domenica 30 settembre 2012

Gedankenspiele

Internate, so am besten in ... sagen wir ... England ... also weiter weg ... wie teuer sind die wohl ... für 2 Kinder?!

Lektüretips - zusammengefasst - Teil 2

Erste Zweifel, dass es vielleicht keine sooo gute Idee war, mit einen nicht gerade hitzebeständigen Sohn im August eine Tour über den Balkan zu planen, die kamen mir erst, als ich im ersten Teil unseres Urlaubes, am Gardasee, anfing, die Tigerfrau zu lesen. Als mich miomarito nämlich fragte, wie das Buch denn so sei, meinte ich, es sei hauptsächlich unerträglich heiss in dem Buch, jeder rauche ständig und alle tränken šljivovica




Obreht gilt ja als die Literatur-Entdeckung der letzten Jahre, gerade mal Mitte Zwanzig wird sie mit allem verglichen, was Rang und Namen in der Erzählkunst hat und ich muss sagen, okay, sie schreibt wirklich schön, interessant, poetisch und verwebt auf eine faszinierende Art Realität und Magie, Gegenwart und Vergangenheit, aber in solche hymnischen Begeisterungsstürme wie bei manch einer Rezension konnte ich jetzt nicht ausbrechen.

Ich finde das Buch sehr schön, es liest sich gut, es erinnert tatsächlich ein bisschen an Gabriel Garcia Marquez und es lohnt sich definitiv mal zu lesen, vor allem wenn man mal in der Ecke unterwegs ist.

Wobei Ecke schon schwierig ist, denn Obreht Geschichte spielt zwar in Ex-Jugoslawien, vermeidet aber alle Benennungen von Städten, Ländern und Bevölkerungsgruppen. Dieses Weglassen - was mich völlig fasziniert hat, in einem Land/Gebiet, wo das so wichtig zu sein scheint - lässt die Geschichte  allgemeingütiger wirken und betont dadurch aus noch einmal den Wahnsinn des Bürgerkrieges aus einer distanzierter Sicht - und da ist vermutlich auch ein bisschen der Haken an der Geschichte, Obrecht ist schon als Kind nach Amerika ausgewandert und als Mitteleuropäer schliesst man sich sehr schnell ihre Sicht an, die zum einen völlig fasziniert von den alten Märchen und Geschichte ist, gleichzeitig aber keinerlei Einblicke in die Südslawische Problematik mit sich bringt, sondern genauso wie "wir" völlig verwundert ist, dass ihr Land jetzt plötzlich geteilt ist, dass das Nachbardorf jetzt drüben in einem anderen Land ist, das geliebte Ferienhaus ebenso und wie man sich gegenseitig das Abschlachten der Söhne vorwirft. 

Zur Handlung: Ich-Erzählerin Natalia ist Ärztin und befindet sich gerade in einer Grenzregion, um Waisenkinder zu impfen, als sie die Nachricht erreicht, dass ihr geliebter Großvater - ebenfalls Arzt - fernab ihrer Heimatstadt einem ihr völlig unbekannten Ort gestorben ist. Von der Nachricht erschüttert beginnt Natalia eine nicht nur erzählerische Spurensuche durch die Vergangenheit und erklärt dem Leser: Alles, was nötig ist, um meinen Großvater zu verstehen, liegt zwischen zwei Geschichten: der von der Tigerfrau und der von dem Mann, der nicht sterben konnte. 



Definitiv und zurecht ein Klassiker der Weltliteratur - von dem ich bis vor kurzem keine Ahnung hatte *hüstel* -  ist Ivo Andrićs Die Brücke über die Drina. Im Nachhinein und mit zwei Pullis bibbernd in meinem heizungslosen Arbeitszimmer sitzend ärgere ich mich ein wenig, dass wir unsere Tour durch Bosnien und Herzegowina ausgerechnet vor der Etappe nach Višegrad abgebrochen haben. Aber damals erschien eine 2 Tages-Reise von Sarajevo aus weit in die Republika Srpska bis fast nach Serbien nur um bei 45°C eine blöde Brücke anzusehen als der absolute Wahnsinn. Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe ... schade.






Mit der Brücke über die Drina hat Andrić der Stadt Višegrad, in der er aufwuchs, ein literarisches Denkmal geschaffen, das Seinesgleichen sucht. Andrić beginnt seine Geschichte mit dem Bau der Brücke im Jahre 1571 unter dem Janitscharen-Großwesir Sokollu Mehmed Pascha, der selbst aus der Gegend stammte, bei der sogenannten Knabenlese nach Istanbul verschleppt wurde und mit dem Bau der Brücke eine durchgehende Verbindung zwischen Istanbul und Sarajevo schuf, die auch als Verbindung zwischen Okzident und Orient gesehen wurde, und lässt sein Buch im Jahre 1914 enden, als beim Abzug der österreichisch-ungarischen Truppen drei der Brückenpfeiler gesprengt wurden.

Wie Andrić es schafft fast 400 Jahre Geschichte, wechselnde Besatzungen, große Umwälzungen und auch noch die Geschichte der kleinen Leute anhand der Geschichte der Brücke zu erzählen und es gleichzeitig dem Leser ermöglicht, eine Ahnung davon zu bekommen, warum diese Gegend seit Jahrhunderten keine Ruhe findet, ist wirklich lesenswert. (ich habe nachgeschlagen, ja der Mann hat auch Geschichte studiert ;-) - und für sein Literarisches Werk natürlich auch den Nobelpreis bekommen) Das Buch kein historischer Roman wie man ihn heute xfach vorgesetzt bekommt, es gibt keine Hauptfiguren und es wird nicht die Geschichte einer bestimmten Familie erzählt, sondern in kleinen Geschichten, Episoden und Anekdoten tatsächlich die Geschichte einer Brücke bzw. eigentlich der Stadt Višegrad. Wirklich große Literatur. Tiefe Bewunderung meinerseits, auch wegen der historischen Darstellung und dem differenzierten Bild von moslemischen Bosniaken, orthodoxen Serben, sephardischen und später aschkenasischen Juden, Sozialisten, Türken, Österreichern ("Schwaben"), Ungarn usw.  LESEN! (Blick ins Buch)

sabato 29 settembre 2012

Lektüretips - zusammengefasst -Teil 1

Weil ich vermute, dass es mir in den nächsten Wochen auch nicht gelingen wird, jedes Buch der Urlaubslektüre einzeln und ausführlich zu besprechen, gibt es jetzt die 4 Bücher quasi in einem Aufwasch. Thematisch sind sie ja eh eine Einheit, von daher ... fangen wir mit dem Buch für die Kleinen an:



Eigentlich hatte ich das Buch für Silencia vorab kaufen wollen, weil es das einzige war, was ich zum Thema Ex-Jugoslawien in ihrer Altersklasse finden konnte, aber dann kam so viel dazwischen, dass wir es vergaßen ... dabei geht es in diesem schönen Buch um "unser" kroatischen Storchendorf - das aber  bei der Planung gar nicht auf der Liste stand.

Wendelin, der Weiße Storch, verliert durch den Bürgerkrieg seine Heimat und macht sich auf die Suche nach einem neuen zu Hause, das er schließlich in Čigoč findet. Das Buch stammt von Andrea Petrlik Huseinović und wurde von Paul Maar sehr schön nacherzählt (darüber hinaus gibt es noch Informationen zu den Störchen und zum Dorf Čigoč). Mir haben besonders die Bilder der Geschichte gefallen, auch wenn ich natürlich wieder was zu meckern gefunden habe, nämlich dass Frau Huseinović die Häuser von Čigoč völlig falsch gemalt hat (und das obwohl sie aus der Gegend, naja, also Zagreb kommt). Trotzdem ein schönes Buch, selbst wenn man nicht in der kroatischen "Pampa" Urlaub gemacht hat, weil die Thematik Auswirkungen des Krieges besprochen wird - ohne dass es für kleine Kinder zu  heftig wird. Hier kann man einen kleinen Blick in das Buch werfen


Gibt es noch jemanden, der die rote Zora nicht kennt?! Ich habe das Buch als Kind geliebt, fand es wahnsinnig toll, dass es eine Bande gab, die von einem Mädchen angeführt wurde und auch heute beim erneuten Lesen finde ich die Geschichte um Freundschaft, Gerechtigkeit und Solidarität einfach nur hervorragend.


