lunedì 25 giugno 2012

Zwischenfrage

Unten sehen Sie den 1/1000 unserer zu erwartenden Johannisbeer-Ernte ... (und unser Gefrierfach musste der von unserer Vermieterin eingefrorenen Ernte des letzten Jahres auch noch Asyl anbieten ... wir ersticken also sozusagen an Johannisbeeren)



... daher die Frage in die Runde, was gibt es denn für empfehlenswerte Johannisbeer-Verwertungs-Rezepte?! Gelee will ich nicht unbedingt machen, da wir eigentlich nur selten Frühstücken, also im Sinne von Brot mit Marmelade, und ich ja schon viel Holunder-Geele gemacht habe. Ich nehme übrigens auch gerne Rezepte, bei denen man die Beeren nicht fein säuberlich abzupfen muss ...

Der Inhalt der Schüssel oben wird heute Abend von mir zu meinem ersten Träubleskuchen verarbeitet. Endgültige Schwäbisierung ... ;-)

20 commenti:

nixfuerungut ha detto...

Meine Oma hat immer Ketchup aus Johannisbeeren gemacht ...und Schnaps :)

liebe Grüße
Andrea

Hannes ha detto...

Likör!

Fachfrau ("endlich habe ich ein sinnvolles Hobby") ist hier im Haushalt vorhanden.

Katharina ha detto...

Als erstes fiel mir auch nur Kuchen oder verschiedenstes Backwerk ein, dann habe ich mich dran erinnert mal eine Flasche selbstangesetzten Johannisbeeressig geschenkt bekommen zu haben. Vielleicht wäre das eine Verwertungsidee? Oder ihr setzt euch Johannisbeerlikör selber an. Wenn ihr kein Gelee oder Marmelade mögt, könntet ihr die Beeren trotzdem entsaften und euch einen Sirup draus kochen... Das macht wohl am meisten Arbeit, es sei denn ihr könnt euch irgendwo einen Dampfentsafter oder eine Flotte Lotte leihen, aber so bekommt ihr die Riesenernte gut weg!
Liebe Grüße,
Katharina

vreni ha detto...

bei uns heissen die fruchtkuchen ja wähe, die kann man mit beliebigen früchten machen. unten drunter (schon ausgewallten?) blätterteig, mürbeteig oder kuchenteig, früchte drauf (johannisbeeren wohl mit etwas zucker), 15min in den backofen bei 250grad, dann guss (ei, milch im verhältnis 1 ei zu 1 dl, menge abhängig von blechgrösse, zitronenschale, zucker, evt. gewürze wie zimt etc.), nochmals 15min backen.
geht schnell und ist sehr einfach.

[Ines] ha detto...

Mir fällt spontan nur Saft ein, ich weiß aber nicht ob man da das Grünzeug abpopeln muss :) oder ob das der Entsafter erledigt. So einen Entsafter kann man sich bestimmt ausleihen, auf dem Land hat das doch fast jeder :).

Feuervogel ha detto...

Esst ihr Nachtisch? Also das übliche Kompott nach dem Essen? Dann könntest du die Beeren wunderbar als solches einkochen. Allerdings leider ohne Stiel. Ansonsten fällt mir noch Saft/Sirup ein. Damit lassen sich riesige Mengen verarbeiten. Hält sich lange und ist natürlich viiiiel gesünder und leckerer als alles was man so kaufen kann.
(Rezepte für zweiteres würde ich jetzt googlen oder an Frau Brüllens Rhabarbersiruprezept anlehnen. Kompott einfach mit entsprechender Zuckermenge in saubere (abgewaschene und heiß ausgespülte) Gläser füllen und dann in der Fettpfanne des Backofens einkochen. Geht bestens. Übrigens macht sich bei roten Johannisbeeren ein bisschen Vanillezucker gut. Der nimmt den Beeren das Strenge.

Die Dinger schmecken aber auch eingezuckert mit kalter Milch sehr lecker. Da könnte ich jetzt vorbeikommen und euch beim Vernichten helfen. ;o))

Gutes Gelingen!!

Lydia ha detto...

Kleine Geschichte zu den Träubles und der Schwäbisierung: Kurz nach unserer Übersiedlung deute ich in der Bäckereitheke auf einen eindeutig roten Fruchtkuchen. "Was ist das denn?", frage ich interessiert. "Träubleskuchen", meint die Verkäuferin. "Aha, und was sind Träubles?", frage ich verzückt. "Na Träubles halt. Rote Träubles." Da denke ich mir so, mmh, rote Träubles sind bei mir zwar eher nie so rot, aber die Bäckereifachverkäuferin wird's schon wissen.
Seit dem ersten Happen des damaligen Träubleskuchen weiß auch ich, dass Träubles Johannisbeeren sind und keine Weintrauben...

In diesem Sinne :)

Anonimo ha detto...

.. diese Muffins gehen bei uns immer:
Johannisbeer-Streusel-Muffins

100 ml Milch
1 Ei
½ TL Salz
1 TL Zimt
180g Zucker
1 EL geriebene Zitronenschale
100g zerlassene Butter cremig schlagen.
250g Mehl
2 TL Backpulver unterrühren.

300g Johannisbeeren waschen, abzupfen und unterheben. Teig etwa 2/3 hoch
in die Muffinförmchen füllen.

