venerdì 8 marzo 2013

e wie escargot


Eigentlich wollte ich einen ganz banalen Eintrag über meine heutige Gartenarbeiten schreiben, aber beim "Verschlagworten" meines Weinbergschneckenbildes fiel mir plötzlich auf, dass ich ja schon wieder beim Buchstaben E des kulinarischen Alphabets gelandet war ... ich weiß, dass ich als kleines Kind sehr gerne escargot gegessen habe, ob ich das heute noch ... keine Ahnung. Fragen Sie mich noch mal, wenn die Biester mir wieder das ganze Gemüse wegfressen. Die Schneckenhäuser oben sind übrigens leer, also eh keine Chance ;-)

Zurück aber zum Garten: wieder ein Berg oder sagen wir zwei Berge Efeu, dazu ein Berg Laub (ja, das hätte man vermutlich bereits im Herbst ...) und wieder schaut 1/20 des Gartens besser aus ... dabei habe ich festgestellt, dass man im Vergleich zum letzten Jahr nicht mehr ständig aufpassen muss, ob sich Tertia gerade zu Tode stürzt oder giftige Pflanzen isst, sondern - man muss ständig aufpassen, dass Tertia nicht einmal mit dem Bobbycar lustig über alle tapfer spießenden Blumen drüber fährt, dass sie nicht die Blumentopf-Sammlung unserer Vermieterin in einen Scherbenhaufen verwandelt oder dass sie schnell mal eine Reihe Schneeglöckchen umgräbt. Tertia ist nicht mehr in Gefahr - sie ist die Gefahr.

Ich träume weiter übrigens davon, was ich alles in Garten und Haus machen werden, wenn ich mal richtig Zeit habe ... ob dieser Zeitpunkt jemals eintreffen wird ... 

9 commenti:

kathrin ha detto...

Als Kind habe ich auch gerne Schnecken gegessen. Meine Mutter hat sie recht oft gemacht, weil mein Opa sie wohl sehr gerne mochte.
Und als Kind habe ich das nicht in frage gestellt, sondern einfach mitgegessen.
Als ich mit Anfang 20 mal bei meiner Mutter war, fragte sie, ob ich zum Abendbrot auch Schnecken wolle.
Pfui, eine hatte ich im Mund und habe sie auch runtergeschluckt. Ich fand es echt fies und bei der einen blieb es bis heute;)
Gruß
Kathrin

Susi Sonnenschein ha detto...

Ich finde sie lecker, sie schmecken ein wenig wie Gummi und sind eklig, wenn man darüber nachdenkt, was man da eigentlich im Mund hat. Ich komme besser mit Oktopus klar.

Josi ha detto...

Dein Blog ist wirklich toll - nachdem ich jetzt die letzten 20 Minuten hier verbracht habe - ist es für mich ganz klar :) Deinen Blog möchte ich noch öfter besuchen - du hast einen neuen Leser!
Alles Liebe, Josi

IO ha detto...

@josi: Vielen lieben Dank! Und Herzlich Willkommen!

@susi&kathrin: Also ich esse gerne Muscheln und Calamari usw. Kutteln esse ich auch, nicht wahnsinnig gerne, aber es geht. Schnecken sind mir jetzt schon lange nicht mehr begegnet, ich weiß nicht mal mehr wie die schmecken. Weder die Weinbergschnecken noch - daran kann ich mich auch noch erinnern - die ... hm ... das waren irgendwelche Schnecken aus dem Meer, die gab's immer in San Sebastian an der Atlantik-Küste, die ass man aus einer Papiertüte im Gehen und hatte eine Nadel, um die Schnecken aus dem Gehäuse zu ziehen. Aber das sind echt Kindheitserinnerungen aus Kindheitsurlaubsgebieten und da bin ich einfach auch nicht mehr.

alexamalex ha detto...

Mein Opa ließ und auch heute meine Mutter lässt ein Großteil des Laubs über den Winter liegen. Als Unterschlupf für diverse (Kleinst)Tiere, als Schutz vor dem Erfrieren für die Pflanzen darunter und als Dünger (ein Teil verrottet schließlich bis zum Frühjahr). Natürlich nicht auf den Wegen zum Kompost o.ä. und nicht in dicken Schichten. Auch die verdorrten Äste wurden / werden immer erst im Frühjahr rausgeschnitten. Die Zeit, die man dann im Herbst spart, kann man prima für schönere Dinge, wie Fotografieren, nutzen...
Ich habe leider keinen Garten, nutze aber jede Gelegenheit die sich bietet, im Garten meiner Mutter zu werkeln und wünsche viel Spaß (wenn denn der Winter mal wieder vorbei ist; hier in Berlin schneit es gerade und über 2°C sind wir glaube ich heute auch nicht gekommen...)!

IO ha detto...

Ha, das ging mir doch auch tatsächlich durch den Kopf als ich heute wieder die Blätter aus dem Beet rechte und mir auffiel, dass das ja eigentlich bestimmt eine gute Wärmedecke für die gerade sprießenden Pflanzen ist und was jetzt passiert, wenn es übermorgen wieder so kalt wird - und dass das mit dem Liegenlassen vielleicht doch nicht so doof war.

Danke für die offizielle Bestätigung ;-)

Anonimo ha detto...

Wir lassen auch einen Teil des Laubs im Herbst erstmal liegen (okay, teilweise auch, weil wir u.a. einen Walnussbaum haben, der laubtechnisch echt Arbeit macht). Ich bin mir sicher, dass viele Tiere und auch ein paar Pflanzen sich freuen. Als hier Schnee lag, beobachtete ich auch, dass Vögel die letzten runtergefallenen Äpfel aus den Sträuchern futterten - also war es ganz gut, nicht akribisch jeden verrottenden Apfel zu suchen. Der Schnee soll bitte in Berlin bleiben. Viele Grüße, Kristina

(Musst du mich an das Efeu erinnern?...)

kathrin ha detto...

Also Muscheln esse ich sehr gerne. Nur leider als Einzige meiner eigenen Familie. Mein Mann hat mal tapfer ein oder zwei bei meiner Mutter gegessen und sich dann ein Brot gemacht und die Kinder würden niemals welche probieren.
Da war ich als Kind klar experimentierfreudiger (und war auch einfach an das Essen meiner Mutter gewöhnt und nicht Krippen- und Kindergartenessen geschädigt.)

wir lassen auch immer viel Laub liegen. Und jedes Jahr friert es noch mal nachdem ich alles entfernt habe.
LG
kathrin

IO ha detto...

@Kristina: Warum sollte ich alleinein den Kampf ziehen ;-) (gestern schon wieder einen Berg aus dem Boden gerissen ...)

@kathrin: Das letzte Mal haben wir Muscheln an der Cote d'Azur im Urlaub gegessen - vor 4,5 Jahren - alle vier sehr begeistert. Später fiel uns dann auf, dass das ja eine recht kräftige Weißweinsauce war ... Heute würde die Großen das vermutlich auch nicht mehr essen ... also ilfiglio auf keinen Fall, Silencia vielleicht, aber Tertia isst eh alles ...