Ilfiglio hat die 480 Seiten in einem Rutsch auf der Rückbank im Auto gelesen, und im Zelt, vorm Zelt, beim Warten aufs Essen, statt Besichtigungstouren und Spaziergänge ;-) - also finden auch heute - 60 Jahre nach dem Erscheinen des Buches - Kinder immer noch etwas spannendes, faszinierendes in dem Buch. Besonders schön ist es tatsächlich, wenn man das Buch dann noch einmal liest und sich gerade in der Gegend von Senji an der Adria-Küste aufgehalten hat. Klaus Held (oder besser Kurt Kläber) hat die rote Zora übrigens - das weiß ich auch erst seit ein paar Tagen - tatsächlich getroffen, das heisst es gab sie und ihre Bande tatsächlich . was ich noch toller finde ;-)

Zum Inhalt - falls es wirklich noch Menschen gibt, die weder das Buch gelesen, noch damals die Serie gesehen und auch jetzt den Kino-Film nicht gesehen haben (letzteres habe ich auch nicht): Brankos Mutter, eine arme Tabakfabrikarbeiterin, stirbt und Branko, dessen Vater als Wandergeiger durchs Land zieht, bleibt als (Quasi)Waise sich selbst überlassen. Als er hungrig auf dem Markt von Senji einen auf den Boden gefallenen Fisch aufhebt, wird er von der Polizei wegen Diebstahls verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Von dort befreit ihn Zora, nimmt ihn mit zu ihrer Bande und in ihr Versteck. Zusammen erleben sie viele Abenteuer, immer in der Angst, doch noch im Gefängnis zu landen oder nicht genug zu Essen zu finden. Einzig der Fischer Gorian setzt sich für sie ein ... (Blick ins Buch)

Heute Abend dann die Büchertips für Erwachsene.

venerdì 28 settembre 2012

heute so

Jetzt sag noch mal einer, es sei schon richtig Herbst ;-)






Wenn man sich wie auf dem letzten Bild bei uns auf den (Süd-)Balkon legt und in den Himmel schaut, dann ist fast noch Sommer.

Ansonsten sehr müde, wegen einer um 4 Uhr endenden Nacht ... ich geh dann mal ins Bett.

Hach ...

Wie toll ich die alte/neue Kleinkindgruppe (oder Kinderhaus oder Krippe oder Kita oder wie auch immer) finde, sieht man daran, dass mich weder 25 min Radfahrern (einfach!) noch diverse Jesus-Lieder abschrecken - Tertia fand's auch ganz klasse, der Vertrag ist unterschrieben und ab November kann's dann losgehen. Mit fünf weiteren Kindern und drei (!) engagierten Erzieherinnen in frisch renovierten, kleinkindgerechten Räumen. Nur am Fahrrad-Schnitt müssen wir noch arbeiten. Eindeutig.

giovedì 27 settembre 2012

War was?

Je weniger ich mich darum kümmre (also heute Abend auch kein Fernsehen schaue) desto besser läuft es ;-)

Schnelle Schnipsel

Warum bedeutet Hast Du Dein Sportzeug gerichtet? Jaha! in meinem Universum (nämlich Turnschuhe, Sportbekleidung im Turnbeutel) etwas komplett anderes als im Universum eines 8-Jährigen (wage Ahnung, dass irgendwo auf unseren 3 Stockwerken die vermutlich komplett verdreckten und somit noch zu säubernden Turnschuhe herumfliegen und Sportbekleidung muss es ja schliesslich auch irgendwo geben)?!

Die kleine Schwester kann es natürlich nicht lassen Also ich hab alles was ich brauche schon eingepackt! zu kommentieren.

Tertia liest. Ja, Tertia! ;-) Wann immer sie ein Buch aufschlägt oder irgendwo etwas Geschriebenes entdeckt, beginnt sie ganz wichtig A E O I A E O I vorzulesen. Ansonsten brüllt sie hauptsächlich MAMA! PAPA! PUPPE DA! PUPPE DA! durch die Gegend. Oder NIAU! NIAU!

Wenn man drei Schnipsel ohne großartige Unterbrechung schrieben kann und auch noch ein oder zwei Mal die Formulierung überdacht hat - dann kann das eigentlich nur bedeutet, dass Tertia das von Silencia nicht komplett aufgegessene Nutella-Brot entdeckt hat ... Yup. Wir gehen dann mal ins Bad ...

Dass sich so langsam unser Leben entspannt - auch wenn sich das irgendwie nicht wirklich so anfühlt - zeigt die Tatsache, dass ich bereits jetzt - 10 Tage VOR miomaritos Geburtstag - all seine seine Geschenke beisammen habe. (Es gibt da eine lange Liste von inzwischen 10 Geburtstagen an den es mir auf Grund von Umzügen ins Ausland mit mangelnden Fremdsprachenkenntnissen, Umzügen im Ausland, Umzügen in Deutschland, Geburten, Hochschwangerschaften oder sonstigen "Katastrophen" direkt vor miomaritos Geburtstag nur immer sehr knapp möglich war, Geschenke zu organisieren - wenn überhaupt).

So, Kaffee leer, Kind isst Gugurt, was vermutlich bedeutet, dass wir gleich wieder das Bad aufsuchen werden müssen und dann kommt Rettung in Person unserer italienischen Studentin - morgen dann erstes Vorab-Schnuppern im Kinderhaus :-)

mercoledì 26 settembre 2012

3 ... 2 ... 1 ... meins

Eigentlich wollte ich ja schon im Bett sein -  vor allem weil ich eigentlich nicht miomarito erleben möchte, wenn er vom Fußball schauen nach Hause kommt ... ;-) aber ich musste jetzt doch noch warten, wie die Auktion ausgeht:




So, jetzt habe ich auch einen und er ist noch älter als der, den miomarito neulich ersteigert hat ;-p und er passt perfekt zu meinem Buffet :-) (Habe ich schon mal erwähnt, dass wir nie wieder umziehen dürfen ....)

Zum Vergleich

Weil ich heute alte Kleider von Silencia und ilfiglio für Tertia durchgesehen habe und mir neulich erst dachte, wie sehr die drei sich seit Babyzeiten inzwischen auseinander entwickelt haben, gibt es hier ein paar Als-die-Großen-so-klein-waren-Bilder. Aber erst einmal Tertia zum Vergleich:






Und weil mich Tertia heute mit ihrer echten Retro-Jacke (von meinem Bruder) in Kombination mit dem Wutsch an Bilder von Silencia erinnert hat - die da allerdings ein paar Monate älter gewesen ist - bin ich noch einmal ins Archiv und habe dieses - meiner Meinung nach - sensationelle Bilder der Wutsch-Rocker-Bande ausgegraben. Wer die junge Dame links identifizieren (und verlinken) kann gewinnt ein singendes Töpfchen ;-)



martedì 25 settembre 2012

Nur so fast



klappt das längere Zeit ohne Mittagsschlaf
(Tertia gegen 15:30 Uhr)
[man beachte übrigens das tolle Mama!Niau!Malen!-Kissen, das meine Mutter für Tertia genäht hat!]

Als ich Silencia zu einem Freund brachte, ist mir Tertia dann auf dem Heimweg im Ergo eingeschlafen - da ich aber keine Lust auf einen Feierabend nach 22 Uhr hatte, habe ich sie - nach dem Foto ;-) - schnell wieder geweckt.



Und dann war auch wieder genug Energie für riesengroßen ... Quatsch - oder wenn man mal kurz auf Toilette geht ... Gugurt!
Und ja, wir wissen von der Existenz von Lätzchen, aber Tertia bekommt in der Regel einen Schreikrampf sobald man ihr etwas Latz-Artiges umbindet ...

och nö ...

Hier summieren sich gerade die Tage ohne Mittagsschlaf ... nicht lustig. Das heisst non-stop Programm von morgens 6:30 Uhr (oder früher) bis abends weit nach 21 Uhr ... ich geh jetzt mal eine Runde heulen.

