sabato 1 novembre 2014

vacanze perfette!

Seit gestern sind wir wieder zurück, haben inzwischen auch einen Übernachtungs-Kindergeburtstag erfolgreich hinter uns gebracht (dazu irgendwann vielleicht auch mal ein paar Zeilen) und ich muss sagen, was für eine sensationelle Idee, in den Herbstferien an den Lago zu fahren. Bisher war das ja nie möglich, da wir ja seit Jahrzehnten ;-) an die Semesterferien gebunden waren und ich dadurch den Gardasee nur an Ostern, im Sommer und an Weihnachten kannte, aber noch nie Herbst dort gewesen war.




Wir hatten ganz tolles, wenn auch eher frisches Wetter (die Kinder nahmen auch relativ zügig Abstand von der Idee, vielleicht doch noch mal eine Runde schwimmen zu gehen) und es war eigentlich keine Touristen da .. okay, gegen Ende der Woche wurde es dann tatsächlich schwierig, ein Schiff, einen am Nachmittag geöffneten Bäcker zu finden und für ein Eis musste man nach Malcesine fahren, aber hey, keine Parkplatzsuche, kein Stau und auf der Strandpromenade konnte wir wunderbar mit unseren kurz vor Abfahrt noch schnell gekauften Second-Hand-Lago-Fahrrädern fahren.












Den einzigen Tag mit schlechtem Wetter verbrachten wir eh auf der Suche nach Schuhen, Klamotten und einem Kühlschrank … letzteres klappt nicht so gut, so dass miomarito am nächsten Vormittag noch einmal - und dann gleich weiter bis nach Brescia - loszog, um Kühlschrank, Stockbett und Kleiderschrank kaufen, während die Kinder und ich einen 4,5 (!) Stunden Spaziergang ins übernächste Dorf zum Markt (und wieder zurück) machten, um Käse einzukaufen.









Einen Ausflug nach Limone haben wir auch noch gemacht, mit einem der eben letzten Schiffe über den See. Vorher hatte ich gelesen, dass im Sommer pro Tag 10 000 Torsten nach Limone kommen … und jetzt frage ich mich warum zum Teufel eigentlich … so toll fad ich das Städtchen nur wirklich nicht, bei uns ist es viel schöner ;-) Interessant war allerdings der Besuch der Limonaia del Castel, den wiederhergestellten Zitronen-Gewächshäuser aus dem 18. Jahrhundert, die damals den nördlichsten Zitronenanbau Europas ermöglichten (Limone heisst übrigens nicht wegen der Limonen/Zitronen Limone, sondern nach seiner Lage an der Grenze (Limes). Im Museum lernten wir nicht nur viel über die unterschiedlichsten Zitrusfrüchte und deren Weg nach Europa sondern auch ilfiglios Biolehrer kennen ;-) (Bilder habe ich da nur mit der großen Kamera gemacht, und die sind noch nicht bearbeitet, aber vielleicht zeige ich da noch was)




am Hafen von Limone gab es getrocknete Früchte, und nachdem wir gerade gelernt hatten, was genau Cedro ist (und warum die Frucht so heisst) musste wir natürlich gleich mal probieren.



Ich haben ansonsten auch wieder mal Arbeit und Urlaub verbunden und fleißig fotografiert - unter anderem auch zur blauen Stunde (Stunde nach Sonnenuntergang), mir dabei den Hintern abgefroren und die sparsamen Italiener verflucht, die die Beleuchtung (von Kirchen, Burgen und auf die allgemeine Straßenbeleuchtung) erst angeschaltet habe als es eigentlich schon stockfinster war (keine Ahnung, ob das eine EU-Maßnahme ist,oder einfach jahreszeitlich (keine Touristen) bedingt) - (auch hier kommen vielleicht noch ein paar Bilder).

Ja, und es war einfach nur schön und erholsam, trotz diverser Einkäufe, Ikea-Stockbett-Aufbauten und eben dieser Blaue-Stunde-Arbeit. Die großen Kinder waren zumindest die ersten Tage wirklich ebenfalls auf Erholung aus und froh, dass das sonst eher straffe Schul-Alltags-Programm für eine Woche aussetzte. Und Ganz sicher fahren wir nächste Herbstferien wieder (und an Ostern … und im Sommer … aber nicht an Weihnachten, auch wenn Tertia das unbedingt möchte ;-))

1 commento:

Anonimo ha detto...

Traumhafte Bilder! Ich will dahin ;-).

LG, Ina