lunedì 25 giugno 2012

müde Schnipsel

Ach, was hatte ich mir heute vorgenommen alles noch zu machen, wenn die Kinder erst einmal im Bett sind, jetzt sind sie es (und schlafen hoffentlich dann auch bald ...) und da wäre ein Kuchen zu backen, weitere Johannisbeeren zu ernten, Wäsche zu bügeln, Wäsche zu sortieren, Bilder zu bearbeiten, die Küche weiter aufzuräumen, die Geschirrspülmaschine auszuräumen und bis auf das Letztgenannte werden ich vermutlich nichts mehr machen ...  nur noch Schnipseln.

Ich finde, ich darf sehr stolz auf ilfiglio sein, wenn er sich nach der Schule das Elfmeterschiessen von gestern Abend anschaut, Pirlo! Wie krass! aufschreit und dann zu mir meint: Mama, der macht ein Löffelchen! Beim Elfmeterschießen! Ein Löffelchen! Wie krass! Das macht doch sonst nur der Totti! (Können sich die Kommentatoren mal was abschneiden - finde ich.)

Tertia ist den ganzen Tag damit beschäftigt. Stühle hin und her zu schieben, selbige zu erklimmen, um sich dann weiter auf Tische, Arbeitsplatten, Schränke, Regale usw. zu hieven und dort dann mal zu schauen, was das Leben über 80cm so bietet. Anschließend wird dann alles herunter geschmissen. Also hebe ich sie sofort nach Entdeckung und durch ein laues NEIN! begleitet herunter, erkläre ihr, dass man nicht auf Tische, Arbeitsplatten usw. klettert, räume den Saustall auf bzw. beginne damit und merke nach 60 Sekunden, dass Tertia bereits eine neue Kletter-Herausforderung gefunden hat und schon wieder am Herunterschmeissen ist. Ich hebe sie durch ein laues NEIN! begleitet herunter, erkläre ihr, dass man nicht auf Tische, Arbeitsplatten usw. klettert, räume den Saustall auf bzw. beginne damit und merke nach 60 Sekunden, dass Tertia bereits ... 
(nur falls Sie sich fragen, warum ich immer so einen erschöpften Eindruck mache)

Silencia war heute mit an anderen beiden Vorschulkinder aus dem Kindergarten in der Schule (ganz überraschend), ilfiglio schreibt morgen (ebenfalls ganz überraschend) Mathe und nicht wie angekündigt übermorgen MeNuK (Sachkunde). Was bin ich froh, dass ich mir keine wirklichen Sorgen um ilfiglios Noten machen muss und es außerdem keine verbindliche Schulempfehlung mehr gibt - das erleichtert das Schulterzucken enorm.

Die Johannisbeeren haben übrigens gute Chancen zu meinem persönlichen Garten-Feind Nr. 2 zu werden. Nummer 1 ist das Efeu, dass ich JEDEN TAG (!) aufs Neue bekämpfen muss, damit es nicht alles überwuchert (Man müsste es systematisch und komplett aus dem Garten entfernen, dafür fehlt mir aber die Zeit, also gibt es ein paar befreite Stellen und die sind ständig bedroht). Johannisbeeren zu ernten ist für Grobmotoriker wie mich der absolute Horror. Miomarito meinte gestern schon, es sei vielleicht besser, wenn ich statt dessen den neuen Spindelmäher zusammen baue und den Rasen mähe (macht definitiv mehr Spaß und war ebenfalls dringend nötig).
Tertia ist übrigens - völlig überraschend  natürlich ... - auch keine Hilfe und macht es quasi unmöglich, irgendwie eine größere Menge Beeren zu ernten, zum einen, weil sie währenddessen an meinem Bein hängt (oder sich aber kopfüber in den Brunnen, die Brennnesseln, vom Trettraktor, ins Gebüsch stürzt) und zum anderen, selbst am liebsten alle Beeren essen möchte moch!moch! Also eine von 1899746 weiteren Tätigkeiten, der man nur nachgehen kann, wenn Madame schläft (was sie ja auch eigentlich nie tut ...).

Ich wollte sicherlich noch etwas schreiben, aber es fällt mir nicht mehr ein. Vermutlich noch etwas darüber, wie wunderbar und bereichernd der Alltag mit drei Kindern ist. Oder so. Aber ich bin zu müde, um mich daran zu erinnern. Man müsste vermutlich nur nach 16 Monaten endlich mal wieder eine Nacht durchschlafen ... (Tertia ist erkältet mit Schnupfennase, ich mache mir also nicht einmal geringste Hoffnungen ... außerdem ... die Eckzähne ...)