In diesem Zusammenhang vielleicht auch noch eine Zwischenfrage: Was machen denn die lieben Kinderlein so abends nach dem Abendessen?! Das beginnt bei uns meist eh nach 20 Uhr, aber irgendwann hätte ich auch gerne Feierabend - und zwar vor 21:30 Uhr! Vor allem auch wenn das Semester wieder losgeht und ich dann abends oft alleine mit den drei bin. Ilfiglio kann man zur Not einfach mit Buch ins Bett schicken, aber bei Silencia dauert das ja noch (und nein, Hörbücher mag hier niemand). Uns fällt nämlich gerade so gar nichts ein ...

Pasta e Fagioli

Nachdem ich gestern eh einen kleinen Landfrauen-Flash hatte und mal wieder Brot (Rosmarin-Knoblauch-Brot) gebacken (und einen No Knead Bread-Teig angesetzt und im Herbststurm die letzten Holunderbeeren geerntet) und mit miomarito eine Zwiebelkuchen gebacken habe, also da kommt die Anfrage, wie man Pasta e Fagioli kocht sehr passend (ein Rezept! ein Rezept!)

(Zunächst allerdings der Hinweis, dass es sich bei den Bohnen nicht um grüne Bohnen handelt ... sorry)

Ich mache die Pasta e Fagioli immer mit Bohnen aus der Büchse, man kann aber auch (300g) getrocknete weiße Bohnen nehmen, die müssen dann am Vortrag eingeweicht werden.

Zutaten:
2 Dosen weiße Bohnen (Fagioli)
100g Pancetta oder durchwachsener Räucherspeck
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
1l Gemüse- oder Fleischbrühe (bei getrockneten Bohnen ein 0,5 l mehr)
1 Dose Pelati (geschälte Tomaten)
200g kurze Nudeln (Penne, Orecchiette, Fusilli)
1/2 Bund Petersilie
Salz, schwarzer Pfeffer

Pancetta klein würfeln, Zwiebeln schälen und ganz klein schneiden. Beides mit 1 EL Öl in einem großen Topf warm werden lassen. So lange weiterrühren und braten, bis das Fett vom Speck schön glasig ausschaut. Jetzt kommen die gewaschenen Bohnen und die Brühe hinzu.

Tomaten abtropfen lassen, klein schneiden. Den Saft braucht man nicht. Unter die Suppe mischen.

Zwei Kellen Suppe herausnehmen und pürieren. Wieder in den Topf damit, das Püree macht die Suppe schön sähmig.
Jetzt kommen die Nudeln hinein und alles wird nocheinmal so lange gekocht, bis die Pasta bissfest ist.

In der Zwischenzeit schon mal die Petersilie waschen und trockenschütteln. Ganz fein hacken. Die Suppe vorsichtig mit Salz und großzügig mit Pfeffer abschmecken, Petersilie darüber streuen, restliches Öl darüber. Im Topf auf den Tisch stellen.

Ehrlich gesagt, im Alltag schmeisse ich die Dose Tomaten einfach so rein, also mit Saft und die Tomaten nur durch die Finger gequetscht und alles ohne Petersilie. So ein Topf voll reicht für uns alle vier, wobei die Kinder das nicht so mögen (wie 21986 andere Sachen auch) und dementsprechend wenig essen. Als ich gestern im Internet nach weiteren Rezepten gesucht habe, habe ich viele mit sehr viel Kräutern gefunden - ich glaube, das muss ich auch mal ausprobieren.

Wenn ich es richtig verstanden habe, stammt das Rezept angeblich ursprünglich aus den österreichisch besetzten Gebieten und hat sich dann in ganz Italien mit regionalen Unterschieden verbreitet (So sollen dann auch erst die Tomaten hinzugekommen sein). Meine Version stammt nicht von miomaritos Nonna, sondern aus meinem Basic-Italian-Kochbuch, dass ich wirklich empfehlen kann, weil die Rezepte immer klappen (ich habe mit den Büchern der Reihe kochen gelernt).


Grüne Bohnen haben wir bzw. ich eher nicht im Repertoire, weil ich die nicht so mag. Da miomarito aber die Anpflanzung etlicher Busch-Bohnen im nächsten Jahr plant (er liebt grüne Bohnen), werde ich mir von ihm ein paar Rezepte beibringen lassen müssen. Ansonsten kann ich nur auf das Genueser Pesto hinweisen, das man eigentlich zu Pasta mit Kartoffeln und grünen Bohnen ist - hört sich komisch an, ist aber so - und schmeckt auch lecker.

lunedì 24 settembre 2012

Gähn ... Montagmorgen-Schnipsel

Ich gestehe, einer der Gründe, warum ich mich bei den Mom-Blogs angemeldet habe, war, dass ich mir selbst einen kleinen Tritt in den Hintern geben und so meine Motivation steigern wollte, mal wieder zusammenhängender zu schreiben, mal etwas mehr Mühe in die Einträge zu investieren und überhaupt - Tatsache ist aber, dass ich so oder so abends nach dem Abendessen und wenn die Kinder dann mal im Bett verschwunden sind einfach nur noch zusammenbreche und meilenweit von tollen Ideen, witzigen Einfällen und kreativer "Schreibe" entfernt - also gibt's weiter nur mehr oder weniger Zusammengeschnipseltes - wenn überhaupt.

Am Samstag begann ilfiglios neue Fußball-Saison mit einem 6(!)stündigen Staffelspieltag und ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass niemand ernsthaft erwartet, dass man da die ganze Zeit dabei ist und habe mich erst für die letzte Stunde (aus der dann zwei wurden) mit Tertia auf die immer wieder interessante Suche nach Dorf-Fußball-Plätzen gemacht - und dabei unser gerade verliehenes Navi kurzfristig etwas vermisst ... aber schön war's (eigentlich sollte ich ilfiglio hinfahren und dann nicht auf dem Sportplatz bleiben, sondern Fotografieren gehen)

Am Sonntag haben wir - wie fast das ganze Dorf - die großen Kinder zum Kirchen-Brunch geschickt und waren so tatsächlicher in der Lage, uns mal ausführlich zu unterhalten, Pläne für einen Couchtisch im Wohnzimmer und einen neuen alten Schreibtisch für mich zu machen und uns zu überlegen, wie wir dem Wunsch ilfiglios nach einem eignen Zimmer nach kommen können ohne die Zimmer komplett neu mischen zu müssen ... ach und wie wir das Badezimmer machen wollen (irgendwann nächstes Jahr) ... und wie man einen zusätzlichen Ofen einbauen könnte ... und ... und ... und ...

Und gestern Abend dann auch kulinarisch den Herbst mit Pasta&Fagioli eingeleitet - selbstgesammelte Pilze oder Kürbissuppe haben irgendwie immer noch den Hauch eines späten Sommers, bei Pasta, Bohnen und Speck geht es nur noch darum, der ins Haus kriechenden Kälte - und das tut sie seit gut einer Woche sobald die Sonne weg ist und sie bleibt am Morgen gerne etwas länger ... - also es geht nur noch darum, der Kälte etwas entgegen zu setzten. Und vermutlich dauert es auch gar nicht mehr lange, bis wir zu den Gerichten übergehe, die ein sehr langes Kochen auf dem Herd benötigen und somit die Küche warm halten. Und ja, mir graust ein wenige vor der Vorstellung eines weiteren bitterkalten Winters wie letztes Jahr.

Ha, und Tatort gesehen - wenn auch mit Unterbrechungen durch eine Alptraum geplagte Tertia.

sabato 22 settembre 2012

Morgen-Schnipsel

Da es bei drei herumspringenden und ständig Mama!Mama! brüllenden Kindern schon unmöglich ist, eine Tasse warmen Kaffee zu trinken (also die ersten Schlucke schaffe ich noch heiss, dann kommen 245 dringende Notfälle, Unfälle, Streitereien und bei der nächsten Gelegenheit zum Kaffeetrinken ist der Kaffee nur noch lauwarm) und irgendwie Nahrung aufzunehmen, gibt es wieder einmal auch nur Schnipsel. Zusammenhängende Texte nur in Abwesenheit der Kinder.

