten geschrieben, allerdings kam Silencia gestern mit einem Zettel und 4 Terminen für Klassenarbeiten/Tests in den nächsten Tagen nach Hause und so stehe ich vor dem kniffligen Problem, unser ja nur wenig isoliertes Haus einigermaßen kühl zu halten - was eh nicht geht, aber vielleicht gelingt es mir ja, dass wir bei der Innentemperatur nicht auf 30°C am Abend kommen, so dass ein Schlafen vor 23 Uhr möglich wird. 

(Zur Erinnerung, nachts einfach die Fenster öffnen geht nicht, weil wir direkt neben der Kirche wohnen und man somit jede Viertelstunde von einem netten Glockenschlag (oder zwei oder drei oder eben sehr vielen) aus dem Schlaf gerissen wird. Und nein, man gewöhnt sich nicht daran. Man gewöhnt sich daran, den Lärm bei geschlossenen Fenster zu überschlafen, Gäste sitzen bei uns in der Regel spätestens um 6 Uhr (normale 10 Uhrzeit-Schläge plus einige Minuten Dauergeläut) kerzengerade im Bett und fragen sich, ob die Glocke nicht vielleicht doch bei uns im Haus untergebracht sind)

Also habe ich heute morgen alle Fenster aufgerissen und lasse die morgendliche kühle Brise (Gott sei Dank steht unser Haus direkt in der üblichen West-Ost-Windrichtung) durchs Haus wehen. Vielleicht schaffe ich es dann, dass wir heute alle noch mal in unseren Schlafzimmern schlafen können, bei den Mädchen kann ich nasse Tücher im Zimmer aufhängen, rund ums Stockbett, das hilft meist auch noch mal. Für die kommenden Tage befürchte ich allerdings, dass wir das obere Stockwerk aufgeben und alle im Wohnzimmer bzw.. ilfiglios Zimmer schlafen werden. 

Richtig Sorge bereitet mir die Tatsache, dass wir am Wochenende nicht zu Hause sind, da sind 38°C angekündigt - und niemand öffnet die Fenster am Morgen usw., was bedeuten, dass es ab Sonntagabend so richtig lustig wird ... (und ich eh mit den Kinder alleine bin) ... vielleicht sollte ich einfach unser Zelt im Garten aufbauen ...

Aber ansonsten *juhuu* Hitze, Sommer, Sonnenschein!

P.S.: Heute ist der 30.06. - eigentlich hätten wir heute ausziehen müssen. Nur so.

venerdì 26 giugno 2015

kurzes Piep

Da ich die ganze Woche sehr viel gearbeitet hab und jetzt das Wochenende allein mit den Kindern bin - miomarito weilt in Leipzig und hält morgen einen Vortrag  - also, da bleibt mal wieder keine Zeit fürs Bloggen. Aber: langjährige Leser wissen von meinem tiefen Glauben an den Siebenschläfertag (bzw. die Tage danach)


Und das sieht sehr, sehr gut aus.
:-)


lunedì 22 giugno 2015

Paris, Paris

Wie bereits vielfach angekündigt und auf instagram etwas dokumentiert  … nun also die Langfassung … miomarito und ich waren das Wochenende in Paris. Das Ganze verdanken wir meinem 40. Geburtstag im Januar, meinen Eltern und last but not least unseren Freunden, von denen 'sie' gerade ein Jahr in Paris forscht.

Abfahrt war hier am Freitag Vormittag, mit der Bimmelbahn nach Stuttgart und dort weiter - schnell! - mit dem TGV nach Paris. Während der Fahrt ernsthafte Überlegungen darüber angestellt, in Zukunft vielleicht nur noch 1. Klasse zu fahren, da wir neben einem Mutter-Tochter-Pärchen gesessen haben, die sich auf Über-Zimmer-Lautstärke zunächst - das ging irgendwie noch - darüber unterhielten, was sie denn alles tolles in Paris machen würden, dann aber dazu übergingen, irgendwelche Klassenlisten der Schule der Tochter durchzuarbeiten (Projektwochen-Einteilung oder so) und sich über jeden mit einem nicht ihren Lieschen-Müller-Vorstellungen von Vor- und Nachname entsprechenden Namen lustig zu machen. Ganz toll. Aber, wir wollten uns ja nicht die Laune verderben lassen und so versuchten wir verzweifelt zu lesen (ich) und zu arbeiten (miomarito). Ging so.

Aber dann Paris :-) Zunächst ging es in die Wohnung unserer Freundin (die ihrerseits auf einer Hochzeit in der Schweiz weilte - bei 11°C …) in Belleville (mehr), dort warfen wir uns dezent (nämlich eigentlich gar nicht so großartig) in Schale und machten uns auf ins absolute Centrum, in die Nähe des Palais Royal, um dort in das von mir ausgesuchte Restaurant - Verjus - zu gehen. Dort gab es dann eine kleine Überraschung, alle - ausschließlich alle bis auf ein später hereinschneiendes israelisches Pärchen - anwesende Gäste waren Amerikaner.
Und - nächste Überraschung - die Bedienungen sprachen auf Wunsch alle Englisch.

