giovedì 11 settembre 2014

Plitschplatsch

Hier plätschert der Alltag so dahin, wobei das tut dieser vermutlich auch nur so im Vergleich zum sonstigen Wahnsinn … schließlich befindet sich ilfiglio immer noch im Zeltlager …

Dafür hat Tertia beschlossen, einfach alles doof zu finden und bei JEDER sich bietenden Gelegenheit einen Schreianfall zu bekommen (vermutlich war's das dann jetzt auch mit unserem Bonus-Kind), das fängt morgens an (nicht aufstehen, doch aufstehen, aber als erster, nicht in den Kindergarten, kein Müsli, kein Brot, kein Obst, kein gar nichts, doch Kindergarten, kein Längerbleiber - biete ich ihr an sie früher zu holen - doch Längerbleiber, aber auf keinen Fall Obst, und mit dem Laufrad, nein, dem Roller, und selbst aus der Garage holen, und und und) sind diese Dinge am Morgen mit Glück noch ein bisschen verhandelbar, so ist der Nachmittag Dank Müdigkeit ein völliges Desaster (aber wehe, man zwingt sie zu einem Mittagsschlaf, dann hat man hier Party bis nach 22 Uhr). Naja, eine Phase vermute ich, also das mit dem eigentlich wieder benötigten Mittagsschlaf … beim Rumgemotze bzw. der Unzufriedenheit reiht sie sich ja nur ein …

Silencia scheint mit dem Sport-Camp tatsächlich zufrieden zu sein (sieht man mal ab, dass es ein PINKES Camp-Shirt gibt, dass sie komplett verweigert und auch schon zwei mal "verloren" hat und statt dessen lieber Juve-Trikot trägt) bekommt nach Heimkehr aber sofort mieseste Laune und langweilt sich zu Tode .. naja … am Montag und Dienstag waren wir danach bei Freunden mit Kindern, heute ging's auch, weil unsere Creperie-Freunde wieder aus Frankreich da sind und sie mit deren Kindern spielen konnte. Aber gestern war übelst. Gefühlt hat das für die ganze Woche gereicht ;-) [Ich bin ja mal sehr gespannt, wie das ab nächster Woche wird, mit Kernzeitbetreuung bis 15:30 Uhr jeden Tag - ich schwanke zwischen, das wird bestimmt ganz toll und Oh Gott, dann bekomme ich ein völlig umausgelastetes und gefrustetes Kind nach Hause]

Ansonsten mein üblicher und ebenso vergeblicher Kampf gegen das Chaos, den Haushalt und meinen Anspruch, mindestens 200 pro Monat bei Agenturen unterzubringen. Also letztere schaffe ich in der Regel locker - allerdings zu *hüstel* Ungunsten von Haushalt & Co.

So, und jetzt setze ich mich mit meinem wärmenden - was ist das innerhalb 24 Stunden kalt geworden - Glas Lambig vor den Beamer und schaue Wikinger.

2 commenti:

littlebinhh ha detto...

Wenn ich vom Trotzen und Auflehnen Deiner Kinder lese, wünsche ich Dir, was meine Mama immer sagt: Das rächt sich hintenraus. Sie bezieht sich da auf Kinder, die KEINE (oder eine nur sehr moderate) Trotzphase durchmachen und meint, dass entsprechend schlimm die Pubertät sein wird. Du wirst demnach eine seeehr entspannte Pubertätsphase mit allen Kindern erleben. Zumindest wünsche ich Dir das.
(Und mir wünsche ich, dass der mini-monsieur die Ausnahme der Regel ist...)

IO ha detto...

Ja, das wünsche ich mir auch ;-) Habe diese Theorie auch schon zusammen mit meiner Mutter entwickelt und bin wirklich gespannt, ob sich das bewahrheitet. Verdient hätten wir uns das auf jeden Fall.

Immerhin kann ich der Pubertät in sofern gelassen entgegenblicken, dass ich eh schon die Doofe bin, die nix blickt und eine Zumutung ist - da werden keine Muttergefühle plötzlich verletzt ;-)