giovedì 24 novembre 2011

Einkaufen macht Spaß

Ich muss ja gestehen, dass ich die letzten zwei Jahre sehr verwöhnt worden bin was das Einkaufen anging. Kinder im Kindergarten/Schule, ein Supermarkt auf dem Heimweg, der zur Not auch noch bis Mitternacht geöffnet war, liessen das Einkaufen zu einer schnellen und unproblematischen Sache werden - die ich ALLEINE erledigen konnte.
So, nun Dank Tertia und des Umzuges stellen sich ganz neuer Herausforderung bzw. alte, schon längst überwundene Herausforderungen tauchen wieder auf. Zum einen muss ich mich an den Großeinkauf gewöhnen, das klappt bis her nur so halb und so stehe ich ganz oft abends vor dem Kühlschrank, merke dass uns zum Glück des Abendessens noch ... sagen wir .... Sahne .... fehlt, denke, kein Problem, dann spring ich jetzt noch schnell ... und plötzlich die erschreckende Gewissheit, dass ich nirgends mehr hinspringen kann ...

Und dann das Einkaufen selbst. Langjährige Leser können sich vielleicht noch an meine Einkaufsbeschreibungen mit dem kleinen ilfiglio erinnern. Nun ja, Tertia ähnelt ihrem Bruder sehr und so wird Einkaufen wieder eine schweißtreibende Unternehmung. Gestern habe ich das mal wieder kurzfristig vergessen bzw. verdrängt und war mit ilfiglio UND Tertia einkaufen. Ilfiglio klettert zwar nicht mehr in die Kühlregale (und Tertia ist noch zu klein dafür), aber während das jüngste Familienmitglied versucht, sich kopfüber aus dem popligen Einkaufswagensitz herauszustürzen oder aber eine Art Handstand auf der Wagenstange übt, redet ilfiglio ununterbrochen über die Produkte, die Preise, die Produktion, die Herkunftsländer, redet und redet, fragt und fragt (das hat man davon, wenn man seine Kinder zu kritischen Konsumente erzieht), so dass mir nicht nur der Arm vom Tertia vor dem Absturz sichern sondern auch der Kopf schmerzt. Dazu kommt, dass ilfiglio auch gerne ungefragt (Gell Mama, das hatten wir schon lange nicht mehr? Gell, Mama, das nehmen wir auch? Gell, Mama, ich hol dann schon mal ...!) in dem Moment, in dem ich gerade Tertia vor dem Aufprall auf den harten Supermarktboden rette, Unmengen von Waren in den Einkaufswagen schmeisst und gerne bereit ist, jedes Zurückbringen einzeln und in aller epischer Breite auszudiskutieren.

Nachdem ich miomarito gestern mein Leid klagte und dieser mir im Gegenzug von seinen Wochenend-Einkäufen mit Silencia und ilfiglio berichtete (anders, aber nicht wirklich besser), haben wir uns kurz mal überlegt, ob wir zum Einkaufen in Zukunft einfach immer den sonst völlig ungenutzten Flachmann mitnehmen sollten ...


[Diesen längeren und zusammenhängenden, wenn auch nicht besonders originellen Beitrag verdanken Sie Tertia, die 1,5 STUNDEN (!!!) geschlafen hat. Man muss sich anscheinend nur mal ordentlich beschweren ;-)]

12 commenti:

Frau Mariliese ha detto...

bei uns ähnlich. das kind will einfach nicht im wagen sitzen bleiben und wenn man es dazu überreden möchte, im wagen zu bleiben kreischt es den gesamten supermarkt bekannt. wir sind bekannt wie bunte hunde. es ist ein kraftakt und ich bin auch regelmäßig schweissüberströmt. wir haben allerdings den vorteil in ländlicher gegend sehr viele supermärkte zu haben, das macht vieles einfacher und ich vermeide große einkaufsausflüge. ich beneide Sie nicht.

kaanu ha detto...

Habt Ihr schon mal überlegt, Euch eine Gemüsekiste bringen zu lassen? Da kann man auch diverses anderes dazubestellen (Sahne z.B. ;-) ). Ich geniesse diesen Luxus seit 2 Monaten und es hilft ungemein: Freitags Einkauf im Supermarkt, Dienstags Gemüsekiste und ich sehe keinen weiteren Supermarkt mehr von innen.

Anonimo ha detto...

Herrlich! Euch würde ich gern mal beim Einkaufen treffen. :-)

Eine Biogemüsekiste hatten wir auch mal. War toll und man lernt manch neues Gemüse kennen.

Giuseppina

Susi Sonnenschein ha detto...

Einkaufen...*grusel* Schon mit einem Kind zum Weglaufen und dazu diese ewige Diskutiererei, ob man dieses oder jenes braucht (ganz egal, was es ist. Sogar über den Sinn und Nutzen einer Eieruhr wurde geredet...) Am liebsten ist mir der Einkauf, wenn der Mann aufpaßt und ich alleine verschwinden kann. Da ich in Syndey ja das gleiche Problem hatte wie du jetzt, habe ich mich ziemlich an den Wocheneinkauf gewöhnt, ich behalte das so bei.
Der Flachmann ist aber eine vernünftige Alternative, nur ob das Einkaufen dann auch wirklich klappt, wenn man so weit ist, dass man alles ganz entspannt sieht...?

julia ha detto...

