giovedì 18 aprile 2013

Neues aus der Anstalt

Neues aus der Anstalt - so wollte ich gestern eigentlich einen Blogeintrag betiteln, bin dann aber natürlich mal wieder nicht dazu gekommen, allerdings am Ende dann wegen einer fröhlichen Anlasses, nämlich 4köpfigen Besuch und gemeinsames Fußballschauen (mit Kindern ...)
Davor war der Tag eher grauslig, was mir hätte schon beim Frühstück mit Tertia klar werden können, als die junge Dame nämlich der Ansicht war, dass man, wenn man sein Brot nicht mehr aufessen möchte, einfach Mama, Achtung! brüllt und das Stück vom Tisch aus im hohen Bogen neben seine Mutter auf die Arbeitsplatte wirft.
Zur weiteren Verschlechterung der Gesamtsituation (meiner Nerven) trägt Tertia außerdem bei, weil sie nach jedem Satz, den sie nicht 100%ig verstanden hat WAAAAFFFFF?! brüllt. Und zwar wirklich jedem Satz - also völlig egal, ob der Satz an sie, an ilfiglio und Silencia, oder aber den Menschen gerichtet ist, mit dem ich gerade telefoniere. Und zwar so lange, bis man es ihr erklär hat oder aber etwas anderes Interessantes passiert - nämlich dass ein neuer ihr unverständlicher Satz fällt.
Außerdem - ich hätte neulich nicht schreiben sollen, wie selbstständig sie ist - soll ich jetzt bitte schön ALLES für sie machen, das ging gestern Nachmittag sogar so weit, dass sie der Meinung war, ich möge doch bitte nicht mehr nur die eine tatsächlich eher schwierig zu befüllende Gießkanne mit Wasser füllen, nein, bitte schön auch die anderen, dann dahin tragen und bitte auch wieder ausleeren. Nein! nich' dahin! Daahaaa Mama! Mein sofortiger Generalstreik in Sachen Wasserspiel wurde dann die nächste Stunde mit Gebrüll quittiert.

So kam es, dass ich bereits das reinste Nervenbündel war als die Kinder mit Freund im Schlepptau von der Nachmittagsschule heimkamen und sich dann - irgendwie bekommt denen der Frühling nicht - nahtlos in den ganzen Wahnsinn einfügten. Ich habe zwischenzeitlich mal gestoppt, wie lange es von einem MAMA!? zum nächsten MAMA!? dauerte und in der Regel waren es nicht einmal 30 Sekunden ... was besonders amüsant ist, weil alles, was ich auf diese Mamas! folgen liess, also Erklärungen, Anweisungen, Hinweise, Ansagen als völlig irrelevant und unsinnig betrachtet und dementsprechend komplett ignoriert wurden.

Um 19 Uhr kam dann miomarito mit dem Nervenbier nach Hause - welch doppelte Freude ;-)

So, jetzt habe ich aber noch 2 Stunden RUHE!

4 commenti:

Juli ha detto...

klingt lustig :) ruf doch einfach mal zurück: DUUUUUHUUU oder TEERTIA ICH BRAUCH DAS UND DAS :)

Meine Mama hat uns immer mit Spezialaufträgen und in Aussicht gestellten Belohnungen dafür beschäftigt - irgendwann haben wir ganz alleine gemerkt das ein bisschen unter dem Radar Fliegen viel Angenehmer ist :)

lg Juli

IO ha detto...

Keine Ahnung, warum meine Kinder so Mama-fixiert sind. Die wälzen sich ja auch lieber bei mir im Zimmer auf dem Boden herum als irgendetwas sinnvolles zu machen. Heute war es aber besser, Kreativwerkstatt in der Schule, Freunde und ich war mit Tertia auf dem Spielplatz.

hiddenlidar ha detto...

Das wüsste ich auch gern mal, woher die Fixierung auf meiner Person stammt. Ich weiß auch gar nicht, warum wir so eine große Wohnung haben. Es hängen ja doch alle immer in einem Raum rum. Selbst wenn ich mich morgens ins Bad verziehe und mir mal in aller Ruhe die Haare kämmen und etwas Make-Up auflegen will, stehen plötzlich alle um mich herum. Und das in unserem Minibad!
Der Witz ist aber: kaum verlässt man die eigenen vier Wände, sind sie in alle Richtungen zerstreut unterwegs und man muss zusehen, dass man sie beisammen hält. ;)

IO ha detto...

@hiddenlidar: HAARGENAU SO!