100g Zucker
50g Mehl
1 EL geriebene Zitronenschale in einer Schüssel mischen.
50g gehackte Walnusskerne und
2-3 EL zerlassen Butter hinzugeben und den Teig auf die Streusel geben.

Bei 200° Grad (Ober- und Unterhitze) 20-25 Minuten backen.

Viel Erfolg - ich hätte auch noch einen erprobten TräublesQuarkKuchen.
Lieben Gruß
Sandra

Susi Sonnenschein ha detto...

- Johannisbeerlikör
- Johannisbeersirup
- Johannisbeeressig

Alternativ: einfach portionsweise abpacken und einfrieren. Das hat meine Oma immer gemacht. Nach dem Auftauen sehen die nicht mehr so schön aus, aber schmecken tun sie trotzdem noch; kann man dann auf Kuchen etc. legen.

Susi Sonnenschein ha detto...

Ach, da fällt mir noch was ein: Johannisbeersaft - der wird wahrscheinlich so ähnlich gehen wie Rhabarbersaft und ist als Schorle im Sommer unschlagbar.

Strickschneckle ha detto...

Saft - so wie sie sind (also waschen wäre gut) in den Entsafter schmeissen. Abzupfen musst du ned. Und auf den Herd (Dampfentsafter). So hat das meine Mama immer gemacht. Wir haben das als Kinder geliebt. Mit Sprudelwasser verdünntes Johannisbeer-Schorle. Meine Schwester liebt es heute noch.

Den Entsafter hab inzwischen ich - Träuble haben wir ned. Aber ich werf da alles andere an Obst rein: Kirschen, Quitten, Trauben, Äpfel...

Anonimo ha detto...

Ja, endlich ein Hobby, Likör! Geht ganz einfach, da man nur die Beeren, Schnaps und Zucker braucht und dann ein paar Wochen stehen lässt.

Grüße eva

IO ha detto...

Also erst einmal vielen Dank für die vielen Ideen!

Likör fällt eher flach, das ist nicht so unser Ding und ich habe schon mehrere Flaschen Holunderblüten-Likör sowie Kräuterlikör produziert ...
Ich tendiere im Moment eher wieder zu Sirup oder Saft oder Dem Essig. Das habe ich noch nie gemacht.

Ansonsten esse ich die Johannisbeeren sehr gerne mit Yoghurt (und Zucker ...). Tertia auch einfach so, in unglaublichen Mengen, während die großen Kinder sie gar nicht (mehr) mögen. Miomarito will natürlich Träubleskuchen.
Ich befürchte aber, dass uns etwas die Zeit davon läuft und ich die jetzt ganz schnell verarbeiten muss. In den Tiefkühlfächern ist leider kein Platz mehr zum Einfrieren, da da ja die Beeren-Vorräte unserer Vermieterin lagern (ihr Tiefkühlschrank ist kaputt), die ebenfalls auf ihre Verarbeitung harren ...

julia ha detto...

ich würde die Entsaften ! Oder pürieren ( ohne Stiel) und ins Gefrierfach tun oder Einkochen ( Gleiche Mengen in gleiche Glasgrößen und im Backofen einkochen). Im Herbst oder Winter ist so ein bißchen Johannisbeerpürree zum in den Quark mischen oder so Gold wert.
Wenn ihr nicht so weit weg wohnen würdet würde ich euch sofort etwas von der Ernte abnehmen und gegen wahlweise Kirschen, Gurken, Kopfsalat, Erbsen tauschen- das wächst bei uns gerade wie verrückt.

IO ha detto...

Gurken fänd' ich klasse! ;-)

Ich bin auch noch am Überlegen, ob man nicht etwas für den Herbst machen sollte, also eine Sauce für zum Braten bzw. eventuell zum Wild.

Ich muss mal unsere Vermieterin fragen, ich glaube, die hat einen Entsafter.

Bine ha detto...

Ein Ganz einnütziger Vorschlag:
Wie Wäre es mit verkaufen? So an selbstabholer? Ich würde auch ein paar nehmen ;-) in unserer gefriertruhe ist Platz.
Lg SaBine

Alke ha detto...

Wein.
Und wenn man im Dampfentsafter (Fragen sie mal bei den älteren Frauen im Dorf, ob die einen haben und verleihen) entsaftet, muss man die auch nicht strippen.
Rezepte für Wein gibts im Internet und wenn die Zeit grad fehlt lässt sich der Saft auch platzsparender einfrieren als die Beeren.

Anonimo ha detto...

Einkochen zu Roter Grütze <3

schmeckt wunderbar zu Waffeln, Kaiserschmarrn und Pfannkuchen

Viele Grüße
Christiane

ste ha detto...

http://salzkorn.blogspot.de/2012/06/rote-bete-aus-dem-ofen-mit.html

streckenweise ha detto...

Fein säuberlich abzupfen? Traube nehmen und durch die Zinken einer Gabel ziehen. Fertig. Geht recht schnell, was an den Beeren dran bleibt stört nicht - und wir haben das als Kinder unheimlich gern gemacht.
Rezepte habe ich leider nicht. Bei uns wird das, was nicht sofort gegessen wurde, zu Marmelade...