Bei uns war/ ist Einkaufen auch ein Graus. Aus diesem Grund habe ich die letzten 4 1/2 Jahre in einem kleinen feinen Biolädchen alles gekauft, was man so brauchte- hin und wieder in Kinderfreier Zeit einen Alleinsupermarkteinkauf getätigt und Samstags gehen wir gemeinsam auf den Markt. Die Kinder müssen immer den Käse kaufen oder hier und dort was kleines während ich an unserm Hauptstand stehe.
Es ist machbar, aber nervenzehrend.
Seit ich nun wieder arbeite muss ich einen Großeinkauf mit Kindern machen. Und dabei festgestellt, daß mein bald 5 jähriger Sohn noch nicht weiß, wie man einen Einkaufswagen holt bzw zurückbringt. Denn: wir waren eigentlich nie im Supermarkt. Den ersten Fauxpass begangen nach meiner ersten Arbeitswoche mit zwei Kindern Freitagsnachmittags eingekauft - never again. Dann lieber Hungern.

DM Einkäufe haben mit Kindern noch eine ganz besondere Dynamik, man denke nur an die praktische Rauszieherklärtafel bei den Binden - wer hat sich das nur ausgedacht ?

IO ha detto...

Einen Bioladen haben wir hier vor Ort, da schicke ich dann die Kinder zum Einkaufen hin, aber das Angebot ist außerhalb des Gemüse und Käsebereichs eher dürftig.

Biokisten hatten wir uns auch überlegt, aber befürchtet, dass wir dann den ganzen WInter nur Rübern und Kohl essen dürfen ... ;-)

rage ha detto...

aus diesem Grund haben wir hier sackgeld eingeführt. funktioniert super. und sonst nehme ich zumindest den grossen nicht mit, der ist ja auch oft im kindsgi. das ist super zeit für einkaufen ohne stress. was auch gut geht, ist, der kleine im maxikosi auf dem wagen und die beiden grösseren stehen auf dem flaschendingens. so hab ich sie auch unter Kontrolle. was Diskussionen über dinge, die wir brauchen, angeht, so sind sie ziemlich vernünftig…. zum Glück. wir haben letztens aber auch brunsliteig kaufen «müssen». war aber kein problem. mein problem ist ein anderes: seit ich begonnen habe, vieles selbst zu machen, wie etwa wähenteig oder so, kann ich das nicht mehr kaufen. genauso verhält es sich mit guetzliteig ) es ist selbstgemacht sooooo viel besser. (was die Wäsche dazu sagt, muss egal bleiben – die bleibt halt liegen.)

IO ha detto...

@rage: Das ist alles nicht so einfach ;-)
Tertia fängt bereits an zu brüllen, so bald sie unsere Autoschale nur sieht. Mit ihr darin einkaufen geht gar nicht. Am besten wäre es mit ihr im Kinderwagen, aber dann kann ich nicht so viel einkaufen.
Wenn ilfiglio auf dem Wagen mit drauf steht, dann kann ich den Wagen nicht mehr schieben, jedenfalls nicht, wenn wir mehr als drei Packungen Haferflocken eingeladen haben ;-)

Was Sackgeld angeht, das hat ilfiglio, aber während des Einkaufs gibt es auch keine Diskussionen um Taschengeld-Dinge, sondern einfach, dass ilfiglio gerne mal wieder dies oder jenes gerne essen würde, wozu ich dann aber nicht kommen werde und deshalb ... oder er ist der Meinung, ich sollte doch mal lieber dieses Waschmittel ausprobieren, weil es im Test besser abgeschnitten hat ... oder dieses Mehl, weil es viel billiger ist oder hier ganz viel davon, weil es im Angebot ist. Und währenddessen redet er ununterbrochen - okay, meine Nerven sind durch den Schlafentzug vielleicht auch nicht die besten ...

kaanu ha detto...

Schau mal: www.gemueseabo.de
Die beliefern auch eure Ecke. Ich bestelle zwar woanders, weil ich vom Gemüseabo nicht Dienstags beliefert werden kann, aber ich hatte die mal getestet und sie waren supernett etc.

Bei meinem jetztigen Lieferanten bekomme ich ab Freitag abend den Inhalt meiner Kiste im Detail aufgezeigt und kann Sachen rausschmeissen oder dazutun. Superpraktisch. Bis Sonntagabend sind Änderungen möglich. Mir erspart das Unmengen an Stress. Achja, passende Rezepte gibt es auch dazu.

IO ha detto...

Ich weiss nicht, was passiert, wenn ich nicht unsere Dorf-Bio-Kiste nehme ... (halbes Späßle)

Was ich ja ganz sensationell finde, ist dieses Angebot, also wenn ich arbeiten würde (oder noch mehr Kinder hätte ;-)) und in einer der Städte wohnen würde.

stadtfrau ha detto...

ich kriege das mit dem wocheneinkauf auch nicht hin. ich gehe daher fast jeden tag (während der große in der schule ist) mit minimum einkaufen und kaufe dann nur was benötigt wird, also mengenmäßig so, dass es in ein sackerl passt (weiß gar nicht, wann ich zuletzt ein einkaufswagerl geschoben habe). wenn der große doch mal dabei ist, muss er auf minimum aufpassen bzw. sie im wagerl schieben ;)

vreni ha detto...

LOL frau rage, sie kennen ganz offensichtich die maultaschen-kinder nicht… ;-)

internetbestellung und lieferung geht vermutlich auch nicht, oder?