lunedì 8 luglio 2013

MERKE!

So gerne ich bei meinen Eltern zu Besuch bin, so gerne ich dort auftanke, so gerne ich meine Brüder mit Anhang und Familie treffe und so gerne ich im Garten meiner Eltern sitze, während die Kinder zur Abwechslung mal nicht ständig an mir hängen - für ein Wochenende seht die Fahrerei irgendwie in keinem Verhältnis, jedenfalls nicht, wenn man ganz klassisch am Freitag hin und am Sonntagabend wieder zurück fährt, dann braucht man nämlich für die knapp über 200 km (240km wenn man Autobahn fährt) hinzugs wie schon berichtet über 4 Stunden und rückzugs noch einmal gut über 3,5 Stunden. Früher ging das in 2,5 Stunden und schneller ...

Jetzt könnte man natürlich sagen, fahrt doch mit dem Zug ... das habe ich zu Studiumszeiten jahrelang gemacht, da gab es einmal einen ganz tollen Interregio, der von Kaiserslautern in 2 Stunden nach Stuttgart fuhr, da wirkte dann zwar die knappe Stunde, die man dann noch im Bummelzug nach Tübingen sitzen musste, relativ lang, aber insgesamt war ich damals von Haustür zu Haustür kein 3 Stunde unterwegs. Jetzt - *hüstel* also eigentlich seit ... sagen wir nicht ganz 15 Jahren .... - ist es so, dass man einmal in Stuttgart und einmal in Mannheim umsteigen muss, und so die Möglichkeit hat, zweimal den knapp getakteten Anschlusszug zu verpassen, so dass man wie meine Eltern neulich auch "gerne" mal 6 Stunden unterwegs sein kann. Und ich kenne kaum jemanden, der die Strecke ganz ohne verpasste Züge hinbekommen hat (doch, wir an Weihnachten, aber ich glaube, da hatten die Götter schützend ihre Hand über uns gehalten, weil wir sonst auf dem Bahnsteig denen kompletten Nervenzusammenbruch bekommen hätten). Jedenfalls finde ich die Vorstellung am Sonntagabend um 22 Uhr auf dem Stuttgarter Bahnhof alleine mit drei Kinder zu stranden eher ... unprickelnd.

Das ganze betrifft im Übrigen nicht nur Besuche bei meinen Eltern, generell muss man feststellen, dass man im Großraum Stuttgart am besten Freitags zu Hause bleibt und sich auf keinen Fall irgendwo hin aufmachen sollte, wozu man selbigen durchfahren muss - weil man dann erst einmal im Stau steht. Vielleicht macht das anderen Menschen weniger aus, oder es ist leichter zu "ertragen", wenn man danach noch .... sagen wir ... 5 Stunden ohne Stau fährt, aber ich muss gestehen, dass es mich wahnsinnig macht, den ganzen Nachmittag mit drei unwilligen und mich für jeden einzelnen stockenden Verkehr verantwortlich machenden Kinder im Auto zu sitzen und für 200km eben 4 Stunden zu brauchen. Oder dann eben auf der Rückfahrt mit brüllendem, müden Kleinkind um 22 Uhr im Stau zu stehen, während die großen Kinder lieber schlafen würden - und ich natürlich auch wieder an allem Schuld habe (dass man "schon" nach Hause fährt, dass man nicht länger geblieben ist, dass die Großeltern so weit weg wohnen, dass man nicht schon zu Hause ist, dass am nächsten Tag Schule ist ...).

Wie gut dass der nächste Termin in der alten Heimat in die Sommerferien fällt - dann fahre ich nämlich garantiert nicht an einem Freitag oder Sonntagabend!

(Mein Wort zum Freitag ... Sonntag ... oder so)

4 commenti:

Lydia ha detto...

Da schreibst du was!

Wir planen unsere Heimfahrten (300 bis 400km, je nach dem) ungefähr so: Baba kommt sehr früh heim - falls er noch aus Stuttgart rauskommt -, direkt nach dem vorgezogenen Mittag geht es los, bis 15 Uhr wollen wir möglichst an Nürnberg vorbei sein (was fast nie klappt), ab 16 Uhr quengelt das Kind, also nochmals eine kleine Pause und dann... nur noch eine Stunde bei voller Fahrt (aber WIRKLICH voller Fahrt) und wir sind da. Und müde.
Und jedes Mal wieder sage ich: Nie wieder!!!

Die Alternative Zug bedeutete für uns: 6 bis 8 Stunden Fahrt, je nach Ziel. Im Osten werden nämlich selbst Großstädte nur noch von RB und maximal RE angefahren. (Mitleid bitte)

Die andere Alternative hieße: Nicht mehr zu Oma und Opa fahren.

Ist doch aber auch blöd, oder?!

IO ha detto...

Naja, bei mir ist es so, dass ich vielleicht 3 bis 4 mal im Jahr zu meinen Eltern fahre und dieses Mal werde ich jetzt irgendwie versuchen besser zu legen - wir haben ja den Vorteil, dass miomarito oft flexibel arbeiten kann (wenn er denn überhaupt mitkommt) und dass meine Eltern relativ flexibel zu uns kommen können.

Ich bin halt immer noch von früher verwöhnt, als die Kinder nicht in der Schule waren und man eben mal schnell nach Kaiserslautern fahren konnte, weil es eben Sonntagmorgens oder unter der Woche am Abend nicht so schlimm war - und ich dann auch entsprechend länger bleiben konnte.

Wolfram ha detto...

Gibts keine Alternativstrecken, selbst wenn die möglicherweise etwas langsamer sind - aber dafür staufrei?
Ich sehe nach Möglichkeit immer zu, Ausweichmöglichkeiten zu haben.

IO ha detto...

Ich fahr schon immer die Alternativ-Strecke ... rund um Stuttgart ist einfach alles dicht am Freitag, egal wie man fährt, es gibt die von mir benutzte Alternativstrecke von Tübingen über Herrenberg und Calw nach Pforzheim (Landstraße) - aber dann stand ich ja eine Stunde in der Pforzheimer Innenstadt ... und seit neusten steht man dann auch links des Rheins im Stau ... einzig meine Hausstrecke Mitten durch den Pfälzer Wald ist immer noch frei :-)

(die "Alternativ"-Route über Heilbronn habe ich schon vor Jahren wegen der Staus aufgegeben)