[dazu muss man sagen, dass ich schon seit Jahrzehnten gerne und oft nach Paris gereist bin, als Kind mit meinen Eltern, meiner erste Reise allein mit einem Freund ging (mit 16!) ebenfalls nach Paris und dann zu jeder sich bietenden Gelegenheit wieder … und ich spreche als alte Altsprachlerin kein Französisch … womit in früheren Jahrzehnten jeder Paris-Besuch ein kleines zusätzliches Abenteuer wurde, weil der Pariser an sich - früher - kein Wort Englisch verstanden hat und wenn doch, dann hatte er das mir gegenüber hervorragend überspielt - nicht ohne unterschwellig (oder auch nicht so wirklich unterschwellig) klar zu machen, dass meine nicht vorhanden Französische-Kenntnis ein Skandal seien und selbst wenn ich (oder auch eine beliebige Begleitperson) Französischen könnte, wäre dies selbstverständlich so mangelhaft, dass man ebenfalls nicht darauf reagieren müsse … Italienisch, Spanisch oder Englisch waren eben auch keine akzeptable Alternative und selbst natürlich nur mit viel Glück Isch weis nischd, was soll es bedeuten, dass isch so traurig bin, ein Märschen aus alten Zeiten aufsagen können ;-)]

Also, zurück zum Restaurant, komplett in amerikanischer Hand, was aber sehr angenehm war, weil alles sehr locker. Man konnte sich kein Menü aussuchen, sondern es wurde genau EIN Menü angeboten (das wussten wir vorher und das war auch einer der Gründe, warum ich da hin wollte). Dazu auf Wunsch passender Wein.


die leicht verknitterte Karte

Das Essen war sehr gut, aber nicht ganz so überragend wie wir erwartet hatten, mir hat etwas der rote Faden gefehlt, bei nur einem Menü im Angebot war ich schon davon ausgegangen, dass man sich bei der Zusammenstellung etwas besonderes gedacht hat, dem war aber wohl eher nicht so. Trotzdem sehr, sehr gut und ich war sehr froh, endlich mal einen Abend lang einen Gang nach dem anderen essen zu können, ohne mir Gedanken machen zu müssen, ob/dass/wann/ ich irgendwann wegen eines vollen Magens aussteigen muss (miomarito musst sich allerdings nachts dann noch ein belegtes Brot machen …). Abschließend musste ich dann natürlich noch bei einer unserer Bedienungen nachfragen, warum die Gäste alle Amerikaner seien - der Chefkoch ist Amerikaner und im Magazin einer USA-Paris Fluglinie wird das Restaurant gerade ausführlich besprochen. Rätsel gelöst ;-) 

Für uns ging es dann noch etwas zu Fuß durch die Stadt, dann weiter mit der Metro und noch einen Absacker in einer Kneipe in Belleville.

Samstagvormittag wollten wir erst in den Park vor unserer Haustüre (Parc des Buttes-Chaumont), hatten dann aber ernsthaft Sorge, von all den joggenden Menschen einfach über den Haufen gerannt zu werden und liefen daher dann die Rue de Belleville herunter (ganz toll, Großstadt, Multi-Kulti, Essen aus aller Herren Länder, Künstler usw. außerdem wurde dort auf den Treppe der Nr. 72 Edit Piaf geboren). Dann ab in die Metro und ein kleiner Besuch bei Printemps am Boulevard Haussmann, wo wir dann allerdings ganz schnell wieder raus sind, weil ganz, ganz fürchterlich (neben natürlich ganz fürchterlich teuer), aber wir wollten einfach nur mal schauen - um dann eben festzustellen, dass das nicht mal Schauen Spaß macht. Also sind wir ernsthaft Kleider kaufen gegangen, etwas, zu dem wir sonst ja auch eher nicht kommen, und ein paar Stunden später dann mit vollen Tüten zum späten Mittagessen in einem kleinen Bistro abseits der Touristenströme (nächste Überraschung, irgendwie ist Paris nicht mehr ganz so teuer, oder jedenfalls im Vergleich zu Tübingen nicht). 
Eigentlich hatte ich dann geplant, die sogenannte Jeune Rue zu entdecken (mehr dazu hier), aber irgendwie fanden wir die Läden nicht, sondern schoben uns mit den anderen in Massen durchs Marais (auch so etwas, woran ich merke, wie lange ich schon nach Paris kommen (oder - sind wir ehrlich - wie alt ich inzwischen bin), denn ich kenne das Marais noch aus den Zeiten, als man hier eher wenig Touristen sondern hauptsächlich Schläfenlocken und dann Regenbögen sah). 
Da wir dann langsam genug vom Trubel hatten, ging's wieder "heim" nach Belleville und dort dann nach einem erneuten kleinen Spaziergang durchs Viertel zum Parc de Belleville, von wo man eine wunderschöne Aussicht über die ganze Stadt hat. Abendessen in einer Kneipe vor Ort, Absacker liessen wir ausfallen und fielen stattdessen müde ins Bett.

