mercoledì 16 luglio 2014

Ich will aber! II

Silencia spielt ja seit diesem Schuljahr Schach, ein Angebot eines sehr erfolgreichen Tübinger Schachklubs, der seinen Kinder- und Jugendtrainer in alle Grundschulen schickt und der dort (bei uns in der Kernzeitbetreuung) eine Schach-AG anbietet. Silencia ist begeistert, spielt wohl sehr gut und lässt sich auch von den älteren Jungs nicht unterbuttern.

Jetzt flattern uns damit natürlich auch ständig Zettel zu Turnieren ins Haus, aber irgendwie immer sehr kurzfristig und garantiert für Tage, an denen schon andere dringende Termin waren - oder Madame ausgerechter da absolut keine Lust hatte, weil … keine Ahnung, der berühmte Sack in China.

So, jetzt dann der Baden-Württembergische Schulschach-Pokal. Schulfrei für alle teilnehmenden Kinder,  einstündige Busfahrt zum Austragungsort, 12-Stundenprogramm und Silencia will unbedingt hin. Fanden wir sehr toll, Termine gab's auch keine, also los. Dann aber stellte sich heraus, dass alle anderen Eltern an unserer Schule der Meinung waren, das sei zu viel für ihre Kinder bzw. ihnen nicht zuzutrauen, zu gefährlich, zu unsicher, wer weiß, was da passiert (hoho, die Schachklub-Szene, hört man ja immer wieder …) - und so ganz alleine ohne bekanntes Gesicht (außer des Trainers) wollte Silencia dann auch nicht fahren … oder vielleicht doch .. aber nicht so wirklich .. Mama, ICH WILL ABER!

Also hat Silencia ihren besten Freund beschwatzt, zusammen mit ihrem Trainer, sie sind sogar zu dessen Eltern nach Hause und nach langem hin und her, darf er jetzt mitfahren. Ich habe noch einer anderen Mutter gut zugeredet, die ihre Tochter jetzt auch gehen lässt. Und jetzt bin ich mal sehr gespannt, was Silencia dann am Freitagabend zu erzählen hat. Unsere Schachkönigin ;-)



6 commenti:

Bine W. ha detto...

Mmh, da werde ich wohl "Schach" von der Liste der durchaus erstrebenswerten Hobbies unseres Sohnes streichen - bei den Strapazen ;).

LG

Maike ha detto...

Hört man ja immer wieder wie gefährlich Schach ist... also manche Eltern gehören erschlagen.
Hier durfte neulich ein Mädchen nicht an der Kindergartenübernachtung teilnehmen. Seit dem ist mir die Mutter irgendwie... unsympathisch.

Anonimo ha detto...

Schach ...uiui, Drogen, Alkohol und bauchfrei ;-))

Im Ernst: Manche Leute sind wirklich komisch.

LG, Ina

PS: An was ich häufiger denke ...wie habt ihr den Titel erlebt/geschaut? Und vor allem der Sohn?

IO ha detto...

@Ina: der Sohn hat geheult, weil er für Argentinien war. Ich habe mir echt Mühe gegeben, aber das wird nix mehr mit mir und der deutschen Nationalmannschaft - da waren die 80er zu traumatisierend ;-)

(okay, bei Klose hatte ich ein paar Tränchen im Augen - aber das sind die Pfälzer Gene ;-))

Anonimo ha detto...

Für Argentinien? Das ist jetzt selbst für mich die nicht so verbunden ist mit "unseren Jungs" (wie es ja überall heisst) ein kleiner Schock ;-) (ich sag nur Trettruppe). Und dabei bin ich doch in leitender Position im I. Fanclub :-).

Was war denn in den 80ern so traumatisierend?
Bei Miro hätte ich auch Tränchen im Auge, ganz ohne Pfälzer Gene (wenn ich auch zumindest schon mal auf dem Betze war).

LG, Ina

IO ha detto...

@Ina: Ich glaube, er war einfach gegen Deutschland ;-)

Ich fand das "Rumpelgekicke" mit so Unsympaten wie Matthäus ganz schlimm, lässt sich natürlich auch problemlos bis in die 90er weiterverfolgen, ich sagen nur Effenberg und Konsorten.

1982 war ich noch für Deutschland (Briegel!), dann gerne für Russland und die Niederlande (irgendwo müssen die Provokationsgene ja her kommen), 90 dann für Argentinien, pubertierten wegen Caniggia (ähnlich dramatische Final-Erfahrung wie ilfiglio also, wobei immerhin Brehme als Ex-Lautrer) und dann lange auch für Spanien, die ich dann für Italien aufgegeben habe (womit sie dann prompt erfolgreich wurden).

Wirklich wichtig ist aber eh nur der FCK ;-)