Neue Lebenssituationen erfordern neue Frisuren - schreibt die Frau, die seit dem Kindergarten die gleiche Frisur und Haarfarbe hat (bis auf knappe 2 Jahre Streichholzlänge in der frühen Pubertät). Silencia ist aber jetzt sehr stolz, dass ihre Haare so lang sind, dass es für Zöpfe reicht.


Motzte ich letztes Schuljahr darüber, dass ilfiglio kaum Anschluss im Dorf fand, springen hier jetzt Tag für Tag mehr Jungs durchs Haus, verlangen Wii spielen zu dürfen, plündern den Kühlschrank, meinen im Stehen pinkeln zu können und wollen abends einfach nicht nach Hause gehen ;-) Gestern waren es zeitweise sechs ...

Ich habe gestern im Garten die letzten Steinplatten zwischen Hoch- und Normal-Beet bzw. Kompost ausgegraben und warte darauf, weiteres Lob von den vorbeilaufenden Spaziergängern aus dem Dorf zu erhalten (die sich bisher begeistert von unseren Gartenarbeiten zeigen). Tertia sass dabei auf meinem Schoss bzw. versuchte, auf meinen Kopf zu klettern ... und zwar nicht beim Warten auf lobende Passanten sondern bei den Ausgrabungsarbeiten ...

Jetzt geht es gleich zum ersten Kleider-Basar des Jahres, und mein Entschluss - außer zum Großeinkauf - komplett aufs Fahrrad umzusteigen, gerät angesichts der sich auftürmenden schwarzen Wolken vor meinem Fenster bereits wieder schwer ins Wanken ... 

venerdì 21 settembre 2012

19 Monate


19 Monate ist Tertia jetzt schon alt und das obere Bild täuscht sehr, denn so harmlos ist sie nicht ;-)




Ich finde sie zur Zeit gerade wieder sehr anstrengend, sehr zappelig, sehr laut, sehr fordernd (Ma!Ma! Noch! MAAAAMAAAA! Nooooooch!) und sehr uneinsichtig (ich weiß nicht, wie oft dieses Kind in den letzten Wochen bei waghalsigen Kletteraktionen vom Stuhl, vom Küchentisch, von der Fensterbank, der Sofalehne usw. gefallen ist).

Aber auch sehr süß :-)


 

Im Moment spielt sie am liebsten mit Silencias alter Puppe!da!, rast wie eine Irre mit dem Puppenwagen durch unsere Wohnung, den Garten oder macht sich gleich auf ins Dorf ... zerstört Bücher, isst immer noch Unmengen von Müsli, Maultaschen, Trauben und was ihr sonst noch alles in die Finger kommt, liebt ihre Geschwister, schläft immer noch nicht durch, verteilt gerne Küsschen, passt jetzt endlich in Gr. 80 - erreicht dadurch aber mit den Fingerspitzen auch die Arbeitsplatte in der Küche - kann sich prima 2,5 min selbst beschäftigen, schläft überraschend viel (ca. 13 Stunden pro Tag, ich denke, der Dank geht an die großen Geschwister) und kann problemlos die restliche Zeit einen Erwachsenen durchgehend beschäftigen. Und sie ist unser erstes Kind, das relativ freiwillig (und vor allem ohne stundenlanges Gebrüll) ins Bett geht, auch hier habe ich die älteren Geschwister im Verdacht, die mich jedenfalls jeden Tag bettreif bekommen.

Presse am Morgen

ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE
"Schon Einjährige betreiben Statistik"
Kreativ, wach, neugierig: Für die Entwicklungspsychologin Alison Gopnik sind Kinder Genies und Vorbilder [mehr]

Schnell zwischen dem Packen von zwei Veschber-Boxen überflogen und ich glaube, das ist ein interessanter Artikel (aus der ZEIT). 

giovedì 20 settembre 2012

Fremdbetreuung leicht gemacht

Heute morgen kam wieder unsere italienische Studentin, um Tertia zu hüten. Da wir aber eigentlich ausgemacht hatten, dass wir beide - also die Studentin und ich - uns auch ein bisschen unterhalten möchten, zum einen, damit mein Italienisch nicht komplett einrostet und zum anderen, damit sie ihr Deutsch noch verbessern kann, also, da wollte ich mich mit ihr eigentlich noch bei einer Tasse Kaffee kurz unterhalten, etwas plaudern ... Tertia war da aber anderer Meinung, sah die Studentin, griff sich ihre Hand und zog sie Ciao! Ciao! Puppe! Puppe! hinter sich her ins Kinderzimmer.

Damit waren die Besitzverhältnisse geklärt ;-)

vermisst wird: der gewohnte Gang

Gestern ist mir aufgefallen, was hier von mir sehr vermisst wird: Der gewohnte Gang nämlich. Den gibt es, wenn man sich die letzte Zeit so betrachten, schon länger nicht mehr. Man könnte jetzt natürlich sagen, dass es mit kleine Kindern und dazu auch noch drei an der Zahl so etwas wie einen gewohnten Gang oder kontinuierlichen Rhythmus eh nicht gibt, aber ich erinnere mich an die Zeit vor Tertia, die Zeit vor der Schule, als Silencia und ilfiglio zusammen im Kindergarten waren und zumindest für ein Jahr irgendwie alles einfach nur seinen Gang nahm.

Dann kam ilfiglio in die Schule - große Veränderung - und Silencia wechselte den Kindergarten - mittler Veränderung - dann kam Tertia auf die Welt - riesengroße Veränderung - und ilfiglio sprang in die 2. Klasse - mittlere Veränderung - ein halbes Jahr später zogen wir um - mega-große Veränderung - ilfiglio kam in die neue Schule - große Veränderung - und Silencia in den neuen Kindergarten - große Veränderungen - und jetzt geht Silencia in die Schule - große Veränderung - und Tertia geht ab November zweimal die Woche in die Krippe - große Veränderung-  und wenn das dann endlich alles eingespielt ist, dann können wir uns nach einem Gymnasium für ilfiglio in der Stadt umsehen und uns überlegen wie wir das dann ab nächsten Sommer machen, wenn sich alles wieder ändert.

Ich hänge inzwischen richtig an ilfiglios Fußball-Training, das seit 3 Jahren immer zu gleichen Zeit am gleichen Ort stattfindet (naja, im letzten Winter wurde das mal kurz geändert und das hat mich wahnsinnig gemacht)

So ein bisschen Routine, Alltagstrott und gewohnter Gang wären schön ... (oder bekäme ich dann doch den Koller?!)

mercoledì 19 settembre 2012

Pläne

Pläne für die Zeit ab November, für die Zeit in der Tertia 2 Tage in der Woche outgesourced wird:

Ausgiebigst einkaufen gehen - neben in Ruhe Duschen, Essen ohne etwas abgeben zu müssen, Bildbearbeitung ohne Kind am rechten Unterarm, Toilettengänge ohne wahlweise brüllendes Kind vor der Tür oder Kind neben der Kloschüssel, dass partout seinen Kopf zwischen mich und die Klobrille schieben will, schnelles Wechseln des Stockwerkes ohne brüllendes Kind an der Treppe, Geschirrspülmaschine einräumen ohne Kind in der selbigen, Bügeln ohne am Kabel hängendes Kind usw.

[Aktueller Anlass: Schnell mal Glühbirnen einkaufen mit Tertia - keine gute Idee] 

Teppich an der Wand

Als ich ein Kind war habe ich mit meinen Eltern und Brüder vorzugsweise Urlaub in Frankreich oder Spanien gemacht, meist in einem Ferienhaus, oft auch in Häusern und Wohnung von Verwandten. Auf dem Weg dahin übernachteten wir in Hotels, in sehr kleinen Hotels in sehr kleinen Dörfern irgendwo in der französischen Pampa (das stimmt so natürlich nicht, denn oft ging es einfach das Rhone-Tal hinunter und so viel Pampa gibt es da ja nicht, aber in der Erinnerung ...).
Und wichtiger Bestand dieser kleinen Hotels war Teppich an der Wand, der uns Kinder bis heute fasziniert und den es heute - glaube ich - kaum noch gibt - auf jeden Fall reden wir heute noch gerne über diese kleinen Hotels mit Teppich an den Flurwänden und Treppenaufgängen.