Sonntagmorgen waren wir dann relativ früh auf den Beinen und fuhren mit der Metro an die Bastille auf dem Markt:




Dort gab es nicht nur Fisch und anderes Meeresgetier sondern auch Fleisch und Würste und Käse und Brot und Gemüse und Obst und Blumen … und … wir wurden ganz traurig, dass wir nicht noch eine Nacht in Paris hatten, denn sonst hätte wir sicher Berge von leckeren Zutaten eingekauft und einmal richtig groß gekocht. So liefen wir einmal über den Markt, dann weiter an die Seine und stellten überrascht fest, dass man am Ufer der Seine auf der in meiner Erinnerung immer brechend vollen Schnellstraße zu Fuß spazieren gehen konnte (oder Radfahren oder mit den Inlinern oder, oder, oder - inzwischen wissen wir, dass die Straßen nur am Sonntag gesperrt sind, aber was für ein toller Zufall). Das bot natürlich die Möglichkeit auf einen komplett neuen Blick auf Paris, wie wir ihn noch gar nicht kannten, und so liefen wir gemütlich an der Seine bis Pont Neuf entlang: 



Eigentlich hatten wir vorgehabt ins Musée d’Orsay zu gehen und uns dort - schließlich ist man in Paris ;-) - Dolce vita ? Du Liberty au design Italien (1900-1940) anzusehen, aber angesichts der Schlage vor den Türen des Museums und der Tatsache, dass wir nur noch 4 Stunden Zeit hatten, beschlossen wir die Kultur zu vergessen und schnell einen Kaffee in den Tuileries zu trinken (Nicht machen!!! Der schlechteste Espresso meines Lebens). Danach ging es mit der Metro zur Pigalle und weiter zu Montmartre und ganz rauf zu Sacré-Cœur  (auch hier: Nicht machen! und Früher war das nicht so überlaufen!! Holly shit!). Ich habe vor Jahren dort abends über die Stadt geschaut und Wein aus Flaschen getrunken, aber Sonntagmittags sollte man einen GROSSEN Bogen um die Basilika machen … und überhaupt den ganzen vorderen Teil des Berges … wir sind dann wie von unserer Freundin empfohlen hinten (Rue Lamarck) runter, haben dort noch schnell etwas gegessen und sind dann - ebenfalls wie empfohlen - mit dem Bus durch weniger touristische Viertel zurück zu "unserer" Wohnung gefahren. 

Und das war's dann auch gewesen. Taschen geschnappt, Paris schweren Herzens Adieu gesagt und ab zu Gare d'Est und in den TGV. Dort dann noch einmal eine kleine Überraschung: die Rückfahrt war 1. Klasse (hatte ich ganz vergessen), ein Abendessen, Getränke und Ruhe inbegriffen (ja, ich werde alt).  Der ganze Wochenende in Paris Glamour bröckelte dann zwar auf der Fahrt von Stuttgart nach Tübingen deutlich in sich zusammen (1 Stunde Fahrt über x -ingen-Käffer), aber immerhin blieb uns Dank zahlreicher internationaler Studenten ein Hauch von großer weiter Welt erhalten ;-)

Und jetzt wieder schöner Alltag. Aber wunderschön war's. Danke noch mal an alle, die das möglich gemacht haben!



mercoledì 17 giugno 2015

Das Sommerferien-Programm-Dilemma

Bis zu den Sommerferien haben wir ja noch einige Wochen, sechs um genau zu sein, aber seit dieser Woche (oder der letzten?!) ist das Sommerferienprogramm der Stadt "raus" oder "online" wenn man möchte. Das heisst, 350 Kurse/Veranstaltungen und man muss das ganze Buch durchlesen, Zettel reinstecken oder Kreuzchen machen, sich überlegen, wann man überhaupt Zeit hat, was sich überschneidet, abwägen und festlegen was man ganz, ganz unbedingt machen möchte.

Dabei ist noch gar nicht so ganz klar, was wir in den Sommerferien machen werden, d.h. in der ersten Woche ist Silencia (CVJM) im Zeltlager, in der letzten ilfiglio (Schule). Für die zweite Ferienwoche planen meine Shootingqueens-Kollegin und ich eine gemeinsame Woche Wald-Wiesen-und-Foto-Ferien mit unseren Kindern und dann gäbe es ja auch noch den Lago. Und vielleicht doch ein bisschen Zelten am Meer … je nach Betragen der Kinder … und eventuell für ilfiglio noch eine Segelfreizeit mit dem Segelclub … kurz gesagt, das Angebot ist groß, die Zeit gar nicht so viel und wie soll man sich da entscheiden …?!

