martedì 15 novembre 2011

Der Ölofen und ich

Der Ölofen und ich werden keine Freunde mehr ...

Schon zum zweiten Mal ist er mir vor dem Anzünden so mit Öl voll gelaufen, dass er mit den normalen Anzündern nicht mehr anzuzünden war (Geht ganz schnell, man öffnet den Hahn, dann brüllt ein Kind, ganz dringend, ganz schnell, MAMA! und schon hat man den Ofen vergessen ...) Gestern habe ich ihn dann doch noch zum Laufen gebracht, worauf er anfing so stark zu brennen und solche Geräusche zu machen, dass ich flugs alle Kinder ins Freie evakuiert habe, weil ich dachte, es fliegt uns gleich das ganze Haus um die Ohren.
Vom gerade zu Besuch weilenden Sohn unserer Vermieterin habe ich mir dann erklären lassen, dass das nichts mache und bald wieder vorbei ginge. Ging es auch.

Heute morgen dann das gleich Spiel, irgendwie war der Ofen nach dem ersten professionell durchgeführten Anzünden wieder ausgegangen, Öl lief munter nach, nur dass ich jetzt schon etwas routinierter im Anzünden und im skeptischen Beobachten des bollenrden Ofens bin - ich habe verzichtet, mich und Tertia zu evakuieren.

Wenn es nachts nicht so warm im Schlafzimmer werden würde, selbst wenn der Ofen nur auf 1 steht, dann würde ich ihn ja nicht jeden Tag wieder neu anzünden müssen ... so bleibt es aber spannend. Nervenkizel im Haushalt ... oder so.

10 commenti:

marco ha detto...

Du kannst auch ein altes Gefäß nehmen und einen Teil des überschüssigen Öls abschöpfen, dann lässt sich das leichter anzünden und es verbrennt nicht gar so viel. So ham wir das in der seligen Rue8 immer gemacht. Ganz unproblematisch ist es nämlich nicht, wenn wirklich zu viel Öl da drin ist, eine Mitbewohnerin hat da mal die halbe Bude damit abgefackelt.

IO ha detto...

Ich komme da unten an das Öl-Teil gar nicht dran. Man müsste sich irgendetwas mit einem Schlauch und einer Spritze o.ä. bauen. Solange man den brennenden Ofen dann zulässt, dürfte eigentlich wirklich nichts passieren. Das ist ja eine stabile Eisen-Konstruktion. Habe ich mir erklären lassen *hust*

lotterleben ha detto...

Ach das kenne ich, so ein Teil hatten wir auch in der Studentenbude...und auch das leidige Ausgehen oder Vollaufen...wir haben dann immer erstmal klopapier zum Aufsaugen reingeschmissen oder eben doch angezündet - auch mit dem Gefühl, gleich knalllt es (läßt die Geräuschentwiclung ja wirklich vermuten...).
(Das war jetzt leider kein toller Lösungsvorschlag sondern nur ein bißchen sentimentales Erinnern und Mitleiden ;-))

Anonimo ha detto...

Ich würde das nicht so auf die leichte Schulter nehmen. Habe auch einmal in einem alten Bauernhaus mit Ölöfen gelebt - eines Tages kam ich von der Uni heim und das Wohnzimmer war halb abgefackelt, weil meine Mitbewohnerin zuviel Öl hat reinlaufen lassen... nicht schön.

Grüße
A

IO ha detto...

@A&marco: Wie ist denn das passiert, das mit dem halben Zimmer abfackeln?!. Bei uns können da definitiv keine Flammen/Glut usw. rauskommen.

(Es hängt ja außerdem der Feuermelder direkt darüber ... also falls es doch mal anfangen sollte zu kokeln)

Wolfram ha detto...

Und die Schlafzimmertür offen zu lassen wäre keine Möglichkeit? Dann heizt es, aber heizt eben nicht nur das Schlafzimmer, sondern die halbe Etage...

Alte Zentralheizungen sind auch nicht unbedingt besser; in meinem Büro hab ich 17 oder 23 Grad, je nachdem ob ich das Ventil ein halbes Grad nach rechts oder links drehe. (Und weil ich beides nicht doll finde, heize ich auf 17° und zusätzlich mit einem kleinen elektrischen Heizlüfter.)
Hier ist nämlich kein Thermostat, nur ein Raumthermostat, der die Pumpe steuert - entsprechend bleiben einige Räume kalt. Oder überhitzen, wenn man im Raum mit Thermostat den Heizkörper ausdreht.

marco ha detto...

Ich hab da schon nicht mehr in der Rue8 gewohnt, aber ich glaube schon das da eben Flammen dann rausgeschlagen sind und die alten Holzbalken direkt darüber brennen schnell.

IO ha detto...

@wolfram: Tür auf ist schwierig, weil im Flur das Licht brennt, damit die großen Kinder nachts nicht die steile Treppe zum Klo runterpurzeln und Tertia beim geringsten Lichtschimmer sofort aufstehen will ... aber heute nacht war es jetzt "endlich" so kalt, dass es einigermaßen passt mit der Wärme.

@marco: Also ich habe da jetzt noch mal nachgesehen. da können keine Flammen rausschlagen. Das ist ein Eisenkörper, den man oben mit einer Klappe öffnen kann, um das ganz unten einfließende Öl anzünden zu können. Die Klappe schließt dicht ab, nur oben ist ein Mini-Löchlein (3mm Durchmesser) , damit man sehen kann, ob der Ofen brennt.

Anonimo ha detto...

ein brand entsehen kann aber auch wenn brennbares aus stoff, papier, etc. zu nahe am bollernden ofen steht/hängt...nennt sich selbstentzündung, bei bedarf erklärt dir das der feuerwehrmann meines herzens gerne*g*.
eine Klorolle reinstellen saugt das Öl zuverlässig auf, brennt nachher auch gut*g* oder man fischt sie wieder raus (eine grillzange o.ä. geht da gut..man merkt ich hab lange mit ölöfen geheiitzt*g*). Zum treppe nachts beleuchten könntet ihr ja solche nachtlichter anbringen? Gibts ja auch mit bewegungsmelder und direkt in die steckdose stecken.

IO ha detto...

Also da steht nix daneben, dran, drüber usw. Ich finde alleine den Gedanken, dass da ein FEUER BRENNT so einschüchternd, dass ich da super vorsichtig bin.

Die Klopapierrollen-Technik habe ich angewandt, das brannte dann SEHR gut, so dass ich beim ersten Mal eben Panik bekam.
Die Idee mit der Grill-Zange ist gut. Das muss sich mir merken.

Das mit dem Bewegungsmelder hatte ich mir auch schon überlegt, aber bei uns ist ja nachts eher viel los (also miomarito als Nachtarbeiter, Tertia ständig wach, Bettenwechsel von mir usw. da ging eh ständig das Licht an ;-)