venerdì 24 agosto 2012

2. Etappe: Kroatien, Dalmatinische Küste

In Kroatien waren miomarito und ich in unserem letzten kinderlosen Urlaub gewesen. Von Genua aus fuhren wir damals mit vielen Zwischenstopps die gesamte Kroatische Küste bis nach Dubrovnik herunter, d.h. miomarito fuhr und ich kämpfte gegen die schwangerschaftsbedingte Müdigkeit. Aus Italien kommend waren wir etwas - sagen wir - irritiert, was in Kroatien alles unter Weltkulturerbe läuft und wieso sich Dubrovnik der ältesten Apotheke und der ältesten Synagoge Europas rühmt. Aber egal, mit drei Kindern im Schlepptau würden wir so die Sehenswürdigkeiten locker bewältigen können, außerdem sollte es ja auch nur eine Art Zwischenstopp auf dem Weg nach Bosnien und Herzegowina bzw. Serbien sein.

Eigentlich war gedacht gewesen in der Nähe von Nin zu übernachten, wo wir damals einen sehr schönen kleinen Zeltplatz gefunden hatten, mit Esel, und unsere erste Erfahrung mit der Bora machten (den Ermahnungen der deutschen Senioren-Camper unser Auto entgegen der Windrichtung vor Zelt zu parken usw. schenkt wir erst Glauben, als wir in der Dorfkneipe sassen, der Wirt mit einem zweiten Satz Fenstern an uns vorbei lief und uns auf unsere überraschten Gesichter erklärte, er ging jetzt lieber mal die Sturmfenster einsetzten ... unsere zweite Erfahrung 2 Wochen später bestand daraus, morgens um 4 Uhr knietief im Schlamm stehend unser uns um die Ohren fliegendes Zelt im strömenden Regen einzupacken und den Rest des Nacht im Auto zu verbringen )

Aber wie das so ist, um 11 Uhr waren wir immer noch am Putzen der Lago-Wohnung, in Slowenien standen wir länger an/in einem Waldbrand und spätestens bei Rijeka wurde uns klar, dass man vielleicht im Mai (2004) lockerlässig die Jadranska Magistrala herunter cruisen kann, im August (2012) aber eher im Stau steht.
Also suchten wir uns bei Kraljevica einen ganz normalen Campingplatz und bauten zügig im Licht der untergehenden Sonne unser Zelt auf. Da klar war, dass wir noch den ganzen nächsten Tag im Auto sitzen würden, ging's morgens nach dem Zeltabbau an den Strand.




Auch wenn mich die Landschaft immer wieder etwas an die eines Mondes erinnert, der Blick von der Magistrale ist dennoch atemberaubend. Hier irgendwo nach Rijeka




Ilfiglio beim Baden in Kraljevica, leider fehlt irgendwie ein Bild von den die Bucht umgebenden Industrie-Anlagen. Sah cool aus.



Hier nur ein Blick in die anderen Richtung - blau in blau mit blau


Glücklicherweise gibt es im Vergleich zu früher eine Autobahn auf die man ausweichen kann und so kamen wir recht doch zügig in die Gegend von Split, wo mir dann wieder einfiel, dass wir damals ziemlich verzweifelt einen gescheiten Campingplatz gesucht hatten und genau so war es wieder. Plätze, die kaum größer als unser Zelt waren, Plätze, die unmittelbar an der starkbefahrenen Durchgangsstraße lagen oder Plätze, deren Zufahrt nicht einmal so breit wie unser Auto waren. Wir entfernten uns immer weiter von Split, was unser eigentliches Kroatien-Ziel hätte sein sollen. Irgendwann fanden wir dann einen Platz, bei Baška Voda, fast schon ein bisschen weit weg von Split, aber nach einigem hin und her entscheiden wir uns am nächsten Tag doch wie versprochen (eine Stadt in einem Palast, wirklich!) nach Split zu fahren.



Mehr Kultur- und Landschaftsbilder dann demnächst auf meinem flickr-Stream.