Silencia hat sicherheitshalber schon mal einen längeren Brüllanfall deshalb bekommen, sie möchte nämlich außerdem auch noch eine Woche zu meinen Eltern und eben ca. die Hälfte der 350 Kurse belegen. Man könnte ja was verpassen. Geht aber nicht. Also bin ich dran schuld. Weil fies und gemein und soooo ungerecht.

Noch haben wir Zeit mit der Anmeldung - aber ich hoffe jetzt schon mal, dass wir - nach der langen, anstrengenden Findungsphase - dann mehr Glück haben als im letzten Jahr

lunedì 15 giugno 2015

Montags-Pieps

Der heutige Montag hatte noch ganz leicht etwas von verlängertem Wochenende, da ilfiglios keine Schule hatte (mündliches Abi) und Tertias Kindergarten zum Frühstück unter Bäumen einlud. Also zogen wir zu dritt los, schlugen uns im Kindergarten den Bauch voll, absolvierten den Spiele-Parcours (ich mit Tertia, ilfiglio übernahm ein Kind ohne anwesende Elternteile) und zogen dann weiter in die Stadt (also ilfiglio und ich ), um dem armen Kerl ein paar Kleider zu kaufen (ich hatte nämlich, nachdem im Herbst alle Klamotten nach 6 Wochen schon wieder zu klein waren, im Winter auf Vorrat Sachen bestellt, in der er einfach nicht reinwachsen will …). Miomarito übernahm die zweite Besuchsrunde im Kindergarten, wurde von Tertia aber weitestgehend ignoriert.

Kleider einkaufen mit ilfiglio macht Spaß, ich glaube, bei letzten mündlichen Abi waren wir den halben Tag im Breuninger Land (Einkaufsmall in Böblingen oder Sindelfingen … irgendwo da halt)  gewesen, dieses Mal hatten wir nicht so viel Zeit und nur den lokalen h&m zur Verfügung. Aber jetzt hat der wieder Hosen usw. und ich ein Kleid für Paris. [Nachtrag: Das war nichts das mündliche Abi gewesen, sondern ein Umzug]

Am Freitag geht es ja nach Paris, mein Geburtstagsgeschenk aus dem Januar, und irgendwann am Wochenende fiel mir ein, dass ich zwar viel leicht&luftiges für hier auf dem Dorf habe, aber meine üblichen schicken Kleider inzwischen fast alle an die 20 Jahre auf dem Buckel haben und am Bauch doch etwas unvorteilhaft spannen. Sicherheitshalber haben wir dann noch mal die Webpage unseres Restaurants angesehen, um herauszufinden, wie schick es da wohl zu geht. Und ich denke, mit dem neuen Kleid passt das gut.

Ansonsten weiß ich jetzt, dass ich leider unter Halluzinationen leide, da ich seit dem Herbst/Winter NICHT im Garten gearbeitet habe - das hier und das hier hat also nie stattgefunden. Über die anderen unzähligen Stunden, die ich jetzt nicht explizit dokumentiert habe, wollen wir erst gar nicht reden.

Und wenn wir dann auch schon beim Thema sind: Falls es hier wieder ruhiger wird, Sie wissen warum. Ich mag nicht drumherum schreiben, kann mir aber natürlich auch nichts wirklich frei von der Leber schreiben. Dann lieber gar nicht. Soweit: ich bin sehr, sehr zornig. Aber: die neue Instagram-Seite sieht jetzt ganz toll aus, und Bilder gibt es eigentlich - eigentlich … - jeden Tag welche, mehrere meist. Falls Ihnen hier langweilig wird ;-)



Oh, und apropos langweilig, damit mir nicht zu langweilig wird, habe ich jetzt schnell noch einen Foto-Auftrag für ein ganzes Kinderhaus bekommen … (das ist eine kleine Sensation, weil der Schwabe an sich möchte es ja eher kostenlos - koschde derf's fei nix - und knipst die Kinder lieber selbst Das schiebe ich irgendwie irgendwo dazwischen. Ich darf nur nicht darüber nachdenken … 

Und schauen Sie ab Mittwoch mal in ihren Zeitschriftenladen, da gibt's die neue Land&Berge, mit meinem Heidelbeer-Eis auf den Cover und … was der eigentliche Brüller ist … mit meinem - aus den Finger gesogenen - Rezept (!!) im Innern - für das ich auch noch Geld bekommen werde *muhaha*

venerdì 12 giugno 2015

2016

würde ich dann gerne in ruhig, unauffällig und gemütlich nehmen.

Ansonsten: Wochenende, Sommer, Sonne, Hitze (noch nur draußen) - wunderbar.

[miomarito denkt angesichts der Situation und unserer Warmmiete über den Kauf einer größeren Klimaanlage nach :-D]

giovedì 11 giugno 2015

Morgen-Schnipsel

okay, ich sollte mich das nächste Mal vielleicht nicht ganz so sehr über die Hitze echauffieren (*muhaha*) … aber heute soll es ja wieder wärmer werden. Andererseits … miomarito und ich müssen gerade wirklich viel arbeiten und das geht noch besser bei Temperaturen unter 30°C … ich fände so 25°C für unter der Woche okay, am Wochenende dann gerne wärmer.

