domenica 14 agosto 2011

Abschied nehmen, die dritte

Gestern ist Silencia also das letzte Mal zu den Nachbarn rüber, war mit ihrem besten Freund noch einmal Eisessen und hat den Nachmittag zum letzten Mal matschend in Nachbars Garten verbracht. Ich habe mich das letzte Mal mit der Nachbarin von Fenster zu Fenster unterhalten, wir sind das letzte Mal zeitgleich an eben diese Fenster gesprungen, weil sich die Kinder unten gegenseitig an die Gurgel gingen und irgendwie finde ich das sehr, sehr schade.

Die Nachbarn bleiben hier noch ein halbes Jahr wohnen, die Nachbarin meinte, sie wüsste gar nicht, wie sie diese Zeit ohne uns herumbekommen soll und mir werden die ganzen unkomplizierten Nachbarn zur Linken eh fehlen.

[Dafür haben wir aber eine sehr nette, unkomplizierte Vermieterin, die auch ein bisschen Ersatz-Großmutter sein wird, auch mit sehr netter, unkomplizierter Familie, die zum Beispiel gestern mit unseren Reiseführern nach Italien zum Zelten aufgebrochen ist - aber eben nicht im Dorf wohnt.]

Silencia wird ihr Freund aber sehr fehlen, auch wenn wir uns ja nicht aus den Augen verlieren, aber einfach am Sonntagmorgen schnell mal rüber und die Kühe auf die Alm treiben und den Schafen das Heu bringen wird es nicht mehr geben (ebenso meine Erleichterung, dass es tatsächlich ein Kind gibt, das noch mehr redet als meine Kinder ...)

2 commenti:

lotterleben ha detto...

Ach ja, das kenn ich! Unser Umzug ist jetzt 3 Monate her und noch immer trauere ich den unkomplizierten Freunden hinterher. Vor allem, da zwischen uns jetzt nicht nur ein paar Fahrtminuten, sondern gleich 300km liegen... Abschiedstreffen auch hier mit dickem Kloß im Hals!

IO ha detto...

okay, 300 km sind natürlich eine heftige Sache - ich habe hingegen gestern entdeckt, dass es einen direkten Fahrradweg von unserem Dorf zu dem Dorf geht, wo die Nachbarn bauen - und man nicht mit dem Auto die große Rund kurven muss. Da hilft schon mal weiter.