venerdì 31 gennaio 2014

So. Abschied. Neuanfang.

So. Zum letzten Mal heute mit Tertia in die Stadt gefahren und sie bei der Kita abgeliefert, ein bisschen sentimental bin ich ja schon, alle drei Kinder sind dort hingegangen, alle drei gerne und mit Begeisterung, und es war so etwas wie die letzten Verbindung zu unserem alten Viertel.
Nun ja, wir werden ab Montag also täglich die 200m zum Dorf-Kindergarten wandern (oder, wenn es nach Tertia geht mit dem Fahrradfahren … allerdings vergisst sie dabei, dass sie im Gegensatz zu ihren Geschwistern auf Grund ihres Geburtsmonats nicht die Möglichkeit hatte, die Wochen vor ihrem 3. Geburtstag zum Fahrrad fahren lernen zu nutzen und deshalb noch gar nicht Fahrrad fahren kann - oder zumindest wissen wir es nicht ;-)), ich werde wieder Vesper-Boxen für Frühstück und Mittagessen packen und so ein kleines bisschen überrascht sein, wie groß die Kleine jetzt schon ist . Wobei, Tertia hat die letzten Wochen einen Riesensprung gemacht hat und ist so etwas von einem Kindergarten-Kind, ich für uns beide ;-) wirklich froh bin, dass es jetzt schon einen Monat früher zu den Großen in den Kindergarten gehen darf.

(Was mir persönlich am meisten fehlen wird, ist die 10minütige Fahrt mit dem Auto, also nicht die Fahrt, aber ich habe dabei immer Deutschland-Radio gehört und kam damit immerhin auf 40 min Information, 2x die Woche, daheim mag ich kein Radio laufen haben, da bin ich so froh, wenn es dann endlich mal ruhig ist … aber wer weiß, vielleicht ändert sich das ja jetzt auch)

7 commenti:

Gabi ha detto...

Durch deine Fotos bekommt man richtig Lust Genua zu entdecken. Daher kam mir die Idee an Pfingsten auf der Fahrt nach Korsika einen Tag in Genua einzuplanen. Hast du für uns -eine Familie mit zwei Söhnen (4+7J.)vielleicht ein paar Tipps für die Tagesgestaltung und auch ein Übernachtungstipp für eine Nacht, bevor es am nächsten Tag mit der Fähre weiter geht. Viele Grüße Gabi

IO ha detto...

Also … in Genua bietet es sich einfach an, erst einmal durch die Gassen der Altstadt zu ziehen, da ist sehr beeindruckend, Kinder nicht verlieren, und man hat viel zu sehen. Man kann vor an den alten Hafen gehen, Schiffe schauen und Eisessen - oder im Tzunami etwas trinken oder essen - sehr ferienhaft ;-)

Was auch nett ist: mit dem Aufzug von der Piazza del Portello hoch auf die Spianata Castelletto, von dort hat man einen schönen Blick über die Altstadt, oder mit der Standseil-Bahn vom Largo della Zecca ganz hoch über die Stadt nach Righi und wieder zurück.

Es gibt natürlich das Aquarium am alten Hafen, aber so nett das ist, das könnte überall auf der Welt stehen … und BITTE NICHT aufs Piratenschiff gehen - das ist der reinste Touri-Nepp!

Wenn man etwas mehr Zeit hat, kann man auch mit dem Schiff-Bus (Navebus) vom alten Hafen aus nach Pegli fahren. Zum Preis einer einfachen Busfahrt kann mit dem Schiff in diesen Genueser Vorort fahren - und wieder zurück, der fährt aber nicht soooo oft, also muss man das planen.

Ansonsten gelten natürlich immer noch meine Restaurant Tips: das sa pesta zum Mittagessen oder auch ganz typisch abends ins da Maria (Vico Testadoro), selbstgeschriebene Speisekarten, Essen nur bis höchstens um 21 Uhr, am besten früh da sein - es kann aber auch sein, dass es einfach zu ist, eher etwas eigenwillig.