Silencia befindet sich seit gestern im Schullandheim, die Aufregung davor war bei ihr und ihren Freundinnen groß, es wurde gemeinsam gepackt, diskutiert, Türen geschlagen (also, letzteres bei Silencia) und größere Mengen unpassender Kleidung und Schuhe eingepackt. Jetzt bin ich mal auf ihre Rückkehr am Freitag gespannt und das Theater, das es dann im August geben wird, wenn die Damen für eine Woche ins Zeltlager gehen ;-)

ilfiglio verbringt die Nachmittage auch nach dem Unterricht an der Schule, Fußball spielenderweise, und kommt abends gegen 19 Uhr erschöpft nach Hause. Demnächst steht dann allerdings auch wieder Lernen auf dem Nachmittags/Wochenend-Plan.

Tertia hat die letzten Nächte ALLE in IHREM Bett DURCHGESCHLAFEN. Morgens vermisse ich ein bisschen ihre Kuschelattacken, nachts aber definitiv NICHT ;-)

Heute Treffen mit dem Vermietersohn. Denken Sie an uns. So gegen 19 Uhr.

Das kommende Wochenende dürfte das letzte vor den Ferien ohne Termine sein. Ich plane es im Garten zu verbringen. Komplett ;-)

Ansonsten, hm - eher nichts. Ich muss an die Arbeit.

lunedì 8 giugno 2015

Montag - und zwar genau so einer

Die letzte Nacht war ungefähr genauso fürchterlich wie ich sie mir vorgestellt hatte, zum Einschlafen zu heiss, die Glocken zu laut, die Luft zu stickig, also Umzug in ilfiglios Zimmer, denn der lag mit Silencia zusammen im Wohnzimmer auf den Sofas. Dann hatte unsere Vermieterin irgendwie aus Versehen ihren Hund ausgesperrt, der dann heulend und kläffend vor der Tür stand, dann wieder Fenster auf, weil auch im 1. Stock zu heiss, dann Glocken immer noch zu laut, dann Fenster wieder zu und prompt wurde ich von extra-lauten Schnaken (Stechmücken) attackiert.  Irgendwann gegen 1 Uhr schlief ich ein, dann kam ein langes heftiges Gewitter, also war ich wieder wach, um 6 Uhr Tertia, die aufs Klo wollte, dort aber ein schreckliches Tier gesichtet hatte (eine echte Schnake), so dass ich mitgehen musste und tzja, dann war, während Tertia wieder einschlief und selig bis halb 9 weiter pennte, die Nacht für mich auch schon wieder rum …

Heute Vormittag dann langweilige Foto-ARBEIT, Fotografieren an sich ist für mich fast immer noch keine "echte" Arbeit, aber das Ausfüllen von Model- und Property-Releases und das Retuschieren blöder Kirschen, bei deren Einkauf ich nicht wirklich auf Tadellosigkeit geachtet hatte … also das ist ARBEIT.

Heute Nachmittag dann wieder der Versuch, x Sachen zu erledigen, während drei Kinder um mich herumspringen und mir ganz, ganz wichtige Dinge mitteilen müssen … wie, Maaamaaaa, kann ich mir auch ein anderes Glas nehmen, ja, Mama, jaaaa?!  …. natürlich genau dann, wenn ich irgendjemanden am Telefon habe. Also habe ich irgendwie eine Interview-Anfrage bearbeitet, zum x. mal dem Sportverein meine richtige email-Adresse diktiert (Kinderturnen fiel aus und wir wussten mal wieder von nix und bei Tertia zog das ein halbstündiges Drama mit sich), miomarito irgendwelche Hiwi-Arbeitsverträge durchgegeben (die Ordner sind hier, denn wir erinnern uns, miomarito wartet immer noch auf seine Regale …) und versucht, einen Ersatz-Eltern-Fahrer für den Freitag zu finden, an dem das Gepäck von Silencias Klasse am Schullandheim abgeholt werden sollte (Rückmeldung bisher: NULL - jetzt dürfen Sie mal raten, wer am Ende wohl wieder fährt … in den Schwarzwald …).

So, und jetzt habe ich mir eine Folge House of Cards verdient. Aber so was von. Oder ich lese 100jährigen Krieg. Mal schauen.

P.S.: ABER: wunderschön frisch in der Wohnung :-)

domenica 7 giugno 2015

Hitze

Wie gestern ja schon angedeutet - hier ist es warm, sehr warm.