Weil bei uns hier im Haus die Wand neben der Treppe in den 2. Stock eigentlich nur noch aus Putzbröseln besteht, die seit vielen Jahren von einer Kork-Schicht in Schacht gehalten werden und diese jetzt selbst anfing abzufallen, haben miomarito und sein Vater am Montag für alt-französischen Hotel-Flair gesorgt:




Teppich an der Wand!

[Außerdem wurde noch ganz normal ein bisschen Teppich auf dem Boden verlegt, die Treppe abgeschliffen und die Treppenhinterwand (oder wie immer man diese Stück hinter den Treppenstufen nennt) mit hellerem Holz verkleidet und jetzt muss sie, die Treppe, nur noch geölt werden. Und somit wäre dann wieder 1 von 9235 Baustellen geschlossen.]

martedì 18 settembre 2012

Müde Schnipsel

Eigentlich wollte ich etwas über unsere neusten Renovierungsarbeiten schreiben und ein paar vorher - nachher Fotos zeigen, aber irgendwie ist der Tag schon wieder fast vorbei, ich sehr müde und morgen wird bestimmt wieder eher anstrengend.

Auch eigentlich wollte ich ja endlich mal meine neusten bzw. inzwischen ja auch nicht mehr ganz so neuen Buchtipps loswerden, aber irgendwie ... Ich komme immerhin derzeit viel zum Lesen, da Tertia nur einschläft, wenn ich neben ihrem Bett sitze, Händchen halten und GANZ WICHTIG ein Buch lese. Lese ich kein Buch - so wie heute, weil ich mein letztes gerade ausgelesen hatte - dann beginnt sie ein wenig zu hyperventilieren und ganz energisch Mama! BUCH! BUCH! BUUHUUCH! zu befehlen. Also habe ich mir schnell ilfiglios neustes 5Freunde-Buch geschnappt ...

Wie zu erwarten kam Silencia gestern aus der Schule nach Hause und verlangte bitte schön in die Kernzeit gehen zu dürfen (Kernzeit ist die Betreuung an der Schule für vor und nach dem eigentlichen Unterricht). Da ich eh schon etwas mit den Augen gerollte hatte, weil sie ja statt wie im Kindergarten um 14 Uhr jetzt schon um 11:30 Uhr vor der Türe steht, habe ich die Chance genutzt und für beide Schulkinder Betreuung bis 13 Uhr gebucht. Das gibt mir deutliche mehr Spielraum.

Ansonsten hier wunderschöner Spätsommer, gestern haben wir noch einmal gegrillt und wenn der Tag 48 Stunden hätte, würde ich bestimmt auch noch im Garten werkeln und Steinplatten ausgraben, so liegen meine Hoffnungen auf dem kommenden Wochenende.

Und jetzt SCHLAFEN!


Jetzt im Doppelpack



domenica 16 settembre 2012

Gartentag

Nachdem wir die letzten Wochenenden wenig bis gar nichts im Garten gearbeitet hatten, mussten wir heute mal wieder ran. Unsere Vermieterin hat den ersten von zwei weiteren Johannisbeersträuchern (Fragen Sie nicht ...) für die vor 3 Wochen von miomarito angelegten Pseudo-Hochbeet gekauft, die diversen Holzhaufen mussten beseitigt werden, ich habe die überwachsenen Steinplatten rings um die Beete ausgegraben, bin meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Kampf gegen das Efeu nachgegangen, usw.
Im Prinzip eigentlich sehr schön, vor allen an einem so schönen und warmen Spätsommertag, aber wenn man das alles bis zur Dunkelheit betreibt, bricht man beim Abendessen doch eher am Tisch zusammen. Vor allem wenn man sich beim - logisch! - letzten Gang in die Garage auch noch eine Rosen-Ranke samt Dornen durchs Auge zieht ... AUTSCH!


Tertia aka kleines Helferlein im Hochbeet



Und noch ein (letztes?) mal Baden in der Zinkwanne


Morgen kommen miomaritos Eltern und wir kümmern uns endlich mal um die Treppen in den 2. Stock, Silencia muss wirklich in die Schule, allerdings erst um 8 Uhr 45 und den ersten Vormittag ohne zwei Kinder seit über 7 Wochen werden wir im Baumarkt verbringen ... morgen dann mehr.

And the winner is ...

Angesichts der Flut von Verlosungsteilnehmern (und des Kindes an meinem Bein) habe ich darauf verzichtet 59 Zettelchen mit den entsprechenden Namen zu basteln und einfach den Zufallsgenerator im Netz bemüht.

Ich würde das Buch natürlich gerne mehrfach verschenken, besonders an diverse Menschen, die ich über den Blog persönlich kennengelernt habe und die inzwischen Freunde geworden sind oder solche, die schon seit vielen, vielen Jahren hier mitlesen und kommentieren und überhaupt .... aber wir haben nicht so viele Autoren- und Fotografen-Exemplare bekommen, dass wir die wild verschenken könnten, daher wurden sie an direkt und indirekt Beteiligte vergeben und es blieb eben nur nur dieses eine Exemplar für den Blog.

Und das geht an:  die Nummer 54



HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
(ich brauche Deine Adresse!)


So und wer jetzt ganz enttäuscht ist und das Buch trotzdem haben möchte, kann sich bei mir per Email in den nächsten beiden Tage melden, dann werdet Ihr noch in die Sammelbestellung aufgenommen und könnt das Buch (für 9,80 €) kaufen - ich schicke es Euch dann zu.

Etwas zusammenhanglos auch noch der Dank an alle Leser, die so nett waren, mir bei der Brigitte-Mom-Blog-Liste  ein Herzchen zugeben, so dass der Blog auf der ersten Seite gelandet ist. Mehr will ich gar nicht :-)

sabato 15 settembre 2012

HA!

STRÖMENDER REGEN - entgegen aller Wettervorhersagen - das mit der Sommerrodelbahn wird wohl nichts. Wir improvisieren also weiter ... WII-Olympiade, oder so.

Grande improvvisazione [ˈgrande improvvizatˈtsio:ne]

In anderen Blog kann man ja immer wieder über ausgefeilte Geburtstagsvorbereitungen lesen, angefangen von thematisch passenden Geburtstagseinladungen, tollen Torten, minuziös geplanten Abläufen usw.

Hier bei uns - das reinste Chaos oder eben also euphemistische Ausrede: La grande improvvisazione! Ilfiglio konnte sich ewig nicht entscheiden, wen er einladen möchte und ebenso wenig, was er eigentlich an seinem Geburtstag machen möchte. Zusammen mit unserem Open House letzte Woche und Silencias Einschulung gestern entstand so ein kleines Organisations-Vakuum.

Einladungskarten wollte ich mit ilfiglio machen, ilfiglio aber nicht mit mir und so haben wir einfach mündlich eingeladen. Vor zwei Tagen hatten wir dann endlich eine Idee, was wir an ilfiglios Geburtstag machen könnten und klopften uns schon erleichtert gegenseitig auf die Schultern. Gestern beschloss ilfiglio dann, noch zwei weitere Jungs aus seiner Klasse einzuladen (was wir aus integrations-technischen Gründen nicht ablehnen wollten) und ich entdeckte, dass das von miomarito ausgesuchte Ausflugsziel doch nichts ganz so nah lag wie er zunächst gemeint hatte.

Außerdem hatten wir jetzt 5 Gäste, zusammen mit dem Geburtstagskind eine Auto-Ladung voll, was Silencia zu einem großen Zusammenbruch inspirierte, weil sei zunächst ja mit eingeplant gewesen war. Also hiess es noch schnell ein zweites Auto organisieren und dem erst um 18:30 Uhr eingeladenen Jungen zu erklären, dass er heute wirklich kein Geschenk mitbringen müsse. Dafür fiel ilfiglio noch ein, dass er unbedingt Schnitzel zum Abendessen möchte - für alle.

Gestern Abend dann Auftritt Tertia, statt Kuchen zu backen (oder zumindest Mal zu Abend zu essen) hielt ich fast 2 Stunde lang Händchen, während miomarito Geschenke einpackte. Schließlich lies ich mich von miomarito ablösen, um dann kurz nach 23 Uhr erleichtert endlich den Kuchen in den Ofen zu schieben.