Für den schnellen Hunger zwischendurch bietet sich einer der Sandwichstände an, am besten der erste auf der rechten Seite der Sottoripa von der Piazza Bianchi kommend - unter den Arkaden in Richtung alter Hafen. Oder aber Ihr geht in die Via San Giorgio zur Antica Sciamadda - dort gibt es die typische Farinata und überhaupt ganz tolle frittierte Sachen und Mangold-Kuchen und …
Gute Pizza gibt es bei der Emma auf der Piazza del Serriglio - das Schild sieht man von der Via San Luca aus. Ein kurioses Fisch-Restaurant ist das Da Mario (Salita di San Paolo, 28) - viele Hafenarbeiter, einfaches, aber tolles Essen für wenig Geld, beeindruckende Atmosphäre,

Zum Übernachten gibt es das Hotel Major Mitten in der Altstadt -allerdings ohne Parkplatz - was generell ein Problem in Genua ist - Ihr müsstet Euch einen überwachten Parkplatz suchen … die gibt es am Hafen. Ich würde das Auto nicht unbewacht und bepackt rumstehen lassen. Ein weiteres nettes Hotel ist das Hotel Bali, das Auto technisch etwas günstiger liegt (aber natürlich auch keine Parkplätze hat ;-)).

Hach .. ich glaube, ich muss unbedingt mal wieder nach Genua …

Susi Sonnenschein ha detto...

Wir haben es letztes Jahr so gemacht, dass wir etwa 1 Autobahnstunde vor Genua übernachtet haben. So gab es keinerlei Parkplatzsorgen :-)
Wir haben uns dann am nächsten Morgen sehr früh auf die Socken gemacht und den ganzen Tag bis zur Abfahrt der Fähre in Genua verbracht.

Gabi ha detto...

Vielen Dank für die wunderbaren Tipps, am liebsten würde ich gleich die Koffer packen. Freu mich jetzt schon darauf Genua zu erleben und überlege bereits, ob wir nicht lieber zwei Tage einplanen sollen. Herzliche Grüße Gabi

Gabi ha detto...

An Susi Sonnenschein, habt ihr uns für Korsika vielleicht auch noch ein paar Tipps? Sind mit Zelt und Auto unterwegs.Danke

Susi Sonnenschein ha detto...

Also, ich habe mal versucht, unseren letztjährigen Campingplatz rauszusuchen, aber bin gescheitert. Er war in der Gegend um Olmeto, also recht weit im Süden, in der Nähe von Propriano. Wir haben uns dort ziemlich wohl gefühlt, weil das Personal nett war, es ganz leer war, genügend Platz zum Toben da war und der wunderschöne Strand direkt nebenan war. Gut, man musste einmal über die Straße. Propriano selbst ist eher unschön, dafür war ich von den Bergdörfchen begeistert. Ich kann da einen Besuch in Sartène empfehlen. Bonifacio ist ein absolutes Muss. Auf dem Weg von Sartène und Bonifacion liegt ein kleines Restaurant, das eingerichtet ist wie eine Pommesbude. Den namen weiß ich nicht mehr, aber es liegt direkt an der Straße N196 und direkt an einem sensationellen Aussichtspunkt. Das kann ich nur wärmstens empfehlen, das Essen dort ist sensationell. Die zweite Woche haben wir nördlich bei Porto verbracht. Auch dort gab es einen wunderschönen Camingplatz: http://funtanaalora.com/camping_funtana.php Toll fand ich dort, dass jedes Zelt einen abgeschlossenen Platz hatte, meist mit Steinen umrandet und toll für Kinder zum Klettern. Ein Pool war auch dort. Porto selbst ist komplett uninteressant, aber der Bootsausflug an der Küste entlang war toll. Zu sehen gibt es dort die berühmte Calanche und die Piana. Den Golf von Porto sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, es ist sehr sehenswert. Calvi war definitiv einen Besuch wert und was ich auch empfehlen kann, ist ein wenig ins Inland zu fahren, in die Gegend bei Calacuccia. Dort gibt es eine grandiose Schlucht mit weißem Sandstein, wo man im blitzeblauen Fluss baden kann - mit kleinen Kindern ist das allerdings weniger empfehlenswert. Was wir leider nicht mehr geschafft hatten, war der Besuch der nördlichen Region, wir sind da durch eine wunderschöne Weingegend gekommen. mehr haben wir auch nicht gemacht, wir haben letztes Jahr einen eher gemütlichen Urlaub eingelegt. Aber Korsika ist echt eine Reise wert, es ist wunderschön da. Und gerade Pfingsten ist die ideale Zeit, da es schön warm ist, aber noch nicht überfüllt mit Touristen.

Gabi ha detto...

Hallo ihr beiden, danke auch für die Korsikatipps!!
Wir haben mittlerweile die Fähre gebucht und zwar erst auf Montag, so haben wir fast zwei Tage in Genua um uns durch die Gourmettipps zu schlemmen ;-)