Eigentlich mag ich Hitze, allerdings nur mit südeuropäischer Infrastruktur und südeuropäischem Tagesablauf. Ich mag keine Hitze, wenn das bedeutet, dass sich das unisolierte Dachgeschoss jeden Tag auf 30°C erhitzt und Schlafen für die Kinder eigentlich erst nach 22 Uhr - und das auch nur in ilfiglios Zimmer, das sich im ersten Stock befindet - möglich ist. Das ist okay wenn wie jetzt Ferien oder Wochenende ist, in Schulzeiten möchte ich mir das allerdings gar nicht vorstellen. (Der letzte Sommer war nicht so heiss oder wenn, dann war es nicht schon Anfang Juni so warm … jedenfalls ist die Problematik mit zwei Schulkindern und einem Kindergartenkind und vor allem irgendwann ja auch arbeiten müssender Mutter neu)

Apropos arbeitend: Miomaritos Arbeitszimmer hat sich natürlich ebenfalls in einen Glutofen verwandelt, in den letzten Jahren war das auch kein großes Problem, er zog einfach um an die Uni in sein eigentliches, im Keller liegendes Arbeitszimmer. Jetzt bekam er aber auf Grund der Tatsache, dass er jetzt eine eigene, DFG-gesponserte Stelle hat, ein neues Arbeitszimmer - und wartet seit Wochen auf die bestellten Möbel, d.h. er säße zwar im eventuell etwas Kühleren, aber eben von noch immer nicht ausgeräumten Kisten umringt - und ohne echte Möbel. Also sass er bis heute morgen um 5 Uhr irgendwas am Schreibtisch, um die Kühle der Nachts auszunutzen.

Da sich für die letzten Nächte die versprochenen Abkühlungsgewitter alle in Luft aufgelöst haben, d.h. es hat viel geblitzt, etwas gedonnert, kaum geregt und noch weniger abgekühlt. Für heute war immerhin ein bedeckter Himmel und Temperaturen unter 30°C vorhergesagt, aber draußen brutzelt seit dem frühen Morgen - glauben Sie mir, ich weiß das, denn ab 5 Uhr habe ich wieder die Fenster unseres Schlafzimmers geöffnet und bin bei jedem Glockenschlag der Kirche aufgewacht, ich kann also im Viertelstundentakt bezeugen, dass die Sonne schien - also die Sonne scheint munter vor sich hin, die Temperaturen steigen und all meine Hitze-Abwehrmaßnahmen scheinen nur bedingt zu helfen - wir haben schon wieder 29°C Zimmertemperatur …

Jetzt hoffe ich, dass es die nächsten Tage wie angekündigt etwas abkühlt, wir etwas Schlaf und Arbeit nachholen können, bevor es dann wieder heiss wird. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage/schreibe, aber wir haben hier noch 2 Monate Schule mit Klassenarbeiten usw. und es wäre nett, wenn es nicht ganz so heiss wäre …

sabato 6 giugno 2015

Derzeitige Kinderzimmertemperatur


Dinge, die man bei 30°C ….

Dinge, die man bei 30°C sehr gerne macht:


Zugfahren
(ilfiglio in Stuttgart im Zug nach Tübingen, Foto: mein Vater)



Einkäufe verstauen
(das sind 3 von 6 Kisten/Tüten …)



Wäsche auspacken und waschen
(1 von 4 Taschen)



Werkzeugschrank … irgendwie … restaurieren



Tisch abschleifen, Lack abföhnen …

venerdì 5 giugno 2015

5. Juni

Frau Brüllen fragt wie jeden 5. des Monats: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Wir sind gestern Abend von unserem allerersten Urlaub ohne Kinder nach Haus gekommen bzw. zu miomaritos Eltern, um dort die "deponierten" Mädels abzuholen.

0:00 Uhr miomarito und ich sitzen bei seinen Eltern im Garten - im Gegensatz zum Tag davor in Jeans und Pullover und nicht - also ich - in T-Shirt und kurzem Sommerröckchen. Dezenter Unterschied zwischen Ostalb und Gardasee. Wir diskutieren, ob und wie miomarito am nächsten Tag mit dem Fahrrad (ca. 7,5 Stunden Fahrzeit mit dem Rad) von seinen Eltern zu uns nach Hause fahren könnte, da unser Auto Dank zweier Mitbringsel vom Lago (alter Küchentisch und alter Werkzeugschrank von miomaritos nonno) doch recht voll ist - und jetzt auch noch die Mädels samt umfangreichem Gepäck dazu kommen.

0:40 Uhr ab ins Bett - und keine 5 min später kuschelt sich Tertia samt Puppen glücklich neben mich. Während wir weg waren hat sie hauptsächlich zusammen mit Silencia in einem Bett geschlafen, aber manchmal auch bei Oma oder Opa. Alle mussten feststellen, dass dieses Kind auch im Schlaf definitiv zu zappelig ist und dem jeweiligen Mitschläfer nur ganz gnädigerweise 10 cm Bett zum Schlafen übrig lässt. Heute nacht geht es allerdings, obwohl ich fest damit gerechnet hatte, dass sie vor lauter Wiedersehensfreude beschliesst, AUF mir zu schlafen.