Heute Morgen dann Abgang miomarito um 7 Uhr zu einer Tagung in Esslingen, ilfiglio und Tertia waren natürlich auch schon wach und damit Silencia keinen weiteren Anfall bekommen würde, weckte ich sie, damit sie beim Öffnen der Geschenke auch anwesend sein konnte (Ilfiglio wollte definitiv keine weitere Minute mehr warten ...) Jetzt sitze ich hier mit drei eher unausgeschlafenen, sich beim Brüllen abwechselnden Kinder, bin selbst auch nicht so richtig wach, muss aber noch irgendwie einen Berg Apfelmuffins zaubern, trotz nicht vorhandnem Backpulver, das miomarito gestern vergessen hatte einzukaufen (oder ich vergessen hatte auf die Einkaufsliste zu schreiben) und möchte eigentlich nur meine Ruhe haben.

Aber, ilfiglio ist glücklich, liest sich gerade recht friedlich durch die Stadien der Welt und vermutlich werden wir (miomarito kommt am frühen Nachmittag wieder, mit den Schnitzeln ...) auch die Nachmittagsveranstaltung recht gut über die Bühne bekommen. Und nächstes Jahr dann vielleicht auch mal in etwas organisierter ... mit der Betonung auf vielleicht.

Acht ist er jetzt, der Knilch.


venerdì 14 settembre 2012

Schulkind


So, jetzt ist sie ein Schulkind, und wie schon beim großen Bruder können wir nur sagen, es wurde dringend notwendig und von daher kein sentimentales Zurückblicken oder ängstliches Schafft sie das? sondern nur ein Prima, passt genau.

Es dürfte nicht nur eine der kleinstes Einschulungen (5 Kinder) gewesen sein, sondern es war bestimmt auch mit Abstand eine der kältesten: 4°C zeigte heute morgen das Thermometer an und so marschierte ich mit Stickpullover, Stiefeln und Mantel zur Schule (miomarito: Das ist viel zu warm! - Nein, war es nicht bzw. später dann schon, aber wenn man sich nach dem Zwiebelprinzip usw.)

Silencia ist glücklich und zufrieden, das einzige Mädchen in der ersten Klasse (in der 2. gibt es viele ... also wenn man bei 8 Zweitklässler von vielen reden kann) und hat heute schon passenderweise das M gelernt.

Interessanterweise ging es sowohl gestern in der Kirche als auch heute in der Schule hauptsächlich um Angst, Angst vor der Schule (die man nicht haben muss), Angst vorm Loslassen (die man nicht haben muss), Angst vorm Leistungsdruck (die man nicht haben muss), Angst vor den Anforderungen (die man nicht haben muss), Angst vor Unterschieden (die man nicht haben muss), Angst vorm Abschiednehmen (die man nicht haben muss), Angst vorm Scheitern (die man nicht haben muss). Angst vor den großen Kinder in der Schule (die man nicht haben muss) ... man hätte fast Angst bekommen können.

(Schön auch heute in der Schule als es dann doch mal um die positiven Aspekte des neuen Lebensabschnittes ging und erklärt wurde, dass Schule so toll sei, weil man jeden Tag etwas lernen würde - schallendes Gelächter aus der 4.Klässler-Bank - und Sie dürfen mal raten ...)

giovedì 13 settembre 2012

Endlich ...

Endlich ist morgen Freitag, endlich war heute der Einschulungsgottesdienst ... ganz toll, um 18 Uhr waren in der Kirche: Silencia, Tertia, der Pfarrer, die drei Lehrerinnen der Schule und ich ... kurz nach 18 Uhr immerhin auch drei weitere Erstklässler mit Eltern (okay, es gibt insgesamt nur 5 neue Erstklässler ...) ... und es ist unglaublich, wie viel Lärm ein 1,5jähriges Kind in einer fast leeren Kirchen produzieren kann, so viel, dass ich sie kurz nach Gottesdienstbeginn bei unserer Vermieterin abgeliefert habe ... und morgen ist dann der große Tage für Silencia, die Schultüte (grün) liegt bereit, der Ranzen (grün) ist gepackt und vermutlich wird sie sich morgen auch in Grün kleiden. Ich persönlich wäre dankbar, wenn das Ganze diese Mal ohne Fahrt in die Notaufnahme über die Bühne liefe und überhaupt, ich hoffe sehr, dass wir dieses Kind ganz entspannt durch die Schule bekommen. So zur Abwechslung.

Ich jetzt auch ...

Auf vielfachen Wunsch bin ich jetzt mit meinem Blog auch dabei ;-)

mercoledì 12 settembre 2012

Dies&Jenes

Heute Vormittag kam zum ersten Mal unsere italienische Studentin zum Baby-Sitten und genau wie vermutet klappte es wunderbar. Sie verschwand für 2 Stunden mit Silencia und Tertia ins Kinderzimmer, während ich endlich mal am Stück und mit Beinfreiheit den Haushalt in Angriff nehmen konnte. Kaum zu glauben, was man da alles "geschafft" bekommt. Und kaum war sie aus der Türe, begleitet von Tertias ciao!ciao! -  hing Tertia wieder an meinem Bein ... Morgen kommt sie aber wieder, also die Studentin.

Da dies (also das an meinem Bein) kein Zustand ist, habe ich heute auch den Krippen-Platz klar gemacht, ab November zwei halbe Tage, ab dem Frühjahr auch ausbaubar - es hätte auch einen 5tägigen Ganztagesplatz gegeben, einfach so (ziehen Sie nach Tübingen!). Und witzigerweise teilt sich Tertia diesen Platz mit der kleinen Schwester eines Mädchens, das sich vor 4 Jahren den Platz mit Silencia geteilt hat - ansonsten großes Hallo und viel Freude, dass wir wieder mit dabei sind :-)

Mit dem Krippenplatz im Hinterkopf und dem Babysitter im Haus ist mir auch erst einmal klar geworden, wie anstrengend die letzten beiden Jahre waren, mit Tertia, dem Umzug, dem Schulstress, der Ausstellung, dem Buch und was alles sonst noch war.

Apropos Schule - neuer Auftrag: Einschulungsfotos. Gott sei Dank soll das Wetter übermorgen wieder deutlich besser sein.

Miomarito hat sich einen neuen Schreibtisch - deutlichst unter Wert - ersteigert, wobei neu eher ein Witz ist, gute 80 Jahre hat das gute Stück auf dem Buckel, aber seit der Tisch heute in seinem Zimmer steht bin ich ein bisschen neidisch, da ich hier immer noch an einem Ikea-Teil sitze. Hätte aber eh nicht zu meinem dunklen Buffet gepasst. Vielleicht schau ich ja auch mal wieder ...

Und noch etwas zum Thema Schlafen bzw. Nicht-Schlafen: Tertia schläft immer noch brav im allgemeinen Kinderzimmer, wacht immer noch häufig auf, wenn auch nicht ganz so häufig wie zuvor und lässt sich immerhin inzwischen auch von miomarito beruhigen. Irgendwann in den frühen Morgenstunden (ich habe die Augen nicht so weit geöffnet, dass ich eine Uhr lesen könnte) ziehe ich dann um ins Kinderzimmer, um die junge Dame ruhig zu halten. Nicht perfekt, aber dennoch eine Verbesserung der Gesamtsituation - und sei es nur die Tatsache, dass ich abends ein paar Seiten lesen kann ;-)

So, und genau das werde ich jetzt tun, ein paar Seiten lesen und dann schlafen.

Der kleine Dachs

Der große Dachs wohnt ja jetzt nun schon länger bei uns, gerade ist er mal wieder sehr präsent, knallt Türen, trampelt wie wild auf dem Boden herum und brüllt Ich mag Euch alle nicht mehr! Ihr seid alle doof! [scheisse, kacka-arxxxxoch blöd] Ich zieh aus! durch die Wohnung.

