mercoledì 24 agosto 2011

Schon wieder ...

Schon wieder die Kamera liegen lassen - dabei hatte ich extra ein paar Bilder von der gestern fertig eingebauten Küche gemacht - und schon wieder nur Schnipsel bevor ich jetzt gleich ins Bett falle.

Silencia, die seit Wochen eine unglaubliche Spinnenphobie kultiviert, tritt kurz nach unserer Ankunft im neuen Haus auf eine --- Biene ... oder Wespe, keine Ahnung (Stachel blieb stecken)  ... das Gebrüll war verständlicherweise infernalisch und ich sah mich schon den Rest des Tages ... der Woche ... des Monats ... damit beschäftigt Silencias Fuß zu kühlen und sie irgendwie von den Schmerzen abzulenken. Nach einer halben Stunde war aber alles wieder vorbei.

Richtiggehend frisch war es heute Vormittag und so bekamen wir auch relativ viel erledigt. Nur Teppichverlegen wird nie mein Ding. Streichen, Schleifen, Ölen usw. sehr gerne, aber bitte nie wieder Teppich verlegen bzw. schneiden. Wir haben dann aus lauter Verzweiflung eine gewagt Fußleistenkonstruktion gebastelt (Meinen Vater wird der Schlag treffen ...). Dafür ist unser Schlafzimmer jetzt endlich ganz fertig.

Das Schöne an Altbauten (und über 250 Jahre sind ja nun mal so richtig Altbau) sind ja die Überraschungen, die man erlebt *hüstel* also mussten wir jetzt schnell doch noch einen neuen Boden in der Speisekammer verlegen und *hoppla* der Holzboden unter dem Linoleum im Flur (der, der jetzt doch nicht verseucht ist) ... also den gibt es nur zu 2/3 ... der Rest ist Zement ... also noch mal improvisieren ...

Mäuse - wie lebt es sich eigentlich so mit Mäusen?!

Miomarito hat gestern Abend noch einen Plan für die Woche aufgestellt (der ganz anders aussieht als der Plan, den ich mir gestern Abend noch im Bett zurecht gebastelt hatte, aber da hatte ich auch leichte Panikattacken - mein Plan hiess: kein Renovieren mehr sondern nur noch Umziehen), das heutige Tagessoll haben wir wir nicht ganz geschafft (auch wenn miomarito noch draußen am Arbeiten ist), aber total verfehlt haben wir es auch nicht.

Der japanische Doktorand ist gestern ausgezogen, sein Zimmer wird miomaritos Arbeitszimmer, das Zimmer ist wirklich groß, wunderschöne Abendsonne und - keine Heizung. Wir werden also gemeinsam in unseren jeweiligen heizungslosen Zimmern an unseren Schreibtischen vor uns hin bibbern (nein, er hat so ein Zustell-Heizungsding und mein Zimmer soll angeblich von der Küche her mitgeheizt werden - aber freuen Sie sich auf ein Rom-Revival im Winter ...)

Unsere Vermieterin hat sich jetzt fast komplett aus dem 1 OG, der sogenannten bel étage zurückgezogen, d.h. wir haben jetzt freie Bahn und erobern immer mehr Zimmer. Komisches Gefühl, denn das Dachgeschoss ist schon größer als unsere gesamte Wohnung hier in der Stadt. Muss man sich auch erst einmal dran gewöhnen.

So, und jetzt schlafen (immer noch im Stundentakt - falls es jemand wissen möchte).

8 commenti:

Susi Sonnenschein ha detto...

Mäuse sind kein Problem. Laut meiner Freundin tun die nichts. Sie füttert sie, da sämtliche Fallen und Gifte so gar nichts gebracht haben. Aber sie hat auch eine Katzenallergie. Vielleicht ein, zwei Bauernhofkatzen zusätzlich? Auf dem Land kommt sowieso öfter mal Viehzeug hinein.

Und das mit der Biene tut wirklich sauweh, das hatten wir auch schon ein paar Mal, sowohl der Kurze als auch ich selber. Aber das Gute ist: so weißt du wenigstens, daß sie nicht allergisch ist...:-)

Viel Kraft für die nächsten Tage, es soll ja auch kühler werden.

Anonimo ha detto...

Ich kann es mir immer noch nicht richtig vorstellen, freue mich auf mehr Bilder und wie wäre ein Plan? :-)
ich finde, dass ihr suoer schnell seid. Wenn ich bedenke, wie lange ich gebraucht habe, mir so manche Sachen auszusuchen und in wievielen Märkte ich war. Mein Mann war völlig entnerft:-)Wieviel Helfer habt ihr denn?
LG
Giuseppina

IO ha detto...