13 commenti:

julia ha detto...

Übrigens mit dem Spindelrasenmäher wird man nur bei einem relativ kurzen Rasen glücklich. Ich habe seit 5 Jahren so ein Teil und kann unseren kleinen Hausgarten wunderbar damit mähen, aber in unserm Schrebergarten habe ich mehrfach aufgegeben und mir zuerst eine Sense geliehen und dann gekauft. Alles andere ist hoffnungslos. Ich nehme an bei euch wächst das Gras nicht nur Handbreitenhoch.

Und einmal habe ich den Benzinrasenmäher des benachbarten Kindergartens in meinen Fahrradanhänger gehievt, mit schlechtem Gewissen in einer Nacht und Nebelaktion den ganzen Garten auf 5 cm runtergemäht. ;-)
Da ich wöchentlich im Kindergarten Rasen mähe, fand ich, ich kann das Teil auch mal entführen.

IO ha detto...

Das ging gestern ganz gut, wir bekommen unsere Wiese aber auch immer mal wieder von den Nachbarsöhnen mit einem Beziner gemäht, aber das kann sich ziehen (also bis die mal zeit haben) und von daher ... so für zwischen durch geht es prima. Wir haben zur Not auch eine Sichel und so ein Trimmer-Teil, da muss das Gras dann aber auch schon höher sein, sonst klappt das nicht so gut -sagt miomarito.

kleine fluchten ♥ ha detto...

Ich finde ja, Johannisbeeren sind nicht nur eine Ernte-, sondern auch eine Verzehr-Zumutung *schüttel*
Ich kann mir allenfalls vorstellen, sie unter einer ganz dicken Schicht süßer Crumble-Streusel zu versenken - so sieht und schmeckt man sie dann nicht mehr ;-)
So etwa:
http://sasibella.blogspot.de/2012/06/sonntagssu-nektarinen-blaubeer-crumble.html

Ach ja, und Schulterzucken kann ich in schulischen Belangen auch ganz hervorragend, aber das sagt sich ja auch leicht, wenn die Kinder von alleine gut sind. Dafür bin ich wirklich dankbar ;-) Morgen Bundesjugendspiele, Freitag Zeugnisse, mehr steht hier nicht mehr an für die nächsten sieben Wochen... Schönes Wetter wäre dann mal ganz nett!

Ich drücke die Daumen für eine ruhige Nacht *mitfühl*

LG Tina

Anonimo ha detto...

Moin,

macht Dein Mann denn auch mal was im Haushalt ?

Gruss
Christine

Elbwiese ha detto...

Man kann Johannisbeeren auch einfach hängen lassen. Manche halten sich so bis in den Herbst hinein, die Vögelchen freuen sich allemal. Mit Glück werden sie so reif, daß man die Beeren nur abstreifen muß, das spart schon mal einen Arbeitsgang. Gärten sollten und dürfen bedarfsgerecht gestaltet sein. Äpfel können zur Plage werden, wenn man nicht wochenlang täglich saften, musen, aufsammeln will. Es soll sogar Leute geben, die ihre Aprikosenbäume verfluchen. Es muß Spaß machen, schaffbar sein und schmecken. Deshalb perspektivisch: rote Johannisbeeren reduzieren, dafür schwarze und weiße und vor allem Himbeeren pflanzen, vielleicht noch Walderdbeeren ansiedeln (die halten Unkraut fern). Diese Beerenmischung ist wesentlich leckerer.

IO ha detto...

@kleine fluchten: Danke. Hat geklappt. Ungestörter Schlaf von halb 12 bis 6 Uhr morgens :-)
Hier ist schönes Wetter, schon die ganze Zeit ;-p

@Christine: Unter der Woche im letzten Semesterdrittel eher weniger. Gestern war er gar nicht da, bzw. hatte Veranstaltung an der Uni bis 20 Uhr. Und wir merken auch, dass wir uns mit dem Arbeitsaufwand für die Ausstellung sensationell verschätzt haben. Also arbeitet miomarito nachts derzeit wieder bis ins Morgengrauen und teilweise eben auch am Wochenende tagsüber. Am Wochenende wartet dann der Garten, Renovierungsarbeiten am Haus, Einkaufen und unsere Vermieterin mit einer langen Liste ;-) auf ihn. Da ist es mir unter der Woche wichtiger, dass miomarito die wenige verbleibende Zeit mit den Kindern (oder mir!) verbringt und nicht mit Haushalt. Das ändert sich dann in den Semesterferien (noch 4 Wochen!), da muss ich wieder weniger kochen und besser aufräumen und putzen kann er eh.