Seit neustem gibt es hier aber auch einen kleinen Dachs, der exakt das gleiche Dachs-Gesicht produzieren kann wie die große Schwester, wenn sie sauer ist. Der kleine Dachs muss dann aber doch immer schnell wieder lachen, selbst wenn er schmollend im Kleiderschrank sitzt. Ich hoffe, das sonnige Gemüt bleibt ihr erhalten (und ich habe mal ein Kind, dass keine unglaublichen Wutanfälle produziert, wäre ja auch mal was - ein Wunsch, der vermutlich jetzt sofort die größte Wut-und Trotzphase der Welt auslösen wird ...).

P.S.: Die Verlosung findet erst am Sonntag statt. Man kann sich also noch eintragen.

martedì 11 settembre 2012

weggefegt

Einfach weggefegt hat heute Nachmittag der Wind den Sommer, dunkle Wolken zogen auf - nachdem ich mit den beiden Damen vormittags noch in der Stadt geschwitzt hatte, im tatsächlichen und im übertragenen Sinn ... ilifglio benötigt allein 6 Hefte für Deutsch, beide Kinder neue Schwimmsachen, die es aber nicht Zwischengrößen gibt, sondern nur in entweder 116 oder 128 bzw. 128 oder 140, jedenfalls im Bekleidungsladen vor Ort ... und beide sind der erste Größe gerade so entwachsen, aber sicherlich noch nicht bei der nächsten angelangt ... - also, dunkle Wolken zogen auf, der Wind hob an und der Regen klatschte nicht nur gegen unsere Fenster sondern lief auch gleich durch alle Fensterrahmen  der Wetterseite hindurch (Ich bin völlig aus der Übung, was das schnelle Legen von Handtücher bei einsetzendem Regen angeht)

Aber ich habe gestern noch ein paar Spätsommer-Bilder im Garten gemacht:










Die beiden letzten Bilder erinnern mich daran, dass ich zum einen schon 2x versucht habe, Holunderbeeren-Sirup zu machen und immer wieder daran gescheitert bin, dass ich keine Zeit finde, die einzelnen Beeren abzupflücken bzw. dann zu verarbeiten und zum anderen, dass ich mir überlege - nachdem ich jetzt erfahren habe, dass man Vogelbeeren essen kann und sie nicht wie immer gedacht giftig sind - ein Vogelbeer-Chutney zu machen - wenn ich denn mal dazu komme.

Ansonsten - wann sind eigentlich die nächsten Ferien?! Wobei ein Teil des täglichen Gebrülls, Geschreis und Gehaue könnte sich vielleicht auch durch einen Schulstart in Luft auflösen. Der andere Teil definitiv nicht. (Miomarito ist auf dem Elternabend des ersten Teils, ich werde bestimmt demnächst wieder in die Schule zitiert und übernehme daher den zweiten Teil ...) 

Verlosung!

Wie bereits vor ein paar Wochen angekündigt, verlose ich eins unserer Genua-Bücher hier über den Blog. 130 Seiten über das mittelalterliche Genua, über Handelsbeziehungen und Staatsanleihen, Piraten, Kolumbus und Sklavenhandel, über Kunst und Kultur, mit ganz vielen tollen Bilder, einem schönen Stadtplan und Hinweisen zu Literatur und Museen:






Bei Interesse einfach einen Kommentar hinterlassen, das Los wird dann entscheiden.

lunedì 10 settembre 2012

Abnabelung, Abnabelung

Nach der letzten grausamen Nacht hatten wir ja beschlossen, dass Tertia jetzt unbedingt ausziehen muss und wir sie zu den anderen beiden Kindern ins Zimmer stecken wollen. Ilfiglio wünscht sich eigentlich ein eigenes Zimmer, sitzt aber nach wie vor hauptsächlich bei mir (!!) im Zimmer herum und so lange wir keine Idee haben, wie wir das zweite Kinderzimmer im Winter beheizen sollen ... lange Rede, kurzer Sinn, es sollen jetzt versuchsweise alle mal zusammen in einem Zimmer schlafen (ich wollte ja immer mal so Betten haben, aber so lange machen sie das vermutlich nicht mehr mit).

Bisher läuft alles gut, Tertia wurde weder wach als ilfiglio hoch ins Bett stürmte, noch als miomarito Silencia im Arbeitszimmer nebenan (ohne Türe) etwas vorlas (und auch nicht als miomaritos Handy klingelte bzw. das Telefon im Arbeitszimmer). Jetzt bin ich mal auf die Nacht gespannt, da Tertia sonst ja bei mir im Bett mit viel Körperkontakt geschlafen hat - entweder pennt sie erstmalig durch oder aber ich verbringe viel Zeit auf der Matratze zwischen ihrem "neuen" Gitterbett und Silencias Bett ...

Zur Feier des Tages habe ich dann auch noch einen Kita-Platz für Tertia bekommen, also vermutlich. Ab sofort, 2 Tage die Woche, halbtags, in unserer alten "Spielgruppe", die inzwischen ein ausgewachsenes Kinderhaus geworden ist und wo sie in besten Händen sein wird. Morgen muss ich noch mal telefonieren, aber es sieht sehr gut aus. Das bedeute zwar, dass ich an diesen Tagen morgens und mittags - während ilfiglio und Silencia Hausaufgaben machen .. oder so ... allein zu Hause ... -  in die Stadt fahren muss, aber so bin ich das schlechte Gewissen los, dass ich Tertia entweder den Kontakt zu Gleichaltrigen vorenthalte oder aber sie in eine eigentlich indiskutable Krippe stecke. So weiß ich, das es uns beiden gut tun wird.

(HA! Ich werde nach fast 2 Jahren endlich mal wieder in RUHE fotografieren gehen können. Ohne Kind am Bein! Ohne Zeitdruck! Wie geil ist das denn!? Ich mach' meinen ersten eigenen Bildband! Ich werde berühmt! ;-))

Mal wieder Maultaschen




Ach ja ...

Ach ja... jetzt hat sie uns wieder, die Schule. Zumindest zu 30% oder 50% wie man es nimmt. Ich glaube, zum ersten Mal haben wir nicht dringend das Ende der Ferien herbeigesehnt (zum ersten Mal aber auch die Ferien für ilfiglio ziemlich verplant gehabt ;-)) und nach der Aufruhr heute Morgen (Wo sind meine Schuhe? Mama? Nein, die Hose zieh ich nicht an! Wieso muss man überhaupt in die Schule gehen!? Ich will nicht in die Schule gehen!) und der Diskussion, was ein gepackter Ranzen ist (und was nicht), ja, ach ... und das Ganze dann noch einmal bei der Heimkehr ... nun ja ...

(Nach dem Motto lower your expectations hoffe ich einfach, dass dieses Schuljahr schnell an uns vorüberzieht)

Silencia genießt im Moment tatsächlich die Tatsache, dass sie noch nicht in die Schule muss, sprich, dass sie morgens nicht aufstehen muss, sondern sich umdrehen und weiter schlafen, sowie sich um 9 Uhr immer noch auf dem Sofa herumwälzen kann. Schlaues Kind.

Und Tertia bliebt mir ja eh erhalten :-) Und hat die Nacht für heute schon mal pflichtbewusst (oder besser: etwas überambitioniert) um 5 Uhr beendet ... die Dame schläft derzeit zudem übelst und wir starten jetzt einmal den Versuch, sie bei ihren Geschwistern schlafen lassen, vielleicht klappt das besser ... ich würde ja nach über 1,5 Jahren gerne mal wieder eine Nacht durchschlafen (wobei - lower your expectations - im Moment wäre ich auch für mal wieder 4 Stunden am Stück zu haben ...)

Ansonsten überlege ich mir, was ich denn in der Zeit anstelle, in der diese Woche unsere Babysitterin kommt ... Haushalt und dann am Abend die Fotografiererei oder umgekehrt (Der Getty-Stapel wird immer größer und dann sind da ja auch immer noch die Kindergarten-Nachbestellungen und überhaupt ...) Allerdings müssten dann auch mal die Abende wieder etwas kinderfreier sein ...

domenica 9 settembre 2012

Schön war's

Wie viele Leute gestern letztendlich da waren, müssen miomarito und ich zwar noch irgendwann mal zusammen rechnen, aber auf jeden Fall war es sehr schön - 30 Paar Weißwürste, 40 Brezeln, 6 oder 7 Kuchen, Chili für 30 Leute, drei große Töpfe mit Nachtisch sind auf jeden Fall verschwunden.