8 Uhr Tertia küsst mich wach und klagt über Hunger. Wir stehen auf.

8:30 Uhr Tertia verschwindet mit Oma zum Bäcker und verkündet, dass sie eh nicht zurück nach Hause möchte. Ich habe so Zeit zu bloggen.

10 Uhr Frühstück im Garten, wunderschönes Wetter auch hier in Deutschland, die mädels springen im Badeanzug durch Garten und Planschbecken, also: immer noch entspanntes Feriengefühl - mal sehen, wie viel ich davon nächste Woche in den Alltag retten kann.

12:30 Uhr das Auto ist gepackt, unsere Vorräte an vongole, caffè, patatine, peltai, polpa, chinotto, lemon soda usw. sind verstaut, allein der Werkzeugschrank bleibt bis Anfang Juli hier bei miomaritos Eltern. Bei den Mädels lässt die Wiedersehensfreude etwas nach und es beginnt das normale Gemotze. Miomarito füllt seine Wasserflaschen für seine Fahrradtour auf, gleich gibt es Mittagessen und dann werde ich mich mit den Mädchen auf den Weg nach Hause machen - und eventuell versuchen, Stuttgart und den Kirchentag großräumig zu umfahren. Ilfiglio bleibt noch einen Tag bei meinen Eltern und kommt pünktlich zum CL-Final (und Juve, seinem ... irgendwie ... internationalen, also nicht-deutschen Lieblingsverein) nach Hause.

17 Uhr Ankunft Tübingen, Tertia hat die GANZ FAHRT (Good bye Feierabend ;-)) durch geschlafen, Silencia gelesen und so bin ich recht gemütlich … sehen wir mal davon ab, dass ich eine Abzweigung in Stuttgart verpasst habe und dann einen flotten U-Turn hinlegen musste …. nach Hause gefahren. Das Ausladen des Autos habe ich erstmal auf Temperaturen unter 30°C verschoben, kurz mit meiner Mutter telefoniert und mitgeteilt bekommen, dass uns der Sohn morgen bis Stuttgart gebracht wird, d.h. wir können ihn dann hier am Bahnhof einsammeln und sparen uns den Trip nach Stuttgart - und jetzt bin ich mal gespannt, wann sich miomarito von wo meldet (Ha - im Moment aus der Nähe von Göppingen)

19 Uhr die Mädels dürfen fernsehen, d.h. jede sitzt vor einem anderen imac und schaut etwas auf youtube ... miomarito rief gerade aus dem Wald bei Plochingen an und brauchte Instruktion, um den Neckar wieder zu finden ... ich schnipple Tomaten und werde gleich einen großen Topf Nudeln kochen. Die Urlaubs/Ferien-Atmosphäre hält an. Sehr schön.

22:30 Uhr die Mädchen sind endlich im Bett und immerhin Tertia schläft auch "schon"… die innere Urlaubsruhe beginnt leicht zu bröckeln … miomarito ist inzwischen auch eingetroffen, ab Nürtingen dann per Bahn, weil mehrmals von den Schildern in die Sackgasse des Einkaufszentrums geschickt und über 125 km bergauf und bergab und über 6 Stunden im Sattel reichen dann ja auch. Ich gönne mir jetzt ein Bier - ganz ohne sportliche Betätigung ;-)

22:45 Uhr Silencia zieht vom Mädchenzimmer unterm Dach (geschätzte derzeitige Temperatur … weit über 25°C) in ilfiglios Zimmer im ersten Stock um (geschätzte Temperatur … nur knapp über 25°C)

23 Uhr miomarito und ich leeren unsere Biere auf dem Balkon, die Luft ist etwas kühler als am Lago, aber eher unwesentlich, dafür - Landleben! - wir um uns herum Heu gemacht, was nicht so viel Lärm macht wie die Getreideernte … aber mit Ruhe hat es trotzdem eher wenig zu tun. Miomarito will noch eine Runde Wissenschaft lesen, ich glaube, ich verschwinde langsam ins Bett … wenn ich allerdings über die Schlafzimmertemperatur nachdenke … mal schauen …

- die anderen Tagebuchblogger finden sich hier.

giovedì 4 giugno 2015

Letzter Tag

Am Dienstag waren wir ziemlich faul, d.h. am Vormittag sind wir mit den Rädern, wie immer, wenn wir an einem Dienstag hier sind, nach Castelletto zum Markt gefahren und haben Käse eingekauft und Gemüse und Obst. Am Nachmittag habe ich dann mein zweites (!) Buch zu Ende gelesen und miomarito an seinem Vortrag gearbeitet.
In Deutschland waren die Mädels mit miomaritos Eltern ihre Cousine und ihren Cousin in Nürnberg besuchen und Tertia lies sich am Ende des Tages tatsächlich mal kurz ans Telefon locken und fand es in Ordnung, dass wir noch einen Tag länger bleiben. Silencia hatte beim Durchgeben des Abendessens (Was esst ihr denn?!) Mitleid mit uns, weil ... rohes Fleisch, Gemüse und Spargelsalat erschien ihr im Vergleich zu Omas Pasta mit Sugo al ragu doch eher eklig (und es war sicher nicht das Carpaccio) Ilfiglio war - total begeistert - mit meinen Eltern in der Völklinger Hütte.