@Elbwiese: Die Sträucher sind unserer Vermieterin, die sehr nett, aber auch sehr bestimmend sein kann (Grundschullehrerin) ... das ist das Problem mit dem ganzen Garten, der ist der einer älteren Damen und ich bin ja eigentlich auch ganz begeistert davon, aber in diesem (und im nächsten Jahr) damit einfach überfordert.

Lydia ha detto...

Klingt alles sehr anstrengend!
Vielleicht muntert es dich auf, dass im gestrigen "Teckbote" ein Artikel über eure Ausstellung stand?! Fand ich klasse, sagen zu können - Ah, davon habe ich schon mal was gehört! :)

Anonimo ha detto...

Au-Pair vielleicht was für euch?
Zugehfrau die putzt?
Jemand für den Garten?
Weiß auch nicht, aber sonst ist das auf die Dauer bestimmt nicht zu schaffen oder?
Grüßle Julia

IO ha detto...

@Lydia: War das ein richtiger Artikel? Was stand denn drin?

@Julia: Wir agieren da recht glücklos, die Dorf-Putzfrau möchte bei uns - aus welchen Gründen auch immer - nicht putzen, dann sah es mal aus, als würden wir zumindest für 6 Wochen eine Art AuPair bekommen, hat aber auch nicht geklappt, dann wollten wir uns die Pflegerin von miomaritos Großmutter ausleihen, die hat jetzt aber wohl schon einen neuen Job und jetzt warte ich darauf, dass Semesterferien anfangen und ich eine Studentin zum Tertia-Bespaßen bekomme.
Das praktischste wäre eigentlich, Tertia hier in die Krippe zu geben, aber die ist ganz schlimm - finde ich. Vielleicht revidiere ich ja mein Urteil noch einmal, wenn ich nächste Woche dort die Fotos mache, aber bisher sieht das nach gelangweilten Erzieherinnen und reiner Verwahrung aus.

stadtfrau ha detto...

ich stelle mir das auch anstrengend vor, die ganze ernte zu verwerten.
magst/kannst du nicht einen teil herschenken an interessierte nachbarn? oder eine obstjause spendieren in kindergarten/schule?

bei meinen eltern im dorf bringen sich die nachbarn gegenseitig ihren überfluss, das ist ganz witzig, wenn man dann auf einen satz fünf riesenzucchini und einen kübel kraut vor der tür stehen hat. mein onkel wiederum hat das problem, dass ihm nicht viel von seinen beeren bleibt, weil ihm spaziergänger nebenbei alles runteressen - da fällt mir ein: der macht schnaps aus seinem obst! das wär doch was für eure nerven!? ;)

Lydia ha detto...

Mmh, da stand drin, was halt diese Humpis sind und was das mit Genua zu tun hat und dass es jetzt eine Ausstellung dazu gibt. Ich kann ihn dir auch gern zukommen lassen, für die Sammlunmg :) War mehr eine Ankündigung als eine Besprechung. Vielleicht ist es auch so ein Artikel, der in jeder regionalen Tageszeitung im Ländle erscheint?!

IO ha detto...

@stadtfrau: Morgen kommt eine befreundete Mutter aus dem Kindergarten und pflückt ein Kilo :-) Aber das Ganze hat hier auf dem Dorf schon so etwas von Verschiebebahnhof, eine andere Mutter stöhnte gestern auf dem Spielplatz, dass sie jetzt von ihrer linken Nachbarin auch noch mal einen ganzen Korb voll Kirschen geschenkt bekommen habe, wo sie doch nicht mal den von den Schwiegereltern ... wir grünen also vermutlich bald einen Tauschring.

@lydia: Ich nehme mal an, da stand nicht viel mehr bzw. anderes drin als im Pressetext. Sollte in dem Artikel natürlich stehen, dass es eine sensationelle Ausstellung mit wunderbaren Bildern und einem umwerfenden Kurator sein, dann hätte ich den Text vielleicht doch gerne ;-)

Lydia ha detto...

Ja, so in etwa das stand drin, nur etwas kürzer. Aber nun weißt du: Auch rund um Kirchheim/Teck sind alle über die Ausstellung informiert :)