Das Wetter war natürlich sensationell, so dass wir nicht wie beim letzten Mal abends vorm einsetzenden Regen ins Haus flüchten mussten, sondern gemütlich bei Kerzenschein bis nach Mitternacht draußen sitzen konnten (dann bin ich ins Bett, weil Tertia nicht mehr alleine schlafen wollte ... und ich sehr müde war). Es war ein fleißiges Kommen und Gehen, aber auch Bleiben (der Rekord dürfte bei 12 Stunden gelegen haben ... obwohl .... übernachtet wurde hier auch). Unglaublich viele Kinder waren da, weit angereiste Menschen, lange nicht mehr gesehene Menschen, ein paar haben leider gefehlt, aber ich vermute, auch nächstes Jahr wird unser Haus wieder einen Tag lang offen stehen.


So, und jetzt weiter Geschirr spülen! 

giovedì 6 settembre 2012

Abend-Schnipsel

Hach, was ich heute wieder alles machen wollte, wenn die Kinder mal im Bett sind ... gerade sind sie abgerauscht und ich werde hier höchstens noch ein paar Schnipsel zu Papier bringen und dann ebenfalls ins Bett verschwinden

Die Radfahrerei hat heute überraschend gut geklappt, gut über 20 km hat Silencia mit mir zusammen geradelt, Tertia und sie wurden allerdings auch mit einem ausgiebigen Spielplatz-Zwischenstopp und größeren Mengen Keksen bestochen ... Morgen das Ganze noch einmal, allerdings muss miomarito nicht an die Uni, so dass ich ilfiglio ohne die Mädels hinbringen kann und miomarito das Abholen übernimmt (und es die Alternative Auto gibt ;-))

Tertia, das wollte ich noch notieren, ist übrigens mal- und katzenversessen. Am liebsten in Kombination. Also muss man ihr ständig Katzen malen (Mama! Malen! Niau! Da!), kaum hat man das letzte Schnurrhaar gezeichnet, reisst sie einem den Stift aus der Hand, kritzelt schöne Ur-Knäule über die Katze, um nach weiteren 5 Sekunden zu fordern Mama! Malen! Niau! Da! Spaß für Stunden - wenn es nach Tertia ginge ... Außerdem spricht sie bereits die Namen beider Katzen im Haus (den unserer Niau - okay, den Namen hatte ilfiglio damals kaum älter als Tertia jetzt erfunden - und den des Katers unserer Vermieterin (Gin-Gin - Din-Din! Datze! Din-Din!)) fast korrekt aus, während ihre Geschwister weiterhin namenlos sind. Okay, ilfiglios Name ist etwas schwierig, aber Silencias Name könnte sie so langsam mal aussprechen ...

Heute kam die Liste mit den zu kaufenden Heften, Umschlägen, Mappe usw. für ilfiglio ... just-in-time-Prinzip - oder so. Apropos Schule. Wissen Sie, was ich mir wünsche?! EIN Schuljahr ohne Stress, ohne ständige Termine in der Schule, ohne Extrawürste und ohne weitere Dramen. Bitte.

Im Kühlschrank lagern bereits 3kg Hackfleisch fürs Chili und an die 30 Paar Weißwürste für die Gäste ab 11 Uhr. Wir haben jemand, der Cocktails mixen wird, ich habe ein paar Gäste mitzubringende Kuchen aufs Auge gedrückt und so langsam nimmt das Ganze Formen an.

Und jetzt ab ins Bett!

Schnipsel

Ich verfalle jetzt vermutlich wieder bis zum nächsten Urlaubsbericht in den Schnipsel-Mode ... wobei, ein bis zwei Lektüre-Tipps wollte ich noch los werden, mal sehen, wann ich Zeit dafür habe.

Mein Talent zum Aussuchen von den Ferienalltag erleichternden Freizeitaktivitäten für ilfiglio scheint nicht besonders entwickelt zu sein, so stellte sich nämlich gestern heraus, dass sich das Fußball-Camp dezent weiter weg befindet als ich dachte, und ilfiglio da nicht einfach so alleine mit dem Rad hinfahren kann - so dass ich gestern schon fleißig als Soccer-Mom mit dem Auto unterwegs war. Jetzt probieren wir es nachher doch mal mit dem Rad, auch wenn ich berechtigte Zweifel daran habe, dass a) Tertia so lange im Anhänger sitzen bleibt und b) Silencia nicht auf halber Strecke anfängt zu streiken.

Apropos Silencia - warum müssen (unsere) Kinder Unsicherheit immer durch wildes und sinnloses Herumschreien, Bockigkeit und wildes Umsichschlagen ausdrücken ... noch 8 Tage ...

Gestern habe ich im Garten gewerkelt, Rasen gemäht und die ersten Blätter (Kirschbaum!) zusammen gerecht. Alles zusammen mit Tertia an meinem Bein (und wie Sie wissen, meine ich mit am Bein AM BEIN!). Dauert alles 3 x so lange, wie es - vermutlich, ich weiß es ja nicht - ohne Kind am Bein dauern würde. Nächste Woche - Freude! Freude! - kommt aber "meine" italienische Studentin zweimal zum "Baby-Sitten".

[Die (Vor)Anmeldung zum Kindergarten hängt am Kühlschrank und mir wurde mitgeteilt, dass Tertia vermutlich erst in 2 (!!!!) Jahren - also mit 3,5 Jahren - einen Platz bekommt, es sei denn ich schicke sie jetzt in die Krippe, was ich definitiv nicht machen werden (nicht aus Prinzip sondern weil die Krippe indiskutabel ist) - irgendwas muss ich mir einfallen lassen ...]

Ebenfalls mit Tertia am Bein habe ich gestern einen Großteil der Urlaubsfotos hier eingestellt (einige waren schon im Blog zu sehen, viele sind aber auch "neu" dazugekommen und den Rest schaffe ich vielleicht heute (abend) auch noch)

So, jetzt muss ich die größere Brut aus dem Bett schmeissen, abfüttern und aufs Fahrrad setzen ... 

martedì 4 settembre 2012

Zum Knuddeln


Am Sonntagabend müde gespielt von den Großen
(Geschwistern, Großcousins und Großcousinen)

Blendet man mal die Tatsache(n) aus, dass Tertia immer noch nicht einmal ansatzweise durchschläft, mich weder auf die Toilette noch Duschen gehen lässt, ohne brüllend vor der Tür zu stehen, sich keine 5 Minuten selbst beschäftigt und gerne mal ins Dorf ausbüxt, also dann ist sie wirklich einfach nur zuckersüß und zum Knuddeln. Und das schönste, sie liebt Papa! jetzt heiss und innig.

Wieder da

Nach einem verlängerten Wochenende bei meinen Eltern sind wir wieder da, die Kinder und ich (miomarito hat die Zeit zum Arbeiten genutzt), schön war's ... großes Familientreffen, mit inzwischen sieben kleinen Kinder (das kleinste blieb allerdings zu Hause, dafür steht Nr. 8 schon in den Startlöchern) ... ich hatte tatsächlich Zeit, viel zu fotografieren ... also Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen, Großneffen- und -nichten ... (noch mehr zu bearbeitende Fotos ...) ... ilfiglio zieht schon mal die Pubertät vor (alles scheiße, Eltern sind ja so etwas von doof und blicken gar nichts, fehlt nur noch die Frage, wann er endlich ausziehen kann) ... diese Woche steht im Zeichen von Aufräumen und Vorbereiten unseres Open House am Samstag (und das Wetter soll toll werden!) ... ich habe außerdem etwas den Überblick verloren, wie viele Leute wir eingeladen habe ... jedenfalls muss ich viele Kuchen backen ... ilfiglio wird noch einmal outgesourced (letzte Woche war er mit dem Ferienprogramm im Lego-Land, diese Woche steht ein Fußball-Camp an, allerdings ohne Übernachten), bis uns dann nächste Woche der Schulalltag wieder hat ... (bzw. Silencia mich noch bis Freitag (!) nächster in den Wahnsinn treiben wird, warum ilfiglio schon am Montag in die Schule darf (MUHUSS! wird ihr ilfiglio antworten) während sie erst am Freitag gehen darf).