Gestern dann wieder eine Runde Arbeit für miomarito am Vormittag, während ich faul auf dem Balkon in der Sonne sass bzw. zu Fuß einkaufen waren, mit auch nach dem 1000x immer noch wunderschönen Spaziergang am Ufer entlang. Am Nachmittag mussten wir uns ein wenig um den Sperrmüll von miomaritos Tante kümmern und haben uns schnell man einen alten schönen Holztisch unter den Nagel gerissen und einen alten, kleinen Werkzeugschrank. Dabei gab's eine kleine Skorpion-Begegnung ... (dinge auf die ich gerne verzichte ...) Jetzt müssen wir mal schauen, wie wir das nachher alles ins Auto bekommen (Problemlos wie alles/immer, aber ich werde trotzdem vorher noch einen kleinen Nervenzusammenbruch bekommen ;-))
Dann ging's am Abend in Richtung Süden, da ich dringend noch ein paar Fotos für die Agentur machen wollte, zunächst waren wir in Bardolino, wo wir beide noch nie waren - und auch nie wieder sein werden, da es dort ganz gruselig voll und Adria-ähnlich war. Nach einer Runde durch das nicht mal wirklich schöne Städtchen und dem kurzen Besuch einer wirklich schönen kleinen romanischen Kirche sind wieder schnell wieder ins Auto und nach Garda gefahren, wo ich dann ein paar sehr späte blaue Stunde Fotos gemacht habe, die vielleicht etwas geworden sind ... bin mir da sehr unsicher ... naja, auf jeden Fall gab's zum Abschluss noch gute Pizza direkt am See mit sehr schöner Musik.

Heute müssen wir noch unsere Lebensmittel-Vorräte auffüllen gehen und dann heisst es bis August Abschied nehmen und wieder in den Norden fahren, und zwar so zeitig, dass Tertia uns heute Abend noch zu Gesicht bekommt.

Schön war's, unglaublich schön und da das mit den Kinder bei den jeweiligen Großeltern so gut geklappt hat, glaube ich, dass das ab jetzt ein jährliches Event wird. Also, miomarito und ich, eine Woche nur wir zwei. Hach.

(in 2,5 Wochen fahren wir allein zu zwei für drei Tage nach Paris *hüstel*)

martedì 2 giugno 2015

é venuto l'estate

Der Sommer ist da - so langsam. Jedenfalls für Deutsche.

Am Sonntagabend waren wir in einem meiner Lieblingsrestaurants essen, der Trattoria dal Sarsissa in Castelletto, die nicht unten am Ufer des See liegt wie so viele Lokale sondern oben im Dorf, auf der Piazza Olivo, ein paar Schritte entfernt vom Geburtshaus meines Schwiegervaters (heute übrigens ein Museum - aber nicht wegen meines Schwiegervaters ;-)). In der Sarsissa kann man für wenig Geld unglaublich gut essen (die selbstgemachte Pasta in ein Traum!), man sitzt auf einem kleinen Plätzchen, gelegentlich knattert ein motorino vorbei oder ein Kleinwagen zwängt sich durch den tunnelartigen Torbogen auf den Platz und weiter durch die eigentlich nicht für Autos geschaffenen Gässchen. Man kann daher auch wunderbar mit Kinder dahin gehen, weil niemand ernsthaft überfahren oder eben wie unten in den See fallen, dafür aber mit den ortsansässigen Kindern über die Piazza rennen kann.

Gestern stand im Zeichen der famiglia. Man könnte ja jetzt denken, dass wir hier in Italien eine große, weit verzweigte und kinderreiche Verwandtschaft haben, dem ist aber nicht so und so trafen wir gestern das einzige andere Familienmitglied unserer Generation, einen Großcousin miomaritos aus Vicenza mit Frau und der nächsten Generation in Arbeit - sprich hochschwanger ;-). Wir sassen dann - ganz wie es sich gehört - über drei Stunden bei Essen und danach noch 2 Stunden so auf dem Balkon mit Blick über dem See, ich konnte endlich mal wieder mein Italienisch üben und wir hatten schon einen Riesenspaß.

Anschließend ging es schnell, schnell in die Messe und weiter zum aperitivo an den See. Zur Essensaufnahme war ich nicht mehr in der Lage ... d.h.  gegen Mitternacht habe ich dann doch noch etwas von miomaritos Paninio gegessen (war ja klar!).

Von den Kinder hören wir eher wenig, Tertia war gestern zu beschäftigt Eis zu essen und konnte daher nicht mit uns Telefonieren, ilfiglio und Silencia sind eh kein Thema und wo werden wir hier noch ein oder zwei Tag bei steigenden Temperaturen unseren Urlaub genießen :-)