martedì 15 maggio 2012

Wow - irgendwie

Austausch für Grundschüler - Mit neun allein nach Frankreich  
Sie möchten nur das Beste für ihren neunjährigen Sohn. Also sagten Kaspars Eltern ja, als er allein für einen Schüleraustausch nach Frankreich wollte. Jetzt ist er für ein halbes Jahr weg. Geblieben sind die Zweifel, ob die Entscheidung richtig war [mehr]

10 commenti:

busybee ha detto...

Bewundernswert. Und ich mach mir Gedanken, ob ich mein Kind alleine mit der Straßenbahn fahren lasse... Aber das sind Erfahrungen, die grandios sind!

Natalia ha detto...

Und bei uns gab es gestern teilweise tränenreiche Abschiede wegen einer 2 tägigen Klassen fahrt.Ich fand das schon etwas affig, wenn ich ehrlich bin. Allerdings wäre so ein langer Austausch auch nichts für mich!
Max würde es aber auch nicht wollen. So 3 Wochen Austausch im Sommer, dass würde ich ihn zu trauen, aber kein halbes Jahr

Anonimo ha detto...

Mein Freund (21) macht grad ein Auslandssemester von der Uni aus. Und hat Heimweh nach allem möglichen, dabei spricht er die Landessprache gut und ist eben eine ganze Ecke älter.
In dem Alter wollte ich nach 4 Wochen mit Oma und Opa im Urlaub aber flott wieder nach Hause :D

Britta ha detto...

hmm, ich hätte auch echte Schwierigkeiten, meint Kind fremden Leuten für so lange Zeit anzuvertrauen die Trennung an sich wäre glaube ich das geringere Problem. Wenn da was schief läuft, kann das doch echt traumatisieren. Wie oft brechen selbst aupairs und Oberstufenschüler ihre Auslandsaufenthalte ab, weil sie bei gruseligen Leuten gelandet sind - und die sind viel eher in der Lage zu reflektieren und die Dinge sachlich einzuordnen. Nix für uns und nix, was man nicht auch später machen könnte

stadtfrau ha detto...

ich kann mir das echt schwer vorstellen. also dass ein kind in dem alter sowas will. meines sicher nicht und mir würde jetzt auch gar kein kind einfallen im bekanntenkreis, dem ich das zutrauen würde.

und ehrlich: ich wäre wohl nicht so cool, dass ich mein kind das machen ließe. in ein paar jahren sehr gerne. ;)

Ubakel ha detto...

Das ist ja spannend. Ich finde einen langen Auslandsaufenthalt für jeden Menschen perfekt. Meine haben mich geprägt. Allerdings könnte ich mir das in dem Alter gar nicht vorstellen. Bei den beiden Jungen hats offenbar bisher gut funktioniert. Allerdings habe ich den Artikel nur quergelesen.

blue ha detto...

Eine richtig tolle Sache, finde ich - wenn denn das Kind selbst will und Lust dazu hat. Ich habe vor ein paar Jahren mal einen Beitrag über ein acht- oder neunjähriges Mädchen hier bei uns aus der Gegend geschrieben, das über genau diese Organisation einen Austausch mit einem gleichaltrigen Mädchen aus Frankreich gemacht hat. Ich habe lange mit ihr geredet, und sie hat so positiv und fröhlich über ihre Monate in Frankreich erzählt - das wirkte kein bisschen aufgesetzt oder so, als ob es von den Eltern gewollt gewesen wäre. Ich war damals schwer beeindruckt - wusste aber auch, dass ich mich das in dem gleichen Alter nie, nie, nie getraut hätte...

julia ha detto...

Ich kann mir schon vorstellen, daß es eine tolle Erfahrung ist. Allerdings wäre es für mich als Mutter ganz schön schwierig. Ich wollte mein Töchterchen nicht in 2 Jahren für ein halbes Jahr weit weg wissen.

Ich kann mir aber vorstellen, daß das Heimweh bei z.B. Austauschstudenten ggf größer ist, trotz Reflexion, weil sie einfach schon mehr "geformt" sind und nicht mehr so offen. Kinder mit 9 leben noch mehr im Moment. Und wenn der stimmt, dann gibt´s auch kein Heimweh.

Mit 20 ist man vielleicht nicht mehr ganz so flexibel.

IO ha detto...

Ich war erst sehr skeptisch bis empört, aber irgendwie fand ich es nach dem Lesen des Artikels, dem Sehen des Videos und nach einem Besuch der Webseite (der Organisation) dann doch toll.

9 Jahre sind ja auch das Minimum dabei, wenn ich mir ilfiglio so ansehe, dann könnte ich mir schon vorstellen, dass ihn das in 2 oder 3 Jahren reizen würde. Als ich ihm davon erzählt hatte, fand er es zwar komisch, aber nicht völlig absurd.

Ich war das erste Mal mit 17 länger alleine im Ausland, Irland und das war eine toll Erfahrung - jetzt Mal abgesehen von der Gastfamilie, die mich (und weitere Kinder) nur aufgenommen hatte, um Geld zu verdienen. Mit 21 und zunächst Null Spanisch-Kenntnissen wollte ich aus Spanien gar nicht mehr zurück nach Deutschland. USA und Italien das gleiche, wobei USA, da wollte ich dann doch mal wieder zurück nach Good old Europe. Ich denke, das ist auch eine Mentalitäts-Sache.

Aber mit 9 und ein halbes Jahr - das hätte ich vermutlich auch nicht gewollt.

Ragna ha detto...

Bei uns gab es in der Grundschule einen Frankreich-Austausch für die Schüler der dritten und vierten Klasse.
Allerdings fuhren wir immer nur für einen Tag ins benachbarte Elsass (ca. 1h Fahrt), zur Partnergrundschule. Das war toll, aber natürlich nicht vergleichbar mit 6 Monaten. An diesem Tag waren wir morgens in der Schule, für das Mittagessen und den Nachmittag waren wir in der französischen Gastfamilie.
Was mir eine gewisse Sicherheit vermittelt hat: die Gasteltern waren Elsässer, wenn sie Elsässisch geredet haben, habe ich sie sehr gut verstanden. Im Gymnasium habe ich dann an einem längeren Austausch teilgenommen, weil das in der Grundschule so toll war.