Tertia erkennt Eis-Dielen inzwischen aus mehreren hundert Metern Entfernung, verkündet mjmj im Wechsel mit Zunge-Herausstrecken und notfalls ohrenbetäubenden Gebrüll, wenn man ihr nichts vom Eis abgibt



Wer erkennt den "Fehler" bzw. das Unglaubliche?




Split war toll, nur a bisserl heiss ...

Deshalb ging es dann auch gleich noch mal an den Strand: 






Zum Abschied noch einmal gemeinsames Steine-Hüpfen-Lassen, 
dann unsere übliche Tagesration Fleisch ;-)
und zurück auf den Campingplatz:




Silencia Lösung des Tertias-macht-sich-immer-auf-und-davon-Problems ;-)


Am nächsten Morgen machen wir uns auf kurvigen Nebenstraßen an denen viel Honig und Käse verkauft wird und auf denen uns viele dicke Autos mit getönten Scheiben und deutschen Nummernschildern entgegenkommen (vermutlich gute Südost-Europa-Kontakte ... oder so) auf den Weg in die Herzegowina.

10 commenti:

Peggy ha detto...

Der Fehler?

Silencia hat keine aufgeschlagenen Knie/Beine?

War ein Versuch.
Schön, dass Ihr wieder gut zurückgekommen seid und es hier wieder etwas zu lesen gibt.

Viele Grüße
Pggy

Kate ha detto...

Tertia hängt mal an anderen Beinen ;)
Ist das der Fehler?

Strickschneckle ha detto...

Silencia trägt Schuhe mit rosa/pink/lila (und die Knie sind heil)

Schöne Fotos. Vor allem die blau in blau in blau :)

Yvonne ha detto...

Ich sehe ROSA an Silencias Füßen! Un.glaub.lich! Wie konnte das passieren ;-)

Alke ha detto...

Da ist ja ROSA an den Sandalen! ;-)

vreni ha detto...

viel zu wenig schlaf (lord brettchen findet zur zeit 5uhr eine tolle aufstehzeit) und drei bier sind definitiv keine gute zeit, um beiträge zu lesen. ich habe jetzt 1o minuten gebraucht, um die beiden worte "schwangerschaftsbedingte Müdigkeit" richtig einzuordnen… ich dachte, WIE, WAS?!? was habe ich verpasst? wer gratuliert? hilfe, nr. 4?! mannomann, bis der groschen gefallen ist und ich den satz nochmals in aller ruhe gelesen habe… jetzt kann ich bestimmt nicht mehr schafen wegen dem adrenalinschub. ;-)

anyway: welcome back!

Anonimo ha detto...

in drei Jahren Herbst gehts wieder darunter, zusammen?:-)
Sehr schöne Bilder, Neid:-)
Habt ihr Honig mitgenommen, der ist so lecker.

LG Eli

PS wenn wir am richtigen Haus waren, war in eurer Abwesenheit alles in Ordnung bei euch, hab ein Bild auf meinem Blog:-)

IO ha detto...

@all: Genau, Lila UND Rosa an Silencias Füßen. Miomarito fand die Schuhe und sie wurden sofort akzeptiert. Allerdings hattenw ir dieses Jahr beim Schuhekaufen kein Glück, denn alle Schuhe sind schon wieder fast kaputt ...

@vreni: Oh nein!
(Am Lago war jetzt erstmal ein Kind unserer Freunde dabei, 5 Monate alt, Lieblingsbeschäftigung: Zweige und Blätter beobachten, schläft einfach so ein und seit 1 Monate auch durch und gerne bis halb 10 oder so. Ich dachte, ich heule mal eine Runde.)

@eli: Wir können ja immer nur im August in Urlaub fahren ... was ein ziemliches Problem ist wie der weitere Verlauf unserer Reise zeigen wird. In Serbien waren wir nämlich gar nicht. Dafür hätte ich dann einen super-Tipp für's nördliche Kroatien.

(Richtiges Haus! ;-))

stadtfrau ha detto...

silencia weiß sich zu helfen! - geniales bild :)

und ich mag dann bitte auch mal an dieses meer!

IO ha detto...

@stadtfrau: 513 km sind es von Wien aus an unseren ersten Zeltplatz. Sagt der Prospekt.