@susi: Wir haben ja eine fleißige Mäusefängerin, ich bin mal gespannt, ob sie auch welche indoor fängt ;-)

@giuseppina: Einen Grundriss habe ich leider nicht wirklich, nur einen aus dem 19. Jahrhundert und da wurde dann doch noch viel umgebaut. Aber ich hoffe wirklich, dass ich heute Abend endlich mal an die Kamera denke ...

Helfer haben wir im Moment keine, vorgestern hat uns der Nachbar einen Nachmittag geholfen, am Wochenende kommt miomaritos Vater wieder und Anfang nächster Woche mein Vater für zwei Tage oder so.

Eigentlich hatten deutlich mehr Helfer zugesagt, aber irgendwie kam dann viel dazwischen und so machen wir das im Prinzip alleine. Wobei miomarito die meiste Renovierungsarbeit macht, denn ich muss ja noch drei Kinder bespaßen ... Entschieden wird schnell und ohne großes Herumsuchen - es bleibt uns ja auch gar nichts anderes übrig ... ;-)

[Ich wollte ja eigentlich Küche super gestalten, jetzt bin ich einfach froh, wenn ich das Teil gestrichen bekomme - also alles ganz pragmatisch]

zimtapfel ha detto...

Wie es sich mit Mäusen lebt? Also das Haus in dem ich aufgewachsen bin, ist in seinen ältesten Teilen 600 Jahre alt und außerdem so dermaßen auf dem Land, mehr geht schon nicht mehr. Da gab es natürlich Mäuse. Und ich muss sagen, das es sich, sofern man keinen extremen Ekel vor den Tierlein entwickelt, in friedlicher Koexistenz gut leben lässt. Eine Katze ist immer gut, zwei Katzen sind noch besser. Mausefallen gibt es für Kleinstbeträge im Haushalts- und Gartenfachgeschäft. Was man sich, wenn man es nicht wie ich ohnehin von klein auf anerzogen bekommen hat, unbedingt angewöhnen sollte, ist, keine Lebensmittel unverschlossen irgendwo im Haus herumstehen zu lassen, denn das freut die Tierlein sehr und regt sie zu hemmungsloser Vermehrung an.
Und immer dran denken: Lieber Mäuse als Ratten. :-)

Aline ha detto...

Mit den Mäusen muss man sich arrangieren. Die sind eben da, aber sollten nicht noch mehr werden, also Fallen an relevanten, vor den Kindern und Katzen sicheren stellen aufstellen und abends nicht wundern, wenn man die Mäuse im Türrahmen oder in der Holzkonstruktion zwischen Zimmerdecke und Dachbodenlehmdingensbefüllung hört. Vielleilcht liegt ja auch mal die eine oder andere tot in der Küche und die Katze "grinst". Wir nehmen es mit Humor.

IO ha detto...

Unsere Katze bringt uns hier eigentlich jede Nach eine Maus, so gesehen sind wir also abgehärtet und sie scheint ihrer Arbeit nachzugehen.

Die Tochter unserer Vermieterin hat uns gestern erzählt, wie als Kind einmal nachts aufgewacht ist und sich gewundert hatte, was der Lärm war. Es waren die Mäuse, die mit den am Vortag gesammelte Kastanien "Fußball" gespielt hatten. Das klingt ja irgendwie ganz nett.

Durch was fressen sich die Mäuse denn so durch? Holz scheint ja kein Problem zu sein. Wie gut muss ich denn dann die Lebensmittel einpacken?

Aline ha detto...

Am besten alle Löcher (an den Rohren, zw. Fußleiste und Dielen) in der Speisekammer abdichten. Die Mäuse versuchen sich überall mal. So Dinge in Pappkartons und Papierverpackung sind gefährdet.

zimtapfel ha detto...

Wenn die Lebensmittel in Schränken sind und die Schränke nicht irgendwelche Löcher haben, durch die Mäuse passen, reicht das. Was nicht geht ist zum Beispiel sowas wie Brot auf dem Tisch stehen lassen oder ganz generell Essensreste stehen lassen "kann man ja morgen noch wegräumen", dann feiern die Mäuse wilde, hemmungslose Orgien. Eine mit einem Teller abgedeckte Schüssel zum Beispiel reicht schon, den Teller kriegen die Mäuslein nicht weggerückt, wenn doch, sind es keine Mäuse, sondern Ratten, die können sowas. Die kriegen aber auch Dosen auf, wenn sie wollen.